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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2018, 13:52 
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TTR-Wert: 1560
Sehr unterhaltsame Typologie von Martin, die mich schmunzeln und auch reflektieren ließ.

Ich hatte mich immer als Hybrid-Spieler bezeichnet, aber ich merke, dass "moderner Allrounder" bei mir passt. Zumal meine Gegner mich äußerst unberechenbar finden. Ich spiele situationsorientiert, komme aber bei den vielen Optionen oft selber ins Gehege. Klappt eine Komponente nicht, bricht manchmal mein Spielsystem wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Aber greifen alle Komponenten, bin ich äußerst schwer zu besiegen. :)

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BTY Joo Se Hyuk, Tenergy 05, 2.1 mm, D.Tecs ox


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2018, 17:41 
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Ich würde mich als eine Mischung aus Moderner Abwehrer und klassischer Verteidiger bezeichnen.
Vom Temprament har bin ich sehr ruhig oder schon fast ein bisschen unterkühlt, wie manche von mir behaupten. Aber wenn ich lust dazu habe kann ich an der Platte förmlich Expliodieren und sehr Agressiv aufspielen.
Emotionen zeige ich beim Spiel so gut wie nie.
Bin ja schließlich gebürtiger Ostfriese. Moin :-)

Be Proten Plattdükst! :fish:

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Meine Waffe:
Holz: Soulspin Roots 7 DEF
VH: XIOM Vega Def Max
RH: Stiga Vertical 55 0,3-0,6

Moderner Abwehrspieler
Linkshänder, Schlägerdreher


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 08:43 
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Ich bin eindeutig der moderne Allroundspieler und beherrsche alle Schläge von beiden Seiten. Drunter leiden folgerichtig die Stabilität und Konstanz, da man nicht alle Schläge richtig gut spielen kann. ich will versuchen, mich jetzt auf höchstens 3-4 Lieblingsschläge zu konzentrieren, um diese möglichst zu perfektionieren.

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MSP Blockbuster / Tenergy 05FX / Bomb Talent OX


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 11:23 
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Stimmt - so ähnlich geht es mir auch, snooky. Und dann noch das Zusammenspiel der ganzen Schlagmöglichkeiten im Spiel - da komme ich schon mal durcheinander. Da hilft, für mich ein klares Spielkonzept zu haben, aber dennoch aus der Situation heraus einen ganz anders gearteten Schlag durchzuführen, mit dem keiner rechnet. Zum Beispiel bei kurzem Schupf auf meine VH diese umlaufen und plötzlich mit der NA-RH zu wischen :).

Das war ein bisschen off topic - jedenfalls sind das offenbar die typischen Probleme eines Allrounders, denke ich mal.

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BTY Joo Se Hyuk, Tenergy 05, 2.1 mm, D.Tecs ox


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BeitragVerfasst: Montag 14. Oktober 2019, 10:16 
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Spielklasse: Kreisliga Hessen Bezirk Süd
Ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und musste nicht natürlich auch direkt mal einordnen. Dabei ist mir aufgefallen das ich mich vom System her bei "moderner Abwehr" sehe, die Realität aber eher "Störspieler" zu sein scheint...

Ich sehe da einen klaren ZUSAMMENHANG ZWISCHEN SPIELKLASSE UND MATERIALWAHL.

Kurz zu meinem Problem und der anschließenden Frage:
Spiele Kreisliga vorne in Hessen TTR 1560. Die Saison ist für mich positiv gestartet. Gegen gleich starke Gegner habe ich bisher gewonnen und gegen einen besseren (1580) verloren. Man verliert immer wieder spiele, aber diese Niederlage hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Es war kein Spin im Spiel. Gespielt wurde mit Joola Flash. Mit dem ich bisher aber immer gut zurecht gekommen bin... Mein Material war NSD neu und Dtecs 0,5 in diesen spielen.

Lange Rede...

Ich möchte eigentlich ein Spielsystem in Anlehnung an Filus praktizieren. Heißt, mit der Noppe sicher und variabel sein und mutig auf der Vorhandseite agieren. Habe dazu mit entsprechendem Material (VKM, Muramatsu) mit P1R 0,5 und P4 1,0 auch viel trainiert. Dann machen wir eine Woche vor der Saison ein Testspiel und ich spiele gegen 2 Gegner (moderner Abwehr/ Störpieler) und variabler Angriffsspieler die beide leicht besser/ gleich gut einzustufen sind als ich und ich gehe mit P4 und Muramatsu gegen diese zwei Spielertypen unter. Ich habe pro Satz 5-8 eigene Fehler gemacht und hatte zu keiner Zeit das Gefühl im Spiel zu sein. Ich bin an meiner Eigeninitiative gescheitert. Das Spielsystem, dass ich mir vorstelle konnte ich nicht umsetzen. Statt Sicherheit auszustrahlen sah es teilweise vogelwild aus.

Die Saison bin ich dann mit NSD (2018er) und Dtecs 0,5 gestartet und siehe da: Mit unansehnlichem Störspiel-gedrücke gewinne ich meine Spiele. Der ein oder andere wird jetzt denken, "was will der denn eigentlich, der gewinnt doch seine Spiele". Klar solange man gewinnt sollte man zufrieden sein. Ich will mich jedoch verbessern und sobald ich gegen 1600er bzw. 1650er komme, gewinne ich auch mit dieser Spielweise nix mehr. Die schießen mich fast alle ab, wenn sie mal gemerkt haben, dass die balle wenig schnitt haben.

In den unteren Klassen sind leere Bälle kein Problem. Im Gegenteil ich bin der Meinung, dass leere Bälle ein regelrechtes Erfolgskonzept sind, da viele der Angriffsspieler dort den Schnitt nicht richtig lesen. Die denken es sei viel schnitt im ball wenn der abwehrer in die bälle geht und ziehen diese leeren Bälle dann reihenweise über den Tisch.
Ab 1550-1600 Punkten ist der abwehrer jedoch auf Schnittvariationen und schnittreiche Abwehr angewiesen sonst schlägt es ein.

Ich stehe jetzt vor der Frage, wie ich mich aufstellen soll.
- Störspiel (aktuell noch erfolgreich mit abstrichen gegen stärkere Spieler aber hoher Erfolgsquote gegen schwächere Spieler ) gefällt mir jedoch nicht, da das nicht die art und weise ist wie ich Tischtennis spielen möchte)
- modernes Abwehrspiel (ich gewinne gegen bessere, scheitere aber auch gegen schlechtere Spieler aufgrund vieler eigener Fehler, wenn ich selbst mehr machen muss, jedoch ein Spielsystem in dem ich mich langfristig lieber sehen würde)

Weiß einer Rat?

Gibt es vielleicht auch materialseitig einen Kompromiss mit dem beide Spielsysteme umsetzbar sind?


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BeitragVerfasst: Montag 14. Oktober 2019, 15:44 
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1.) Modernes Abwehrspiel. Fertig !
2.) Aus meiner Sicht auch kein Materialkompromiss möglich der beide Systeme gleich gut unterstützen würde.
3.) Jeder Ball - auch der schlüpfrigste Schupfball - muss mit Qualität gespielt werden .... sonst geht man u.U. sang und klanglos unter !
3.1) ...das ist sehr schön live bei Bundesligaspielen ( z.B. auch bei Damen ) zu beobachten: 1 mm übers Netz, variabel im Schnitt und gnadenlos in der Platzierung !

Spartaaaaaahhhhhhhh !

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Donic NewImpuls 7.0/6.5 und Spectol/SuperSpinpips auf RH


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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Oktober 2019, 17:23 
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Spielklasse: Kreisliga Hessen Bezirk Süd
Mal eine Frage:
Wäre evtl. eine Kurznoppe eine Möglichkeit moderne Abwehr zu spielen. Gerade gegen schwächere Gegner schlage ich mich meistens selbst, wenn ich mit P4 und P1r selbst viel machen muss, da diese Spieler die Noppe nicht vernünftig mit TS füttern. Habe eine relativ hohe Fehlerquote bei Noppen-Topspins bzw. sind die einfach nicht gefährlich. Der Angriff mit dem P4 ist zwar möglich, jedoch für mich irgendwie ungewöhnlich (Noppen-Top). Wäre da eine Kurze Noppe wie der SPC2 eine Alternative? Mit einem solchen Belag sollte man doch besser auch mal am Tisch druckvoll kontern, blocken und Gegengehen können als mit einem P4 oder? Als Holz hätte ich für den SPC2 ein Korbel Japan genommen, das durch seine Block/Kontereigenschaften gut für ein Spiel mit kurzer Noppe geeignet sein sollte oder wird das zu schnell werden?

Oder sollte ich mich mehr in Richtung Feint Long 2 umsehen, der als gute Allrounder-Noppe mir Sicherheit beim spiel am Tisch und schnitt in der Abwehr bringt?
Feint Long 3 habe ich schon mal versucht. Das ist aber halt auch eine Noppe die vom Angriff des Gegners lebt und mit der man sich einen Arm ausreißen muss, wenn der Gegner nicht brav aktiv spielt...

Bin etwas ratlos ;(
Scheiß Gefühl, wenn man nicht weiß wie man grundsätzlich sein Spiel aufbauen möchte/kann

Meine Kollegen im Verein bescheinigen mir, dass ich gefährlicher bin, je aktiver ich bin und je weiter vorne am Tisch ich spiele.
Ich möchte halt trotzdem nicht dieses Gedrück/ Gekrökel spielen. Dafür ist meine Vorhand zu gut, als das ich am Tisch nur krumme Bälle produziere und 80% mit der Rückhand abdecke.
Von daher ist der Gedanke mit der Kurznoppe für moderne Abwehr vielleicht doch mehr als ein Hirngespinst. Wenn ich damit am Tisch aktiver spielen könnte und in der Abwehr auch (sofern man nach hinten gedrängt wird) Bälle bringen kann...
Ist halt die Frage ob das aktive Spiel mit kurzer noppe leichter zu praktizieren ist, als mit einem P4 oder FL3 ich aber gleichzeitig auch in der langen Abwehr balle bringen kann.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Oktober 2019, 07:56 
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Beiträge: 192
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Druckschupfmonster hat geschrieben:
....
Ich möchte halt trotzdem nicht dieses Gedrück/ Gekrökel spielen. Dafür ist meine Vorhand zu gut, als das ich am Tisch nur krumme Bälle produziere und 80% mit der Rückhand abdecke.
...

Wenn du eine gute VH hast, warum dann 80% mit RH?
Vorschlag:
Gegen "gute" Spieler zurückgehen, moderne Verteidigung spielen.
Gegen "schwächere" vorne bleiben, Bälle sicher verteilen und sobald die Chance da ist, VH durchziehen.

Aus meiner Sicht nicht unbedingt Spielsysteme, die sich wiedersprechen.
Und wenn man das erfolgreich durchzieht, steigt die TTR-Zahl.
Rutscht in höhere Klassen.
Hat mehr "starke" Gegner.

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Holz: Sauer und Tröger Dominate All
VH: Hexer Duro 2.1 Schwarz
RH: OX d'tecs rot


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:25 
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Spielklasse: Kreisliga Hessen Bezirk Süd
Ein guter Vorschlag
Ich hab leider die Angewohnheit direkt nach dem Aufschlag mit der Rückhand an 3/4 der Bälle ranzugehen (aus Jugend Zeiten, Vorhand hat sich bei mir erst nach und nach zur stärkeren Seite entwickelt)
Das muss ich mir abgewöhnen
Der Wechselpunkt ist auch so eine Achillesferse von mir
Ich erkenne meist zu spät wo der nächste Ball hinkommen wird
Bewege ich mich zu früh erkennen daß die gegner und schicken mich lang in die andere Ecke ...

Das sind aber alles Sachen die man mit Training hinbekommen kann


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:23 
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Möglichkeiten:
Spiele dem Gegner dauernd in die VH (Ich gehe jetzt von Rechtshänder gegen Rechtshänder aus) - Dann spielt er dir eher auf deine VH (Winkel) oder zieht sogar, dann kannst du Gegenziehen oder Verteidigen.
Nimm die Bälle vorne, aber etwas später - Die Bälle sind länger unterwegs und du hast mehr Zeit, dich zu stellen. Auch so kommt man in die Verteidigung.
Spiele lang und flach und nicht zu schnell, dann verleitest du Gegner zum (nicht tödlichen) Angriff und unterbindest damit Kurz-Kurz Geschiebe.
Trainiere Spielzüge - Erst Druckschupf in die lange RH, dann ein Seitwischer in die VH des Gegners, da kommt fast immer der Ball auf deine VH - Durchziehen!
Wie sieht es mit Noppenangriff aus? Sollte mit einem dTecs 0,5 gehen...

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Holz: Sauer und Tröger Dominate All
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