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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 11:52 
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martinspin hat geschrieben:
Hi nik

nik hat geschrieben:
Ich halte es aufgrund nur dieses Beispiels für ziemlich unwahrscheinlich anhand einer Spielausprägung auf Charakter hinreichend rückschließen zu können.

Gruß, Nik


Danke für deinen Input. Der Thread ist schon mal gut, weil er verschiedene Spielsysteme mit Material aufzeigt. Der Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Spielsystem ist natürlich äusserst unwissenschaftlich. Auf einige trifft es zu und auf einige andere überhaupt nicht. Vielleicht kann ich den Thread so ändern, dass einfach nur Spielsysteme mit Material aufgezeigt werden. Ich behalte mir die Diskussion mal im Hinterkopf und das zu gegebener Zeit aktualisieren.

Es muss ja nicht auf jeden passen, wenn man einen Serienkiller beschreibt sagt man ja auch: Männlich, Anfang 30, ledig, kleiner Bekanntenkreis, ca. 1.80m groß, 80 kg schwer, ...
Da passen nie alle Details, es ist halt eine Verallgemeinerung.

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 12:58 
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Tatsache ist, dass Trainer sich schon mal überlegen, welchem ihrer Eleven sie welches Material in die Hand geben. Jedenfalls die besseren...

Mich interessiert hier eigentlich, wer von uns das Noppen- oder Antispiel als Autodidakt gelernt hat und wer zielgerichtet von einem Trainer aufgebaut wurde.
Kann man das in % heraus bekommen?

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 13:32 
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pepe hat geschrieben:
Tatsache ist, dass Trainer sich schon mal überlegen, welchem ihrer Eleven sie welches Material in die Hand geben. Jedenfalls die besseren...

Mich interessiert hier eigentlich, wer von uns das Noppen- oder Antispiel als Autodidakt gelernt hat und wer zielgerichtet von einem Trainer aufgebaut wurde.
Kann man das in % heraus bekommen?


Da mir alle immer davon abgeraten haben, hab ichs mir selber beigebracht

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 13:47 
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kunter hat geschrieben:
Da mir alle immer davon abgeraten haben, hab ichs mir selber beigebracht


Ich mir auch.

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 13:55 
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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2012, 14:23 
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@Frank: .. komm Du brauchst doch die Schelte ... hast noch keinen auf die dunkle Seite der Matrialmacht ziehen können ? Musst dich nur etwas Bücken, dann klappt das auch mit der flachen Rückgabe.... bei meiner Körpergröße,
kann ich das quasi mit einem kleinen Knicks ... :wink:

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BeitragVerfasst: Sonntag 9. September 2012, 09:53 
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Hallo Martin, fühle mich treffend beschrieben im Spielsystem. Tischnaher Angreifer mit Material. Gut beschrieben klasse Arbeit auch Deine Noppentests.

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BeitragVerfasst: Sonntag 9. September 2012, 15:33 
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Hi Boy24

Boy24 hat geschrieben:
Hallo Martin, fühle mich treffend beschrieben im Spielsystem. Tischnaher Angreifer mit Material. Gut beschrieben klasse Arbeit auch Deine Noppentests.


Vielen Dank für die Blumen :D

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Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2013, 16:46 
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die Beschreibung vom modernen allrounder triffts eigentlich sehr gut.

ich versuche eher neue Schläge zu lernen, die meine Probleme beseitigen, anstatt bei den alten, strategisch eigentlich nicht optimalen, sicherer zu werden. Das einzige Problem ist, dass das Einspielen immer aufwendiger wird je mehr Schläge und Taktiken man sich ausdenkt, was bei auswärtsspielen dazu führen kann, dass ich nicht mein ganzes Potential abrufen kann.


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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Juni 2017, 12:12 
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Ich finde das Thema immer noch spannend. Ich spiele ja am Tisch mit MLN mittlerweile und Vorhand NI. Ich mache mir ständig Gedanken wie ich mein Spielsystem verbessern und weiterentwickeln kann und ja ich würde sagen ich bin mittlerweile ein Alphatier.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2018, 13:52 
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Sehr unterhaltsame Typologie von Martin, die mich schmunzeln und auch reflektieren ließ.

Ich hatte mich immer als Hybrid-Spieler bezeichnet, aber ich merke, dass "moderner Allrounder" bei mir passt. Zumal meine Gegner mich äußerst unberechenbar finden. Ich spiele situationsorientiert, komme aber bei den vielen Optionen oft selber ins Gehege. Klappt eine Komponente nicht, bricht manchmal mein Spielsystem wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Aber greifen alle Komponenten, bin ich äußerst schwer zu besiegen. :)

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BTY Joo Se Hyuk, Tenergy 05, 2.1 mm, D.Tecs ox
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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2018, 17:41 
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Ich würde mich als eine Mischung aus Moderner Abwehrer und klassischer Verteidiger bezeichnen.
Vom Temprament har bin ich sehr ruhig oder schon fast ein bisschen unterkühlt, wie manche von mir behaupten. Aber wenn ich lust dazu habe kann ich an der Platte förmlich Expliodieren und sehr Agressiv aufspielen.
Emotionen zeige ich beim Spiel so gut wie nie.
Bin ja schließlich gebürtiger Ostfriese. Moin :-)

Be Proten Plattdükst! :fish:

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Meine Waffe:
Holz: Soulspin Control/DEF
DHS Skyline 3-60 2,1
MSP L.S.D. Extra Long 1,0

Moderner Abwehrspieler
Linkshänder, Schlägerdreher


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 08:43 
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Ich bin eindeutig der moderne Allroundspieler und beherrsche alle Schläge von beiden Seiten. Drunter leiden folgerichtig die Stabilität und Konstanz, da man nicht alle Schläge richtig gut spielen kann. ich will versuchen, mich jetzt auf höchstens 3-4 Lieblingsschläge zu konzentrieren, um diese möglichst zu perfektionieren.

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MSP Blockbuster / Tenergy 64 / Bomb Talent OX


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Februar 2018, 11:23 
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Stimmt - so ähnlich geht es mir auch, snooky. Und dann noch das Zusammenspiel der ganzen Schlagmöglichkeiten im Spiel - da komme ich schon mal durcheinander. Da hilft, für mich ein klares Spielkonzept zu haben, aber dennoch aus der Situation heraus einen ganz anders gearteten Schlag durchzuführen, mit dem keiner rechnet. Zum Beispiel bei kurzem Schupf auf meine VH diese umlaufen und plötzlich mit der NA-RH zu wischen :).

Das war ein bisschen off topic - jedenfalls sind das offenbar die typischen Probleme eines Allrounders, denke ich mal.

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BTY Joo Se Hyuk, Tenergy 05, 2.1 mm, D.Tecs ox
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BeitragVerfasst: Montag 14. Oktober 2019, 10:16 
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Ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und musste nicht natürlich auch direkt mal einordnen. Dabei ist mir aufgefallen das ich mich vom System her bei "moderner Abwehr" sehe, die Realität aber eher "Störspieler" zu sein scheint...

Ich sehe da einen klaren ZUSAMMENHANG ZWISCHEN SPIELKLASSE UND MATERIALWAHL.

Kurz zu meinem Problem und der anschließenden Frage:
Spiele Kreisliga vorne in Hessen TTR 1560. Die Saison ist für mich positiv gestartet. Gegen gleich starke Gegner habe ich bisher gewonnen und gegen einen besseren (1580) verloren. Man verliert immer wieder spiele, aber diese Niederlage hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Es war kein Spin im Spiel. Gespielt wurde mit Joola Flash. Mit dem ich bisher aber immer gut zurecht gekommen bin... Mein Material war NSD neu und Dtecs 0,5 in diesen spielen.

Lange Rede...

Ich möchte eigentlich ein Spielsystem in Anlehnung an Filus praktizieren. Heißt, mit der Noppe sicher und variabel sein und mutig auf der Vorhandseite agieren. Habe dazu mit entsprechendem Material (VKM, Muramatsu) mit P1R 0,5 und P4 1,0 auch viel trainiert. Dann machen wir eine Woche vor der Saison ein Testspiel und ich spiele gegen 2 Gegner (moderner Abwehr/ Störpieler) und variabler Angriffsspieler die beide leicht besser/ gleich gut einzustufen sind als ich und ich gehe mit P4 und Muramatsu gegen diese zwei Spielertypen unter. Ich habe pro Satz 5-8 eigene Fehler gemacht und hatte zu keiner Zeit das Gefühl im Spiel zu sein. Ich bin an meiner Eigeninitiative gescheitert. Das Spielsystem, dass ich mir vorstelle konnte ich nicht umsetzen. Statt Sicherheit auszustrahlen sah es teilweise vogelwild aus.

Die Saison bin ich dann mit NSD (2018er) und Dtecs 0,5 gestartet und siehe da: Mit unansehnlichem Störspiel-gedrücke gewinne ich meine Spiele. Der ein oder andere wird jetzt denken, "was will der denn eigentlich, der gewinnt doch seine Spiele". Klar solange man gewinnt sollte man zufrieden sein. Ich will mich jedoch verbessern und sobald ich gegen 1600er bzw. 1650er komme, gewinne ich auch mit dieser Spielweise nix mehr. Die schießen mich fast alle ab, wenn sie mal gemerkt haben, dass die balle wenig schnitt haben.

In den unteren Klassen sind leere Bälle kein Problem. Im Gegenteil ich bin der Meinung, dass leere Bälle ein regelrechtes Erfolgskonzept sind, da viele der Angriffsspieler dort den Schnitt nicht richtig lesen. Die denken es sei viel schnitt im ball wenn der abwehrer in die bälle geht und ziehen diese leeren Bälle dann reihenweise über den Tisch.
Ab 1550-1600 Punkten ist der abwehrer jedoch auf Schnittvariationen und schnittreiche Abwehr angewiesen sonst schlägt es ein.

Ich stehe jetzt vor der Frage, wie ich mich aufstellen soll.
- Störspiel (aktuell noch erfolgreich mit abstrichen gegen stärkere Spieler aber hoher Erfolgsquote gegen schwächere Spieler ) gefällt mir jedoch nicht, da das nicht die art und weise ist wie ich Tischtennis spielen möchte)
- modernes Abwehrspiel (ich gewinne gegen bessere, scheitere aber auch gegen schlechtere Spieler aufgrund vieler eigener Fehler, wenn ich selbst mehr machen muss, jedoch ein Spielsystem in dem ich mich langfristig lieber sehen würde)

Weiß einer Rat?

Gibt es vielleicht auch materialseitig einen Kompromiss mit dem beide Spielsysteme umsetzbar sind?


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