Hi, wo ist der Schaden denn? auf der Schlägerblattfläche oder in der Schlägerkante? Wenn dieser sich in der Kante befindet, dann nimmt man einen in aceton aufgelösten Tischtennisball als Versiegelung oder Clou Lack Schnellgrund. Ist ein Schaden im Deckblattfurnier, dann nimmt man einen Sekundenkleber. Man kann einen kleinen Einriss aber auch unbehandelt lassen, weil dieser sich nicht weiterbildet und positiven Einfluss auf das Gesamtspielverhalten des Holzes nimmt, weil komischerweise die Störeigenschaften auf der RH durch dieser sog. Entspannung des Holzes (Balsa hat einen Schwammcharakter) weiter zunehmen.
Das äussere Deckblattfurnier auf der RH hat also eigentlich nur die Aufgabe, den sehr empfindlichen weichen Balsakern, der den Bremseffekt auf der RH einleitet, vor irreparabler Beschädigung zu schützen und insgesamt die Eigenschwingung des Tachiaufbaues einzudämpfen. Wird jedoch eingeschlossene Luft im Balsakern komprimiert (Balloncharakter durch eingeschlossene Luft), entsteht genau das Gegenteil, was wir durch diese Konstruktion nicht erreichen wollen; "dann entsteht wieder ein Katapultcharakter in der RH, der ein Einstoppen des Blockes bzw. eine Tempoabnahme überhaupt nicht realisieren könnte.
RealGyros hat geschrieben:
Gestern habe ich an meinem Tachi seitlich etwas Kleber entdeckt, etwa da wo man mit dem Kantenband aufhört und genau der Stelle gegenüberliegend wo man den Finger hat also oben. Anders ausgedrückt etwa auf 7 Uhr

So nun zur Sache habe den Kleber entfernt prompt hingen 2 Holzfasern dran. Scheint als wäre das deckfurnier damit verklebt gewesen. Das Holz wirkt an dieser Stelle jetzt etwas matschig und lässt sich minimal eindrücken und nun ist die Frage was tun damit es nicht schlimmer wird?
Ich dachte an etwas sekundenkleber reinlaufen lassen oder auch Holzkitt, ein Kantenumleimer wie bei Brettern zum aufbügeln würde wohl nichts bringen weil es die Faserschäden nur verdeckt.
Was meint Ihr?