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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 12:40 
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Ed von schleck hat geschrieben:
MMn. sind Re-Impact Hölzer einfach eine Frage der Gewöhnung.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie mit den ABS Bällen durch das Balsa ganz gut funktionieren, da sie sich generell mMn. eher zum "knallen" als zum "ziehen" eignen.

Das "Problem" der Dinger sind für die Masse weniger die Spieleigenschaften, sondern drei andere Punkte:

Erstens die Dicke, so dass viele Spieler sie nicht richtig in der Hand halten können.

Zweitens die "Eierform" des Schlägerblattes. Butterfly Standardmaß wäre als Option nicht schlecht. Dürfte an den Eigenschaften, ausser irgendwelcher pseudowissenschaftlicher Glaubensfragen auch nicht viel ändern.

Drittens: die extreme Kopflastigkeit. Bei Großblatt und ohne OX auf der RH ist das sehr extrem, besonders mit dem Balsagriff.

Ich persönlich halte die Hölzer sehr geeignet für ein gerades Spiel nach vorne und für OX auf der RH oder auch mit Kurznoppen.

Mit glA oder im normalen Topspinangriff sehe ich aber keinen Mehrwert.

da gebe ich Dir in vielen Punkten recht...das Holz ist sehr gewöhnungsbedürftig (zumal, wenn man Mittelblatt oder sogar Großblatt spielt). Aber - ich kann mit den meisten Hölzern überhaupt nicht knallen (dafür sind sie zu weich für mich). Selbst hohe Bälle, ziehe ich eher, als dass ich feste nach vorne spiele - das ist aber glaube ich auch meiner Technik geschuldet. Wenn ich ein anderes Holz spiele (auch konventionell wie das Viscaria, da geht das für mich viel besser und direkter).

Der große Vorteil für mich bei den Hölzern ist, die schnittunempfindlichkeit und die damit kombinierte Kontrolle. Ich bin eher ein "Blockspieler" mit viel Unterschnitt und Winkel im Spiel - so sicher und kontrolliert kann ich mein Spiel mit einem anderem Holztyp nicht spielen. Topspin und Schuß gehen mit anderen Hölzern besser, bei Kontrolle und Unterschnitt sehe ich bei den Re-Impact Hölzern aber klare Vorteile - besonders, wenn man sicher "verteilen" möchte. Womit ich nicht sagen möchte, dass Topspin jetzt schlecht ist - aber je besser das Holz für Toppsin Bälle geeignet ist (z.B. das Rapier44 oder Turbo), umso mehr Abstriche muß ich für andere Bälle machen. Das Holz, was alles in einem vereint, gibt es nicht...Die besten Kompromisse sind (für mich) immer noch das alte KKS und das Barath. Wer es nicht ganz so dick mag und mehr auf Angriff/Topspin setzt, dem kann ich immer noch das Eugen Memo empfehlen. Leider wird das so nur selten noch zu finden sein und ich trauere dem Holz immer noch nach.

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Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Dr. Barath VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: Xiom Musa 2.0m schwarz
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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 14:05 
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Achim stellt dir auch Hölzer her die nicht mehr im aktuellen Progamm sind! Du musst ihn eine Anfrage senden.

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1)
Holz: ULMO Safety Def+
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RH: C&F III

2)
Holz: ULMO Classic All
VH: 802 2,0
RH: 531a


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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 22:39 
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Ed von schleck hat geschrieben:
....

Zweitens die "Eierform" des Schlägerblattes. Butterfly Standardmaß wäre als Option nicht schlecht. Dürfte an den Eigenschaften, ausser irgendwelcher pseudowissenschaftlicher Glaubensfragen auch nicht viel ändern.

Drittens: die extreme Kopflastigkeit. Bei Großblatt und ohne OX auf der RH ist das sehr extrem, besonders mit dem Balsagriff.

Ich persönlich halte die Hölzer sehr geeignet für ein gerades Spiel nach vorne und für OX auf der RH oder auch mit Kurznoppen.

Mit glA oder im normalen Topspinangriff sehe ich aber keinen Mehrwert.


Dem kann ich in allem zustimmen - als langjähriger ehemaliger RI-Spieler. Der Kopflastigkeit wäre problemlos abzuhelfen, wenn man schwerere d.h. entweder Nicht-Balsa Griffe oder Balsa + Gewichtsstücke nehmen würde. Die erste Möglichkeit scheidet leider wieder aus - Glaubensfrage.

Auch glaube ich, dass gerade die spinlosen ABS-Murmeln für seine Hölzer eine große Chance darstellen. Geradezu perfekt z.B. für das alte MA-1 mit der Delignit Buche als Außernfurnier. Damit müsste man mit der typischen sehr hohen Kontrolle ohne größere Kraftanstrengung reihenweise Bälle abschießen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Februar 2018, 23:38 
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Cogito hat geschrieben:
Der Kopflastigkeit wäre problemlos abzuhelfen, wenn man schwerere d.h. entweder Nicht-Balsa Griffe oder Balsa + Gewichtsstücke nehmen würde. Die erste Möglichkeit scheidet leider wieder aus - Glaubensfrage.


Neenee, min Jung! :mrgreen:

Wenn auch die Ausführungen von Achim wie so oft ein Fall für Rainer Holbe sind, kann ich hier aufgrund praktischer Erfahrung widersprechen.

Die Verlagerung der Lastigkeit durch die Verwendung von anderem Material als Balsa für die Griffschalen verändert die Spieleigenschaften dicker, balsalastiger Hölzer enorm. Und zwar nicht grade zum Positiven hin.

Gewichtsstücke in Verbindung mit Balsagriffschalen hingegen sind auch dort absolut problemlos möglich. :peace:


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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Donnerstag 22. Februar 2018, 01:14 
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uli hat geschrieben:
Achim stellt dir auch Hölzer her die nicht mehr im aktuellen Progamm sind! Du musst ihn eine Anfrage senden.

ja, ich weiß...aber das Eugen Memo ist in der Herstellung etwas komplizierter und deswegen eine Zeit lang als 2. Wahl angeboten. Das harte Deckfunier reißt beim Zusägen eher immer aus...Und für ein neues "Memo" würde ich jetzt auch nicht >100 Euro zahlen. Wenn ich ein gebrauchtes finden sollte, würde ich es sofort kaufen :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Technik zu Rendlerhölzern
BeitragVerfasst: Donnerstag 22. Februar 2018, 15:57 
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Verein: TV Lemberg
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Ich spiele seit Jahren ein dickes Re-impactHolz und es ist wohl so, dass es wohl so ist - man gewöhnt sich an die Eigenschaften. Bei mir ging es ab dem 1. Tag mit dem Sauerholz sofort viel besser und nach meiner 12jährigen Pause, nach einer Saison mit diesem Holz von Kreisklasse in die Bezirksklasse, danach in die 2te Pfalzliga und das im fortgeschrittenen Alter! Heute geht es wieder abwärts vornehmlich ich Riesenprobleme mit der Kondition habe, das bedeutet Atemnot nach längeren Ballwechseln. Bemerken muß ich noch, dass es grundverschiedene Re-I. Hölzer gibt und da unterscheiden sie sich auch nicht von denen anderer Hersteller.
Allgemein gesehen gibt es heute besonders im OFF Bereich auch sehr sichere Hölzer, was den Vorteil der Re.-I. etwas schrumpfen lässt.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm


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