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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2020, 18:44 
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Irgendwie blicke ich bei dir nicht so ganz durch warum du überhaupt eine Langnoppe auf der RH spielst?

janosch100 hat geschrieben:
"ich möchte keine ox noppe spielen sondern mit dünnem schwamm, um auch mit der rückhand, welche in meiner ni-zeit mein sahnestück war, defensiv und offensiv zu spielen."


Wenn deine RH zu NI Zeiten dein Sahnestück war dann bleib doch einfach dabei!

Welche NI Beläge hast du zu dieser Zeit überhaupt in welchen Stärken gespielt und auf welchem Holz?

Für Langnoppen halte ich genau wie Sauernoppe und Noppen Mattes dein Appelgren WC 89, welches eher ein lebendiges ALL+ wenn nicht sogar Off- Carbonholz ist, für jemanden der erst seit 3 Jahren TT spielt und in der untersten Klasse unterwegs ist für deutlich zu schnell und anspruchsvoll.
Für die VH mag das alles noch funktionieren und du hast insgesamt mehr als genug Power und Druck, jedoch wirkt sich dieser Fakt auf die Kontrolle der RH und LN Seite dann eher kontraproduktiv aus.

Meine kostengünstige Empfehlung an dich wäre alles so zu lassen wie bisher und dir auf die RH einen sehr dünnen sehr schnittigen NI Belag zu packen. (Vari Spin 1.0, Vario 1.2 oder FS 729 Supersoft 1,2 oder ähnliches)
Dann hast du auch kein Problem beim Kurz und Schupfspiel auf der RH mehr und kannst auch sehr gut offensiv damit agieren falls du dazu gezwungen wirst.

Ansonsten gilt wie immer bei meinen Tipps:
Was individuell für dich funktioniert hat immer recht, dabei ist es egal ob du nun KN ,NI oder LN auf deiner VH oder RH spielst oder welches Holz.

Ansonsten bin ich auch bei dem was Roomi dir in der ersten Antwort vermittelt hat.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. März 2020, 20:50 
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Greenhorn

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langsam werd ich ein wenig verwirrt.

warum spiele ich langnoppe auf der rückhand??? hmmm vorhand noppe bleibt auf alle fälle, damit fühle ich mich gut. vorhand noppe und rückhand ni das erschien mir bis gerade eben sonderbar, aber wenn ich früher mit der rückhand gut klar kam, dann hab ich da vielleicht tatsächlich einen denkfehler!? allerdings verspreche ich mir durch eine noppen-rh auch eine bessere aufschlagannahme.

also ni hatte ich einen rasanter r37, schwarz mit 1,7 schwamm gespielt.

mein lieblingsschlag auf der rückhand ist/war aber neben dem schuss ein minimal hinter dem netz aufkommender block und diesen schlag dachte ich, kann ich mit einer langnoppe am besten kreieren.

über deine empfehlung fs729 bin ich auch zb. auf den globe 999 gestoßen und habe da gelesen, dass dieser belag hervorragend für das moderne defensivspiel geeignet sein soll.

modernes defensivspiel mit ni kenn ich jetzt eigentlich auch nicht so, aber das hat jetzt meine neugierde geweckt und ich werde mich da auch mal durchprobieren.

ich habe für mich jetzt schon einige sehr interessante denkanstöße bekommen und bedanke mich schon mal dafür.

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BeitragVerfasst: Freitag 27. März 2020, 08:30 
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Auf jeden Fall muß man bedenken, wie in der Liga in der man agiert gespielt wird. Ganz unten wird geschupft und dann geht´s drauf. Sekt oder Selters. Was will man da mit "Abwehr". Selbst in der oberen KL sind längere TS-Konter-Block Duelle selten. Effektive Schläge sind Service, Return, Schupf, Schuß/TS (VH), etc. Auf der RH zählt vor allem Sicherheit und Fehlervermeidung. Dazu wäre z.B. ein Spinlord Adler II in 1,5 geeignet. DAS Kontrollmonster unter den NI. Allerdings bekommst du mit einer NI RH wenig hohe Bälle für die VH.
Wir haben auch einen Kameraden, der mit 60 angefangen TT zu spielen. Er macht laufend Lehrgänge auf denen typisches Konter-Block-TS Spiel gemacht wird. Das kann er mittlerweile recht gut. ABER: er hat in all den Jahren in der untersten KK KEIN EINZIGES SPIEL gewonnen. Alle Gegner schupfen ihn zu tode oder machen ihn mit ihren krummen Aufschlägen nieder. Würde er das trainieren was er effektiv braucht wäre er schon deutlich erfolgreicher. Will sagen: bevor du hier rumprobierst überleg dir erst mal was, wie du spielen willst / mußt / kannst und dann stimme dein Material drauf ab.

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BeitragVerfasst: Freitag 27. März 2020, 09:24 
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Ich würde gerne noch ne neue Idee ins Spiel bringen:
Rückhand defensiv + sicher + langsam + leicht störend hört sich für mich wie gemacht für einen Anti auf der Rückhand an. Ein Klassiker wie NBA, BSA, Neo Anti oder YAP wäre hier meine Empfehlung!


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BeitragVerfasst: Freitag 27. März 2020, 20:49 
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janosch100 hat geschrieben:
"allerdings verspreche ich mir durch eine noppen-rh auch eine bessere aufschlagannahme."


"mein lieblingsschlag auf der rückhand ist/war aber neben dem schuss ein minimal hinter dem netz aufkommender block und diesen schlag dachte ich, kann ich mit einer langnoppe am besten kreieren."



Falls du mit der Aufschlagannahme mit einem NI Belag Probleme hast, dann
ist der anspruchsvolle vergleichsweise schnelle Tensor Rasanter schwer zu kontrollieren.

Das würde jedoch mit einem dünnen FS 729 Supersoft FX 1,0/1,2 oder Globe 999 mit 1,0/1,5mm schon deutlich einfach gehen, jedoch natürlich nicht ohne zu üben da die Beläge logischerweise schnittanfälliger sind als Noppenaußenbeläge.

Eine LN ist zum Schießen oder für den Schuss eigentlich nicht konzipiert worden und eine echte
Kunst das dauerhaft ohne hohe Fehlerquote hinzubekommen.
Da wäre eine Kurznoppe dann deutlich effektiver für ein Block/Konter/Schussspiel auf der RH,
da du dann auch aus dem Unterschnitt/Schupfspiel rauskommen könntest falls das nicht deine Stärke sein sollte und die Aufschlagannahme wäre dann auch etwas leichter.

Pack dir doch auf die RH auch eine KN. Ein dünner 802-40 den du ja schon kennst oder eine andere langsamere nicht so schnittanfällige KN könnte dann auch passen.
Warum nicht 2x KN?

Das wären jetzt meine beiden Tipps für deine bisher beschriebenen Anforderungen:
Also entweder sehr langsamer dünner NI Belag oder eine langsame schnittunanfällige KN
falls du auch offensiv noch Optionen haben möchtest.

Aber wie gesagt ohne kontinuierliches üben und automatisieren mit immer der gleichen Kombi geht gar nichts, egal für welche Kombi du dich letztlich entscheiden solltest.


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BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2020, 07:52 
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Jetzt hat er aber das ganze Universum an Material als Empfehlung durch :-) KN auf der RH ist so ne Sache. Speziell in niederen Klassen wirst du damit auf der RH schnittreich totgeschupft. Wenn die Niederklassigen was können dann das. Mit einer KN ist es schwer da raus zu kommen zumal ohne gute Beinarbeit. Ne ne... Ein Kompromiß zwischen NI und Anti wäre der Spinlord Sandwind.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2020, 13:59 
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@Neppomuk

Sehe ich absolut nicht so. Totgeschupft wirst du bei NI /NI Duellen wenn der Gegner in dieser Disziplin besser ist und du keinen guten Topspin besitzt um da fehlerfrei rauszukommen.
Gerade mit einer KN ist es möglich aus dem Unterschnitt/Schupfspiel rauszukommen
falls man bei diesen Schupfduellen immer den Kürzeren zieht und "totgeschupft" wird.

Als geübter Langnoppenspieler freue ich mich sogar auf Unterschnittbälle von meinem Gegner da es die Bälle sind die ich sogar mit einer OX LN offensiv mit einem Pseudo Topspin beantworten kann.
Ähnlich verhält es sich bei einer KN auf Unterschnittbälle.
Aber klar,- ohne üben geht gar nichts.

Natürlich ist es auch möglich mit NI mit einem guten Topspin auf Unterschnitt rauszukommen, aber das dürfte wohl der "Königsschlag" im TT sein für die man eine sehr gute Technik haben muss und für Anfänger meist nicht einfach so umzusetzen ist.

Diese halbgaren Tipps mit Hybridbelägen wie Halbanti/Anti oder LN auf der RH, wenn er mit der RH auch unbedingt offensiv spielen möchte, bringen janosch100 dann nicht wirklich weiter.


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BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2020, 14:36 
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Greenhorn

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also die ideen werden immer mehr und langsam kenn ich mich nicht mehr aus. aber ich werde einige dinge nach corona durchprobieren und mal testen, wo ich mich am wohlsten fühle.

zum thema üben: daran wird es nicht liegen, denn wie schon mal geschrieben, spiele ich mind. 5x die woche 2-3 std. tischtennis (da ich erst mit 60 angefangen habe muss ich die versäumte zeit ja irgendwie aufholen ;-)).

ich bin im grunde meines herzen ein defensiver mensch und habe das irgendwann beim tischtennis erkannt. alle bisherigen übungen, die man mir ans herz gelegt hat, waren alle offensiver natur. das ist was für junge spieler, aber nicht für mich oldi. also möchte ich gerne eher defensiv spielen, mit allerdings dann überraschenden aktiven schlägen (ein bischen heimtückisch quasi). wie auch schon mal geschrieben, spiele ich im zweifel (unbewusst) immer einen passiven denn einen aktiven ball, das wurde mir von mannschaftskollegen attestiert.

also werde ich demnächst mal einen defensiven ni-belag probieren, einen anti und die neueste idee zweimal kurznoppe. seit ich den besagten schläger spiele, hat sich mein ranking (ist in ö irgendwie ein wenig anders als in de hab ich das gefühl) um ca 30% erhöht, auch bei wenigen erfolgen. aber ich mag halt nicht so gerne verlieren :-). normal haben aber viele meine gegner in etwa doppelt so viele punkte wie ich, da hab ich sowieso immer nur außenseiter-chancen.

zweimal kurz-noppe hat für mich insofern einen sinn, weil ich festgestellt habe, dass,
sobald die meinen schläger kontrolliert und zwei noppen gesehen haben, einige schon sehr zum schwitzen angefangen haben. allerdings hat dann die routine doch immer noch für deren sieg gereicht, den einen oder anderen satz habe ich aber auch gewonnen.

aber danke nochmals allen die ihren beitrag abgeben, ich denke über jeden tipp nach.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2020, 20:55 
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Da janosch100 schon genug verwirrt ist gibt´s jetzt hier keine Tips mehr. Meine Meinung ist klar.
Zu Pelski:
Spielst du aktuell in der unteren Klasse ? Ich verdiene mein TT-Gnadenbrot seit langem in der KL. BZL/VL war in jüngeren Jahren. Die RH war meine Top Seite und der RH TS der Paradeschlag. Das geht leider körperlich nur noch eingeschränkt, deshalb gab´s eine GrKN auf der RH.
Eine Eröffnung mit KN hat Nachteile: das Trefferfenster ist kleiner, man braucht ne gute Beinarbeit, die Kurve ist flacher und man kann den Ball nicht mit Gripp rübermogeln. Unter psychischem Druck sieht´s nochmal schlechter aus.
Alles Punkte, die für einen KL/KK Spieler problematisch sind. Sonst würde er höher spielen. Vielleicht hast du ab Bezirksniveau recht, aber nicht "Unten". Selbst als als ehem. "RH König" musste ich mir zwecks guter Eröffnung (per RH NI TS) das Drehen antrainieren. Bis dahin war es wirklich ne zähe Geschichte gegen Kampfschupfer.

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BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2020, 20:13 
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Nee, ich spiele nicht in der unteren Klasse.
Also ich freue mich über Unterschnitt Kampfschupfer, da die gegen Langnoppenspieler die Drehen können
ziemlich alt aussehen. Normal sehen die absolut kein Land bei mir falls die sonst mit der VH offensiv nicht viel können. Wenn ich als Langnoppenspieler Unterschnitt bekomme, finde ich das immer total geil, da ich diese Bälle in der Regel offensiv beantworten kann.

Wie schon gesagt ist es mit NI für einen Anfänger deutlich schwerer bei einem Unterschnitt Schupfduell mit einen Topspin aus der Situation rauszukommen als mit einer KN oder LN.
Falls der Gegner bei mir einen Unterschnittball spielt wird der in der Regel bei mir einem offensiven LN Schlag angegriffen. Das wäre bei einem leeren Ball oder Topspinball vom Gegner so gar nicht möglich.

Gerade mit ABS Ball ist es noch leichter Unterschnittbälle mit einer KN oder LN zu beantworten als mit einem technisch schwierigen NI Topspin auf Unterschnitt, der wie gesagt wohl mit der am schwierigsten zu spielende Ball im TT ist. Für Leute in den unteren Kreisklassen ohne sehr hohe Fehlerquote eigentlich nicht zu machen.

Ich sehe die gleiche Problematik ja auch immer bei den Leuten die in der 3 bis 5 Mannschaft bei uns im Verein spielen und Rat bei mir bei der gleichen Problematik suchen wenn sie meist von sehr erfahrenen älteren Spielern einfach ausgeschupft werden.


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2020, 20:55 
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Das ist dann wohl mit einer gutmütigen LN leichter als mit einer KN. Vor allem, da letzte deutlich schneller sind. Speziell GrKN nehmen sich bzgl. Schnittempfindlichkeit kaum was zu NI. Mit KN/NI ist z.B. der Heber deutlich schwerer als mit LN. Selbst mit 1,0er Schwammerl. Meine eigentlich sehr guten Aufschläge wirken gegen LN kaum. Die LN frißt wohl den ganzen Drall. Da würde ich LN und KN schon wegen des Geschwindigkeitsunterschieds nicht in einen Topf werfen !
Dann bleibt wohl Janosch nur es erst mal mit einer gutmütigen LN wie dem FS 755 zu versuchen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2020, 22:50 
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Das siehst du ganz richtig das z.B. bei deinem äußerst griffigen Summer 3C zu einem NI Belag kaum ein großer Unterschied besteht.
Wenn der Kampfschupfer jedoch gegen einen geübten KN Spieler mit einem Spectol oder einer anderen nicht so griffigen KN mit seinen Unterschnittbällen angeschissen kommt, schlägt es in der Regel derbe und böse ein, da braucht es keine LN für.

Da Janosch jedoch mit der RH Seite laut seiner Angabe überwiegt auch schießen und auch offensiv spielen möchte ist das zwar z.B mit eine FS755 , Feint Long III, Curl P1r vorzugsweise auch möglich, jedoch wäre dann eine eher ungriffigere KN die deutlich bessere Wahl.

Ich tue mich immer schwer damit Anfängern und Leuten die erst einmal eigentlich ein paar Jahre die Schlag,-und Grundtechniken erlernen und automatisieren sollten, gleich zu Beginn Langnoppen oder gar Antis aufs Auge drücken zu wollen. Das mag zwar kurzfristig auch von Erfolg gekrönt sein, auf lange Sicht halte ich das jedoch gerade zu Beginn einer TT Laufbahn für den falschen Weg, da das einer Weiterentwicklung meiner Ansicht nach langfristig im Wege steht.
Wenn man jedoch auf ewig in der 3.KK rumgurken will und damit zufrieden ist dann kann man das natürlich so machen.


Zuletzt geändert von pelski am Montag 30. März 2020, 07:40, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 30. März 2020, 06:29 
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Greenhorn

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also ich bin richtig gerührt, wie sehr man sich hier über mich gedanken macht. das habe ich so bisher noch nicht in meinen vereinen kennengelernt (ich bin bei zweien, damit ich auf meine 5-6 trainingseinheiten komme). ein herzliches danke schön dafür.

zu meiner karriere: die hat eigentlich schon aufgehört bevor sie begonnen hat. leider habe ich erst mit eintritt in mein renten-dasein mit diesem geilen sport begonnen, schade drum. aber karriere werde ich in diesem sport keine mehr machen, allerdings will ich aber auch nicht nur kanonenfutter sein. also ist in meinem speziellen fall eine kurzlebige lösung angebracht, denke ich.

zu pelski; du empfiehlst eine ungriffige kurznoppe, vielleicht hast du da auch schon tipps gegeben, aber bitte schreibs mir nochmal konkret, welche du da meinst. die 802-40 links und rechts wird ja wohl auch nicht ganz erfolgsversprechend sein, da ist ja dann gar kein unterschied zw. vh und rh.

und zum schluss hätte ich noch eine frage an die experten: bisher hat noch niemand eine mittellange noppe auf der rückhand ins spiel gebracht, ist das nicht fisch nicht fleisch oder wo sind da die vor/nachteile??

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BeitragVerfasst: Montag 30. März 2020, 07:46 
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Du sagst es "Nicht Fisch nicht Fleisch".
Das sind logischerweise Beläge die je nach Tempo, Noppenlänge und Griffigkeit zwischen einer LN und KN liegen.

Zu deiner anderen Frage,-
habe ich doch schon geschrieben dünner TSP Spectol z.B.

Das empfehle ich dir jedoch nur wenn du wie du sagts mit der RH auch überwiegend angreifen und schießen willst.
Falls du deine RH jedoch nur "dicht machen" willst wäre auch der Tipp von Neppomuk mit den von ihm und mir schon genannten Langnoppen und Antis sinnvoll und möglich.


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BeitragVerfasst: Montag 30. März 2020, 08:02 
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Beim KN Angriff ist das Risiko halt hoch ist. Wir haben genau so einen KN RH ler in der KK im Verein. Der macht das schon Jahrzehnte. Der spielt manchmal 3-4 top Bälle und dann gehen mindestens ! genauso viele in´s Kraut.
Prinzipiell geb ich dir bei jüngeren Spielern mit Perspektive recht. Die sollte man erst "formen" bevor man ihnen eine LN gibt.
Noch ein Aspekt: Altersmäßig bin ich fast bei Janosch und heut ist das oberstes Ziel das Spiel zu verlangsamen. Sonst wird man von den jungen Dynamikern überrollt. Vor allem mit dem P-Ball. Das wird Janosch nicht anders gehen. Seine Chancen höher zu spielen halten sich in Grenzen.
Er spielt die RH gerne passiv und sucht Sicherheit.
MLN kominieren oft die Ungriffigkeit (Störeffekt) einer LN mit dem Speed einer KN. Darunter leidet die Kontrolle. Die Erfahrung mit dem Koku 110: Gegen aktive TS Spieler als Blockbelag super. Gegen Krökler und Kampfschupfer "bäh".
@Janosch
Idee: hol doch z.B. bei TTDD nen 755 und einen 799. Dann kannst du testen und machst nicht so viel kaputt. Der Specy ist schon recht teuer.
@Pelski gute Diskussion

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