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 Betreff des Beitrags: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 12:21 
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Hallo Tischtennisfreunde
Ich bin neu hier und stelle mich kurz vor. Ich habe in der Jugend einige Jahre gespielt und nun wieder seit einem Jahr begonnen. Ich helfe im Verein beim Jugendtraining und möchte demnächst den C-Trainer machen. Ich bin mit meinen 60 Jahren noch recht fit (treibe viel Sport) und will mich bewegen. Ich habe mich daher für die sogenannte Moderne Abwehr entschieden. D.h. RH-Abwehr mit Feint Long III (1,1 mm) , was ganz gut klappt. Auf der Vorhand ein Tenergy 64 in 1,7 mm. Holz: Tibhar Stratus Powerdefence. Ich habe auch noch ein Butterfly Spark (sogar mit Metallschmetterling!)
Ich habe 2 Fragen. (hoffentlich nicht zu viel) Zunächst zur VH. Es ist wahrscheinlich auch eine Spielsystemfrage.
Mit der Vorhand abzuwehren gelingt mir nicht sehr gut. Ich habe aber leider auch keinen guten VH TS und glaube, dass ich den in meinem Alter auch nicht mehr genügend verbessern kann :(
Ich spiele mit der VH daher oft einen Heber oder einen nicht so guten halbherzigen VH TS, diese Bälle haben aber zuwenig Druck und werden oft , entweder geblockt oder abgeschossen. Nun überlege ich die Vorhand Abwehr zu lernen. Sollte ich das mit dem T 64 trainieren oder einen anderen Belag wählen? Wenn ja, welcher wäre geeignet, und in welcher Stärke? Er darf auch für die Abwehr aus der Halbdistanz nicht zu langsam sein und sollte guten US erzeugen.
Eine andere Möglichkeit wäre zu drehen und mit der Noppe VH Abwehr zu spielen. Aber ich glaube dass sind dann zu viele neue Schritte.
Die andere Frage betrifft die richtige RH Abwehrtechnik. Einige sagen, man muss, um genügend Unterschnitt zu erzeugen, den Ball am Südpol treffen. Ist das mit der LN nötig? Genügt es nicht , richtig hinein zu sensen, (Ausholbewegung in Kopfhöhe) wobei der Schläger besonders bei schnellen TS etwas senkrechter stehen kann?
Danke für eure Anregungen.
Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 13:00 
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Hallo Defsen und Wilkommen im Forum

Ich versuche mal deine Voraussetzung zu umschreiben - Korrigiere mich, wenn ich falsch liege: Du hast vor einem Jahr wieder angefangen und befindest dich derzeit noch in einer Kreisliga/Kreisklasse? Falls dem so ist, dann fokussiere dich auf Sicherheit im Spiel. Will heißen: Sicherheit >> US-Entwicklung.

Mit dem Feint Long III hast du eine Noppe, mit der du selbst Schnitt generieren kannst, sodass das Schlägerdrehen bei Dir erstmal gar nicht vorkommen sollte - Erlange Sicherheit und Variation mit deiner Noppe auf der RH. Das situative Drehen des Schlägers kommt viel viel später !!

Deine VH ist mit dem BTY Tenergy 64 1,7mm sicher auch keine schlechte Wahl - Klar gibt es einsteigerfreundlichere Beläge, aber mit etwas Training, glaube ich, dass man das schon hin bekommt. Du sagst, dass du mit dieser Kombi nicht genug Druck aufbauen kannst - Trotzdem, einen schnelleren Belag würde ich Dir wirklich nicht empfehlen. Für Druck aus der Halbdistanz dürfte deine Kombi eigentlich nicht zu langsam sein, sodass ich den Fokus auch hier auf Training setzen würde.

Mach Dir nicht zu viele Gedanken über das Material, US Entwicklung, Schlägerdrehen, etc. - Dein Setup ist für das Erlernen völlig in Ordnung. Schau doch mal, dass du vielleicht bei Vereinen in deiner Nähe erfahrene LN-Spieler findest, die dich unterstützen können. Ohne visuellen Eindruck deines Könnens und deiner Technik bzw. deiner Schläger, wird dir hier niemand vernünftig helfen können.

Versuch mal deine Herausforderungen etwas näher zu beschreiben: Bei welchen Bällen des Gegners hast du welche Probleme?

Viel Erfolg !!!

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Tischtennis - obwohl am Tisch gespielt - ist ein BEWEGUNGSSPORT !

Bist du fit und mental stark und schnell auf deinen Beinen, dann spiel' ne kurze Noppe und die Gegner werden weinen

Holz: TSP Balsa 6,5
RH: Dr.Neubauer Explosion PRO 1,5mm
VH: DHS Neo Hurricane III 2,1mm

Im Test:
Holz: Stiga Carbonado 190
RH: Tibhar Speedy Soft Dtecs 2mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 13:58 
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Hallo
Danke für die Anregungen.
Ich präzisiere die Sache gerne. Bei welchen Bällen des Gegner sich Probleme habe ? Bei vielen :) :)
Gerne ein Bsp.
Wenn ich TS auf meine VH bekommen, spiele ich, wie ich beschrieben habe, entweder einen Heber oder einen mäßigen Gegentopp. Mit diesen Bällen haben die Gegner oft wenig Probleme, denn sie haben wenig Druck. Diese Bälle werden entweder geblockt oder abgeschossen.
Daher überlege ich, die VH Abwehr zu erlernen. Und daher meine Frage, ob ich sie mit dem T 64 lernen sollte, oder ein langsamerer, kontrollierterer Belag dafür besser wäre? Und welcher ?
Oder es gäbe die Möglichkeit zu drehen und mit der LN abzuwehren.
Dann könnte ich auch hinten bleiben, was ich gerne tue. Ständig an den Tisch zu sprinten ist in meinem Alter ein zunehmendes Problem :)
Daher meine ich dass ich mir doch Gedanken über das Drehen machen sollte.
Die RH Abwehr ist schon recht sicher. Dass bestätigen mit Verbands- u. Landesligaspieler aus meinem Verein.
Zu RH Abwehr hatte ich noch die Technik Frage. Einige sagen, man muss, um genügend Unterschnitt zu erzeugen, den Ball am Südpol treffen. Ist das mit der LN nötig? Genügt es nicht , richtig hinein zu sensen, (Ausholbewegung in Kopfhöhe) wobei der Schläger besonders bei schnellen TS etwas senkrechter stehen kann?
Tolles Forum
Danke und Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 14:03 
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Eine Frage hatte ich noch vergessen: Wo spielst du? Also welche TTR Regionen haben deine Gegner?

Zur Enordnung: Wenn du regelmäßig im Training gegen LL/VL Gegner spielst, aber eigentlich in der KK/KL deine Meisterschaftsspiele austrägst, ist das ein komplett anderes Spiel

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 14:14 
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Technik RH LN Abwehr: Schau Dir mal das Video an und achte insbesondere auf die beiden Akteure Bluhm und Kleinert

https://www.youtube.com/watch?v=UgYPBHP_qSs

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 15:53 
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Hi, Danke
Schönes Video. Ich werde das als Anleitung fürs Training nutzen.
Wenn ich richtig gesehen habe, wehren die beiden mit dem NI Belag mit der Vorhand ab, drehen also nicht.
Ich müßte also doch endlich lernen mit dem T 64 Vorhandabwehr zu spielen ?
Zur Zeit spiele ich nicht bei Meisterschaften. Ist aber geplant, dass ich, wenn alles wieder normal läuft, in der BZ zum Einsatz komme. Da werde ich aber nicht so oft Gelegenheit haben in die Lange Abwehr zu kommen, sondern häufiger am Tisch spielen müssen. Da bin ich mit der LN nicht so gut aufgestellt. Bei Dir steht der Spruch, spiel ne kurze Noppe. Kann man denn mit der KN die du spielst (Neubauer) auch abwehren? Oder gibt es eine, mit der das gut geht?
Evtl. Spectol ?
Ich will jedoch nicht soviel testen, sondern besser trainieren und bei meiner LN bleiben.
Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2020, 16:33 
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Ich spiele die KN ausnahmslos am Tisch bzw. aus der Halbdistanz ... KN Abwehr ist im Vergleich zu LN Abwehr aber komplett anders weil die Techniken total verschieden sind.

Ich kann mich nur wiederholen bzw. deinen letzten Satz zitieren "sondern besser trainieren und bei meiner LN bleiben". Training ist alles und für dein Vorhaben ist dein Material völlig ausreichend. Entweder du übst, wie du mit dem "Treibschlag" à la Filus mehr Druck aufbauen kannst und fokussierst dich darauf oder oder du lernst die Schnittabwehr als Alternative. Die Entscheidung liegt bei Dir :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Dienstag 14. April 2020, 10:14 
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Beiträge: 809
Defsen hat geschrieben:
Wenn ich richtig gesehen habe, wehren die beiden mit dem NI Belag mit der Vorhand ab, drehen also nicht.
Teils richtig. Florian dreht selten auf RH-NI, spielt VH-Abwehr aber nur mit NI. Daniel hingegen dreht sehr oft und spielt mind. 50% seiner VH-Abwehr mit der LN. Bei Youtube findest du jede Menge Videos auf seinem Kanal ("The Chopper")


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2020, 14:41 
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Verein: TTC Eppertshausen
Defsen hat geschrieben:
Hallo
Danke für die Anregungen.
Ich präzisiere die Sache gerne. Bei welchen Bällen des Gegner sich Probleme habe ? Bei vielen :) :)
Gerne ein Bsp.
Wenn ich TS auf meine VH bekommen, spiele ich, wie ich beschrieben habe, entweder einen Heber oder einen mäßigen Gegentopp. Mit diesen Bällen haben die Gegner oft wenig Probleme, denn sie haben wenig Druck. Diese Bälle werden entweder geblockt oder abgeschossen.
Daher überlege ich, die VH Abwehr zu erlernen. Und daher meine Frage, ob ich sie mit dem T 64 lernen sollte, oder ein langsamerer, kontrollierterer Belag dafür besser wäre? Und welcher ?
Oder es gäbe die Möglichkeit zu drehen und mit der LN abzuwehren.
Dann könnte ich auch hinten bleiben, was ich gerne tue. Ständig an den Tisch zu sprinten ist in meinem Alter ein zunehmendes Problem :)
Daher meine ich dass ich mir doch Gedanken über das Drehen machen sollte.
Die RH Abwehr ist schon recht sicher. Dass bestätigen mit Verbands- u. Landesligaspieler aus meinem Verein.
Zu RH Abwehr hatte ich noch die Technik Frage. Einige sagen, man muss, um genügend Unterschnitt zu erzeugen, den Ball am Südpol treffen. Ist das mit der LN nötig? Genügt es nicht , richtig hinein zu sensen, (Ausholbewegung in Kopfhöhe) wobei der Schläger besonders bei schnellen TS etwas senkrechter stehen kann?
Tolles Forum
Danke und Grüße

Man muss als moderner Abwehrer keinen VH Abwehrball mehr beherrschen, ein guter Gegenheber oder noch besser Gegentopspin tuts auch. Damit kann man vor allem mehr Druck auf den Angreifer ausüben.
Mit dem katapultigen T64 würde ich eine VH Abwehr erst gar nicht versuchen, da brauchts meiner Meinung nach schon richtiges Talent. Wenn der T64 sonst passt, dann würde ich Heber trainieren und versuchen die erst sicher und dann gefährlich zu machen. Ich habe zu Zelluloid-Zeiten mühselig die VH-Abwehr eintrainiert, nur um dann nach der Umstellung auf den ABS-Ball damit einzugehen. Es kommt einfach nicht mehr genug Schnitt in den Ball, bzw. der Ballabsprung wird oft zu hoch und damit hat der Angreifer zu viele Möglichkeiten. Dafür ist jetzt der Gegentopspin einfacher geworden. Mittlerweile spiele ich einen schnellen und sehr griffigen VH-Belag und drücke/hebe die Bälle von hinten rein oder ziehe gegen. Wichtig ist der Handgelenkseinsatz, damit kein einfach abzuschießender Blockball dabei rauskommt.
Falls es doch die VH-Abwehr sein soll, dann empfehle ich den Victas 401. Der hat wenig Katapult und macht einen tierischen Schnitt bei trotzdem ausreichendem Tempo.

Zur RH-Technik: den maximalen Unterschnitt erzeugt man wohl mit einem Treffpunkt nahe dem Südpol. Dazu muss der Ball allerdings etwas tiefer fallen, was dem Angreifer auch viel Zeit lässt. Ich empfehle den Ball eher etwas früher zu treffen und für ausreichend Schnitt durch eine frühe, lange Ausholbewegung und Handgelenkseinsatz zu sorgen. Bälle die man spät erreicht, bzw. die schon tief gefallen sind, muss man aber am Südpol treffen, um ausreichend Schnitt zu erzeugen. Außerdem ist das auch noch von der Noppe abhängig. Mein jetziger Spike P1 spielt sich da schon anders als der Feint Long 2, den ich früher gespielt habe.

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Im Test: Joola Golden Tango PS 2,0|Nittaku Resist II|Donic Spike P1 0,5


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2020, 15:54 
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EvilScientist hat geschrieben:
...nahe dem Südpol. ...


:?: Was soll man sich darunter vorstellen ? Intuitiv würde ich sagen Blattende griffnah. Da bekommt man aber den wenigsten Schnitt 'rein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2020, 17:22 
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Südpol? Unter dem Ball fast horizontal reinsensen. Macht auch mein Kollege in der langen Abwehr so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2020, 20:49 
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Andy hat geschrieben:
Südpol? Unter dem Ball fast horizontal reinsensen. Macht auch mein Kollege in der langen Abwehr so.

Der "Südpol" des Balls ist damit gemeint. Im Idealfall fast waagerecht unter dem Ball durchsensen ergibt den maximale Rotation und wenig Impuls nach vorne. Wenn man gut trifft, kommen langsame schnittreiche Bälle dabei raus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2020, 21:54 
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Die "Frage" war an Cogito gerichtet, mir war es klar, was Du meinst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Sonntag 19. April 2020, 17:37 
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[quote="EvilScientist"][quote="Defsen"]
Man muss als moderner Abwehrer keinen VH Abwehrball mehr beherrschen, ein guter Gegenheber oder noch besser Gegentopspin tuts auch. Damit kann man vor allem mehr Druck auf den Angreifer ausüben.
Mit dem katapultigen T64 würde ich eine VH Abwehr erst gar nicht versuchen, da brauchts meiner Meinung nach schon richtiges Talent. Wenn der T64 sonst passt, dann würde ich Heber trainieren und versuchen die erst sicher und dann gefährlich zu machen. Ich habe zu Zelluloid-Zeiten mühselig die VH-Abwehr eintrainiert, nur um dann nach der Umstellung auf den ABS-Ball damit einzugehen. Es kommt einfach nicht mehr genug Schnitt in den Ball, bzw. der Ballabsprung wird oft zu hoch und damit hat der Angreifer zu viele Möglichkeiten. Dafür ist jetzt der Gegentopspin einfacher geworden. Mittlerweile spiele ich einen schnellen und sehr griffigen VH-Belag und drücke/hebe die Bälle von hinten rein oder ziehe gegen. Wichtig ist der Handgelenkseinsatz, damit kein einfach abzuschießender Blockball dabei rauskommt.
Falls es doch die VH-Abwehr sein soll, dann empfehle ich den Victas 401. Der hat wenig Katapult und macht einen tierischen Schnitt bei trotzdem ausreichendem Tempo.

Zur RH-Technik: den maximalen Unterschnitt erzeugt man wohl mit einem Treffpunkt nahe dem Südpol. Dazu muss der Ball allerdings etwas tiefer fallen, was dem Angreifer auch viel Zeit lässt. Ich empfehle den Ball eher etwas früher zu treffen und für ausreichend Schnitt durch eine frühe, lange Ausholbewegung und Handgelenkseinsatz zu sorgen. Bälle die man spät erreicht, bzw. die schon tief gefallen sind, muss man aber am Südpol treffen, um ausreichend Schnitt zu erzeugen. Außerdem ist das auch noch von der Noppe abhängig. Mein jetziger Spike P1 spielt sich da schon anders als der Feint Long 2, den ich früher gespielt habe.

Hallo ,
Toller Beitrag. Danke !
Welche Stärke wäre denn beim Victas 401 zu empfehlen, damit er sowohl für die VH Abwehr als auch für den Heber oder Gegentopp geeignet ist ?
Zum T 64 , Jo Se Huyk hat damit eine Super VH Abwehr gespielt. Klar , er ist Profi, aber es muß also möglich sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Moderne Abwehr
BeitragVerfasst: Montag 20. April 2020, 08:23 
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VH-Heber geht unabhängig von der Schwammstärke mit dem Victas 401 sehr gut, wenn man das Handgelenk einsetzt; dafür muss der Belag nur ausreichend griffig sein. Wenn das Holz nicht zu langsam ist, wie z.B. das VKM, dann reichen 1,8 mm Schwamm auch für Gegenangriffe völlig aus (siehe Ranking der Abwehrhölzer hier im Forum). Bei langsameren Hölzern sollten es schon 2 mm Schwamm sein. Aber Achtung: der 401 ist sehr schwer! Ein 100g Holz mit 2 mm Victas 401 wird zur Kurzhantel.

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