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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 06:27 
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Für mich etwas überraschend kam gestern schon die überarbeitete Version des Tach (von Achim Tachi Plus 2019 genannt) an. Da ich in der nächsten Woche keine Gelegenheit habe, zu trainieren, habe ich schnell ein paar Fotos gemacht, Beläge drauf geklebt und direkt zum Training mitgenommen. Da ich das Trocknen des Klebers mit dem Fön beschleunigt habe (normalerweise gebe ich dem Kleber ausreichend Zeit, in Ruhe zu trocknen) und zwischen dem Aufkleben der Beläge und dem Einsatz im Training weniger als 20 Minuten lagen, sind die ersten Eindrücke noch mit Vorsicht zu genießen, da ich mir nicht sicher bin, ob die Eindrücke nicht doch zum Teil auf eine Art "Frischklebe-Effekt" zurückzuführen sind.

Rein optisch bin ich mir nicht ganz sicher, ob bei meinen drei Versionen wirklich immer die gleichen Deckfurniere verbaut wurden. Der Vergleich ist nicht so ganz einfach, da z.B. das erste Holz eine Mahagoni-Versiegelung bekommen hat. Zumindest fällt auf, dass die Furniere beim Tachi Plus (ganz rechts) dunkler ausfallen als bei dem 2. Holz (Tachi 2019 mit geteiltem Kern).

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Deutlicher sind die Unterschiede, wenn mn sich den Griff von der Seite anschaut: Das erste Holz hatte noch den ungeteilten 8 mm Kern, die Griffschalen bestehen aus zwei unterschiedlich harten Balsa-Sorten (cp-System). Beim zweiten Holz wurden "normale" Balsa-Schalen verklebt, der Kern geteilt (2x 4 mm). Ergebnis war ein leicht höherer Ballabsprung auf der VH-Seite. Bei beiden Versionen hatte ich aber das Problem, dass MIR die Ballflugkurve zu flach wurde, wenn ich den Topspin schnell nach oben gezogen habe. Beim dritten Holz sieht man, dass wieder der geteilte Kern verbaut wurde (wie bei Holz 2) und Der Griff das mcp-System bekommen hat. Man sieht aber auch, dass bei diesem Holz nur zwei Schlitze zu sehen sind, die interessanterweise auch nicht "zentriert" wurden, sondern sich beide im hinteren Bereich des Griffs befinden.

Bild Bild Bild

So viel zu den optischen Eindrücken. Viel wichtiger sind aber natürlich die spielerischen Veränderungen und da kann ich sagen:
völlig egal, was Achim da genau verändert hat. Er hat auf jeden Fall an den richtigen Stellschrauben gedreht. :ok:

Das Problem mit der flacher werdenden Flugkurve war (zumindest gestern) vollkommen verschwunden, das Tempo passte prima und ich habe tatsächlich mal wieder einen ganzen Trainingsabend nur mit einem einzigen Schläger trainiert. Vielen Dank an Achim. Das ist FÜR MICH ganz eindeutig die beste dieser drei Versionen. Die werde ich sehr gerne weiter testen, leider aber erst übernächste Woche wieder.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:06 
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@Magic_M
es ist völlig egal, welche Holzfarbe das Deckblatt Esche außen hat, denn das kann sich immer wieder in der lfd. Produktion farblich ändern. Es ist nur entscheidend, welche Grundspannungen diese Eschedeckblätter nach innen freigeben und so auf den ganzen Kern übertragen. Je unruhiger und blumiger diese Esche ist, desto höher werden die Störeigenschaften sein; aber desto schwieriger wird es zeitlich gesehen, die richtige Zusammensetzung zu finden und hier vorzustellen. Am besten sind natürlich Balsaschichten, die nach Möglichkeit gleich bzw. gegenspannend zum Deckblatt arbeiten. Auch hier habe ich 20 jahre Entwicklungen an Baumustern liegen, die bis 2007 für glatte lange Noppen Verwendung fanden. Da der neue ABS-Ball ähnliche Spieleffekte aufweist, verwende ich genau diese Innenfurniere und siehe da, es scheint großartig zu werden. Schauen wir mal, wie es weitergeht. Nur, wenn ich keine spielerischen Rückmeldungen von euch bekomme, kann ich auch nicht positiv mit der noppentestgruppe weiter entwickeln wollen, sondern muß dann erst auf Testergebnisse meiner ehrenamtlichen Profispieler zurückgreifen. Also seid nicht so faul und testet und berichtet, was da stattfindet. Dann kann ich euch auch ein reifes Produkt anbieten, bei derer Entwicklung ihr alle mitgeholfen habt. Es geht hier jetzt um eine Baureihe für die erfahrenen Spieler, die über eine gute Technik verfügen. Das neue Holz wird dann für die Baureihe Tachi Plus stehen, weil die Bauversion für die unteren Klassen, die eine schlechtere Technik haben, bereits von mir festgelegt wurde. Aber auch hier wird es gute Werte geben, weil das KSLS-System jetzt in der Einstellung stimmt; mit den Griffen und Typen sich aber ändern kann, um eine optimale Einstellung zu erhalten. Wundert euch also nicht, wenn systembedingt bei Schwalbengriffen auch 4 Kerben räumlich versetzt da sind.

PS:
Ich habe übrigens eine Erfolgsmeldung von Frau Christel Locher erhalten, die bei den deutschen Seniorenmeisterschaften im Einzel- und im Doppel auf einen Swift 44 in Ihrer Altersklasse die Deutsche Meisterschaft gewonnen hat.
Das ist auch so ein Modell von Re-Impact, was sehr schwierig in der Entwicklung war, denn die Entwicklung wurde erst im März dieses Jahres nach sieben Jahren beendet. Das neue Modell ist auf besondere Anfrage bei Re-Impact auf Kauf nach Probeoption zu erhalten. Ähnliches gilt auch für die Produkte M 3 Select und auch Rapier Active, die ebenfalls noch nicht offiziell erhältlich sind. Mein marketing braucht leider länger als meine Entwicklungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:24 
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Das heißt also, dass das VH-Deckfurnier aus Esche ist?
Die RH sollte Lärche sein. Zumindest steht auf dem Lieferschein etwas von „Lä“.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:32 
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Esche ist normalerweise besch bis dunkel, gestreift und auch blumig beschfarben oder hat auch Einschlüsse von roten Pigmenten. alles ist möglich und abhängig von Lieferungen, die ich stückbedingt erhalte. Ich kann mir meine Farben also nicht aussuchen, sondern bekomme die so geliefert. Natürlich gehe ich dann bei und mache Härtetests, um herauszufinden, welche dieser Deckfurniere die geplanten Fertigungsbedingungen erfüllen.
Die Lärche ist dagegen ein Highlight, weil diese bei mir schon über 14 Jahre optimal nachgelagert wurde, ehe ich für diese Furniere eine Verwendung gefunden habe. Neues nicht so gut abgelagertes Holz wird natürlich wegen der Feuchtigkeitsanteile vermutlich viel mehr arbeiten und auch anders spielen als jetzt. Das sollte ja logisch sein. Dann müßt ihr halt wieder 14 Jahre auf die nächste gute Lärche warten. Aber ich denke, das Holz wird noch locker für die nächsten Jahre reichen. lol

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 11:45 
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da werden die Kritiker wieder schreiben, "was labert der Achim da wieder", während sie ihr George Washington Edeka Gesöff trinken...und andere halt an ihrem 14 Jahre Highland Park ihre Freude haben (nur mal so als Analogie zu einem guten Whiskey) ;)

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Re-Impact Tachi 2019 PlusVH: Donic Acuda S1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 12:26 
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@4olaf
och, das glaube ich nicht, das die sich die Blöße geben, denn es ist allgemein bekannt, das ältere Hölzer plötzlich langsamer werden können, weil die Hölzer trockener werden; somit also auch länger gelagerte Holzfurniere trockener werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juni 2019, 22:05 
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also ich habe heute noch mal gegen einen guten Topspin Angriffspieler das Tachi 2019 getestet (mit 2x4mm Kern) und auch auf das Phänomen überprüft, ob der Ball zu flach wird, wenn man nach vorne spielt...kann das aber wirklich nicht bestätigen. Ich konnte jeder zeit bei Bedarf gut und auch nach vorne gegenziehen, wobei mir doch nicht so bewußt war, dass das Holz auf der Vorhand sehr flott unterwegs ist (hatte das immer etwas langsamer in Erinnerung, das waren aber wohl die ersten Tachi 2019 Test Versionen). Gerade beim Blockspiel kam das Tempo aber sehr gut zu Geltung, weil ich damit meinen Gegner von der einen in die andere Ecke treiben konnte. Da ich selten auf Angriff aus bin, sondern eher blocke, verteile, kurz/lang spiele und nur bei sehr guten Situationen auch mit der Vorhand ziehe, ist das jetzt nicht mein Hauptschlag - aber wenn ich mal ziehen mußte (schnell oder platziert), waren die Bälle nie zu flach. Auch schnelle Treibschläge hatten eigentlich alle eine schöne Höhe. Natürlich wesentlich flacher als z.B. bei dem Preference Holz, aber wenn man über den Ball geht, ist ein Gegentopspin super sicher...geht man unter den Ball und zieht auf Unterschnitt, kann sehr gefühlvoll hochgezogen werden.

Das einzige Manko waren die Aufschläge - die waren schlichtweg zu schnell, weil ich da immer mit voller Kraft reingehe und der Spin und Tempo haben die Bälle mehrmals über die Platte gebracht. Hier ist wirklich etwas Kraftreduzierung nötig mit der Vorhand, weil die doch schon einen guten Katapult erzeugt (mit dem Aucda S1 Turbo)...komischerweise empfand ich die mit dem Hurricane 3-50 etwas zu "lahm" und schon eher allroundähnlich. Also mit einem deutschen Tensor ist der Katapult schon relativ groß und druckvoll.

Ich habe das Holz mal einem Vereinkollegen (Landesliga) zum Testen gegeben (spielt ein sehr schnelles Carbon Holz von Stiga mit Anti auf der Rückhand) und der war auch sehr angetan von der Vorhand, hatte richtig viel Spaß da mit Power in die Bälle reinzugehen. Zur Rückhand konnte er nichts sagen, weil er da sonst immer Material halt spielt. Ihm gefiel vor allem der weichere Anschlag, den er aber als total gefühlvoll beschrieben hat...okay, wenn man von einem Carbon-Holz kommt, ist das jetzt nicht so verwunderlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juni 2019, 09:03 
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also ehrlich gesagt hat mir der Test hier nicht sehr viel gebracht, weil die Analysen der einzelnen Spieler doch recht "eigenbezogen" ausgefallen sind. Ich habe vor allen Dingen nur von 4olaf oder Magic_M und Pady gute detaillierte Infos erhalten können, die mich entwicklungstechnisch weitergebracht haben. Die restlichen Bewertungen habe ich von meinen ehrenamtlichen Werksspielern, aber auch Kundenbewertungen aus dem Ausland erhalten. Insgesamt tendiere ich in unteren Klassen zu dem 8 mm Kern, weil der effektiver für Spieler in der Kreisklasse und Kreisliga ist.
Da diese Spieler jetzt vor dem Problem mit dem Plastikball stehen und die neue Saison bald wieder beginnt, muß eine preiswerte und gute Option bei Re-Impact zur Verfügung stehen, die diesen Tischtennisspielern die beste Hilfe bietet, um schnellstens auf die neuen Anforderungen des Kunststoffballes umlernen zu können.. Gerade ältere Spieler mit einer schlechteren Bewegung profitieren davon, dass das Holz so mehr Katapultverhalten hat, so dass der relativ langsam und spinarm wirkende Kunststoffball in den vielen unterschiedlichen Sorten gefühlvoll und gut bedient werden kann.

Fazit:
Somit steigen die spielerischen Technikansprüche auch nur unter der Verwendung in höher spielenden Klassen an. Das Tachi war von mir aber von vornherein von der Entwicklung her nur für die unteren Spielklassen vorgesehen gewesen, dessen Test ich jetzt beende.

@magic_M
Wir testen jetzt also mit der Tachi Plus Version weiter und berichten darüber unter dem neuen Thread Tachi Plus 2019.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Sonntag 30. Juni 2019, 09:14 
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achim hat geschrieben:
@magic_M
Wir testen jetzt also mit der Tachi Plus Version weiter und berichten darüber unter dem neuen Thread Tachi Plus 2019.

Meinst du damit, dass ich einen neuen Thread aufmachen soll? Oder machst du das? Zumindest kann ich so einen Thread aktuell noch nicht finden. Oder willst du diesen Thread umbenennen? Das wäre doch eigentlich die einfachste Lösung, oder?

Wie auch immer: drei Feststellungen noch an dieser Stelle:

1. Aufgrund mehrerer positiver Anmerkungen zum Seifuku SS 42 auf Re-Impact-Hölzern und da ich den früher (zu Frischklebezeiten) auch sehr gern mochte, habe ich mir den Belag auch noch mal besorgt und auf dem Tachi Plus getestet, kann die positiven Berichte aber nicht bestätigen. Mir persönlich war er zu "tot" auf dem Holz. Mag sein, dass die anderen Tester anderen Kleber (oder sogar Frischkleber) benutzt haben, während ich den ganz normalen Latexkleber benutzt habe. Das Tachi ist nun mal keine Rakete (auch nicht die Plus-Variante). Das verträgt eindeutig etwas katapultiere Beläge.

2. Etwas besser verlief der Test mit den neuen ganz dünnen Versionen des Evolution MX-S und MX-P in 1,5-1,6 mm. Eine echte Offenbarung war das aber auch nicht. Die beiden Beläge haben mir z.B. auf dem Preference besser gefallen.

3. Mein aktueller Favorit auf dem Tachi Plus ist der Donic Baracuda. Der hat mir gleich beim 1. Versuch (in 2,0 mm) sehr gut gefallen. Daraufhin habe ich mir einen zweiten in max besorgt und ihn beidseitig getestet. Der passt tatsächlich für VH und RH, allerdings wird das Gesamtgewicht beim Mittelblatt dann auf Dauer zu schwer (und kopflastig) für mich. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, ihn in 2,0 und 1,8 zu testen. Vielleicht wäre die Verkleinerung des Holzes auf Re-Impact Standard aber auch die bessere Idee. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass auch mein Lieblingsbelag, der Fastarc G-1, super mit dem Tachi Plus harmonieren würde, aber der ist noch etwas schwerer als der Baracuda und wäre daher auf dem Mittelblatt ganz sicher zu schwer.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juli 2019, 08:52 
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@Magic_M

noch eine andere Meinung

Pete schreibt mir PN , dass er das Tachi 2019 4/4 Forumtestmodell mehrfach mit unterschiedlichen OX-Noppen (Troublemaker, Kamikaze, Bomb Talent, Wobbler, …) und dem Anti Spinlord Giant in den vergangenen Monaten getestet hatte.

In Verbindung mit OX-Noppen war ihm das Holz in allen Fällen viel zu schnell. Anmerkung: Er verwende für OX-Noppen immer noch den Backspin Control-Sonderbau mit reduziertem Balsakern, den ich Ihm vor ein paar Jahren gebaut habe.

Mit dem Giant Anti wäre das Holz für Ihn spielbar, wobei Ihm generell (auch bei OX Noppen) die VH-Seite immer ein wenig zu schnell war. Allerdings habe er jetzt nach zwei Monaten das Anti-Experiment abgebrochen, da er das Anti-Spiel doch für sein Schlagrepertoire gegenüber den OX-Noppen doch zu sehr anpassen müsste; und das möchte er sich in seinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr antun.

Pete schreibt mir weiterhin, das ein Testbericht im Forum seinerseits wahrscheinlich aufgrund der beschriebenen Situation nicht zielführend ist.

Fazit: Das denke ich auch, das der Testbericht von Pete nicht zielführend wäre! Wenn man Magic_M's Testbericht folgt, dann ist das Holz nach seiner Meinung " viel zu langsam " und für Pete "als Großblatt " zu schnell?" was auch wiederum 4olaf bestätigt, denn er schreibt immer wieder, das er nicht den Eindruck hat, das es langsam wäre! Und wir sprechen hier die ganze Zeit nur über die 4/4 Fassung des Tachis in zweiter Anfertigung!
Um sich ein ausreichendes Testurteil erlauben zu können, müßte jeder der Tester, zumindest noch ein Kleinblatt , zu Ihrem Mittelblatt oder Großblatt von dem Testholz spielen.
Da Pete ein Großblatt getestet hat, hat er damit das langsamste Holz in dieser Kette getestet. Es war ihm eindeutig zu schnell, welches Magic_M gar nicht erst probiert hätte, weil ihm das Mittelblatt ja schon zu langsam war! Aus diesem Grund habe ich hier die Testreihe des Tachi abgebrochen, weil ich durch soviele unterschiedliche Eigenerfahrungen, die in alle Richtungen gehen, nicht in der Entwicklung weiterkomme.

Laut 4olaf, Mittelblatt ist die erste Testversion mit dem 8 mm Kern am besten und auch sehr zahm vom Anschlag her. Das einzige Sorgenkind war von Magic_M angeblich das Blockverhalten, weil einige Blocks auch mal den Tisch verfehlten. Komischerweise ist das bei mir eigentlich gar nicht passiert, wenn ich damit trainierte, denn ich spiele eine sehr saubere Technik; schon allein deswegen, weil ich 35 Jahre lang als Basistrainer jungen Menschen das Tischtennisspielen beigebracht und fortschreitend weitervermittelt habe. Ich denke daher eher, das es sich um individuelle Fehler in der eigenen Technik der Tester handelt, die eben so, wie sie angeben, wohl eher keine so saubere Grundtechnik spielen, wie sie annehmen. Aus diesem Grund habe ich hier angekündigt, nur die erste Version in der Fertigung des Tachi 2019 weiter als richtig für die unteren Klassen zu berücksichtigen; eine andere hätte ich wegen der unterschiedlichen Ansichten hier auch nie offiziell gebaut.

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