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BeitragVerfasst: Samstag 31. Dezember 2011, 12:09 
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... die unendliche Geschichte der Suche nach dem Richtigen Holz sollte weiter gehen für mich.
Ich hatte zuletzt ganz gut gespielt mit dem USD von ULMO, aber irgendwie gefiel mir an diesem Holz der Griff nicht so richtig, nachdem ich ja über ein Jahr lang nur TT-Manufaktur-Hölzer gespielt hatte und die Griffe dieser Hölzer für mich in jeder Beziehung das Maß aller Dinge sind.

Folglich habe ich Stefan Elsner mit weinerlichen E-Mails bombadiert, dass er doch mal einen Versuch unternehmen solle, ein "langsameres und kontrolliertes Carbonbrett" zu bauen. Stefan war diesem Projekt gegenüber nicht angeneigt, weil ich scheinbar nicht der einzige Kandidat war, der diesen Wunsch geäußert hatte. Nach einiger Wartezeit erreichte mich dann die seeligmachende Lieferung mit 3 (!!!) Prototypen.
Es handelte sich dabei um ein wirklich langsames Carbon-Bringerholz (mit Redwood Deckfurnier), das ich eigentlich gar nicht testen wollte (aber Stefan, der Schuft, hatte es trotzdem mitgeschickt !) und 2 vom Aufbau her im wesentlichen identische Carbon-Hölzer (beide ebenfalls mit Redwood Deckfurnieren), deren einziger Unterschied in der Dicke der verwendeten Carbonfaser liegt.
Schon beim Auspacken und "Begrabbeln" der Hölzer und vor allem der Griffe hatte ich das Gefühl: Ich komme nach Hause! ... das waren die gewohnt geschmeidigen Griffe, die mir extrem gut liegen und die sich für mich als jemand, der an der Hand auch stark schwitzt, extrem gut und sicher anfassen lassen.
Beim Dotztest mit den nackten Hölzern stellte ich fest, dass das Holz mit der dünneren Carbonschicht (Prototyp mit dem Projektnamen "30-1") etwas langsamer war als das mit der dickeren Faser (Projektname "30-2"). Das Bringerholz war erwartungsgemäß das langsamste und zugleich aber das Holz, dass mich zunächst am meisten neugierig machte, weil es auch mit Abstand das dünnste Holz ist, das ich bisher in der Hand hatte.
Gewogen habe ich leider nur die beiden "schnellen" Hölzer ... hier kam das 30-1er auf 74g und das 30-2er auf 76g (bei einer Blattgröße von jeweils ca. 16.4 x 15.3 cm !).

Ungeduldig bestückte ich die Bretter mit folgenden Belägen:

- die beiden schnellen jeweils mit 1.9er Topenergy Soft und Meteorite Soft
- Das Bringerholz mit einem 1.8er Giant Dragon Submarine (von Pascal Tröger als "billiger China-Tackiness" empfohlen) und einem D.Tecs ox (hatte keine andere Noppe mehr ;-) )

Die erste Testrunde in der Halle bestritt ich mit dem Bringer ... das war eine Kombination, die sich über dem Tisch traumhaft sicher spielte. Aufschlagannahme und Schupfen ging gut. Das Tempo war erwartet niedrig und die Kontrolle entsprechend hoch. Vor allem der Submarine machte hier für seinen geringen Preis (13,90 €) eine ausgezeichnete Figur und vor allem eine gute Schnittentwicklung. Bälle vom D.Tecs flatterten leicht, obwohl ich den Anschlag als eher "unknackig" bis "leicht weich" empfand ... aber das ist ja immer sehr subjektiv. Im Spiel nach vorne muss man allerdings bei dieser Kombi Abstriche machen. Türme kann man zwar mit dem entsprechenden Armzug sicher versenken, allerdings gestaltete sich das Topspinspiel schwierig: Aus dem vollen Arm heraus gezogen hatten die Bälle zwar satten Spin bei mäßiger Geschwindigkeit, aber wenn man 10 Minuten versucht hat mit der Kombi zu ziehen, dann hat man den Eindruck, dass der Arm dabei mindestens 20 cm länger geworden ist ;-) ... der Kraftaufwand dabei ist einfach zu hoch (aber das ist ja auch nicht die Intention mit dem Holz offensiv zu spielen !).
Wenn man 3 Schritte zurück geht, dann merkt auch der ungeübte "Bringer", dass das Holz hier zu Hause ist. Der D.Tecs entwickelte hier giftigen Unterschnitt. Hart gezogene Bälle auf die VH, die ich absägte, wurden oftmals durch vorsichtiges Schupfen nur abgelegt.
Da diese Spielweise nicht "mein Spiel" war, begnügte ich mich hier mit einer knappen Stunde an Testerei, da ich auf die anderen Hölzer neugierig war.

Fazit für das Bringerholz: Jemand mit der entsprechenden Spielanlage kriegt hier genau was er braucht Die DEFinition der Langsamkeit bei maximaler Kontrolle.

Als nächstes musste das "30-1er"-Holz ran. Es dauerte einen Moment, bis ich mich nach dem Spiel mit dem langsameren Holz wieder an "Geschwindigkeit" gewöhnt hatte, aber nach 10 Minuten war ich angekommen am Tisch mit diesem Holz. Vom Tempo her schätze ich das Holz als etwas langsamer ein als das KFD-Orginal. Der Aufbau des Holzes ist laut Stefan an das KFD-Orginal angelehnt. Die Carbonfasern sind wohl dünner und das Deckfurnier ist aus Redwood (sieht extrem edel aus !). Der Anschlag ist "knackig". Die Ballflugkurve mit dem gewählten Setup moderat flach, ohne dass man aufpassen muss, das jeder zweite Ball im Netz landet.

Eindrücke beim VH-Spiel: Topspin funktioniert gut. Sogar schlecht getroffene Bälle finden hier bisweilen den Weg ins Ziel. Wenn man einen Schritt zurück geht, dann ist sogar Gegentopspin gut spielbar. Einzig bei Endschlägen und bei "Punktbringenden Topspins" fehlte noch etwas der entscheidende Dampf für mich. Gerade Bälle (Block / Konter) sind sicher zu spielen. Schupfen und Aufschlagannahme stellten keine besodere Herausforderung dar. Vor allem die Schnittentwicklung konnte mich hier mit dem Topenergy Soft beeindrucken.

Eindrücke beim RH-Spiel: Abstechen am Tisch klappte auf Anhieb gut und guftig. Schnittweiterleitung war gut. Den größten Unterschied zum KFD-Orginal konnte ich beim Liften und beim Druckschupf feststellen. Hier zahlt sich die etwas bessere Kontrolle deutlich aus. Gerade beim gut getroffenen Druckschupf empfand ich die "Fluchquote" beim Trainingspartner als "angenehm hoch" ;-). Offensiv gespielte Bälle gingen auch deutlich einfacher als mit dem Orginal. Von hinten heraus gespielt (wie gesagt: DA bin ICH nicht zu Hause ;-) ) ist das Holz ebenfalls sicher zu spielen. Könnte mir hier auch vorstellen, dass moderne Abwehrer mit dem Holz eine gute und etwas lansamere Alternative zu den üblichen Verdächtigen (NSD, JSH, etc.) finden könnten.

Fazit: Alles in allem ein wirklich tolles und gelunges Holz ohne wirkliche Schwächen. In der einen oder anderen Spielsituation wäre etwas mehr Tempo wünschenswert, damit man nicht immer 2 oder 3 mal ziehen muss ... man wird ja nicht jünger ;-)

Zuletzt (eigentlich hatte ich schon keine Lust mehr, weil ich mich schon ganz gut verausgabt hatte mit den ersten beiden Tests) habe ich dann noch zum "30-2er" gegriffen. Da der einzige Unterschied das etwas dickere Carbon ist, war eine wirkliche Umstellung hier nicht notwendig. Das Spielgefühl war sehr ähnlich zum "30-1er". Einzig der Anschlag war etwas direkter und das Tempo geringfügig höher.
Was das Spiel mit der Vorhand angeht, so bringt hier das leichte Plus an Geschwindigkeit doch ab und an schon beim ersten Topspin den Punkt. Mit der Rückhand setzt man mit diesem Holz den Gegner gerade bei Druckschupf und Lift noch mehr unter Druck, ohne dabei Abstriche bei der Kontrolle zu machen. Tempomäßig ist dieses Holz immer noch minimal langsamer als das KFD-Orginal und erfüllte dabei meine Wünsche und Ansprüche zumindest im 1. Training schon mal zu 100%.

Ich fuhr also mit dem Gefühl nach Hause endlich (mal wieder !!!) "mein Holz" gefunden zu haben. Gleichzeitig überkam mich (mal WIEDER) die Angst, dass das nur die erste Testeuphorie war.

Mittlerweile habe ich mit dem Holz im o.g. Setup 4 oder 5 TE gespielt und bin sicher, dass das "MEIN BRETT" für die Rückrunde werden wird. Überzeugt haben mich bei dem Holz zum einen die erstaunliche Schnittentwicklung mit dem Topenergy Soft (auch vor allem bei Aufschlägen !) und die für mich ungewohnte Sicherheit im offensiven Spiel (VH und RH).

Mittlerweile hat Stefan die Hölzer auch schon offiziell auf seiner Seite angekündigt.

Das "30-2er" wird auf den Markt kommen mit dem Namen "Hammer & Sichel"


Hier noch ein paar Bilder:


Das "30-1er"
Bild

Der Furnieraufbau des "Hammer & Sichel":
Bild

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TT-Manufaktur: Hammer & Sichel | VH: Butterfly Impartial XS 1.9mm | RH: Dr. Neubauer Rhino 1.5mm

Oder wahlweise auch:

TT-Manufaktur: Hammer & Sichel | VH: Yasaka Rakza PO 2.0mm | RH: Der Materialspezialist Megablock 1.0mm


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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 07:54 
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Hier dann noch ein Bild vom "fertigen" Hammer & Sichel:

Bild

Gerne hätte ich von Stefan dunkle Nussbaumgriffschalen montieren lassen, aber die hätten das Brett insgesamt zu schwer werden lassen. Die Reflexionen (4 helle Punkte) auf der Grifflinse sind der "Blitz" von meiner Handycam ;-)

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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 07:59 
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Bei den Gewichten hatte ich mich übrigens bei der Wiegerei der ganzen Prototypen vertan (waren einfach zu viele Bretter zum Wiegen !): Das Hammer & Sichel wiegt in der Endversion ca. 84g ... sorry ;-)

Die Gewichte der anderen Hölzer sollten aber korrekt sein !

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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 08:27 
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Lecker Hoelzchen! *miam*

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Ist nun ein Pimper und ausschliesslich dort unterwegs ...


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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 10:09 
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also 30-1 ist hammer und sichel
30-2 ist Def Progress Safe?

ist das korrekt?

und das Def Progress ohne Safe?


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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 10:26 
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RealGyros hat geschrieben:
also 30-1 ist hammer und sichel
30-2 ist Def Progress Safe?

ist das korrekt?

und das Def Progress ohne Safe?


Leider alles falsch... :roll: :mrgreen:

Guckst du hier: viewtopic.php?f=9&t=18457#p130756

Grüße,
Stefan

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Holz: Tischtennis-Manufaktur Sonderbau
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RH: Barracuda 2,0 (schwarz)


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BeitragVerfasst: Montag 16. Januar 2012, 10:44 
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tja sorry hätte ich auch selber sehen können :)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 00:00 
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Hallo,
Stefan hat mir auch dieses "Arbeitsgerät" für einen Test überlassen.
Meine Referenz ist das KFD Original mit DG (RH) und Moon. Ich spiele tischnah, lasse lieber die Gegner laufen, 80-90% RH, VH wenn der Ball günstig kommt, dann Schuß oder wenn nötig US, Topspin eher nicht.

Für mich als Grobmotoriker ist der Unterschied zum KFD nicht so doll ausgeprägt.
Alles in allem schätze ich es minimal langsamer ein. Ballabsprung vielleicht etwas höher, aber da lasse ich mit mir reden.
Auf der VH funktioniert der Vega Europe bei mir überdurchschnittlich (auf dem KFD klappte der nicht so gut).
Die RH mit DG spielte sich für mich vergleichbar - von leichten Unsicherheiten mit dem "Neuen" abgesehen, die ich sicher wesentlich vermindern könnte.
Meinem Gegner war mein Spiel mit H&S lieber, die Bälle kamen gradliniger, er machte weniger unforced errors und er konnte länger mitspielen.
Vielleicht könnte ich mit diesem Holz den Noppenangriff lernen, der ja wie NetzKanteWeg erwähnt gut zu klappen scheint. Die guten VH-Ansätze in dieser Richtung bestätigen das.

Aber wegen höherer Gefährlichkeit der RH-Bälle entscheide ich mich weiter für das KFD - vorerst.
Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Januar 2012, 09:05 
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Ahhh ... okay ... im anderen Thread hatte ich dir den Test des H&S empfohlen, ohne zu wissen, dass du das auch schon als Testbrett hattest.
Sicher kommt die Ausprägung des Störeffektes auch immer auf die jeweilige Noppe an und eventuell auch auf den verwendeten VH-Belag. Ich spiele im Moment meine beiden H&S einmal mit Bomb Talent und Topenergy Soft und einmal mit Talon und Samba+.
Beide Kombis haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Talent/Topenergy-Kombi mache ich am meisten Punkte durch spinnige Aufschläge und das versenken von Türmen auf Druckschupf (Kontrolle beim DS ist bei dieser Kombi einfach genial: Fies, kontrolliert und schnell zu spielen ... mit dem richtigen Timing kann man hier bisweilen fast von Druckschüssen reden ;-) ). Bei der Kombi Talon/Samba+ mache ich mehr Punkte im offensiven Spiel, weil mir sowohl mit VH als auch mit RH das Angreifen leichter fällt. Vor allem der Samba+ ist beim Ziehen mit der VH ein es Stück gutmütiger als der Topenergy.

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BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2012, 15:52 
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Hallo,
Stefan hat auch mir die Möglichkeit gegeben das Hammer & Sichel in Standartgröße zu testen. Dafür schon mal ganz herzlichen Dank!
Im letzten Jahr habe ich beide KFD Hölzer jeweils ein halbes Jahr in der gleichen Größe gespielt.
Tempomäßig liegt es nach meiner Meinung genau zwischen den beiden KFD Hölzern. Das ich dies anders einschätze als meine Vorredner, kann auch daran liegen, dass ich ein KFD Original habe, welches einen leicht dünneren Kern hat und dadurch etwas langsamer sein soll als das Serienmodell.
Vom Spielgefühl liegt das H&S näher am Advance. Das H&S spielt sich vom Anschlag steifer und ein wenig härter als mein KFD Original. Dagegen ist das Advance wiederum ein wenig steifer und härter.

VH
Belegt mit einem Aurus Soft in 1,9mm spielt es sich sehr angenehm. Wobei dieser Belag anscheinend auf viele Hölzer passt. Aufschlag, Topspin langsam und auch schnell gehen sehr schön mit guter Schnitterzeugung. Das Holz ist sehr kontrolliert beim Topspin und die Bälle lassen sich sehr gut platzieren. Insgesamt ist nicht so viel Spin in den Bällen wie z. B. mit Ulmos on Elmstreet, dafür besitzt es ein wenig mehr Durchschlagskraft insbesondere beim Schuss.

RH
Auf der RH kam mein alter roter D-Tecs zum Einsatz. Durch das dunkele Deckfurnier wirkt er ein wenig blass. Sollte aber kein Problem darstellen.
Insgesamt wirkt sich das geringe Tempo zum Advance für mich sehr positiv aus. Ich kann wieder aktiver in den Druckschupf gehen und das spontane passive Blocken klappt auch wieder besser. Dies bietet wohl auch das KFD Original, aber da waren die Problem bei mir nicht mit der RH, sondern auf der VH. Ob die Gefährlichkeit geringer ist als beim KFD Original, kann ich noch nicht abschließend beantworten. Ich habe aber bisher nicht den Eindruck.
Abhacken und und Unterschnittabwehr funktionieren mit meiner Kreisklassentechnik auch gut. Schnittentwicklung auch hier ein wenig geringer als beim on Elmstreet.

Fazit
Ein weiteres tolles Holz aus dem Hause TT-Manufaktur. Für mich, was Tempo, Kontrolle, Schnittentwicklung und Störeffekt angeht, anscheinend das ideale Holz. Ich möchte aber noch zu bedenken geben, dass ich das Holz erst seit zwei Wochen spiele und daher insgesamt abwarten muss, wie sich die weitere Zusammenarbeit entwickeln wird. Wer mehr Störeffekt am Tisch möchte, sollte zum Advance greifen. Für mich ist im Moment Kontrolle aber wichtiger!
Bitte beachtet aber, dass ich das Holz in der Standardgröße spiele und nicht als Großblatt. Beim Advance ist mir aufgefallen, dass doch ein deutlicher Unterschied zwischen den Blattgrößen besteht hinsichtlich Tempo und Biegefestigkeit.

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KFD
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