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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2019, 14:27 
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ist es eigentlich einfacher mit geraden Griff zu drehen oder kann man das mit einem konkaven auch hinbekommen....
spiele eigentlich KN auf der Rückhand , offensiv....
und wollte jetzt einfach mal GLAnti testen, ich besitze aber nur konkave Offensivhölzer....

Danke


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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2019, 15:29 
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Meine beiden Hölzer haben je einen geraden und einen konkaven Griff.Das Drehen funktioniert bei mir mit beiden gleichermaßen gut.

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Material zweimal gleich:
Holz:Butterfly Grubba Carbon All+/ VH:Friendship Origin Soft 1,8 / RH:Bomb Talent,ox


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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2019, 16:26 
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Meiner Erfahrung nach ist das Drehen mit geradem Griff einfacher. Bei kräftig-konkaven Griffen gehts aber auch. Bei meinem jetzigen Holz (Nittaku Resist II), musste ich allerdings mit Griffband nachhelfen, da der Griff im Original zu schmal war. Ganz früher habe ich mal durchgängig anatomische Griffe gespielt, damit aber nie gedreht.

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zurück zur Noppe mit: Nittaku Fastarc G1 1,8|Nittaku Resist II|Donic Spike P1 0,5
Im Test: Joola Golden Tango PS 2,0|Nittaku Resist II|Donic Spike P1 0,5


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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2019, 16:42 
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Ich hab mit dem Drehen bei Aufschlägen angefangen, das geht noch am einfachsten. Abwechselnd ein US-Aufschlag mit der NI und der LN Seite oder ein eingestreuter Rollaufschlag oder "Sidespin" mit den LN ist mindestens in der KK für ein paar direkte Punkte gut. Leider lernen die meisten schnell und spätestens im zweiten Satz ist das gegessen.

Dann hab ich mir ein paar feste Spielzüge überlegt, wo das geplante Drehen auch noch halbwegs sicher funktioniert.
Also z.B. einen TS abstechen oder sensen und den voraussichtlich geschobenen nächsten Ball mit der gedrehten NI-Seite angreifen oder einen US-Ball mit Noppen-TS angreifen und dann den nächsten mit einem echten NI-TS.
Was ich gar nicht kann, und m.E. auch kaum realistisch am Tisch geht, ist das situative Drehen je nach Schlag des Gegners. Zumindest reicht meine Reaktion und Drehgeschwindigkeit dafür nicht.

Ein Vereinskollege dreht manchmal nach jedem eigenen Schlag um den Gegner zu verunsichern. Er macht dabei zwar selber viele Fehler - der Gegner aber (hoffentlich) mehr. Das sind dann meistens reine Schupfduelle bis zum ersten Fehler. Allerdings sind diese Spiele fürchterlich zum anschauen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 20. Januar 2019, 22:53 
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Noppen_ops hat geschrieben:
ist es eigentlich einfacher mit geraden Griff zu drehen oder kann man das mit einem konkaven auch hinbekommen....
spiele eigentlich KN auf der Rückhand , offensiv....
und wollte jetzt einfach mal GLAnti testen, ich besitze aber nur konkave Offensivhölzer....

Danke

Die meisten Leute sagen, daß Drehen mit Geraden besser geht, aber mir geht es genau umgekehrt.
Wenn ich mit geradem Griff drehe, ist es danach irgendwie Zufall, wo entlang der Längsachse des Griffs meine Hand landet, also z.B weit unten am Griff. Mit konkavem Griff rutscht der Schläger in der Hand eher wieder in die Standarposition zurück.
Viel wichtiger finde ich aber die Form der Flügel. Sind die Flügel zu weit in den Griff heruntergezogen, machen sie das drehen viel schwerer, weil sie an der Hand hängen bleiben.


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BeitragVerfasst: Montag 21. Januar 2019, 08:28 
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Zum Thema "Drehen" hätte ich da auch noch eine Frage:
Ich spiele zwar im Punktspiel immer und im Training meist Shakehand, überlege aber komplett auf Penholder umzusteigen. "VH" ist LN und "RH" bzw. RPB ist KN. Das funktioniert soweit gut, nur sind die Aufschläge mit der LN naturgemäß ziemlich einfach für den Gegner - alles mehr oder weniger eingerollte, was mich in der Regel viele Punkte kostet.
Jetzt versuche ich zumindest beim Aufschlag zu drehen, um mit der KN Schnitt zu generieren, aber entweder gelingt es zu langsam oder ich hab Knoten in den Fingern ...
Daher die Frage: Ist es bei Penholder überhaupt sinnvoll, das Drehen zu versuchen? Und falls ja, hat/kennt jemand Tipps oder Videobeispiele dazu?

Danke :-)


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BeitragVerfasst: Montag 21. Januar 2019, 11:39 
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Hab auch mal versucht Penholder zu spielen und zu drehen. Habs so auch nicht hinbekommen. Wenn Du allerdings die zweite Hand zu Hilfe nimmst, geht das zumindest geplant nach dem Aufschlag ganz gut. Musst Du mal probieren.
Ansonsten kann man aber auch mit LN Aufschläge gut variieren. Mal kurz hinters Netz, mal lang gerollt in die RH oder auf den "Wendepunkt" bzw. "Ellenbogenpunkt". Wenn Du die Varianten aus mehr oder weniger der gleichen Aufschlagbewegung hinbekommst, machst Du es dem Gegner schon etwas schwerer.

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BeitragVerfasst: Montag 21. Januar 2019, 13:34 
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Guck' dir mal die Videos der Füchse Berlin an (Youtube) und achte da besonders auf den Spieler Diego Hinz. Der macht es genauso, schlägt mit glattem Belag auf und dreht dann auf eine KN. Super anzugucken!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Januar 2019, 17:50 
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Zu Diego Hinz: Nach dem Aufschlag dreht er aber nicht mehr im weiteren Ballwechsel. Daher ist das für mich auch nicht unbedingt das "typische Schläger drehen"...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 24. Januar 2019, 20:35 
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@0x556c69
Alle drei von dir genannten Spieler sind sehr gute Beispiele obwohl Daniel Kleinert wirklich sehr viel dreht. Erinnert mich sehr stark an meine Spielweise auch am Tisch wechsele ich sehr oft mit der RH von LN auf NI Belag oder auch auf der VH Seite.
Meiner Meinung nach ist das Drehen seit Plastik wichtiger denn je.

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Meine Waffe:
Holz: Soulspin Control/DEF
DHS Skyline 3-60 2,1
MSP L.S.D. Extra Long 1,0

Moderner Abwehrspieler
Linkshänder, Schlägerdreher


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BeitragVerfasst: Freitag 25. Januar 2019, 09:27 
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... "zitieren" geht wieder nicht ...

Danke @jo.btg und @Beee.
So wie Diego Hinz nur beim Aufschlag zu drehen würde mir schon locker reichen. Im Spiel gehts auch ohne Drehen des Schlägers, hier kann ich meist das Handgelenk soweit verbiegen, dass vieles mit beiden Schlägerseiten erreichbar ist.
An den LN-Aufschlägen zu arbeiten ist natürlich auch eine Variante :)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 15:06 
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Das mechanische Drehen, sage ich mal, ist bei mir kein Problem, das geht sehr fix. Nur, an die Spieler hier, die das Drehen im Punktspielbetrieb beherrschen:
Dreht ihr intuitiv (jetzt müsste der nächste Ball nach xy gehen), oder wartet ihr, bis ihr seht, wo genau der Ball mit welche Rotation hingeht und dreht dann erst?
Letzteres schaffe ich halt nie, da nervös im Punktspiel und ich spiele tischnah, da ist die Zeit so kurz.
Oder geht das trotzdem?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 15:16 
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Ich spiele im Training um das Drehen zu üben sehr viel und gerne gegen schwächere Gegner und drehe da ganz viel, das ist perfekt zum Üben. Gegen schwächere deswegen weil das Spiel dann insgesamt langsamer ist. Das ist eine gute Grundlage das auch später im Punktspiel umzusetzen. Am Anfang habe ich meiner Meinung nach im Training viel gedreht und im Punktspiel dann doch eher wenig bis gar nicht. Für mich ist das ein Prozess der seine Zeit braucht. Heute drehe ich im Spiel schon sehr viel mehr als vor nem halben Jahr, zwar noch nicht so viel wie im Training aber die Tendenz stimmt mich sehr zufrieden.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 15:37 
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2schulterOP hat geschrieben:
Dreht ihr intuitiv (jetzt müsste der nächste Ball nach xy gehen), oder wartet ihr, bis ihr seht, wo genau der Ball mit welche Rotation hingeht und dreht dann erst?
Viele Abwehrer von hinten drehen erst nachdem sie sehen, wohin der Gegner spielt. Interessanterweise spielen manche dabei zu ca. 80% nur mit der LN, andere ebensoviel nur mit der NI-Seite. Am Tisch bleibt da für keine Zeit: da musst du schon unmittelbar nach deinem eigenen Schlag drehen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 15:51 
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Vielen Dank für eure Antworten, 81Björn und Mastermind :ok:

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