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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 12:08 
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Registriert: Donnerstag 5. Juni 2014, 11:48
Beiträge: 171
Verein: SV BR Forstwald
Spielklasse: Kreisliga - 1. Kreisklasse TTR ~ 1.500
Hallo Sportsfreunde,

welch schöne Hinweise, alles ~ irgendwie richtig. Das Hauptproblem ist, wie ja auch schon erwähnt, die Kontrolle beim Spiel zweier LN untereinander. Ich stelle immer wieder fest, wenn ich mehr Kontrolle auf meiner LN habe als mein Gegner, gewinne ich fast immer das Spiel. Ist sie schlechter, kann ich kaum gewinnen. Von daher auch von mir der Tipp an Patman: Du wirst sicher (leider) erst einige Nöppchen probieren müssen, um die für Dich bestmögliche Noppe und somit Kombi zu finden - und damit willkommen im Forum der Noppenjunkies. Vielleicht gibt es bei Dir im Verein ja andere LN-Spieler. Womöglich könnte das auch ein Weg sein, anderes Material kurz zu testen. Der Tipp mit dem Schlägerdrehen ist ebenso gut wie schwer. Sollte das eine Überlegung wert sein, dann ergänze ich ein wenig: Schlägerdrehen lernst Du vermutlich am besten, wenn Du gelegentlich bei Schupfduellen drehst, aber wirklich nur gelegentlich. Denn dann kannst Du Dich besser auf den einen Schlag konzentrieren und bist - gerade Anfangs - nicht überfordert. Denn generell ist die Umstellung immer ein echter Lernprozess. Mit entsprechender Erfahrung wird Dein Spiel erst erfolgreicher....

Gruß
Eisenfuß

Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
Winston Churchill


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 12:48 
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Registriert: Freitag 24. Oktober 2014, 07:46
Beiträge: 151
TTR-Wert: 1340
Warum spielst Du dem Gegner dann nicht einfach konsequent auf die NI-Seite? Entweder kommt dann er Ball von NI und das macht Dir ja weniger Probleme, oder er umläuft die NI-Seite und dann kannst Du ihn beim nächsten Ball ausplatzieren.
Ich mache es allerdings in der Regel gerade andersrum und spiele dem Gegner nur auf die LN, dann kann ich mit meinem Schnitt steuern was zurückkommt.

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Holz: Gewo Balsa Carbon 375
VH: Butterfly Rozena 1.9
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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 12:59 
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Beiträge: 1271
Verein: TTC Baden (CH)
Spielklasse: 3. Liga NWTTV
Ich stimme Eisenfuss zu, die Kontrolle einer Noppe scheint sehr wichtig zu sein.
Mit dem FL2 mag ich sehr gern Noppe gegen Noppe spielen, und behalte oft die Oberhand, wenn der Gegner mir immer in die Noppenseite spielt. Ich spiele sie dann fast immer in die LN zurück. Gedrückter Ball, Konter, Schupf, Noppentop.
Natürlich mit den Eigenheiten, die Steff schon beschrieben hat (Konter, Noppentop auf Schupf usw), diese Grundlagen müssen natürlich trainiert werden, bis man merkt, dass man den x. Ball angreifen/ablegen etc muss. Wenn das sitzt, kann man auch mit Vergnügen gegen andere Noppis antreten.

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Setup:
VH: Blowfish 1.8 || BTY Grubba Carbon All+ || RH: Feint long 2 0.5


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 18:56 
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Registriert: Donnerstag 11. Oktober 2018, 19:30
Beiträge: 59
Spielklasse: 19/20 Bezirksliga
Hallo Patman,

ich spiele beim Training seit vielen Jahren gegen viele unterschiedliche LN-Spieler. Darunter Störspieler am Tisch, lange Abwehr, moderne Abwehr mit LN-Angriff.

Gegen den Störspieler, der auf der LN-Rückhand nicht angreifen kann, mit halbhohen Lullerbällen darauf warten, dass der Ball zu hoch zurückkommt und dann mit VH schiessen. Will der Gegner den RH Ball umlaufen, lang in die VH-Seite.
Gegen lange Abwehr hauptsächlich ganz kurze Bälle in die VH.
Gegen den Spieler mit LN-Angriff durch "Druckschupf und Klapper" versuch ich variabel mit Druck und leeren Bällen in die Tischmitte seine Stärke rauszunehmen.Ich

Vielleicht ist ja ein Tipp für die dabei.

_________________
Holz: Dr. Neubauer Bloodhound
VH: Killer 1,3
RH: A-B-S² Soft 2,5

Holz: Arbalest Horsa
VH: Killer 1,3
RH: A-B-S² Soft 2,1


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 22:26 
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Registriert: Sonntag 20. Oktober 2013, 16:53
Beiträge: 6
Spielklasse: Kreisliga D TTVWH
TTR-Wert: 1200
Der gute Patman schriebt, er spiele unterste Liga.
Damit ist der Fall relativ klar. Weitgehend so, wie Glantinoppe schreibt, nur noch simpler.

Entweder Du spielst gegen einen Horror-Senior (früher mal hochklassig, heute langsam): Du bist erledigt. Der spielt Dir 1.000x mal dahin, wo Du es nicht brauchst.
Oder, Du spielst gegen einen Rückhand-Legastheniker: dem spielst Du 100x auf seine Rückhand. Halbhoch und möglichst lang. Nicht nervös werden. Keinen Schönheitspreis anstreben. Entweder der macht den Fehler, oder irgendwann spielt er ungenau und Du kannst mit der Vorhand draufhauen.

Unterste Liga: da gibt es kein Schlägerdrehen oder gar Beinarbeit. Da gibt es nur Geduld und Sicherheit.
Gegen diese Gegner spiele ich gerne. Das System ist vollständig klar. Dann geht es nur noch um Geduld und Sicherheit. Ausgang unklar, aber Geduld kann man haben.

Gilt übrigens genau so für Anti-Top-Spieler.

_________________
Spinlord Marder II 1,8mm
Donic Defplay Senso
Sword Scylla OX


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. August 2019, 22:32 
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Registriert: Mittwoch 20. März 2019, 13:26
Beiträge: 5
Hallo und guten Abend
vielen Dank für Eure vielen Tipps und Beiträge.
Bei manchen hab ich gedacht, Mensch - cleverle, dass muss ich auch mal probieren.
Beispiel: Drehen, mach ich z.B. doch schon bei den Angaben. Aber auch z.B. wenn ich den TopSpin auf die Noppen ziehe, ja klar, dann kann ich ja n Druckschupf machen, weil ja sauviel Schnitt zurückkommt. Soweit hab ich gar nicht gedacht.
Was mich z.B. erstaunt hat, war der Tipp, nicht in die Mitte zu spielen, das soll man doch bei LN.
Nun denn, ich werde es mal ausprobieren.
Ja klar, die Sicherheit fehlt und ich hab auch noch einen Schläger mit einem Dornenglanz OX in petto. Aber eigentlich, bin ich aktuell mit dem D.tecs ganz zufrieden.
Und das drehen, ja, dass werde ich üben.
Ich hab n rieeesenspass daran, wenn mir einer mit viel Schnitt den Ball rüberspielt und ich kann dann Druckschupf spielen :-))

Zum mir selbst, spiele seit 35 Jahren TT, zuletzt ohne Spass. Mit normalen Belägen, unterste Klassen, 1200 TTR.
S macht mir immer weniger Spass, weil es immer weniger gleichwertige Gegner um die 1200 gibt. Das war früher anders, da waren genug Leute in den unteren Klassen. Aber die Spieler und die Klassen schwinden ...
Aber das ist ein ein allgemeines Lamento und hat nix mit dem Beitrag zu tun.

Gruss


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BeitragVerfasst: Freitag 16. August 2019, 09:48 
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Registriert: Donnerstag 26. April 2018, 14:04
Beiträge: 350
Spielklasse: 1. Bezirksklasse
Patman hat geschrieben:
Hallo und guten Abend

Was mich z.B. erstaunt hat, war der Tipp, nicht in die Mitte zu spielen, das soll man doch bei LN.

Gruss


Im Grunde ist es so, dass die meisten LN (bei ähnlichem Spielstil) die gleichen Probleme haben. Sprich das womit du am meisten Probleme hast, wird deinen Gegner zu 90% auch Stören, außer sein Spielstil ist ein anderer, er hat eine Möglichkeit gefunden damit anders umzugehen oder er hat es sich Wegtrainiert.
Aber Mitte Mitte ist bei gar keinem Gegner gut, egal was er Spielt, die Bälle kommen immer zurück. Die Frage ist dann nur, wie gefährlich sind die Bälle dann für dich?
Mitte Mitte Visier ich nur an, wenn ich weit hinter der Platte stehe und auf Harten Topsins Unterschnittabwehr spiele! Da ist es dann fast egal wo der hin kommt, da der Gegner ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten zu reagieren hat. Weiter Topspin oder ablegen.

_________________
1. Schläger (Wettkampfkombi)
Holz: Stiga Allround Classic CR WRB
VH: Donic Coppa X1 Gold 1,8mm rot
RH: Tibhar Grass DTECs Ox schwarz (mit Folie)

2. Schläger (Wettkampfkombiersatz)
Holz: Stiga Clipper Wood
VH: Donic Acuda S3 1,8mm schwarz
RH: Der Materialspezialist Kamikaze Ox rot


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BeitragVerfasst: Freitag 16. August 2019, 21:38 
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Registriert: Sonntag 20. Oktober 2013, 16:53
Beiträge: 6
Spielklasse: Kreisliga D TTVWH
TTR-Wert: 1200
Auf die Mitte zu spielen hat einen Vorteil: der Gegner kann sich nicht viel Winkel aussuchen, sofern der Ball lang genug ist.
Gegen niederklassige Rückhand-Noppisten macht man das natürlich nicht. Da drückt man immer in die Rückhand auf die Noppe.
Warum? Auch der Langsamste kann mal einen Ball, der auf die Mitte kommt, mit der Vorhand nehmen. Dieser Langsame will man selbst sein.

Zum D.tecs und ähnlich anspruchsvollen Noppen: ja, im Training machen die Spaß, weil die Bälle, die man versemmelt, wurscht sind und man sich die Superbälle merkt. Wie ist es im Punktspiel?

_________________
Spinlord Marder II 1,8mm
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BeitragVerfasst: Samstag 17. August 2019, 11:07 
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Registriert: Mittwoch 20. März 2019, 13:26
Beiträge: 5
So
im Punktspiel, hab ich das alles noch nicht probiert.
Letzte Runde hatte ich Def-Hölzer und langsame Beläge auf der VH. Das war aber nicht wirklich zielführend.

Gestern hab ich dann mal so einiges probiert. U.a. Schlägerwechsel mit einem Zeitgeist OX auf der RH. Ich sags gleich, soviel Unterschied habe ich nicht festgestellt.

Der Gegner spielte 90-95% mit der RH und LN.

Ich hab dann mal in die Ecken verteilt und was dann sehr erfolgreich war, ich hab geliftet, da hat er viel Fehler gemacht.
Im direkten Schupfduell wars immer noch komisch, so flummimäßig haben wir uns die Bälle hin- und hergespielt und irgendwann hat dann einer den Fehler gemacht. Meist ich, weil er sehr defensiv spielt und ich dann versuche offensiv zu drücken o.ä.

Drehen war auch erfolgreich, zumindest bei Angaben mit Pep und viel Unterschnitt, dann drehen und mit den Noppen Druckschupf bzw. verteilen.
Im Spiel drehen ... das muss ich üben, da verhedder ich mich manchmal.

Was ich auchnoch üben müss, TS auf die LN und dann meinen Noppen rüber. Die Bälle kamen immer in meine VH und ich bin mit den Noppen nicht so weit rübergekommen, ergo hab ich versucht ... ganz vorsichtig mit VH-Schupf rüberzuspielen, war aber immer zuviel Unterschnitt drin ... mein Schnitt :-((

Also, was mit genommen, danke für die Tipps und jetzt brauch ich halt einfach Spiele, Spiele, Spiele.
Es ist auch tatsächlich so, das ich mit den Noppen wieder Spass am TT habe. Vor einem Jahr wars mir egal und ich hätte den Schläger fast in die Ecke gelegt.
Mein Ziel ist es, so blöd, sch..., unangehm, unortodox und bekloppt, wie möglich zu spielen. Deshalb auch keine lange Abwehr und TS der Gegner am Tisch abstechen :-)

Schönes WE


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