Neue Erkenntnisse bei Re-Impact Schlägern

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Neue Erkenntnisse bei Re-Impact Schlägern

Beitrag von achim »

Betr. Rapier 44, Sonderholz Rapier 66, Hyperion, Preference, Dream, Smart, Hydra,

Es ist auch vorteilhaft, das Schlägerholz genau andersherum zu spielen, so dass die Schnitte im Griff zu den Fingern zeigen. Dies ist sogar noch effektiver, wenn man beidseitig nur Noppen auf Vorhand und Rückhand spielt, weil Noppenspieler möglicherweise eine direktere Spielweise von kurzen Noppen bevorzugen. Da das Holz selbst eine gekreuzte Hypotenuse hat, fällt es auch viel direkter aus, wenn es bei verschiedenen Noppenhälsen von Kurznoppen und langen Noppen andersherum gespielt wird, denn die asymmetrische Holzform könnte dieses Spiel des anderen asymmetrischen Bogens durchaus mitbestimmen, indem die Schlagflächen mit anderen Spielcharakteristika wie z.B. Über-Mittelpunkt-Spielcharakteristika invertiert werden.

Dies ist aber auch etwas, was sehr abhängig vom Spieler selbst nur bewertet werden kann. Da durch die Rotation die Tempowerte der Vor- und Rückhand nur minimal verändert und erhöht werden können, haben Noppenspieler manchmal ein besseres Handgefühl als umgekehrt, eben weil die Bedingungen für das Noppenspiel auf beiden Seiten verbessert werden können. Vor allem offensiv orientierte Spieler sollten diese Möglichkeit testen und auch in der 2. Spielstufe mal so spielen.

Wie bereits erwähnt, hat das Kreuzen der Hypotenusen keine Nachteile, denn die Richtungsaufteilung Vorhand schneller und Rückhand langsamer kann gerade bei beidseitigen Noppen vorteilhafter sein, weil die Geradheit in der 2. Spielebene zunimmt, wenn beide Hypotenusen in den jeweiligen Lagen die gleichen Aufteilungen und Dicken haben.

Eine Kreuzhypotenuse (X) aus identisch gekreuzten Lagen kann holztechnisch also beliebig gedreht werden. Daher wird die Vorhand immer schneller sein als die Rückhand, egal wie der Schläger gedreht wird, allerdings mit veränderten Direktheitswerten auf der zweiten Spielebene bzw. indirekterem Spielverhalten auf der ersten Spielebene, wenn die Spielflächen auf beiden Seiten identisch sind.
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