YASAKA Phantom 0011

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

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martinspinnt
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YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

Roter YASAKA Phantom 0011 mit 1.0 mm Schwamm

Die Noppen sind geriffelt und das Untergummi ist nur 0.2 mm dick. Aspect Ratio beträgt 1.1 (1.7/1.5) und der Abstand der Noppen beträgt 1.4. Die Noppenhälse sind relativ unelastisch, was vom weichen Japanschwamm und dem dünnen Untergummi etwas ausgeglichen wird. Der Grip ist gut und liegt im oberen Viertel alle LN-Beläge.


Kurztest an der Ballmaschine
Das ist der absolute Primus unter den LN-Angriffsbelägen. Hab noch nie im Leben eine LN solchen Kalibers gespielt. Das Teil müsste deutlich höher dotiert sein. Yasaka schreibt von den beiden 0011 und 0012 als Weiterentwicklung mit deutlich mehr Optionen. Für mich trifft das auf den 0011 besonders zu. Die Kontrolle und das Tempo ist bei allen Schlägen sehr hoch. Störeffekt und Schnittumkehr begleiten manche Schläge und Gefahr droht von allen Seiten. Nach Twister und Twister EXT liegt der 0011 von der Härte her so ziemlich in der Mitte und da geht extrem viel mit dem Teil.

Eignung für tischnahes Störspiel (93)
US-Block, Stoppball (94): Alle Arten von Platzierungen sind möglich und das bei sehr flacher Flugkurve, mittlerem Tempo und guter Schnittumkehr.
Druckschupf und Schupfblock (92): Die Gefährlichkeit liegt im hohen Tempo bei diesem Schlag und dem deutlichen Abtauchen nach dem Tischkontakt.

Eignung für Block- und Konterspiel (95)
NI-Block und Flip (95): Die Kontrolle ist extrem hoch, die Bälle tauchen ab und haben eine extreme Länge. Die Flugkurve ist super flach, das Tempö hoch und die Rotation nullkommanull.
Blockspin und Topspin über Tisch (94): Der kurze Topspin ist super extrem flach, hat ein hohes Tempo und sehr viel Rotation.

Eignung für Angriff (96)
Treibschlag und Schuss(95): Der Schlag kann extrem hohes Tempo bei hoher Kontrolle entwickeln. Sowohl lange als auch seitliche Platzierungen sind möglich!
Topspin (97): Super Kontrolle, gefährliches Tempo und Rotation und alle Arten von Platzierungen könne gespielt werden. Die Flugkurve ist sehr flach und das Tempo ist extrem für einen Topspin mit einer LN.

Eignung für die Abwehr (94)
Schnittarme Abwehr und Liften (94): Die Kontrolle ist hoch und die Gefahr liegt im hohen Tempo der Abwehrbälle. Die Bälle haben eine gute Länge und der Schnitt ist nullkommanull.
Schnittabwehr (93): Bei sehr hoher Kontrolle ist die LN durch hohe Schnittumkehr und flache Flugkurve sehr gefährlich. Alle Arten von Platzierungen sind möglich und das bei mittlerem Tempo.

Fazit
Der 0011 ist die perfekte Noppe für den Angreifer mit besten Optionen in jeder Distanz. Das Rückschlagspiel kann sehr gefährlich gestaltet werden, die Block- und Konteroptionen sind hervorragen und sogar in der Abwehr bietet der Belag alles, was das Herz begehrt.

... zum grossen LN-Vergleich im Sammelthread!
Zuletzt geändert von martinspinnt am Samstag 11. Dezember 2010, 13:16, insgesamt 3-mal geändert.
Cheers, Martin

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silverchris
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von silverchris »

endlich die eierlegende Wollmilchsau :pig:


:lol2: :peace:

jetzt musst du nur noch verraten wo man dieses prachtstück beziehen kann!
Testphase
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martinspinnt
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

silverchris hat geschrieben:endlich die eierlegende Wollmilchsau :pig:


:lol2: :peace:

jetzt musst du nur noch verraten wo man dieses prachtstück beziehen kann!
Nein, es ist nicht die eierlegende Wollmilchsau. Es ist der effizienteste LN-Angriffsbelag mit guten Optionen für Block und Konter. In die Abwehr gedrängt spielt er sich eben auch gefährlich und das Rückschlagspiel ist eh was Besonderes mit dem Belag.

Ich hab das Teil bei iruiru.com erstanden.
Cheers, Martin

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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von super-groby »

martinspin hat geschrieben:Roter YASAKA Phantom 0011 mit 1.0 mm Schwamm


Ich bin derart begeistert, dass ich den Belag ohne Praxis morgen an einem Turnier spielen werde.
Hi Martin,
hast du denn mit dem 0011 beim Turnier gespielt und wie war es?!
VG, Ralf
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Noppen... find ich gut!
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

super-groby hat geschrieben:
martinspin hat geschrieben:Roter YASAKA Phantom 0011 mit 1.0 mm Schwamm


Ich bin derart begeistert, dass ich den Belag ohne Praxis morgen an einem Turnier spielen werde.
Hi Martin,
hast du denn mit dem 0011 beim Turnier gespielt und wie war es?!
Hab mich im Datum geirrt. Das Turnier ist erst morgen. Ich werde auf jeden Fall berichten.
Cheers, Martin

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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Die Rügen Noppe »

ich habe hier auch einen roten 0011 liegen, der ist allerdings recht glatt und das ohne Nachbehandlung ! Wenn du schreibst das 0011 sehr viel Grip hat muß ich dem Vorbesitzer noch mal fragen :-)

Gruß Bernd
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

Die Rügen Noppe hat geschrieben:ich habe hier auch einen roten 0011 liegen, der ist allerdings recht glatt und das ohne Nachbehandlung ! Wenn du schreibst das 0011 sehr viel Grip hat muß ich dem Vorbesitzer noch mal fragen :-)

Gruß Bernd
Hey Bernd

Da wird es sich wohl um die alte Version noch vor der Aspect Ratio 1.1 -Begrenzung handeln. Die neuen 0012 und 0011 tragen im Handel den Zusatz "Infinity"
Cheers, Martin

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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

Hatte heute ein Intermezzo mit zwei Gegners und dem Phantom 0011. Nachdem die FK-Wirkung vom Test abgeklungen ist, spielt sich das Teil nicht mehr ganz so dynamisch wie noch beim Test. Der 1.0 mm Schwamm ist für meine Begriffe etwas zu weich. Ich müsste den abtrennen und was Härteres drauf tun. Da ich nur ein Exemplar habe, lass ich das mal und versuch erst mal, die Noppe deutlich straffer aufzukleben, um ein direkteres Anschlagsgefühl zu bekommen. Auch ein Wechsel auf ein schwarzes Exemplar wäre einen Test wert.

Alles in allem hat sich die grosse Allroundfähigkeit bestätigt. Es gibt kaum ein Schlag, der mit dem Teil nicht geht. Allerdings bemerkte ich die grössere Schnittanfälligkeit im Vergleich mit dem sehr ungriffigen Twister EXT. Der Belag produziert z.B. mehr Störeffekt wie eine härtere Noppe. Ich mag den Schnitt der Noppe sehr, weil mehr (Schnitt-) Variationen möglich sind. Alles in allem ist das wohl eine fast perfekte Noppe für einen Allroundspieler wie mich, der angreift, blockt, kontert und in Notsituationen in die lange Abwehr geht. Das der Belag mit dem 1.0 mm Holz doch ziemlich schwer ist, hat sich das Timing mit dem Schläger verändert. Der Schläger ist kopflastiger geworden und so hab ich mehr wie sonst, Bälle mit der VH ins Netz gezogen.
Der Belag bleibt erst mal drauf und ich schau, wie ich das Problem mit dem weichen Japanschwamm in den Griff kriege.
Cheers, Martin

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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Cogito »

martinspin hat geschrieben: Nachdem die FK-Wirkung vom Test abgeklungen ist, spielt sich das Teil nicht mehr ganz so dynamisch wie noch beim Test.
Wie wäre es mit einem zarten Tuning?
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Bono »

Auf die Gefahr hin, dass Deine Mannschaftskollegen keine Lust mehr haben, mit Dir zu spielen, denn es gibt ja schon genug Idioten, die tunen... :peace:
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Ric »

Cogito hat geschrieben:
martinspin hat geschrieben: Nachdem die FK-Wirkung vom Test abgeklungen ist, spielt sich das Teil nicht mehr ganz so dynamisch wie noch beim Test.
Wie wäre es mit einem zarten Tuning?
Das Tuning kann doch nicht innerhalb weniger Tage verschwinden. Sind das überhaupt FK-Schwämme?

Wie lief es auf dem Turnier?

Gruß
Ric - irritiert
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Bono »

Nein, der 0011 hat garantiert kein Factory-Tuning. Ich glaube, Martin meinte das Abklingen der Wirkung kurz nach dem Aufkleben. Viele verwenden noch VOC-Kleber, weil sie viel besser zu handeln sind als wasserlösliche. Im Prinzip kann man das Problem umgehen, indem man den Kleber 2 Stunden trocknen lässt. Es ist dann soviel Lösungsmittel entwichen, dass man die entgültigen Eigenschaften eines Belages nach dem Auflegen aufs Holz behält.

Was Tuning angeht: ich meine, Glättung der Noppen bringt nicht wirklich was. Gute Leute werden maximal ne halbe Klasse besser - genausoviel wie bei einer Zurücknahme der neuen AR Regel. Daran sollte man eher feilen. Wollte ich per Thread mal anstoßen, aber hat keinen interessiert hier. Tuner unter Noppen-innen-Belägen bringt spielstärkenmäßig sogar überhaupt nix, sondern hört sich nur toll an. Aber: wenn es sich durchsetzt, wird in den unteren Klassen wieder frischgeklebt. Kann man ja nicht gut unterscheiden. Und das bringt dann vielen ´ne ganze Menge. Und daher kann ich der Noppenfraktion nur dazu raten, auf die halbe Klasse mehr zu verzichten. Sonst laufen die prügelnden Deppen mit Ihren Giftschlägern wieder durch´s Land.
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

Hoi zäme

Das Turnier lief ziemlich schräg. Es war erst als Mannschaftsturnier (zwei Leute bilden eine Mannschaft) mit 4er-Gruppen gedacht. Dann hab sich zu wenig angemeldet und alle spielten in einer 3er-Gruppe mit zwei Begnungen. Als wir dort waren, ist eine Mannschaft in der Gruppe nicht erschienen und ich und mein Kumpel spielten gegen eine einzige Mannschaft und insgesamt zwei Matches pro Spieler. Daher ist der Test für mein Gefühl zu wenig aussagekräftig. Ich hab nicht besonders gut gespielt, weil meine VH wegen der grösseren Kopflastigkeit des Schläger versagte , was ungewöhnlich ist. Ich konnte trotzdem bemerken, dass ich die RH super brauchen kann, um meinen VH-TS vorzubereiten. Das ist für mich schon mal ein gutes Zeichen.
Der Phantom 0011 hat sich sehr sicher gespielt und trotzdem war es natürlich nicht möglich, den ohne ein einziges Training im ersten Match auszureizen. Trotzdem reicht es für einen ersten Eindruck im Wettkampf. Ich müssste wohl das Obergummi vom Schwamm trennen und z.B. einen Neptune-Schwamm drauf tun. Ich hab mal ein bisschen getunt mit einem Langzeitbooster und schau mir das mal an. Wenn sowas gut ist und die Kontrolle nicht zu arg darunter leidet, werde ich wohl einen Tensorschwamm unter das Obergummi kleben.
Cheers, Martin

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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von Ric »

martinspin hat geschrieben:Hoi zäme

Das Turnier lief ziemlich schräg. Es war erst als Mannschaftsturnier (zwei Leute bilden eine Mannschaft) mit 4er-Gruppen gedacht. Dann hab sich zu wenig angemeldet und alle spielten in einer 3er-Gruppe mit zwei Begnungen. Als wir dort waren, ist eine Mannschaft in der Gruppe nicht erschienen und ich und mein Kumpel spielten gegen eine einzige Mannschaft und insgesamt zwei Matches pro Spieler. Daher ist der Test für mein Gefühl zu wenig aussagekräftig. Ich hab nicht besonders gut gespielt, weil meine VH wegen der grösseren Kopflastigkeit des Schläger versagte , was ungewöhnlich ist. Ich konnte trotzdem bemerken, dass ich die RH super brauchen kann, um meinen VH-TS vorzubereiten. Das ist für mich schon mal ein gutes Zeichen.
Der Phantom 0011 hat sich sehr sicher gespielt und trotzdem war es natürlich nicht möglich, den ohne ein einziges Training im ersten Match auszureizen. Trotzdem reicht es für einen ersten Eindruck im Wettkampf. Ich müssste wohl das Obergummi vom Schwamm trennen und z.B. einen Neptune-Schwamm drauf tun. Ich hab mal ein bisschen getunt mit einem Langzeitbooster und schau mir das mal an. Wenn sowas gut ist und die Kontrolle nicht zu arg darunter leidet, werde ich wohl einen Tensorschwamm unter das Obergummi kleben.
Sorry, aber das lässt ganz deutlich das vermaledeite und leider unheilbare Dauertester-Virus erkennen.

Gruß
Ric, der die Symptome mittlerweile früheitig erkennen kann.
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Re: YASAKA Phantom 0011

Beitrag von martinspinnt »

Ric hat geschrieben:
martinspin hat geschrieben:Hoi zäme

Das Turnier lief ziemlich schräg. Es war erst als Mannschaftsturnier (zwei Leute bilden eine Mannschaft) mit 4er-Gruppen gedacht. Dann hab sich zu wenig angemeldet und alle spielten in einer 3er-Gruppe mit zwei Begnungen. Als wir dort waren, ist eine Mannschaft in der Gruppe nicht erschienen und ich und mein Kumpel spielten gegen eine einzige Mannschaft und insgesamt zwei Matches pro Spieler. Daher ist der Test für mein Gefühl zu wenig aussagekräftig. Ich hab nicht besonders gut gespielt, weil meine VH wegen der grösseren Kopflastigkeit des Schläger versagte , was ungewöhnlich ist. Ich konnte trotzdem bemerken, dass ich die RH super brauchen kann, um meinen VH-TS vorzubereiten. Das ist für mich schon mal ein gutes Zeichen.
Der Phantom 0011 hat sich sehr sicher gespielt und trotzdem war es natürlich nicht möglich, den ohne ein einziges Training im ersten Match auszureizen. Trotzdem reicht es für einen ersten Eindruck im Wettkampf. Ich müssste wohl das Obergummi vom Schwamm trennen und z.B. einen Neptune-Schwamm drauf tun. Ich hab mal ein bisschen getunt mit einem Langzeitbooster und schau mir das mal an. Wenn sowas gut ist und die Kontrolle nicht zu arg darunter leidet, werde ich wohl einen Tensorschwamm unter das Obergummi kleben.
Sorry, aber das lässt ganz deutlich das vermaledeite und leider unheilbare Dauertester-Virus erkennen.

Gruß
Ric, der die Symptome mittlerweile früheitig erkennen kann.
Dann dürftest du dich wohl als geheilt betrachten, denn es gilt wohl der Spruch "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt". Ich bin mir nicht sicher, ob in meinem Fall noch Rettung möglich ist oder ob ich unheilbar erkrankt bin. Die Testerei hat wohl ein hohes Suchtpotential. Man wächst langsam rein in die Materie und am Schluss kommt man nicht mehr davon los. Die Betroffenen könnten sich z.B. in einer Selbshilfegruppe organisieren, wo jeder erst mal die Geschichte seiner Sucht erzählt. Alle Anwesenden nicken dabei verständnisvoll mit ihren Köpfen und jeder Vortrag beginnt mit dem Satz: "Ich bin ein Testsüchtiger". An und für sich ist das wohl eine gute Strategie, um die Testeritis zu besiegen. Das Problem sehe ich mehr darin, dass sich dabei allmählich eine neue Sucht zu etablieren beginnt: Ich erzähl jedem, den ich in der Halle antreffe, dass ich vom Testvirus befallen bin und jeder wird mir garantiert was Gescheites dazu sagen. Dann erzähl ich jedem, dass ich jedoch seit drei Jahren nicht mehr teste und im Ernst die gleiche Noppe spiele. Bewundernde Anerkennung wird mein TT-Dasein bereichern und ich gelte irgendwann als geheilt. Die Geschichte wiederholt sich wohl bis an das Lebensende und selbst die Urenkel sprechen nur von mir. als dem geheilten Testsüchtigen. Egal, ob ich nun jede Woche mit einer andern LN in der Halle auftauche oder mich als geheilter Testsüchtiger oute, ist mir eine gewisse Bewunderung schon fast sicher und das unabhängig von meiner Spielstärke. Speziell sein ist alles, also nur Mut :D
Cheers, Martin

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