Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

Moderator: Noppen-Test-Team

Bono
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Dann bin ich mal auf die Reviews gespannt. Hätte nicht gedacht, dass die Obergummis auch noch so unterschiedlich sind. Mein 0011er ist auch erst gestern aus den USA verschickt worden. Werde ich frühestens nächste Woche sehen. Dieses Wochenende gleich zwei Spiele schon mit 0012. Habe schon gemerkt, dass die Hackerei die Knie mehr belastet als vorher mit dem Grass, aber der Erfolg war da bisher.
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Cogito
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Cogito »

Bono hat geschrieben:..., dass die Hackerei die Knie mehr belastet als vorher mit dem Grass, ....
:shock: :?:
Hmm, ich sehe ja ein, dass klassische Verteidigung bei tief genommenen Bällen die Kniee belastet, aber dass dies mit Grass vs. Phantom fühlbar unterschiedlich ist. Musst du die Bälle mit dem Phantom deutlich tiefer fallen lassen als mit dem Grass ?
Bono
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Immer für mein lahmes Holz gesprochen ist der Grass als "verlängerter" Extra Long eher ein Belag, der den Topspin des Gegners gut als Unterschnitt zurück bringt. Man muss schon etwas aufpassen, dass die Bälle nicht ins Aus gehen, denn sooo langsam ist der Belag dann auch wieder nicht. Beim Schupf erhält man beim festen Unterschneiden auch sehr viel Unterschnitt. Viele unforced errors drüben, aber auch einige hüben.

Beim Phantom muss man die Bälle nicht tiefer nehmen, aber deutlich fester in den Ball fahren, um denselben Schnitt zu erzeugen. Dafür macht man dabei aber auch kaum Fehler, weil das Ding sehr langsam und Fehler verzeihend ist. Grass eher die ekelige Variante, Phantom die sichere "sportliche" Variante, die mehr Kraft raubt, aber auch mehr Möglichkeiten zulässt. Denkbar sind beispielsweise Angriffsduelle mit dem Phantom. Mit Grass kann man genau einmal gegenziehen und sollte danach wieder in die Abwehr gehen.

Bei jedem Test zählt letzten Endes die Punktzahl, die man gegen seine bekannten Gegner erzielt. Mit dem Grass wirkt alles gefährlicher, aber mit dem Phantom habe ich zuletzt noch mehr Auswegmöglichkeiten, wenn der Gegner mein Spiel "raus" hat. Wie gesagt, man bekommt nicht den tollen Schiebeschnitt rein, aber kann zumindest den Schnitt noch besser rausnehmen. Irgendwo ein Kompromiss aus FL2 (Abwehr) und Twister (krummer Angriff). Im Spiel gegen Anti am Mittwoch konnte ich mit weniger Schnitt schieben, als der Kollege mit dem Anti, oder aber auch die Bälle nach vorne drücken.

Das festere Reinhacken bewirkt bei mir nun mehr Drehmoment über die Knie und die sind eh schon im Teich. Die längeren Ballwechsel tun ihr übriges. Insgesamt mehr Belastung, aber für Jungvolk vielleicht eher die sportliche Wahl. Muss ich die letztendliche Auswirkung auf das Spiel abwarten, ob sich die Mehrbelastung lohnt. Möglicherweise fallen beim 0011er auch noch sämtliche Hinhaltetechniken weg, so dass die Belastung noch weiter ansteigt. Also wenn es sich lohnt: gerne, aber man muss auch seine Gesundheit berücksichtigen.
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von martinspinnt »

Bono hat geschrieben:Immer für mein lahmes Holz gesprochen ist der Grass als "verlängerter" Extra Long eher ein Belag, der den Topspin des Gegners gut als Unterschnitt zurück bringt. Man muss schon etwas aufpassen, dass die Bälle nicht ins Aus gehen, denn sooo langsam ist der Belag dann auch wieder nicht. Beim Schupf erhält man beim festen Unterschneiden auch sehr viel Unterschnitt. Viele unforced errors drüben, aber auch einige hüben.

Beim Phantom muss man die Bälle nicht tiefer nehmen, aber deutlich fester in den Ball fahren, um denselben Schnitt zu erzeugen. Dafür macht man dabei aber auch kaum Fehler, weil das Ding sehr langsam und Fehler verzeihend ist. Grass eher die ekelige Variante, Phantom die sichere "sportliche" Variante, die mehr Kraft raubt, aber auch mehr Möglichkeiten zulässt. Denkbar sind beispielsweise Angriffsduelle mit dem Phantom. Mit Grass kann man genau einmal gegenziehen und sollte danach wieder in die Abwehr gehen.

Bei jedem Test zählt letzten Endes die Punktzahl, die man gegen seine bekannten Gegner erzielt. Mit dem Grass wirkt alles gefährlicher, aber mit dem Phantom habe ich zuletzt noch mehr Auswegmöglichkeiten, wenn der Gegner mein Spiel "raus" hat. Wie gesagt, man bekommt nicht den tollen Schiebeschnitt rein, aber kann zumindest den Schnitt noch besser rausnehmen. Irgendwo ein Kompromiss aus FL2 (Abwehr) und Twister (krummer Angriff). Im Spiel gegen Anti am Mittwoch konnte ich mit weniger Schnitt schieben, als der Kollege mit dem Anti, oder aber auch die Bälle nach vorne drücken.

Das festere Reinhacken bewirkt bei mir nun mehr Drehmoment über die Knie und die sind eh schon im Teich. Die längeren Ballwechsel tun ihr übriges. Insgesamt mehr Belastung, aber für Jungvolk vielleicht eher die sportliche Wahl. Muss ich die letztendliche Auswirkung auf das Spiel abwarten, ob sich die Mehrbelastung lohnt. Möglicherweise fallen beim 0011er auch noch sämtliche Hinhaltetechniken weg, so dass die Belastung noch weiter ansteigt. Also wenn es sich lohnt: gerne, aber man muss auch seine Gesundheit berücksichtigen.
Witzig, dass du den Grass mit dem Phantom 012 vergleichst. Vom Spielsystem her haben die ihr Optimum in der ähnlichen Distanz. Der Grass hat ein günstigere Aspect Ratio für die lange Abwehr und der 0012 spielt sich hier ziemlich ziemlich ausgewogen. Andererseits ist der 0012 deutlich weniger griffig wie der Grass. Mag sein, dass dir der 0012 etwas langsamer erscheint und du desshalb längere Bewegungen für die Schläge benötigst. Dafür kann mit dem 0012 direkter und mit mehr Störeffekt angegriffen werden.
Innerhalb deines Segments würde ich dem CTT Pogo unbedingt eine Chance geben. Er bietet gegnüber dem Grass leicht bessere Offensivoptionen und hat gegenüber deinen beiden Kandidaten deutlich mehr SU in der Abwehr. Natürlich ist auch der 0011 eine weitere Option. Der macht zwar nicht so viel SU, dafür wird er sich am Tisch wegen der höheren Griffigkeit kontrollierter spielen lassen. Ebenfalls bessere SU in der Abwehr dürften wohl der XuShaoFa 989 aufweisen. Er spielt sich wohl einen Ticken direkter wie der 0012. Der 388D hat wohl auch eine etwas höhere SU in der Abwehr als der 0012 und spielt sich klar besser im Angriff wie der Grass. Ich würde auf jeden Fall den 388D dem Grass für dein Spielsystem den Vorzug geben. Alles in allem würde ich für ein sichere und kräftesparende Abwehr den Pogo spielen und für die bessten Offensivoptionen den XuShaoFa 989. Die von mir genannten Kanditaten spielen sich alle sehr ähnlich, wobei der Grass innerhalb der genannten Beläge wohl die harmlosesten Offensivoptionen bei insgesamt sehr guter Kontrolle bietet.
Cheers, Martin

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Bono
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Ich arbeite sowieso auf unterschiedlichen Baustellen. Zum einen kenne ich den Pogo - sehr guter Belag vorne am Tisch - jeder Angriffsball ein Treffer. Die Abwehr war bei mir nicht so gefährlich wie mit dem Grass. Letzten Endes habe ich dann den Grass bevorzugt. Mehr Ekelfaktor und bessere Punktezahlen in den Sätzen. Die zweite Baustelle war das Holz. Ghost ist schneckenlahm, aber ultrasicher bei allen Schlägen. Das White Spot konnte mehr Schnitt erzeugen, aber war für den Grass immer noch zu schnell bei dem, was ich erreichen will. Vielleicht ist 0012 ja dergestalt, dass auf dem White Spot auch keine Bälle hinten raussegeln. Drittens ist da der Vorhandbelag. Meteor ist nicht ganz so schnittig wie Palio Spin, aber man kann überhaupt erstmal schonmal abwehren damit und ist unheimlich sicher und auch gefährlich im Angriff. Da teste ich noch Earth und andere. Viertens geht es um die Schwammdicken: Noppen mit Schwamm muss man schon haben, um für höhere Klassen genug Schnittwechsel zu haben. Und die Vorhand in 2,0 würde mich momentan vieler Angriffsmöglichkeiten berauben, aber es kämen von hinten offensive Schläge hinzu (Ballonabwehr kann ich mit dicken Belägen auch gut). Den Tipp mit dem 388D werde ich irgendwann nochmal aufgreifen. Ansonsten hatte ich nur mit nem gebastelten 755 + 1,5 mm Schwamm gute Hacke aus China.
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Also keine anderen Reviews außer von mir... Meine Erfahrungen sind weiterhin gut. Guter Schnitt, aber man muss sich bemühen, nicht zu lasch abzuwehren. Ist zwar supersicher dann, aber anfäliig auf Klopperei des Gegenübers. Grass war da deutlich fieser, aber auch unsicherer. Macht im Endefekt mehr Spaß mit dem Phantom - auch den Zuschauern. Der 0011 zeichnet sich durch einen m.E. zu schnellen Schwamm aus. Man kann gar nicht voll durchhacken, sondern muss von hinten vorsichtig unterschneiden, wenn mit zu viel Spin gezogen wird. Das entstehende Türmchen hat mal extrem ekeligen Schnitt, der den Stopp des Gegners ins Seitenaus zieht, aber lädt allzu oft zum Schießen ein. Daher ist der Schwamm bei mir schon im Müll gelandet. Die 1,5 mm Weichtulpe kommt drunter - war für den 755 sehr gut (mein bisher bester Schwammnoppenbelag: 755 mit der Tulpe). Vielleicht ist er ja dann langsam genug und auch sicherer...
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Cogito »

Cogito hat geschrieben:Jetzt noch ein, zwei gute Testberichte und der Phantom Hype bricht aus :mrgreen: . Und da schwer erhältlich desto Hype.
Ähem :oops: , ich konnte mich nicht beherrschen und werde demnächst aus dem Land der Kirschblüten einen 007* und einen 012 bekommen.

* passt von der Beschreibung hier im Forum eigentlich weniger für mich, aber bei der Nummer (=> Lizenz zum Töten :mrgreen: ) musste das einfach sein.
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Die Weichtulpe 1,5 mm - hatte ich noch vergessen - hat beim 0011 etwas Besserung gebracht. Unter lange Noppen gehört definitiv ein weicher Schwamm! 90 % der Beläge haben zu harte Schwämme und sind für Normalsterbliche unspielbar. Den Schritt auf die Schwammnoppen schaffe ich leider weiterhin nicht...
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Kleines nachträgliches Essay: Die 0011er Noppen wirken etwas dicker als die 0012, kann aber auch täuschen. In jedem Fall ist die Gummimischung etwas anders. Das erkennt man schon an der Farbe. Bei abgezogenem Schwamm war er deutlich schneller, aber gleichzeitig auch erkennbar krummer als der 0012er. Kontrolle war signifikant vermindert. Nicht wirklich dieselbe Noppe.
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von martinspinnt »

Roter YASAKA Phantom 0012 in OX

Die Noppenköpfe sind geriffelt und das U-Gummi ist ca. 0.3 mm dick. Die Noppen sind etwas kürzer wie beim 0011 und die Aspect Ratio beträgt 1.0 (1,6/1,6). Die Noppenhälse sind unelastisch und der Grip ist ca. medium. Im Vergleich mit dem 0011 ist der 0012 etwas weniger griffig bei ähnlicher Elastizität der Hälse, was wohl mit dem leicht dickeren Untergummi zu tun hat.

Kurztest an der Ballmaschine
Die Flugkurve des OX-Belag ist insgesamt sehr flach und das bei guter Kontrolle. Störeffekte und Schnittumkehr sind weniger ausgeprägt wie beim 0011.

Eignung für tischnahes Störspiel (91)
US-Block, Stoppball (92): Bei hoher Kontrolle ist die Gefährlichkeit nicht besonders hoch. Platzierungen gelingen gut, die Flugkurve ist flach und etwas SU ist alleweil drin.
Druckschupf und Schupfblock (90): Bei guter Kontrolle ist der Belag durch das kontrollierte Tempo recht gefährlich. Die Flugkurve ist dabei super flach.

Eignung für Block- und Konterspiel (93)
NI-Block und Flip (94): Das ist wohl der ultimative Block- und Konterbelag. Die Kontrolle ist hoch, das Tempo sehr gefährlich und die Bälle haben eine extrem Länge.
Blockspin und Topspin über Tisch (92): Der Schlag erinnert an eine KN, weil das recht viel Schnitt in den Bällen ist. Die Kontrolle ist sehr gut und das Tempo ist gefährlich hoch.

Eignung für Angriff (92)
Treibschlag und Schuss(93): Bei guter Kontrolle und gefährlichem Tempo ist die Flugkurve sehr flach und der Störeffekt hoch.
Topspin (91): Der Schlag produziert weniger Rotation wie beim kurzen Topspin, ist sicher und die Bälle haben eine gute Länge.

Eignung für die Abwehr (90)
Schnittarme Abwehr und Liften (90): Bei guter Kontrolle ist der Schlag nur mässig gefährlich. Bei recht hohem Tempo ist die Flugkurve recht flach und der Schnitt nullkommanull.
Schnittabwehr (89): Die Kontrolle ist zwar sehr gut und doch ist der Belag in der Schnittabwehr nicht besonder gefährlich.

Fazit
Der Belag hat seine Stärke im Block- und Konterspiel und gehört klar auf ein schnelles OFF-Holz. Der Schuss auf zu hoch geratene Bälle ist tödlich und damit eine weitere Waffe des Belags. In der Abwehr finde ich ihn trotz guter Kontrolle recht harmlos, dafür ist ein sehr variables Rückschlagspiel möglich.

... zum grossen LN-Vergleich im Sammelthread!
Cheers, Martin

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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Bono »

Das wichtigste ist für mich als Abwehrer, dass ich damit jeden Aufschlag problemlos rüberbekomme und von hinten alles zurück bringe. Sehr gefährlich ist die Abwehr nicht, aber man zwingt die Leute zu langen Ballwechseln. Ähnlich FL2, aber: Wenn ich mich denn man traue, kann ich mit Konterblock und Gegenspin wie mit keinem anderen Belag überraschen. Denkbar ist sogar, mal einen Satz mit den Noppen abzuwehren und mit dem Schnittbelag anzugreifen und im Satz darauf umgekehrt - bei entsprechender Dreherei.

Der 0011 machte bei mir das Problem, leicht überhöhte und zu kurzer Abwehrbälle - und schon konnte der drüben die Bälle wieder reinkloppen.
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von martinspinnt »

Bono hat geschrieben: Der 0011 machte bei mir das Problem, leicht überhöhte und zu kurzer Abwehrbälle - und schon konnte der drüben die Bälle wieder reinkloppen.
Könnte sein, dass der 0011 mit dünnem Schwamm eine flachere Flugkurve generiert wie OX. Mal eine andere Frage, hast du den Neptune mit dünnem Schwamm schon mal gespielt? Wenn ich lange Abwehr spielen würde, war das mein Belag :D - Andro LP-22 ist für mich der Bringerbelag für die lange Abwehr schlechthin.
Cheers, Martin

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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Cogito »

@Martinspin

Grosses Dankeschön, dass du mich auf diesen Belag aufmerksam gemacht hast. Er wird definitiv meinen D.Tecs ablösen:
+ eklige Flugkurven
+ sehr sehr sicher, egal ob Block am Tisch oder US-Abwehr von Hinten.
+ sehr gute Angriffsoptionen
- Druckschupf deutlichst schwieriger als mit D.Tecs
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Variatio »

Cogito hat geschrieben:Er wird definitiv meinen D.Tecs ablösen:
Whui - das liest man selten! :wink:
In OX? Wie siehst du die Unterschiede/Gemeinsamkeiten? Hat der Yasaka einen "Flummi-Effekt"? Wie ist der Ballabsprung beim Tischblock auf schnelle bzw. spinnige Topspins?
Ist nun ein Pimper und ausschliesslich dort unterwegs ...
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Re: Kurzbericht Yasaka Phantom 0012 Infinity

Beitrag von Referre »

Cogito hat geschrieben:@Martinspin

Grosses Dankeschön, dass du mich auf diesen Belag aufmerksam gemacht hast. Er wird definitiv meinen D.Tecs ablösen:
+ eklige Flugkurven
+ sehr sehr sicher, egal ob Block am Tisch oder US-Abwehr von Hinten.
+ sehr gute Angriffsoptionen
- Druckschupf deutlichst schwieriger als mit D.Tecs

Bin gespannt wie Du den Piranja im Vergleich dazu findest.
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