Re-Impact "Le Géant"

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

Moderator: Noppen-Test-Team

Sgueti
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Sgueti »

Guten Morgen,



kann man das Le Geant vom Achim noch testen?
Bietet er es noch an oder ist die Testphase rum ?


Evtl auch einer schon dabei, der seins wieder abgeben möchte ?
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achim
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von achim »

Sgueti hat geschrieben: Donnerstag 23. Dezember 2021, 08:35 Guten Morgen,



kann man das Le Geant vom Achim noch testen?
Bietet er es noch an oder ist die Testphase rum ?


Evtl auch einer schon dabei, der seins wieder abgeben möchte ?
@Squeti
Der Test vom Le Géant ist nach wie vor möglich. Für Dich aber wäre das Chevanti S wohl besser geeignet
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von achim »

Le Géant
Testholz 1, Kleinblatt, gerade, 152 x 157
Testholz 2 Mittelblatt gerade 162 x 162

Testholz 3 , Großblatt, 168 x 162 mm, gerade
Testholz 2 Mittelblatt Sondergröße 160 x 153 gerade
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

Hallo Zusammen,

hat jemand von Euch das Holz auf der Vorhand mit einer Schwammdicke >1.9 mm gespielt?
Gibt es hier Erfahrungen?

Ich habe das Holz diese Woche mit Nexxus EL Pro 48 in 1.9 auf der VH gespielt und empfand es ein wenig zu langsam.
Ich benötige sehr viel Arm Einsatz um auf das gleiche Tempo zu kommen wie mein aktuelles Holz von Achim.
Dafür ist es sehr kontrolliert und auf der Rückhand wirklich eine Druckschupfmaschine ;-)

Ich spiele tischnah mit Druckschupf, Heber, Noppenspin, Vorhand offensiv (Topspin / Schuss).

Vielen Dank!

Liebe Grüße
Alex
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von achim »

Noppentiger hat geschrieben: Sonntag 2. Januar 2022, 21:34 Hallo Zusammen,

hat jemand von Euch das Holz auf der Vorhand mit einer Schwammdicke >1.9 mm gespielt?
Gibt es hier Erfahrungen?

Ich habe das Holz diese Woche mit Nexxus EL Pro 48 in 1.9 auf der VH gespielt und empfand es ein wenig zu langsam.
Ich benötige sehr viel Arm Einsatz um auf das gleiche Tempo zu kommen wie mein aktuelles Holz von Achim.
Dafür ist es sehr kontrolliert und auf der Rückhand wirklich eine Druckschupfmaschine ;-)

Ich spiele tischnah mit Druckschupf, Heber, Noppenspin, Vorhand offensiv (Topspin / Schuss).

Vielen Dank!

Liebe Grüße
Alex
@Noppentiger

ja, das ist gar nicht verwunderlich! Schau mal, was hier unter Spieleigenschaften beim Le Géant steht!

Biegeelastizität = mittelhart bis hart.

Ein Nexxus EL 48 unterdrückt das Tempoverhalten der auf beiden Seiten völlig katapultlosen Spieleigenschaften des LeGéant noch weiter in den Keller. Die Bälle wirken dann sehr harmlos und langsam, weil der Wettkampf Schläger weichere katapultreiche Spiel Gummis benötigt, die nach Möglichkeit eine Schwammstärke von maximal 1,8 mm nicht übersteigen sollten.

Der Gewo Nexxus EL Pro 38 in 1,9 wäre also viel besser geeignet, weil der der 48 ° Schwamm einfach zu hart und katapultlos auf diesem Holz aussteuert. Besser aber noch wäre hier z.B. der getestete Andro GTT 40 in 1,8 oder der Marder 3 in 1,8 mm oder auch der Gewo Return Pro in 1,8 als gute Alternativen aufgehoben, um das Le Géant in seinen besonderen Spieleigenschaften nicht zu übersteuern. Ein katapultschwächerer Belag, der dicker ist, würde das Le Géant untersteuern. Es kommt dann zu einem eher pappig wirkenden Ballanschlag, der sehr unkontrolliert und auch sehr langsam wirkend ausfallen kann.

Moderne Abwehrspieler, die in der Nähe des Tisches bleiben, könnten hier aber auch noch viel dünnere Spiel Gummis einsetzen, die das Holz extrem gut aussteuern werden. Eine lange Abwehr mit Ox-Noppen ist sehr gut, aber am Tisch wieder etwas anspruchsvoller in der Technik. Hier empfehle ich grundsätzlich bei Spielern aus der Kreisklasse oder Kreisliga einen maximal 0,5 mm Schwamm unter der vorherigen Ox-Noppe zu spielen, Weil die Lang Noppe ohne Schwamm zu direkt unter den neuen Kunststoffbällen aussteuern wird und sich dann reihenweise über den Tisch schaukeln können. Auch ist die LN dann viel besser auszusteuern, wenn man problemmäßig vom Gegner unter Druck gesetzt wird oder angeschossen wird, weil die Technikdefizite dieser Spieler bei sehr anspruchsvollen Ox Noppen eher nicht ausgeglichen werden können. Die Spieler sind dann sichtbar überfordert und machen dann viele Fehler in der Bedienung einer sauberen Grundtechnik, weil sie diese Ox Noppen dann weniger gut auf einem Le Géant beherrschen können als mit der gespielten Unterlage von 0,5 mm Unterschwamm, die mehr Dämpfung vermitteln wird und diese Angriffsschläge dann sofort wieder sicher ausführen werden wird. Es sollte jedoch nicht mehr als 0,5 mm an Schwamm verwendet werden, weil die Bälle dann zuviel dieser Dämpfung erhalten und dann wieder ungefährlicher in der Störwirkung werden.

Aber um aggressiver angreifen zu können, ist es auch sehr wichtig, dass das Holz nicht übersteuern kann, denn sonst fliegen auch die Angriffsschläge bei der Verwendung vom Material Gummis, vornehmlich bei LN ox reihenweise über den Tisch hinaus. Wer lieber weiter Ox-Noppen und härtere Schwämme spielen will, der sollte das Rapier 44 testen wollen, weil das Rapier 44 u.a. ebenfalls für aggressives Angriffsspiel ausgelegt ist und sogar mit einem BTY Dignics 09 c in 2,1 mm zur Ox-Noppe wunderbar gefährlich und immer kontrollierbar spielen wird.

Einen Tibhar Grass D-Tec mit 0,5 mm Schwamm ausgestattet empfehle ich besonders in grün zu spielen, weil man dann ja den Vorhandbelag in schwarz setzen kann. Auf diese Weise erhalten beide Spielbeläge mehr Wärmeaufladung und haben deswegen mehr statische Effekte zu bieten, die den Rollwiderstand durch statische Aufladungen zu den eingesetzten Wettkampf Schlägern noch weiter beleben wird, denn zu helle Spiel Gummis reflektieren die Wärme eher und verringern so eine höherwirkende statische Aufladung dieser.

Rote Spiel Gummis sind daher eher nur etwas für konsequente Grundlinienspieler, die immer schnell und aggressiv auf einer Spielseite bei Re-Impact Schlägern spielen wollen.
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

@Noppentiger

ja, das ist gar nicht verwunderlich! Schau mal, was hier unter Spieleigenschaften beim Le Géant steht!

Biegeelastizität = mittelhart bis hart.

Ein Nexxus EL 48 unterdrückt das Tempoverhalten der auf beiden Seiten völlig katapultlosen Spieleigenschaften des LeGéant noch weiter in den Keller. Die Bälle wirken dann sehr harmlos und langsam, weil der Wettkampf Schläger weichere katapultreiche Spiel Gummis benötigt, die nach Möglichkeit eine Schwammstärke von maximal 1,8 mm nicht übersteigen sollten.

Der Gewo Nexxus EL Pro 38 in 1,9 wäre also viel besser geeignet, weil der der 48 ° Schwamm einfach zu hart und katapultlos auf diesem Holz aussteuert. Besser aber noch wäre hier z.B. der getestete Andro GTT 40 in 1,8 oder der Marder 3 in 1,8 mm oder auch der Gewo Return Pro in 1,8 als gute Alternativen aufgehoben, um das Le Géant in seinen besonderen Spieleigenschaften nicht zu übersteuern. Ein katapultschwächerer Belag, der dicker ist, würde das Le Géant untersteuern. Es kommt dann zu einem eher pappig wirkenden Ballanschlag, der sehr unkontrolliert und auch sehr langsam wirkend ausfallen kann.

Moderne Abwehrspieler, die in der Nähe des Tisches bleiben, könnten hier aber auch noch viel dünnere Spiel Gummis einsetzen, die das Holz extrem gut aussteuern werden. Eine lange Abwehr mit Ox-Noppen ist sehr gut, aber am Tisch wieder etwas anspruchsvoller in der Technik. Hier empfehle ich grundsätzlich bei Spielern aus der Kreisklasse oder Kreisliga einen maximal 0,5 mm Schwamm unter der vorherigen Ox-Noppe zu spielen, Weil die Lang Noppe ohne Schwamm zu direkt unter den neuen Kunststoffbällen aussteuern wird und sich dann reihenweise über den Tisch schaukeln können. Auch ist die LN dann viel besser auszusteuern, wenn man problemmäßig vom Gegner unter Druck gesetzt wird oder angeschossen wird, weil die Technikdefizite dieser Spieler bei sehr anspruchsvollen Ox Noppen eher nicht ausgeglichen werden können. Die Spieler sind dann sichtbar überfordert und machen dann viele Fehler in der Bedienung einer sauberen Grundtechnik, weil sie diese Ox Noppen dann weniger gut auf einem Le Géant beherrschen können als mit der gespielten Unterlage von 0,5 mm Unterschwamm, die mehr Dämpfung vermitteln wird und diese Angriffsschläge dann sofort wieder sicher ausführen werden wird. Es sollte jedoch nicht mehr als 0,5 mm an Schwamm verwendet werden, weil die Bälle dann zuviel dieser Dämpfung erhalten und dann wieder ungefährlicher in der Störwirkung werden.

Aber um aggressiver angreifen zu können, ist es auch sehr wichtig, dass das Holz nicht übersteuern kann, denn sonst fliegen auch die Angriffsschläge bei der Verwendung vom Material Gummis, vornehmlich bei LN ox reihenweise über den Tisch hinaus. Wer lieber weiter Ox-Noppen und härtere Schwämme spielen will, der sollte das Rapier 44 testen wollen, weil das Rapier 44 u.a. ebenfalls für aggressives Angriffsspiel ausgelegt ist und sogar mit einem BTY Dignics 09 c in 2,1 mm zur Ox-Noppe wunderbar gefährlich und immer kontrollierbar spielen wird.

Einen Tibhar Grass D-Tec mit 0,5 mm Schwamm ausgestattet empfehle ich besonders in grün zu spielen, weil man dann ja den Vorhandbelag in schwarz setzen kann. Auf diese Weise erhalten beide Spielbeläge mehr Wärmeaufladung und haben deswegen mehr statische Effekte zu bieten, die den Rollwiderstand durch statische Aufladungen zu den eingesetzten Wettkampf Schlägern noch weiter beleben wird, denn zu helle Spiel Gummis reflektieren die Wärme eher und verringern so eine höherwirkende statische Aufladung dieser.

Rote Spiel Gummis sind daher eher nur etwas für konsequente Grundlinienspieler, die immer schnell und aggressiv auf einer Spielseite bei Re-Impact Schlägern spielen wollen.
@Achim

Danke für die Infos. Ich werde mal mit einen meiner Rozena Belägen testen. Die sind deutlich weicher als der Nexxus 48. Ansonsten teste ich mal die o.g. Beläge bei nächster Gelegenheit.

Ich werde berichten.

LG Alex
4olaf
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von 4olaf »

das Problem ist, bei zu harten Belägen, fehlt der weiche Katapult Effekt und da das Holz sehr linear sich spielt, ohne großes Grundtempo, ist es mit härteren Belägen nur mit mehr Krafteinsatz auch möglich, druckvoll spielen zu können. Da muß der Vorhand Topspin z.B. mehr aus der Hüfte auch kommen (egientlich auch die korrekte Schlagtechnik). Wenn man nun mal hier nicht eine saubere Technik spielt (wer macht das schon, wenn man nicht von Kleinauf auch richtig angewiesen wird), fällt es schwer mit harten Belägen da genug Power reinzubekommen. Hierfür sind in der Tat weichere Beläge (Medium- bis Medium+ eher ideal) die bessere Wahl. Mit mehr Schwammstärke würde man wieder die tolle Kontrolleigenschaften vom LeGéant entgegenwirken. Ich würde da max. 1.9mm Beläge auch nehmen, aber halt mit Katapult (eventuell neueste Tensor Generation), wenn einem die Power in der Arm/Hüftbewegung fehlt.
Re-Impact Tachi 2019 VH: XIOM Omega V 1.8mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact LeGéant VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Preference Sonderbau VH: Andro Rasanter R48 Pro 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz (China 37 Grad Version)
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

4olaf hat geschrieben: Montag 3. Januar 2022, 23:42 das Problem ist, bei zu harten Belägen, fehlt der weiche Katapult Effekt und da das Holz sehr linear sich spielt, ohne großes Grundtempo, ist es mit härteren Belägen nur mit mehr Krafteinsatz auch möglich, druckvoll spielen zu können. Da muß der Vorhand Topspin z.B. mehr aus der Hüfte auch kommen (egientlich auch die korrekte Schlagtechnik). Wenn man nun mal hier nicht eine saubere Technik spielt (wer macht das schon, wenn man nicht von Kleinauf auch richtig angewiesen wird), fällt es schwer mit harten Belägen da genug Power reinzubekommen. Hierfür sind in der Tat weichere Beläge (Medium- bis Medium+ eher ideal) die bessere Wahl. Mit mehr Schwammstärke würde man wieder die tolle Kontrolleigenschaften vom LeGéant entgegenwirken. Ich würde da max. 1.9mm Beläge auch nehmen, aber halt mit Katapult (eventuell neueste Tensor Generation), wenn einem die Power in der Arm/Hüftbewegung fehlt.
Danke auch dir für deine Meinung. Ich probiere es mal mit weicheren Schwämmen. Ich denke am Donnerstag kann ich noch mal trainieren. Ich berichte dann von meinen Eindrücken.
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von 4olaf »

Die müssen nicht nur weicher sein, sondern auch katapultig
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

4olaf hat geschrieben: Dienstag 4. Januar 2022, 14:02 Die müssen nicht nur weicher sein, sondern auch katapultig
Ist klar, habe die Empfehlungen von Achim gelesen. Werde meine Reise mit dem Andro GTT starten.
Aber auch mal den Rozena testen. Es kommt ja auch auf mein subjektiven Eindruck an.
Schaun mer mal….
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

Ich habe das Geant am Donnerstag ausgiebig getestet und es funktioniert mit einem weichen katapultigen Belag deutlich besser als mit meinem zu harten Nexxus 48. Geklebt wurde der Andro GTT 40 in 1.8 und DTecs OX auf der RH Seite.

Beim Einkontern hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Die Bälle konnte ich sicher platzieren und hatten eine gute Geschwindigkeit. Jedoch habe ich im Spiel gemerkt, dass diese Kombi doch eine zu große Technikanpassung bei mir bedarf um die Fehlerquote gering zu halten. Daher ist es leider keine Option für mich. Achim bietet den tollen Service an das Holz einmalig zu wechseln. Ich werde dann meinen Nexxus 48 weiter spielen können. Die Rückhand empfand ich tischnah und aus Halbdistanz sicher und flach. Obwohl man beim tischnahen Spiel auf die Technik und Timing achten musste. Aber stimmte beides konnte super effektive und druckvolle Schupfbälle spielen.
Super flach und mit extremen Winkeln. Das hat richtig Spaß bereitet.

Mein persönliches Fazit: RH mit OX Noppe sehr effektiv, VH auch wenn man Freund von katapultigen weichen Belägen ist. Ich mache hier leider zu viele Fehler. Daher versuche ich mein Glück mit dem Rapier 44.
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von achim »

Doppeleintrag
Zuletzt geändert von achim am Dienstag 11. Januar 2022, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von achim »

achim hat geschrieben: Sonntag 9. Januar 2022, 09:35
Noppentiger hat geschrieben: Sonntag 9. Januar 2022, 01:20 Ich habe das Geant am Donnerstag ausgiebig getestet und es funktioniert mit einem weichen katapultigen Belag deutlich besser als mit meinem zu harten Nexxus 48. Geklebt wurde der Andro GTT 40 in 1.8 und DTecs OX auf der RH Seite.

Beim Einkontern hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Die Bälle konnte ich sicher platzieren und hatten eine gute Geschwindigkeit. Jedoch habe ich im Spiel gemerkt, dass diese Kombi doch eine zu große Technikanpassung bei mir bedarf um die Fehlerquote gering zu halten. Daher ist es leider keine Option für mich. Achim bietet den tollen Service an das Holz einmalig zu wechseln. Ich werde dann meinen Nexxus 48 weiter spielen können. Die Rückhand empfand ich tischnah und aus Halbdistanz sicher und flach. Obwohl man beim tischnahen Spiel auf die Technik und Timing achten musste. Aber stimmte beides konnte super effektive und druckvolle Schupfbälle spielen.
Super flach und mit extremen Winkeln. Das hat richtig Spaß bereitet.

Mein persönliches Fazit: RH mit OX Noppe sehr effektiv, VH auch wenn man Freund von katapultigen weichen Belägen ist. Ich mache hier leider zu viele Fehler. Daher versuche ich mein Glück mit dem Rapier 44.
Frohes Neues Jahr für euch alle im Forum.
Ihr merkt ja sicher, dass ich nicht mehr so aktiv schreibe wie zuvor. Ich kann es nicht, weil ich viel zu tun habe und deswegen die Prioritäten anders setzen muss. Ich schreibe hier also augenblicklich nur, wenn es wirklich wichtig ist!

Allgemein gesehen wird dieses nur auf der Vorhand so bei Re-Impact Hölzern angewendet, denn ein Rechtshänder spielt technikbedingt in Rückhand in Linkshand und umgekehrt ein Linkshänder in Rückhand dann logischerweise in Rechtshand.

1. Wenn das Re-Impact Holz, zum Beispiel KKS 5 hart und katapultreich aufgebaut ist, dann verlangt es weichere katapultfreie Spiel Beläge; 36-42 ° europäischer Härte

2. und wenn man dazu noch katapultreicher spielen möchte, sollte man die Spielbeläge auf dem KKS 5 nicht Maximum, sondern mindestens 0,2 mm - max. 0,4 mm im Schwamm reduzieren, als man zuvor gespielt hatte.
Ideal sind Beläge bis maximal 2,1 Stärke.

3. Verwendet man aber härtere katapultreiche Spielbeläge, müssen diese auf dem KKS 5 auf das Minimum des Angebotes, auf Maximum 1,7 mm - 1,8 mm reduziert werden!

4. Ist das Re-Impact Holz, z.B. Le Géant härter und katapultloser ausgelegt, dann werden weichere katapultreiche Spiel Beläge gefordert, die jedoch 1,9 mm Maximum als äußerste Größe beim Le Géant nicht übersteigen dürfen

5. Wenn das Re-Impact Holz mittelhart ausgelegt ist, dann verlangt das Re-Impact Holz, z.B. Barath, tatsächlich katapultreiche Medium Spielbeläge, optimal zwischen 40-44°; bei Schlagspin Spiel können diese auch noch weicher und katapultfreier ausgelegt sein.

6. Wenn das Re-Impact Holz, z.B. Rapier 44 noch weicher und katapultloser ausgelegt ist, dann verlangt dieses Holz harte katapultreiche Spiel Beläge bis 2,1 mm. = 45-59°europäische Härte. Spielt der jeweilige Spieler mehr den Schlagspin, dann kann dieser auch weichere katapultreiche Spielbeläge zwischen 40-44° spielen.

7. Wenn das Re-Impact Holz, z.B. Dream mittelhart ausgelegt ist, dann kann man auf dem Holz eigentlich alles, je nach gewünschten selbst gewählten Schwerpunkt spielen wollen, weil es ein Universal Holz ist.

Wichtig ist hier folgendes:
Ist ein Ballanschlag pappig, nicht kontrollierbar und langsam, dann sollte der meistens katapultfrei gewählte Spielbelag dünner, optimal ist 1,8 mm, gespielt werden, bis der Ballanschlag das gewählte Holz nicht mehr unterfordert.

Ist der Ballanschlag eher flummiger wirkend, nicht kontrollierbar und langsam, dann wird das gesamte Holz im Spielverhalten überfordert. Dann sollten hier eher katapultärmere Spielbeläge eingesetzt werden oder die Gesamtstärke des Belages selbst mindesten 0,2 mm reduziert werden.

Ist das Re-Impact Holz eher flummiger, nicht kontrolliert und schnell dabei, dann muss der Spielbelag auf 1,7-1,8 Maximum reduziert werden.

@Noppentiger

Auf dem Le Géant passen besser lange Noppen Grass D-Tec , in grün mit 0,5 mm Schwamm gesetzt, nicht höher und nicht tiefer, weil die Ox Noppe viel zu direkt fliegt. Wirst Du dazu den Nexxus 48 in schwarz gesetzt wählen und diesen auf das Minimum von 1,9 mm reduzieren, könnte diese Kombi Dein Ziel erfüllen, auch die Kontrolle für die Vorhand erheblich zu verbessern.

Achte dabei besonders auf Deine Balancehand, die Hand, die den Ball ins Spiel bringt, immer mindestens auf Hüfthöhe zu führen, so dass der Handteller soweit wie möglich nach oben zur Decke hin zeigen sollte. Beim Spielen ist es dann am einfachsten, immer die Handwurzel der linken Hand ganz bewusst nach links oben zu drücken, um damit den Winkel der rechten Schulter optimal zum Ball ausgerichtet spielen zu können. Das steht übrigens in keinem Tischtennis Lehrbuch, weil es von mir ist!

Auf diese Weise wirst Du immer gleichmäßig zum Ball stehen und einen spannungslosen Vorarm spielen können, der Deine Ballsicherheit merkbar ansteigen lassen wird.
Zuletzt geändert von achim am Dienstag 11. Januar 2022, 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Re-Impact "Le Géant"

Beitrag von Noppentiger »

Danke Achim für die ausführliche Erläuterungen. Damit hast Du mir sehr geholfen. Auch die Tipps werde ich berücksichtigen und testen.

Schöne Grüße!
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