kälteunempfindlicher Glanti

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hijo de rudicio
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kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von hijo de rudicio »

Hallo zusammen,

gibt es einen Glanti der bei kühlen Temperaturen noch vernünftig spielbar ist?

Ich habe seit jeher das Problem dass bei kühlen/kalten Temperaturen die Spanne zwischen "fällt direkt vom Schläger" und "geht 20 cm hinten raus" unglaublich gering ist.
Das war beim Neubauer ABS 2,1 so und auch beim Vortex( mit verschiedensten Schwämmen, alle >= 2 mm).
Wäre das mit dünn(er)en Schwämmen besser?

Gruß Oli
Chuck Norris ist gar nicht so allmächtig wie alle immer sagen!
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pelski
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von pelski »

Sorry, aber Temperatur Probleme sind doch eigentlich Glanti unabhängig und hat man mit allen Belaggattungen falls die Halle zu kalt oder zu heiß sein sollte. Unsere Hallen sind jedoch meist alle gut und ausreichend beheizt oder spielst du jetzt draußen TT?

Ansonsten gibt es so etwas wie Thermosporttaschen und Fächer, sowie auch Thermo Schlägertaschen.
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ferring
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von ferring »

@pelski super Antwort!

@hijo de rudicio dass eine Halle so kalt ist, dass das GlAnti-Obergummi oder der Schwamm davon beeinflusst werden ... ?
ich habe eher das Gefühl, dass die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle spielt. Dadurch wird der GlAnti griffig und ist "nicht" mehr bzw. immer schwerer spielbar.
eine Lösung habe ich dafür nicht gefunden, denn auch "reinigen" hilft nur kurz, da die Luftfeuchtigkeit ja nach wie vor in der Halle ist, wird der GlAnti zwangsläufig wieder griffg
Ist bei LN ähnlich, nur muss die Luftfeuchtigkeit da schon sehr hoch sein. Hatte das eigentlich nur auf Turnieren mit vielen Teilnehmern.

@pelski Spieler mit "normalen" NI Belägen sind davon lange nicht so stark betroffen: Belag abwischen und er hat wieder Grip, kann man nahezu beliebig oft machen
Thermohüllen oder -Taschen helfen gegen die Luftfeuchtigkeit nicht.
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Holz: Re-Impact Tachi "new generation"
RH: SpinLab Vortex -2,3 mm
VH: SpinLord Marder I - 1,2 mm

Ersatzholz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: SpinLab Vortex - 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Spassbrettchen: Re-Impact Symphonie
RH: ABS 2,1 mm
VH: SecretFlow 1,5 mm
pelski
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von pelski »

Ja klar, das mit der von dir erwähnten Luftfeuchtigkeit ist schlüssig und ein größeres und spezielles Problem bei Glantis.
Es ging bei der Frage jedoch um Kälte und das ist mit meinen Tipps in den Griff zu bekommen.
hanifah1
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von hanifah1 »

Wichtig beim Glanti ist in jedenfall den Schwamm nicht zulange zu spielen.

Nach 3 Wochen fangen die meisten an abzubauen.
Man merkt es oft gar nicht wie unkontrolliert er geworden ist, erst wenn man einen frischen draufmacht wundert man sich , wie viele Kontrolle man plötzlich wieder hat ;-)

Wenn harte Obergummis bei Kälte noch härter werden , wirds halt nicht besser.
Dünnere Schwämme machen Dein Problem eher größer.

Wenns Dich sehr stört, bleibt Dir nichts anderes übrig als im Winter einen Glanti mit etwas weicheren Obergummi zu spielen.

Im Sommer holst Du dann wieder die Vortexfliese raus ;-)
pelski
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von pelski »

@hanifah1

So hart ist das Obergummi vom Vortex gar nicht, nur halt extrem dick und robust.
Man kann im Gegensatz zu anderen Glantis beim Vortex sogar noch von Gummi sprechen, da das Obergummi elastisch und noch dehnbar ist, wozu andere härtere Glanti Hartplastikscheiben gar nicht mehr in der Lage sind...
Da könnte man schon eher von "Fliesen" sprechen. ;-)
hijo de rudicio
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von hijo de rudicio »

Es geht weder um Luftfeuchte(Vortex ist da völlig unempfindlich)noch um das allgemein trägere Verhalten von Belägen bei Kälte.
Ich finde die Dämpfungsschwämme bei kühleren Temperaturen(es hat im Winter in mancher Halle auch gerne mal nur 16, 17 Grad) völlig unberechenbar bzw. unlinear.
Gehe ich leicht dagegen dämpft er mehr als bei höheren Temperaturen und der Ball fällt runter.
Gehe ich nur etwas mehr dagegen dämpft er er gefühlt plötzlich gar nicht mehr und die Bälle segeln hinten raus.

Ich hab mir jetzt mal eine OX- Noppe drauf gemacht, klappt kurioserweise auf Anhieb in Summe genau so gut(oder schlecht, je nach dem von wo man schaut) wie mit den Glantis....
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pelski
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von pelski »

hijo de rudicio hat geschrieben: Mittwoch 16. Februar 2022, 18:03 Ich finde die Dämpfungsschwämme bei kühleren Temperaturen(es hat im Winter in mancher Halle auch gerne mal nur 16, 17 Grad) völlig unberechenbar bzw. unlinear.
Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen das der Unterschied so groß sein soll wenn die Temperatur in der Halle nun 16 oder 25 Grad ist, oder hast du den Schwamm unmittelbar vor dem Spielen steinhart tiefgefroren?
hijo de rudicio
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von hijo de rudicio »

Hmmm, dann bin ich wohl doch ein Einzelfall.
Vielleicht liegt es gar nicht am Anti sondern an mir?
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renter
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von renter »

Neee.... du bist kein Einzelfall, ging mir am Wochenende genauso, mir sind beim Einspielen vorm Punktspiel alle Blocks zu lang geraten, hatte am Donnerstag beim Training mit dem selben Spieler trainiert, da war alles OK und am Samstag dann ging erstmal garnichts, die Halle war auch ca. 4 Grad kälter als Donnerstag ! Hab dann den Schläger mit Hülle auf die Heizung in der Umkleide gepackt und das dann auch nach jedem Spiel so gemacht und alles war wie am Donnerstag...
pelski
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Re: kälteunempfindlicher Glanti

Beitrag von pelski »

Wie gesagt wäre dann wohl mein Tipp mit den Thermotaschen oder den heizbaren TT Schlägertaschen dann gar nicht ganz so verkehrt,
falls der Glanti oder der Dämpfungsschwamm wirklich so extrem empfindlich schon auf leichtere Temperaturschwankungen reagiert.
Auch auf den Ort der Lagerung des Schlägers sollte dann wohl auch mehr acht gegeben werden.
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