ChevantiS(oft)Vorhand Aktivspiel, Rückhand softeindämpfend

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

Moderator: Noppen-Test-Team

emmi
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Re: ChevantiS(oft)Vorhand Aktivspiel, Rückhand softeindämpfend

Beitrag von emmi »

Zum ChenvantiS sind nun schon einige Beiträge zum Spiel mit Anti veröffentlicht.
Ich habe das Mittelblatt mit Langnoppe auf der RH getestet.
VH Neoflex 1.7mm
RH Venom OX
Kurz zu meinem Spielstil;
RH sicher mitspielen und Bälle gut verteilen und platzieren, vorbereiten und mit der VH punkten. Die Rh muss auch ein gewisses Störpotenzial erzeugen, so dass man evtl. auch direkt punktet.

1. Test: In der Normalauslage gespielt (Kerben nach oben)
VH: im Kurz-Kurz Spiel sehr sicher, Blocks sind sehr gut platzierbar, die Schnittentwicklung beim Aufschlag ist gut. Im Offensiv Spiel hatte ich doch eine relativ hohe Fehlerquote.
RH: im passiven Spiel sehr sicher, sehr kurze Blocks spielbar aber dafür keine große Störwirkung. Man muss immer aktiv in die Bälle gehen sonst wird man sofort abgeschossen.
Auch aus der langen Abwehr, was eigentlich meine Paradeschläge sind, eine relativ hohe Fehlerquote, die Bälle kommen zu lasch beim Gegner an oder gehen ins Netz.
Der Venom hat mich auf dem Holz nicht überzeugt.

2. Test: VH neoflex gelassen und auf die RH einen Dtecs OX montiert
Kam etwas besser mit dieser Kombi klar, der Gegner hat oft die RH Bälle unterschätzt aber mein Offensiv-Trainingspartner hatte auch da keine Probleme mich unter Druck zu setzten und abzuschießen. Der Dtecs ist auch mit dem Holz nicht mehr das was er mal.
Auch aus der Distanz gingen viele einfache US Bälle ins Netz

3. Test: Das Holz in der anderen Auslage gespielt (Kerben nach unten)
VH: Neoflex RH: DtecsOX
Vorhand bekam ich wieder mehr Schnitt in die Bälle. Die Blocks waren in der Spielauslage präziser und das Offensivspiel wesentlich sicherer, ich konnte Bälle anziehen die andersherum irgendwo landeten.
Durch die nun härtere RH spielt sich auch der Dtecs direkter, konnte den Gegner unter Druck setzten, Mit der Noppe leicht angesogenen Bälle waren fast immer ein Punkt.
Die Fehlerquote auf der Rh war etwas größer aber das allgemeine Spielgefühl wesentlich besser.

Fazit: das ChevantiS spielt sich ähnlich wie ein LeGeant. In der 2.Spielebene spielt es sich für mich wesentlich besser, VH sicherer, RH druckvoller. Wenn ich nicht zwei LeGeants hätte würde ich es behalten.
Wo soll das Testholz als nächstes hin?
Holz: Re-Impact Chevanti
VH: Gewo Neoflex eFT40
RH: DTecs OX
pifte62
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Re: ChevantiS(oft)Vorhand Aktivspiel, Rückhand softeindämpfend

Beitrag von pifte62 »

Hallo Achim,
ich würde das ChevantiS Kleinblatt (Griff egal) gerne einmal testen.
Mir ist mein Barath auf der Vorhand etwas zu langsam und auf der Rückhand zu schnell. Daher sollte jetzt mal ein neues Holz her.
Ich habe zum Testen ein paar Balsa Hölzer von der "Stange" gekauft, aber bei keinem hat man so ein Gefühl wie bei einem Rendler Holz.

Mich würde auch ein Test mit dem LeGeant und dem Turbo82 (falls zur Verfügung, jeweils Kleinblatt, Griff egal) interessieren.
Alle drei dürften auf der Vorhand schnell genug sein, ausserdem liebe ich es auch mit der VH nur kontrolliert hinzuhalten, während der Gegner sich mehrfach den Arm raus zieht .... und dann kommt der Gegenschuss ! ;-)
Auf der Rückhand war ich in letzter Zeit nicht mehr zufrieden (keine Kontrolle), daher bin ich von langen Noppen (0,5mm Schwamm, Giant Dragon Cropcircle) über viele andere Noppen nun mehr auf kurze langsame Noppen mit hoher Kontrolle umgestiegen (Armstrong Rosin, Attack 3M).
Bei den 3 Hölzern könnte ich mir vorstellen, dass die Dämpfung ein noch kontrollierteres RH Spiel wie beim Barrath ermöglicht, und man trotzdem damit gut angreifen kann.
Vielleicht könnte ich dann später auch mal wieder auf Langnoppe zum angreifen umsteigen ... wer weiß.

Würde mich freuen, wenn ich die drei Hölzer miteinander vergleichen dürfte um eine Kaufentscheidung zu fällen.
Gruß Holger
Holz: Barath (422)
VH: Tibhar Aurus Sound 1.7mm
RH: Armstrong Attack M3 1.5mm
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Re: ChevantiS(oft)Vorhand Aktivspiel, Rückhand softeindämpfend

Beitrag von achim »

pifte62 hat geschrieben: Samstag 29. Januar 2022, 15:21 Hallo Achim,
ich würde das ChevantiS Kleinblatt (Griff egal) gerne einmal testen.
Mir ist mein Barath auf der Vorhand etwas zu langsam und auf der Rückhand zu schnell. Daher sollte jetzt mal ein neues Holz her.
Ich habe zum Testen ein paar Balsa Hölzer von der "Stange" gekauft, aber bei keinem hat man so ein Gefühl wie bei einem Rendler Holz.

Mich würde auch ein Test mit dem LeGeant und dem Turbo82 (falls zur Verfügung, jeweils Kleinblatt, Griff egal) interessieren.
Alle drei dürften auf der Vorhand schnell genug sein, ausserdem liebe ich es auch mit der VH nur kontrolliert hinzuhalten, während der Gegner sich mehrfach den Arm raus zieht .... und dann kommt der Gegenschuss ! ;-)
Auf der Rückhand war ich in letzter Zeit nicht mehr zufrieden (keine Kontrolle), daher bin ich von langen Noppen (0,5mm Schwamm, Giant Dragon Cropcircle) über viele andere Noppen nun mehr auf kurze langsame Noppen mit hoher Kontrolle umgestiegen (Armstrong Rosin, Attack 3M).
Bei den 3 Hölzern könnte ich mir vorstellen, dass die Dämpfung ein noch kontrollierteres RH Spiel wie beim Barrath ermöglicht, und man trotzdem damit gut angreifen kann.
Vielleicht könnte ich dann später auch mal wieder auf Langnoppe zum angreifen umsteigen ... wer weiß.

Würde mich freuen, wenn ich die drei Hölzer miteinander vergleichen dürfte um eine Kaufentscheidung zu fällen.
Gruß Holger
@pifte62
spiele das Barath doch mal anders herum in der 422 Ebene der 2. Spielebene und klebe die Beläge vor allen Dingen anders herum. Dann dürfte die LN direkter und trotzdem gewünscht langsamer spielen, während die Vorhand dann schneller werden wird.
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pifte62

Beitrag von pifte62 »

Hallo Achim,
danke für den Tipp, das wechseln auf 422 hat wesentlich mehr Tempo in die Vorhand gebracht - das passt :D . Die Rückhand könnte allerdings noch etwas langsamer/kontrollierter sein. Ich spiel da drauf vorerst die Kurze Noppe weiter. Da mein Barath schon einige Macken hat (glaub schon über 12 Jahre alt) wollte ich mir was neues zulegen. Daher war meine Frage ob eines der drei genannten (LeGeant, ChevantiS, oder Turbo82) dem Barath - in 422 Ebene ähnelt. Also die VH mindestens so schnell wie beim Barath 422 und die Rückhand vielleicht langsamer/kontrollierter. Dann würde ich hier gerne mal einen Testschläger probieren. Ansonsten bleibt mir nur, nochmals das Barath nach zu bestellen.
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Re: pifte62

Beitrag von achim »

pifte62 hat geschrieben: Montag 7. Februar 2022, 17:39 Hallo Achim,
danke für den Tipp, das wechseln auf 422 hat wesentlich mehr Tempo in die Vorhand gebracht - das passt :D . Die Rückhand könnte allerdings noch etwas langsamer/kontrollierter sein. Ich spiel da drauf vorerst die Kurze Noppe weiter. Da mein Barath schon einige Macken hat (glaub schon über 12 Jahre alt) wollte ich mir was neues zulegen. Daher war meine Frage ob eines der drei genannten (LeGeant, ChevantiS, oder Turbo82) dem Barath - in 422 Ebene ähnelt. Also die VH mindestens so schnell wie beim Barath 422 und die Rückhand vielleicht langsamer/kontrollierter. Dann würde ich hier gerne mal einen Testschläger probieren. Ansonsten bleibt mir nur, nochmals das Barath nach zu bestellen.
es geht nur mit einem Sonderbau des Barath in der Vorhand und des Spin Play in der Rückhand, ähnliche Spieleigenschaften zu erhalten, aber mit einer noch langsameren Rückhand. Zum Beispiel so könnte es funktionieren, weil bei jeder Umstellung die Gegenverzugsfestigkeit nur von entscheidender Wirkung ist. Wenn sich dabei nur eine Schicht in der Wirkung verschoben wird, ist das nicht weiter tragisch zu bewerten, um die Rückhand noch eine Idee, langsamer zu gestalten. Dann sieht das so aus: Es-4\-kk-2/-2\-kk-A. Ein ähnliches Holz gibt es bei Re-Impact nicht. Es gibt aber das KKS 5, jetzt KKS 1 mit diesem Aufbau, weil es zuvor zwei verschiedene Bauprinzipien unter dem KKS 5 gab, die beide herausragend sind und zwar so: A-li-8/-a-kk-A. Die Akka-Gruppe könnte man auch beim Barath einbauen. Das würde nur mal so aussehen und wahrscheinlich spannungsgemäß nicht so gut und nicht verzugsfrei sein. # Es-4\-kk-2/-a-kk-A Vom Gewicht her ist es aber schon 3 g mindestens schwerer als die erste Lösung. Ich würde Dir daher dazu raten, das neue KKS 1 zu testen, was Dir wahrscheinlich mega entgegen kommen wird und vielleicht noch viel besser zu Deinem Spiel passen wird. So muss ich Dir auch keinen Sonderbau stellen wollen, der in der Lösung als Auftragsobjekt letztlich höhere Eigenanteile bei einer Nichtannahme nach Kauf nach Probe auslösen würde, falls das Produkt nicht gefallen sollte, weil man solche Produkte üblicherweise wegen der fehlenden Werbung nicht sofort weiterverkaufen kann.

Normalerweise sind solche Sonderanfertigungen immer Abnahmefertigung und vom Kunden immer abzunehmen, wenn diese auf Kundenwunsch gebaut werden sollen, denn wer die Musik bestellt, der muss die Arbeit auch bezahlen können.

Ein gewünschter Vergleich zu den neuen dünnen Modellen wie ChevantiS oder Le Géant ist wegen der Nicht Katapulteigenschaften und der eher linearen Aussteuerung von Kunststoffbällen zum Barath gar nicht möglich zu vergleichen. Da fiele der Turbo 82 eher in die Vergleichsschiene beider Hölzer; und daher die logische Empfehlung hier optimaler eher das KKS 1 wegen gleicher Außenfurniereigenschaften in einer Schlagfläche gesehen.
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Re: ChevantiS(oft)Vorhand Aktivspiel, Rückhand softeindämpfend

Beitrag von achim »

neue Spielempfehlung von Dr. Barath: Vorhand Hybrid K 1 und Rückhand BTY Ilius S in 1,1 mm. Wer zum Rasanter Turbo greift, sollte den nicht dicker als 1,7 mm spielen. Der spielbelag ist unempfindlich gegen Katapult.
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