Re-Impact Halling L (Limitierte Auflage 460 Stück) , all-all+, 3 H-Variante, 9,4 mm

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Re-Impact Halling L (Limitierte Auflage 460 Stück) , all-all+, 3 H-Variante, 9,4 mm

Beitrag von achim »

Dieses besondere Wettkampf Holz soll eine Ergänzung zum Re-Impact Le Géant sein, was mit härteren katapult freudigen Schwämmen und dickeren Belagsstärken bis max. ~2,1 mm spielbar ist, ohne vorzeitig zu übersteuern.
Aber das entscheidende Merkmal ist gegenüber dem Re-Impact Le Géant ist, das hiermit Noppen außen ohne Schwamm wieder erfolgreich spielbar werden. Und genau dieses Ziel sollte ja auch beim Re-Impact Halling erreicht werden! Der vergrößerte Hirnholzkern löst mittelgroßes Katapultverhalten auf auf der Vorhand aus, während die Rückhand katapult frei, viel weicher vom Ballanschlag und langsamer bleiben wird.

neuer Aufbau: L-es-3H-es-kk-2I-k-Bb

Dafür wird dieses Wettkampf Holz in der Vorhand mit Limba-Esche Kombi Furnieren ausgestattet, die eine leichte Verzögerung einleiten. Jedoch bleibt der Ballanschlag merkbar härter, was wiederum das Materialspiel mit Noppen Außen begünstigen wird. Die Störeigenschaften sind überdurchschnittlich gut zu bewerten, wobei hier eine außerordentlich gute Schnittumkehr ausgelöst wird, die den Gegenspieler vor ernsthafte Probleme stellen muss. Auch bei diesem Wettkampf Holz sind die Spieleigenschaften der Vorhand ähnlich wie die des Re-Impact Erwarten, jedoch nun auf offensiv ausgelegt, wo die Spielbälle bei normalen Noppeninnen Belägen sehr effektiven Effet und Schnitt haben werden, und genauso wie bei Re-Impact Erwarten wegen der extrem flach entstehenden Ballflugkurve nicht sofort wieder gegengezogen werden können, sondern vom Gegenspieler abgelegt werden müssen. Wegen der Tempozunahme auf offensiv werden die Spielbälle jedoch noch viel durchschlagskräftiger und gefährlicher werden, ohne die sehr guten Spin und Effet Eigenschaften zu verlieren. Wegen des höheren Tempoverhalten fallen diese aber merkbar geringer als bei Re-Impact Erwarten aus, was ja auch logisch sein dürfte.

Technische Werte:

Gewicht
Angabe für Kleinblatt 68-72 g
Dicke
~ 9,4 mm
Kontrolle
250
Effet
Vorhand 240 % Rückhand 30-40 %
Biegeelastizität
mittelhart bis hart, leichte Ballverzögerung in der Vorhand, Rückhand weich
Spiegelasymetrie: 1. Tempovariante
Vorhand 80-95 Rückhand 40-50
Spiegelasymetrie: 2. Tempovariante
Vorhand 50-60 / Rückhand 80-95
Einsatzbereich
def+-all+
Technik
klassischaktiv wie auch passiver spielende Vorhand möglich, mittlerer Katapult, / klassisch spielbare Rückhand, katapult frei
Kombiholz, keine Übertragung von Tempo von Vorhand auf Rückhand und umgekehrt, verwendet wird Mahagoni Deckblatt Pommele, mittelhart aussteuernd
Ja

----


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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von Sgueti »

ich habe bestellt und komme echt verwirrt durcheinander.

Jetzt wirds verrückt.

Was passiert nur?
Ein hin und her......


ich blicke es nicht mehr.
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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von Sgueti »

achim hat geschrieben: Mittwoch 11. Mai 2022, 15:14 neue getrennte Spielversion des Bezugsholzes Re-Impact Erwarten für die Links oder Rechtsauslage, jetzt neuer Schlägername Halling, L-es-3H-kk-es-( \ ) - L. Jetzt kann jeder seine richtige Auslage als Materialspieler Noppen außen in der ersten Spielebene bestellen, um eine sehr langsame kontrollierte Rückhand zu erhalten.

Es geht hierbei um die richtige nicht gleichschenklige asymmetrisch ausfallende Schlägerform, die ausschlaggebend ist, um die Winkelanfälligkeit des Holzes selbst passend für alle Spielergruppen aussteuern zu können.

Da ich nur zwischen Links oder Rechtshänder wählen kann, kann ich jedoch als Rechtshänder nicht die Linksauslage oder umgekehrt als Linkshänder die Rechtsauslage auf der Re-Impact Seite bestellen.

Man kann deswegen nicht beide Systeme unter einem Schlägerprodukt des Re-Impact Erwarten laufen lassen, so dass eine Trennung wegen der unterschiedlichen Aufbauten in der diagonalen Ausrichtung einer Schicht in der jeweiligen Rückhand nun erfolgen muss.

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Sgueti bitte testen.
Bitte PN an mich wegen Adressen
Ich uss erst testen bevor ich blödsinn bestelle, daher dieser Weg
Danke und sportliche Grüße


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So ist es auf jeden Fall verständlicher und deutlicher, ohne das Fehler entstehen können. Die Profiversion kann man also unter Re-Impact Erwarten im Umkehrbild der 2. Spielebene erhalten und die langsamere Version in der Rückhand in 1. Spielebene heißt jetzt Re-Impact Halling.
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achim
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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von achim »

Sgueti hat geschrieben: Mittwoch 11. Mai 2022, 16:36
achim hat geschrieben: Mittwoch 11. Mai 2022, 15:14 neue getrennte Spielversion des Bezugsholzes Re-Impact Erwarten für die Links oder Rechtsauslage, jetzt neuer Schlägername Halling, L-es-3H-kk-es-( \ ) - L. Jetzt kann jeder seine richtige Auslage als Materialspieler Noppen außen in der ersten Spielebene bestellen, um eine sehr langsame kontrollierte Rückhand zu erhalten.

Es geht hierbei um die richtige nicht gleichschenklige asymmetrisch ausfallende Schlägerform, die ausschlaggebend ist, um die Winkelanfälligkeit des Holzes selbst passend für alle Spielergruppen aussteuern zu können.

Da ich nur zwischen Links oder Rechtshänder wählen kann, kann ich jedoch als Rechtshänder nicht die Linksauslage oder umgekehrt als Linkshänder die Rechtsauslage auf der Re-Impact Seite bestellen.

Man kann deswegen nicht beide Systeme unter einem Schlägerprodukt des Re-Impact Erwarten laufen lassen, so dass eine Trennung wegen der unterschiedlichen Aufbauten in der diagonalen Ausrichtung einer Schicht in der jeweiligen Rückhand nun erfolgen muss.

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So ist es auf jeden Fall verständlicher und deutlicher, ohne das Fehler entstehen können. Die Profiversion kann man also unter Re-Impact Erwarten im Umkehrbild der 2. Spielebene erhalten und die langsamere Version in der Rückhand in 1. Spielebene heißt jetzt Re-Impact Halling.
Und im Halling gibts ja auch wieder eine 2. Spielebene, die jedoch nur für Allroundspieler geeignet ist, denn die Spielebene erzeugt beidseitig mehr Schnittverhalten, während die 1. Spielebene in der Rückhand spinärmer ausfällt und deswegen gerade für Noppen außen sehr gut spielbar ist.



Es geht bei beiden Hölzer also nur um die Auslage einer Schicht, die einerseits Noppen Außen Spiel mehr begünstigt und andererseits Schnittspieler begeistern wird.

Das Halling ist der Schläger, 1. Spielebene, Einschnitt im Griff zur Innenhand zeigend für Wechselspieler mit Noppen außen und die 2. Spielebene eher für Allroundspieler mit normalen Spielbelägen.

Das Erwarten ist der Schläger für moderne Schnitt und Abwehrspieler, die beidseitig Noppen innen Beläge bevorzugen und eine lange Abwehr spielen möchten. Die 2. Spielebene ist auf offensiv ausgerichtete Noppen Außen Spieler ausgerichtet.
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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von achim »

Ich hätte mich das niemals träumen lassen, dass eine Diagonale in einem Holz, nur richtungsbestimmt untergebracht und verändert, so schwierig zu erklären sein wird, weil die Spieleigenschaften in einer gegensätzlichen Spielvariante völlig unerwartet sind und sich von den anderen Schlägersystemen von Re-Impact abweichen. Aber das ist nunmal so.

Das gegenwärtige Problem ist aber, dass ich da jetzt durchblicke, aber ihr als Leser nicht. Deswegen sollte ich nur noch die Spieleigenschaften offenlegen, die so ein System ermöglichen werden und auf die Bekanngabe des Schlägersystems selbst und seinem jeweiligen komplizierten Aufbau besser verzichten, bekanntzugeben. Wem es interessiert, dem kann ich das besser in einem persönlichen Beratungsgespräch erläutern wollen.

Ich möchte mich auch dafür entschuldigen, dass ich im Thread Erwarten etwas zu forsch auf User eingegangen bin. Das war keineswegs meine Absicht gewesen und das wird einem meistens erst später klar. Jeder soll sagen dürfen, was er denkt und empfindet und niemand hat das Recht, das kritisch einschränken zu wollen.
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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von graupe007 »

Also ich finde es gut, die Serien namentlich aufzutrennen. Wie Achim schon schrieb, konnten sicherlich einige dem Erwarten-Thread nur noch bedingt folgen, da schieße ich mich nicht aus. Und für den Endanwender ist es doch völlig Banane ob die Bauweisen verwandt sind oder nicht wenn faktisch am Ende ein unterschiedliches Spielverhalten dabei herauskommt. Ich denke so ist es deutlich klarer für alle.
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Re: Re-Impact H"all-in"g

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Mittwoch 11. Mai 2022, 22:07 Also ich finde es gut, die Serien namentlich aufzutrennen. Wie Achim schon schrieb, konnten sicherlich einige dem Erwarten-Thread nur noch bedingt folgen, da schieße ich mich nicht aus. Und für den Endanwender ist es doch völlig Banane ob die Bauweisen verwandt sind oder nicht wenn faktisch am Ende ein unterschiedliches Spielverhalten dabei herauskommt. Ich denke so ist es deutlich klarer für alle.
ja, genau, so nebenbei findet man in der 2. Spielebene dann auch noch eine offensive und direkt spielende Variante mit Schnittspiel auf beiden Seiten, die dem Erwarten zugeschrieben werden kann, wenn die Deckblattfurniere bei beiden Typen identisch sind. Das ist auch ein Vorteil für normale Spieler, die beidseitig normal ohne Material spielen wollen. Somit lasse ich es genauso und gestalte es doch nicht anders in der Rückhand.
Schließlich muss ich ja auch Material einsparen.

---

die Liste verschiebt sich leider etwas; ich bin weit zurück mit der Fertigstellung. Da gehen Kundenbestellung selbstverständlich vor.

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Squeti 27.5. - 10.6.22

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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von Seeker »

Halling oder lieber Erwarten oder doch lieber Le Géant? Eine schwierige Entscheidung?
Der Begriff „schwierig“ ist mitunter sehr relativ. Letztendlich ist die Entscheidung für ein bestimmtes Holz sehr einfach. Man wählt das Holz aus, welches die eigene Spielweise optimal unterstützt. Aber wie findet man dies heraus? Das Probieren geht nun mal über das Studieren. Und schon ist man wieder bei einer Testeritis angekommen, die man sich doch abgewöhnen wollte.
Braucht es also ein neues Holz? Ich sage immer, wenn es danach ginge, was wir brauchen, würden wir noch in Fellen gekleidet herumlaufen.
Nach dem Studieren hatte ich also das Halling probiert, d.h., getestet.
Bedanken möchte ich mich hierfür bei Re-Impact, da man mir nach einem Gespräch und völlig unerwartet einfach mal so ein Holz zum Testen geschickt hat.
Da ich im letzten Jahr das Le Géant gekauft habe (zuvor hatte ich das „The Wall“ gespielt), versuche ich ein wenig die empfundenen Unterschiede und Eigenschaften zu beschreiben.
Vorweg, und ich denke, das ist unstrittig, das Halling kann seine Verwandtschaft, zumindest rein äußerlich, zum "Re-Impact Erwarten" nicht leugnen.
Gespielt habe ich als Linkshänder die normale Linksauslage mit dem Tibhar Evolution EL-S in 1,8 mm auf der Vorhand und den Kamikaze in ox auf der Rückhand.
Beim Einkontern mit der Vorhand spielt sich das katapult reduzierte Holz mit dem besagten Belag sehr linear und mit einem eher harten und direkten Ball Anschlag. Der mediumharte Evolution EL-S bringt das Holz in Sachen Katapult in einen moderaten, aber durchaus kontrollierten Geschwindigkeitsbereich. Das Halling spielt sich hier sehr genau. Die Effetwerte stufe ich als sehr hoch ein. Im Vergleich zu meinem Le Géant mit dem Nexxus EL Pro 38 kann ich hier noch einmal bessere Rotations Werte erzeugen, was sich auch bei den Angaben widerspiegelt. Dass die Vorhand im Vergleich zum Le Géant schneller ausfällt, ist hier aber wohl mehr dem Belag geschuldet.
Bei mir war es auch eher so, dass ich mit härteren Belägen auf dem Le Géant nicht so gut klar kam. Der weiche Nexxus EL Pro 38 war für meine Spielweise die eindeutig bessere Alternative. Auf dem Halling hatte ich beim ersten Test ebenfalls den EL Pro 38 aufgeklebt. Der härtere Tibhar Evolution EL-S harmonierte hier meiner Meinung nach besser.

Kommen wir zur Rückhand mit dem Kamikaze in ox. Die Rückhand des Halling gehört mit seinen Eigenschaften für mich zu den besten Hölzern, die ich bisher gespielt hatte. Die Kontrolle ist extrem hoch bei einem gleichzeitig vorhandenen und richtig, richtig gutem Störeffekt. Die Rückhand spielt sich für mich nicht ganz so tempo reduziert wie die des Le Géant; d.h., die Bälle werden beim Le Gèant merkbar stärker abgebremst. Einen Druck beim Gegner aufzubauen fällt dagegen mit dem Halling leichter. Wegen der sehr hohen Kontrolle sind genaue Platzierungen gar kein Problem. Man kann den Gegner schön zum Laufen bringen. Ich hatte auch gegen stark offensiv orientierte Spieler nur sehr wenig Probleme. Beim Blocken machte ich kaum Fehler. Die Bälle tauchen auf der gegnerischen Seite giftig ab und führen oft direkt zum Punktgewinn, da das Nachziehen für den Gegner sehr schwierig ist.
Halling oder lieber Erwarten oder doch lieber Le Géant? Eine schwierige Entscheidung?
Welches Holz ist jetzt also besser? Das neue Halling oder doch das Le Géant?
Beide Hölzer haben ihre Vorzüge. Sie sind abhängig von der Spielweise des Gegners und, was meiner Meinung nach wichtiger, weil nur schwer veränderbar, von der eigenen Spielweise. Für mich, mit meiner tischnahen und eher rückhand lastigen Spielweise, überwiegen die Vorteile des Hallings. Wer lieber weichere Beläge auf der Vorhand mag und es insgesamt einen Ticken langsamer haben möchte, sollte zum Le Géant greifen.
Auch wenn das hier ein Testbericht und keine Werbung sein soll, werbe ich jetzt trotzdem mal für den Bibergriff, da ich einen Schlägergriff in dieser Form noch nicht kannte. Der Bibergriff fühlt sich richtig gut an und liegt super in der Hand.
Und klar, man schreibt gerne mal einen längeren Bericht, wenn man unerwartet und kostenlos ein Testholz zur Verfügung gestellt bekommt. Ich würde es begrüßen, wenn noch weitere Berichte folgen. Insbesondere interessieren mich natürlich Berichte von Spielern, die andere Beläge auf dem Holz benutzen. Ich warte auch schon die ganze Zeit darauf, dass die Jungs von GeblockTT einmal ein Re-Impact-Holz testen. Ich würde mich freuen, wenn dies irgendwann mal passieren würde. Videos anzusehen ist in der Regel unterhaltsamer als langweilige Berichte lesen.
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von ibo_pip »

Erster Eindruck vom 20.05.2022

Testholz Re-Impact Halling
Vorhand Yasaka Rakza PO 2.0mm
Rückhand Spinlord Dornenglanz OX

Hallo Achim,

ich habe heute die erste Trainingseinheit (3h) mit dem Schläger absolviert.

Das Holz liegt ungewohnt angenehm in der Hand.

Beim Vorhand einkontern ist anfangs viel über die Platte geflogen, bis ich gemerkt habe, dass man nur sehr kurze Bewegungen machen muss und wirklich wenig kraft aufwenden muss. Ich würde aber dennoch sagen, dass die Schwammstärke 2.0mm das absolute Maximum ist.

Vorhand-Schuss, Block sowie Topspin gelingen gut und sicher. Mir ist aufgefallen das die Ballflugkurve deutliche flacher ist, als bei anderen Schlägern. Das hat sowohl bei Block, Konter und Schuss oftmals zu Fehlern beim Gegner geführt.

Zur Vorhand kann man im großen und ganzen sagen, dass das Holz hierbei direkt überzeugt hat. Man konnte direkt ohne großen Umgewöhnungsaufwand besser und sicherer spielen.

Die Rückhand hingegen ist eine noch "große" Baustelle. Hierbei hat sich gezeigt, dass das Holz scheinbar deutlich schneller ist als meine bisherigen: Koji, Joo Se, Barna Combi, Spinlord Def Carb.

Noppen-block ging gar nicht, alles drüber geflogen.

Chop-Block ging einigermaßen, aber nur wenn man den Schläger sehr sehr locker in der Hand hält und auch eine entsprechend schnelle, ruckartige Bewegung zum Körper macht.

Druckschupf und Seitenwischer haben sehr gut funktioniert sowie kontrolliert und gefährlich.

Da der Noppenblock sowie Chop-Block für mich von großer Bedeutung sind sowie spielentscheidend, werde ich die Tage einen sehr langsamen Noppenbelag verkleben, vielleicht Dornenglanz 3 oder Lion Claw. Damit ich mich an die geschuldete Technik des Holzes gewöhnen kann, dann mal sehen ob man mit der Zeit wieder zu den schnelleren Noppenbelägen wie Dornenglanz 1 zurückkehren kann.



Freundliche Grüße

Marc Immhoff
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling
VH: Firestorm Green 1.5mm
RH: Hallmark Tactics LP OX

Test-Schläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (überarbeitete Version / 2.0)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Spinlord Leviathan 1a OX schwarz

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm
RH: Dawei Saviga V OX
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von ibo_pip »

Feedback vom 26.05.2022

Testholz Re-Impact Halling
Vorhand Yasaka Rakza PO 2.0mm
Rückhand Spinlord Dornenglanz III OX


Hallo Achim,

ich habe nun mehrere Trainingseinheiten sowie Testpunktspiele hinter mir und konnte schon einiges wahrnehmen.

Grundsätzlich ist das Holz für ein Balsa-Holz ein eher Offensives Holz (für meine Wahrnehmung), welches man sehr gut für ein tischnahes Störspiel nutzen kann, es bedarf jedoch etwas Umgewöhnung. Positiv ist aber auf jeden Fall, dass es im Gegenzug zu den anderen mir bekannten Allround und Offensiv-Hölzern, sehr gut im passiven Spiel nutzbar ist, jedoch muss man hierbei mit einem lockeren Händchen (zumindest auf der Rückhand) spielen. Somit bietet das Holz eine Flexibilität wie ich es bis jetzt noch bei keinem anderen Holz hatte. Man muss sich halt erstmal damit "vertraut" machen. Hierfür musste ich erstmal eine langsamere lange Noppe auf die Rückhand machen.

Ich habe das Holz nun in 2 Spielweisen getestet:

1. Tischnah

A) Vorhandtopspin: Klappt sehr gut ohne Kraftaufwand

B) Vorhandschuss: Klappt sehr gut ohne Kraftaufwand, man muss nur beachten dass eine Schwammdicke von 2.0mm grenzwertig ist, mir fliegen immer noch viele Bälle drüber, wenn man beim Schuss die Hüfte richtig einsetzt, klappt es aber meist sehr gut

C) Vorhandblock: Klappt sehr gut ohne Kraftaufwand und man hat vor allem seine sehr flache Ballflugkurve, was die Blocks sehr gefährlich macht

D) Vorhandschupf: Klappt sehr sicher und man kann die Bälle gut verteilen.


A) Rückhandblock: Klappt gut, allerdings muss man den Schläger sehr locker halten, Schnittumkehr ist OK, könnte aber besser sein

B) Rückhand Chop-Block: Klappt sehr gut, man muss halt sehr schnell reagieren, hierdurch generiert man einen sehr flachen Ball, starker Unterschnitt / Schnittumkehr, sowie sehr ekelhafte Flugbahn, in der Regel können auf Chop-Blocks nicht nachgezogen werden und die Gegner müssen schupfen, sofern sie es hinbekommen

C) Rückhand-Druckschupf: Klappt sehr gut, eines der großen Stärken des Holzes, da man hier von der Geschwindigkeit des Holzes profitiert, sehr stark abtauchende Bälle welche kurz vor Tischplattenende aufkommen und somit meist mit Notschlägen im Spiel gehalten werden, welche man mit Folgeschlägen beantwortet welche leicht zum Punktgewinn führen.

D) Rückhandseitenwischer: Ist etwas Anspruchsvoller zu spielen, hat aber einen immensen Störeffekt welcher meist direkt zum Punkt führt.


2. Tischfern / lange Abwehr

Spiele ich zwar sehr selten, habe es dennoch im Training probiert

Vorhandtopspin und Schuss klappen sicher sowie der Abwehrhack mit guter Schnittentwicklung

Rückhandabwehr klappt sehr gut und brutale Schnittentwicklung


Ich hätte hier schon fast gemutmaßt, dass sich eher um ein tischfernes Abwehrholz handelt.

Da ich als "Laie" tischfern gut spielen konnte.

Kommendes Wochenende werde ich nun bei ein paar VR-Cups teilnehmen, daraus werden sich dann die ersten Wettbewerbseindrücke ergeben.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling
VH: Firestorm Green 1.5mm
RH: Hallmark Tactics LP OX

Test-Schläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (überarbeitete Version / 2.0)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Spinlord Leviathan 1a OX schwarz

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm
RH: Dawei Saviga V OX
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von Seeker »

Hallo Marc,
meine bisherigen Eindrücke zur Rückhand des Hallings unterscheiden sich zum Teil von deinen Wahrnehmungen. Für mich ist die Rückhand keinesfalls als ausgeprägt offensiv einzustufen, - selbst wenn ich es mit dem von mir vor einiger Zeit gespielten „The Wall“ vergleiche, mit dem man ausgesprochen langsam unterwegs ist. Es stellt sich für mich jetzt die Frage, ob es vielleicht an unterschiedlichen Spielweisen und Vorerfahrungen mit anderen Hölzern liegen könnte oder doch mehr an den verwendeten Belägen. Nach Aussage meiner bisherigen Gegner ist auch die Schnittumkehr beim Holz sehr deutlich ausgeprägt. Wie bereits geschildert, spiele ich ebenfalls sehr tischnah. Vielleicht solltest du dir mal den Kamikaze auf die Rückhand kleben. Kurze Noppen habe ich übrigens noch nie auf der Vorhand gespielt. Welchen Einfluss bei dir der Rakza PO, der von Haus aus wohl sehr schnell ist, auf die Rückhand hat, kann ich leider nicht beurteilen. Ein Kollege von mir spielt das Turbo 82 von Re-Impact, das er mir hin und wieder in die Hand gibt. Dieses ist im Vergleich zum Halling um einiges schneller. Das Turbo 82 hat aber auch einen weicheren Ballanschlag.
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von achim »

Seeker hat geschrieben: Samstag 28. Mai 2022, 15:47 Hallo Marc,
meine bisherigen Eindrücke zur Rückhand des Hallings unterscheiden sich zum Teil von deinen Wahrnehmungen. Für mich ist die Rückhand keinesfalls als ausgeprägt offensiv einzustufen, - selbst wenn ich es mit dem von mir vor einiger Zeit gespielten „The Wall“ vergleiche, mit dem man ausgesprochen langsam unterwegs ist. Es stellt sich für mich jetzt die Frage, ob es vielleicht an unterschiedlichen Spielweisen und Vorerfahrungen mit anderen Hölzern liegen könnte oder doch mehr an den verwendeten Belägen. Nach Aussage meiner bisherigen Gegner ist auch die Schnittumkehr beim Holz sehr deutlich ausgeprägt. Wie bereits geschildert, spiele ich ebenfalls sehr tischnah. Vielleicht solltest du dir mal den Kamikaze auf die Rückhand kleben. Kurze Noppen habe ich übrigens noch nie auf der Vorhand gespielt. Welchen Einfluss bei dir der Rakza PO, der von Haus aus wohl sehr schnell ist, auf die Rückhand hat, kann ich leider nicht beurteilen. Ein Kollege von mir spielt das Turbo 82 von Re-Impact, das er mir hin und wieder in die Hand gibt. Dieses ist im Vergleich zum Halling um einiges schneller. Das Turbo 82 hat aber auch einen weicheren Ballanschlag.
Ja, das ist wahr. Ihr habt beide recht, wenn man vom Strukturaufbau ausgeht. Da Mark einen Sonderbau in der Rückhand hat und ich nicht davon ausgegangen bin, dass der Unterschied bei einem anderen Deckblatt von 0,6 mm Stärke nicht so gravierend bemerkbar groß sein wird, hatte ich bei Mark seinem Holz ein Pinien Furnier anstatt des Limba Furniers eingesetzt. Zumindest scheint sich nun tatsächlich wegen der unterschiedlichen Testberichte auch bei meinen internen Testern herauszustellen, dass die Furniere außen weicher Natur sein sollten, wenn der Innenaufbau härter gesetzt ist, um einerseits einen sehr hohen Störeffekt beim Halling und andererseits eine hohen Spineffekt bei der entgegengesetzten Variante, beim Re-Impact Erwarten zu erhalten. Seeker spielt also den offiziellen Aufbau des Halling und Mark wegen der Schichtänderung in der Rückhand einen Sonderbau des Halling, der schwerpunktmäßig mehr in Richtung Block-Konter insgesamt zielt. Das unglaublich Interessante für mich ist, dass nur das Deckblatt in der Rückhand den Unterschied auslöst und damit den Schwerpunkt des Holzes insgesamt entscheidet. Mark hat diesen Aufbau erhalten, Rückhand Schwerpunkt Block-Konter: Struktur L-es-3H-kk-es-2\-Pi und Seeker den Originalaufbau des Halling L-es-3H/-kk-es-2\-L .



Da ich nur wenig Testmaterial zur Verfügung habe, lade ich hier auch gerne normale Kunden mit ein, Ihre Testerfahrungen an alle weiterzugeben. Es gibt auch einige Kunden, die ein zusammengestelltes Holz aus Vorhand Erwarten und Rückhand ähnlich Rapier 44, als Rechtshänder die Linksauslage davon spielen, weil die Rückhand einerseits viel Schnitt aufbaut und umgekehrt die normale Rechtsauslage viel spinärmer ausfällt, was wiederum für Ox-Noppen bzw. N oppen außen gut ist.
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von ibo_pip »

Seeker hat geschrieben: Samstag 28. Mai 2022, 15:47 Hallo Marc,
meine bisherigen Eindrücke zur Rückhand des Hallings unterscheiden sich zum Teil von deinen Wahrnehmungen. Für mich ist die Rückhand keinesfalls als ausgeprägt offensiv einzustufen, - selbst wenn ich es mit dem von mir vor einiger Zeit gespielten „The Wall“ vergleiche, mit dem man ausgesprochen langsam unterwegs ist. Es stellt sich für mich jetzt die Frage, ob es vielleicht an unterschiedlichen Spielweisen und Vorerfahrungen mit anderen Hölzern liegen könnte oder doch mehr an den verwendeten Belägen. Nach Aussage meiner bisherigen Gegner ist auch die Schnittumkehr beim Holz sehr deutlich ausgeprägt. Wie bereits geschildert, spiele ich ebenfalls sehr tischnah. Vielleicht solltest du dir mal den Kamikaze auf die Rückhand kleben. Kurze Noppen habe ich übrigens noch nie auf der Vorhand gespielt. Welchen Einfluss bei dir der Rakza PO, der von Haus aus wohl sehr schnell ist, auf die Rückhand hat, kann ich leider nicht beurteilen. Ein Kollege von mir spielt das Turbo 82 von Re-Impact, das er mir hin und wieder in die Hand gibt. Dieses ist im Vergleich zum Halling um einiges schneller. Das Turbo 82 hat aber auch einen weicheren Ballanschlag.
Danke für deinen Hinweis. Achim hat ja hierzu ein Feedback gegeben, dass es in der Konstruktion minimale Abweichungen gibt. Ob der Rakza PO auch Einfluss auf die Schnelligkeit nimmt, werde ich erst final beurteilen können, wenn ich meinen Ersatzvorhandbelag (Firestone Green 1.5mm) auf dem Holz teste, dieser ist bekanntlich härter und direkter im Anschlag, hat aber auch weniger Katapulteffekt als der Rakza.
Ich denke der Dornenglanz 3 und der Kamikaze spielen sich recht "ähnlich" zumindest haben sie eine vergleichbare Noppengeometrie, Elastizität und entsprechende Abstände zwischen den Noppenhälsen.
Ich werde demnächst noch den Hallmark Tactics LP testen. Mal sehen ob es da noch einen signifikanten Unterschied in Bezug auf Ballabsprung und SU geben wird, ich denke aber eher weniger. Wenn ein offensiv-ausgelegter Topspin-Spieler maximal 2 mal nachziehen kann und dann zu einem "Notschupf" zurückgreifen muss und dieser auch gerne mal in Netz geht, kann man schon von einem hohen Niveau in Sachen SU sprechen.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling
VH: Firestorm Green 1.5mm
RH: Hallmark Tactics LP OX

Test-Schläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (überarbeitete Version / 2.0)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Spinlord Leviathan 1a OX schwarz

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm
RH: Dawei Saviga V OX
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von ibo_pip »

achim hat geschrieben: Samstag 28. Mai 2022, 16:31
Seeker hat geschrieben: Samstag 28. Mai 2022, 15:47 Hallo Marc,
meine bisherigen Eindrücke zur Rückhand des Hallings unterscheiden sich zum Teil von deinen Wahrnehmungen. Für mich ist die Rückhand keinesfalls als ausgeprägt offensiv einzustufen, - selbst wenn ich es mit dem von mir vor einiger Zeit gespielten „The Wall“ vergleiche, mit dem man ausgesprochen langsam unterwegs ist. Es stellt sich für mich jetzt die Frage, ob es vielleicht an unterschiedlichen Spielweisen und Vorerfahrungen mit anderen Hölzern liegen könnte oder doch mehr an den verwendeten Belägen. Nach Aussage meiner bisherigen Gegner ist auch die Schnittumkehr beim Holz sehr deutlich ausgeprägt. Wie bereits geschildert, spiele ich ebenfalls sehr tischnah. Vielleicht solltest du dir mal den Kamikaze auf die Rückhand kleben. Kurze Noppen habe ich übrigens noch nie auf der Vorhand gespielt. Welchen Einfluss bei dir der Rakza PO, der von Haus aus wohl sehr schnell ist, auf die Rückhand hat, kann ich leider nicht beurteilen. Ein Kollege von mir spielt das Turbo 82 von Re-Impact, das er mir hin und wieder in die Hand gibt. Dieses ist im Vergleich zum Halling um einiges schneller. Das Turbo 82 hat aber auch einen weicheren Ballanschlag.
Ja, das ist wahr. Ihr habt beide recht, wenn man vom Strukturaufbau ausgeht. Da Mark einen Sonderbau in der Rückhand hat und ich nicht davon ausgegangen bin, dass der Unterschied bei einem anderen Deckblatt von 0,6 mm Stärke nicht so gravierend bemerkbar groß sein wird, hatte ich bei Mark seinem Holz ein Pinien Furnier anstatt des Limba Furniers eingesetzt. Zumindest scheint sich nun tatsächlich wegen der unterschiedlichen Testberichte auch bei meinen internen Testern herauszustellen, dass die Furniere außen weicher Natur sein sollten, wenn der Innenaufbau härter gesetzt ist, um einerseits einen sehr hohen Störeffekt beim Halling und andererseits eine hohen Spineffekt bei der entgegengesetzten Variante, beim Re-Impact Erwarten zu erhalten. Seeker spielt also den offiziellen Aufbau des Halling und Mark wegen der Schichtänderung in der Rückhand einen Sonderbau des Halling, der schwerpunktmäßig mehr in Richtung Block-Konter insgesamt zielt. Das unglaublich Interessante für mich ist, dass nur das Deckblatt in der Rückhand den Unterschied auslöst und damit den Schwerpunkt des Holzes insgesamt entscheidet. Mark hat diesen Aufbau erhalten, Rückhand Schwerpunkt Block-Konter: Struktur L-es-3H-kk-es-2\-Pi und Seeker den Originalaufbau des Halling L-es-3H/-kk-es-2\-L .



Da ich nur wenig Testmaterial zur Verfügung habe, lade ich hier auch gerne normale Kunden mit ein, Ihre Testerfahrungen an alle weiterzugeben. Es gibt auch einige Kunden, die ein zusammengestelltes Holz aus Vorhand Erwarten und Rückhand ähnlich Rapier 44, als Rechtshänder die Linksauslage davon spielen, weil die Rückhand einerseits viel Schnitt aufbaut und umgekehrt die normale Rechtsauslage viel spinärmer ausfällt, was wiederum für Ox-Noppen bzw. N oppen außen gut ist.

Das erklärt zumindest die unterschiedliche Wahrnehmung in Bezug auf die Rückhand.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling
VH: Firestorm Green 1.5mm
RH: Hallmark Tactics LP OX

Test-Schläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (überarbeitete Version / 2.0)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
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Re: Re-Impact Halling

Beitrag von achim »

ibo_pip hat geschrieben: Samstag 28. Mai 2022, 18:31 Danke für deinen Hinweis. Achim hat ja hierzu ein Feedback gegeben, dass es in der Konstruktion minimale Abweichungen gibt. Ob der Rakza PO auch Einfluss auf die Schnelligkeit nimmt, werde ich erst final beurteilen können, wenn ich meinen Ersatzvorhandbelag (Firestone Green 1.5mm) auf dem Holz teste, dieser ist bekanntlich härter und direkter im Anschlag, hat aber auch weniger Katapulteffekt als der Rakza.
Die Spielbeläge sollten nicht zu wenig Katapult machen, weil das Holz ja beidseitig keinen Katapult erzeugt.
Zuletzt geändert von achim am Samstag 28. Mai 2022, 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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