Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

Technische Daten: Kleinblatt 66-68g
Stärke 10,4 mm
Kontrolle 200
Tempo Vorhand 90-110 / Rückhand 40-50
Vorhand offensiv / Rückhand def-all-
Holzeigenschaften Vorhand mittelhart, Rückhand mittelhart, nur etwas softer wegen dem geradliniger wirkenden Sipo Mahagoni
Vorhand passiv ohne Katapult spielbar, ansonsten gut steuerbarer mittlerer Katapult, Rückhand Katapult frei
gute nicht übertragende Aussteuerung weder von Vorhand zur Rückhand oder umgekehrt übertragbar

Struktur: L-es-4H-es-2\-kk-SM
----

Testholz 1, Kleinblatt, NSTR, keine besonderen Extras,
Uwe 23.6. - 7.7.22

Testholz 2, Mittelblatt, MSTR, keine besonderen Extras

@Emmi 20.6. - 4.7.22


Testholz 3, Großblatt, GSTR, keine besonderen Extras

hyperglide 23.6- 7.7.22


-------------

übertragener Testbericht von Halling all

1.
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Re: Re-Impact Halling
Beitrag von Seeker » 27.05.2022 08:01

Halling oder lieber Erwarten oder doch lieber Le Géant? Eine schwierige Entscheidung?
Der Begriff „schwierig“ ist mitunter sehr relativ. Letztendlich ist die Entscheidung für ein bestimmtes Holz sehr einfach. Man wählt das Holz aus, welches die eigene Spielweise optimal unterstützt. Aber wie findet man dies heraus? Das Probieren geht nun mal über das Studieren. Und schon ist man wieder bei einer Testeritis angekommen, die man sich doch abgewöhnen wollte.
Braucht es also ein neues Holz? Ich sage immer, wenn es danach ginge, was wir brauchen, würden wir noch in Fellen gekleidet herumlaufen.
Nach dem Studieren hatte ich also das Halling probiert, d.h., getestet.
Bedanken möchte ich mich hierfür bei Re-Impact, da man mir nach einem Gespräch und völlig unerwartet einfach mal so ein Holz zum Testen geschickt hat.
Da ich im letzten Jahr das Le Géant gekauft habe (zuvor hatte ich das „The Wall“ gespielt), versuche ich ein wenig die empfundenen Unterschiede und Eigenschaften zu beschreiben.
Vorweg, und ich denke, das ist unstrittig, das Halling kann seine Verwandtschaft, zumindest rein äußerlich, zum "Re-Impact Erwarten" nicht leugnen.
Gespielt habe ich als Linkshänder die normale Linksauslage mit dem Tibhar Evolution EL-S in 1,8 mm auf der Vorhand und den Kamikaze in ox auf der Rückhand.
Beim Einkontern mit der Vorhand spielt sich das katapult reduzierte Holz mit dem besagten Belag sehr linear und mit einem eher harten und direkten Ball Anschlag. Der mediumharte Evolution EL-S bringt das Holz in Sachen Katapult in einen moderaten, aber durchaus kontrollierten Geschwindigkeitsbereich. Das Halling spielt sich hier sehr genau. Die Effetwerte stufe ich als sehr hoch ein. Im Vergleich zu meinem Le Géant mit dem Nexxus EL Pro 38 kann ich hier noch einmal bessere Rotations Werte erzeugen, was sich auch bei den Angaben widerspiegelt. Dass die Vorhand im Vergleich zum Le Géant schneller ausfällt, ist hier aber wohl mehr dem Belag geschuldet.
Bei mir war es auch eher so, dass ich mit härteren Belägen auf dem Le Géant nicht so gut klar kam. Der weiche Nexxus EL Pro 38 war für meine Spielweise die eindeutig bessere Alternative. Auf dem Halling hatte ich beim ersten Test ebenfalls den EL Pro 38 aufgeklebt. Der härtere Tibhar Evolution EL-S harmonierte hier meiner Meinung nach besser.

Kommen wir zur Rückhand mit dem Kamikaze in ox. Die Rückhand des Halling gehört mit seinen Eigenschaften für mich zu den besten Hölzern, die ich bisher gespielt hatte. Die Kontrolle ist extrem hoch bei einem gleichzeitig vorhandenen und richtig, richtig gutem Störeffekt. Die Rückhand spielt sich für mich nicht ganz so tempo reduziert wie die des Le Géant; d.h., die Bälle werden beim Le Gèant merkbar stärker abgebremst. Einen Druck beim Gegner aufzubauen fällt dagegen mit dem Halling leichter. Wegen der sehr hohen Kontrolle sind genaue Platzierungen gar kein Problem. Man kann den Gegner schön zum Laufen bringen. Ich hatte auch gegen stark offensiv orientierte Spieler nur sehr wenig Probleme. Beim Blocken machte ich kaum Fehler. Die Bälle tauchen auf der gegnerischen Seite giftig ab und führen oft direkt zum Punktgewinn, da das Nachziehen für den Gegner sehr schwierig ist.
Halling oder lieber Erwarten oder doch lieber Le Géant? Eine schwierige Entscheidung?
Welches Holz ist jetzt also besser? Das neue Halling oder doch das Le Géant?
Beide Hölzer haben ihre Vorzüge. Sie sind abhängig von der Spielweise des Gegners und, was meiner Meinung nach wichtiger, weil nur schwer veränderbar, von der eigenen Spielweise. Für mich, mit meiner tischnahen und eher rückhand lastigen Spielweise, überwiegen die Vorteile des Hallings. Wer lieber weichere Beläge auf der Vorhand mag und es insgesamt einen Ticken langsamer haben möchte, sollte zum Le Géant greifen.
Auch wenn das hier ein Testbericht und keine Werbung sein soll, werbe ich jetzt trotzdem mal für den Bibergriff, da ich einen Schlägergriff in dieser Form noch nicht kannte. Der Bibergriff fühlt sich richtig gut an und liegt super in der Hand.
Und klar, man schreibt gerne mal einen längeren Bericht, wenn man unerwartet und kostenlos ein Testholz zur Verfügung gestellt bekommt. Ich würde es begrüßen, wenn noch weitere Berichte folgen. Insbesondere interessieren mich natürlich Berichte von Spielern, die andere Beläge auf dem Holz benutzen. Ich warte auch schon die ganze Zeit darauf, dass die Jungs von GeblockTT einmal ein Re-Impact-Holz testen. Ich würde mich freuen, wenn dies irgendwann mal passieren würde. Videos anzusehen ist in der Regel unterhaltsamer als langweilige Berichte lesen.

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2.
emmi
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Re: Re-Impact Halling, (Die Zeitenwende bei Re-Impact)
Beitrag von emmi » 25.06.2022 14:17

Testbericht zum Halling,
Achim, danke für das Bereitstellen des Holzes. Ich erhielt die Variante mit dem Mahagoni Außenfurnier und 4 mm Balsakern.

Wie immer eine gute Verarbeitung und dieses Mal war auch der Griff nicht zu dünn.
Spielanlage:
Vorhand: Block, Konter und Schuss.
Rückhand: Sicher mitspielen und Bälle gut verteilen und platzieren, vorbereiten und mit der VH punkten. Die Rh muss auch ein gewisses Störpotenzial erzeugen, so dass man evtl. auch direkt punktet.

VH: Beim Dotstest mit einigen Belägen die ich zur Verfügung hatte (Nimbus, Tiger, Neoflex) erschien mir die Vorhand doch ziemlich schnell. Deshalb entschied ich erst einmal für einem 1,7 mm Gewo Neoflex.
Die Beschreibung für die Vorhand, offensiverer Hirnholzkern und mittleres Katapultverhalten, trifft genau zu. Für mein Block und Konterspiel spielt es sich sehr sicher. Beim Schuss entwickelt es ordentlich Tempo, so das mir auch viele Bälle hinten raus gingen.
In der zweiten Session habe ich einen Hikari SR7 in 1.5mmm montiert mit dem Ziel die Fehlerquote beim Schuss zu verringern. Aber es stellte sich heraus der Hikari spielt sich zu zahm, vielleicht auch einen Tick zu soft.
Bekam mit beiden Belägen ordentlich Schnitt in die Bälle.

RH war der dtecs ox gesetzt.
Das Holz sollte ja für diesen Belag optimiert sein.
Spielt sich sehr kontrolliert und ist keinesfalls zu schnell aber die Störwirkung ist gegenüber meinem Chevanti (welches ich aber in der zweiten Spielanlage spiele) auch nicht höher. Auch vom Tempo her nimmt es sich nicht viel, die Dämpfung ist etwas weicher.
Seit geraumer Zeit versuche ich auch mit der Rückhand mehr über die Offensive Druck aufzubauen aber leider ging das mit dem Halligen auch nicht besser als mit meinem Chevanti, das liegt aber wohl mehr an meiner allgemeinen schwachen Rückhandtechnik. Da werde ich Hölzer testen können noch und nöcher aber in meinem Alter werde ich kein "Noppenrückhandoffensivspieler" mehr werden. Deswegen lege ich auch noch einen gewissen Wert auf die Störwirkung eines Holzes die ich aber beim Halling auch nicht anders empfinde, als bei meinem Chevanti das nach wie vor als Referenz dient.

Fazit: Ich glaube die Variante mit dem 3 mm Balsakern würde mir mehr entgegenkommen, da ich schon gern den Gewo Neoflex in 1.7/1.9 mm auf dem Holz spielen würde und der dünnere Kern sich evtl. auch noch günstig auf die Rückhand auswirken könnte.

Einen Trainingstag vor den Ferien habe ich noch vielleicht probiere ich noch einmal ein anderes Setup.

----

3.
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Re: Re-Impact Halling, (Die Zeitenwende bei Re-Impact)
Beitrag von Uwe » 26.06.2022 14:19

Ich habe jetzt 1x mit dem Holz trainiert.

VH mit Tenergy 05 Max funktioniert sehr gut. Schönes Topspin und Blockholz. Passiv auch sehr kontrolliert spielbar. Gedreht auf Rüchhand auch sehr sichere Schupfs und Topspins möglich. Das passt sehr gut.

Auf der RH hatte ich den Spectre vom Materialspezi. Habe in der Einheit hauptsächlich passiv geblockt um erstmal Sicherheit in mein Noppenspiel zu bekommen. Habe seit langer Zeit Glattanti gespielt und muss mich erstmal an die Noppe gewöhnen. Alles war sehr sicher. Ab und zu sind mir härtere Topspins etwas hoch und weit rausgestiegen. Ballabsprung ist relativ flach. Insgesamt könnte die RH-Seite für mich durchaus noch langsamer sein. Bin das vom Anti gewohnt. Gegenkontern und schießen mit der Noppe ging auch sehr gut.

Mittwoch steht die nächste Einheit an.

Punktemäßig liege ich momentan bei ca. 1700. Trainingspartner zwischen 1700 und 1800.

----

4.

gerade per email reingekommen von einem festen Testspieler, 4 mm Version

L-es-4H-es-2\-kk-SM



Hallo Achim,

vielen Dank für das Halling.


Ich war total überrascht von dem Holz und das im sehr positiven Sinne. Ich habe das Holz gestern Mittag gegen meine Tochter getestet und abends gegen fünf Spieler zwischen 1650 und 1800.

Mein Setup dazu ist VH Tenergy 19 in 1,2 auf der RH Super Glanti Schwarz in 1,2. Habe mir aber eigentlich vorgenommen, auf lange Noppen zu wechseln, und habe den Spectre in OX und 0,5 bestellt.

Nach dem Test gestern bin ich aber überzeugt, dass ich den SG weiterspielen werde.

VH absolut sicher, sehr direkt und enorm spinning, Not Schläge auch sehr sicher, oft noch überraschend, dass der Ball aufgekommen und abgetaucht ist.

Die Überraschung ist eigentlich die RH, keine sichtbare Schnitte Weiterleitung, aber enorm viele Errors meiner Gegner. Der Ball taucht extrem ab und hat doch einen enormen Schnitt noch drin. Seitenwischer sowie Bananen, Schläge, Pseudo-Topsins und Schuß, das alles kam mit Holz. Mein Paradeschlag der Druckschupf ist enorm eklig und spielt sich sehr gleichmäßig mit enormem Störpotential. Du hattest im Forum geschrieben, dass das Halling für Noppen wäre, ich bin der Meinung, es ist auch genial für den Anti. Die Spieler kennen alle mein Spiel und können auch dagegen spielen, gestern hat mir keiner geglaubt, dass das das gleiche Anti ist wie immer. Alle waren der Meinung, ich hätte einen neuen Anti.

Alle Spiele gewonnen, obwohl erste Trainingseinheit mit dem Holz, aber wohlfühlen nach 5 min.

Prüfe bitte ob noch andere in der Bauweise auf mein Ergebnis kommen, das ist definitiv auch für Glattantis ein top Holz
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

Fest steht, dass mit dem Halling off wegen der höheren Geschwindigkeit des 4 H-Kerns und dem relativ weichen Deckblättern die Dämpfung of OX-Noppen zu niedrig ist. Aber Schwammnoppen ab 0,5 mm Schwamm Unterlage und man staune so gar Glantis ab 1,2 mm oder normale Anti, z.B. Toni Hold Anti 2,5 lassen sich auf diesem Aufbau hervorragend und sehr gefährlich spielen. Ox- Noppen benötigen also eine größere Härte des gesamten Holzes und viel weniger Tempoverhalten, um ohne Katapult aussteuern zu können. Das wird mit dem Aufbau, siehe Halling all in 3 mm H-Kern entgegen gesetzt zum Halling off wunderbar funktionieren.

Auch beidseitige Normalspieler werden mit diesem Holz richtig glücklich werden.

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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von emmi »

Habe diese Woche nochmal ein anderes setup gespielt.
VH Gewo Neoflex 1.5mm
RH Virus II Ox
Die Vorhand spielt sich super kontrolliert, ist nicht schnittanfällig aber mit dem dünneren Belag bekomme ich auch selbst weniger Schnitt in die Aufschläge.
Was beim Block- und Konterspiel noch alles auf den Tisch kam, war schlichtweg genial. Jede Sonnenseite hat natürlich auch einen Schatten und das war am Ende die fehlende Durchschlagskraft beim Schuss.
Die RH mit dem Virus II spielt sich ähnlich wie mit dem dtecs. Kurze Blocks möglich, lange Abwehr einfach super, Störwirkung ähnlich.
Irgendwie, fühlt sich das ganze RH-System für mich etwas weich an.
Härtere Noppenbeläge wären vielleicht etwas besser geeignet
Trotzdem habe ich zwei Spiele gegen meine gewohnten Trainingspartner locker gewonnen, die sonst immer hart umkämpft waren.
Ich rede hier um einen TTR-Bereich 1400....1500+

Würde gern das Holz nochmal in der 2. Spielauslage testen, komme aber die nächsten 3 Wochen nicht dazu.
Soll ich es zurückschicken oder kann es bei mir bleiben bis sich ein Tester meldet?
Holz: Re-Impact Chevanti
VH: Gewo Neoflex eFT40
RH: DTecs OX
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

emmi hat geschrieben: Donnerstag 30. Juni 2022, 09:02 Habe diese Woche nochmal ein anderes setup gespielt.
VH Gewo Neoflex 1.5mm
RH Virus II Ox
Die Vorhand spielt sich super kontrolliert, ist nicht schnittanfällig aber mit dem dünneren Belag bekomme ich auch selbst weniger Schnitt in die Aufschläge.

Würde gern das Holz nochmal in der 2. Spielauslage testen, komme aber die nächsten 3 Wochen nicht dazu.
Soll ich es zurückschicken oder kann es bei mir bleiben bis sich ein Tester meldet?
@emmi
das ist kein Problem mit einem Donic Slice in max. 1,5 mm; damit bekommt man richtig Schnitt in die Bälle. Solange sich niemand zum Testen einträgt, kannst Du das Holz behalten. So sparen wir unnötige Versandkosten ein, wenn es zum nächsten Tester weiter geschickt werden wird. Ich denke aber auch, dass das Halling All Modell viel besser zu Dir passen wird, weil es völlig katapult frei bleiben wird. Aber für alle anderen Spieler, die einen gewissen steuerbaren Katapult gewohnt sind, ist die 4 H Variante die bessere Option. Icvh werde trotzdem diese Halling off Version nicht mehr ändern, weil dieses Holz bereits viele Spielertypen im normalen Spielsektor wie auch im Schwammnoppenspiel sehr glücklich machen wird.



Die Ox-Variante kann nur mit dem System der 3H Gruppe klappen, weil das System katapult frei aussteuern muss.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

Antwortverlegung in dieses Thema von viewtopic.php?p=296676#p296676
hyperglide hat geschrieben: Samstag 2. Juli 2022, 09:17 Hallo Achim. Ich hab erst ein Training damit absolviert. Und da hab ich den neuen GreenGras drauf gehabt. Das war mir zu unsicher. Hatte irgendwie keine richtige Rückmeldung. Muss den Dtecs GS testen. VH ist am Tisch gut. In der Schnittanwehr, spiele ich nur im Training, isses zu unspektakulär bzw. langweilig. Für mich und den Gegner. Da fehlen die richtig guten Bälle- schiebe ich aber auf den GreenGras.
Zweites Training wurde nochmal getestet. Mit meinem Standard-Material wie immer.
Das war vom Gefühl her besser.
Im Spiel am Tisch gegen Noppen ziemlich sicher- ich konnte schön auf den ersten Ball/Aufschlag schon Druck machen. Das hat mir eine gute Sicherheit vermittelt.
Vom Anschlag her kommt mir das Tachi direkter vor. Gefällt mir persönlich besser.
Mit Noppen in der Abwehr waren die Bälle nicht lang genug. Tischmitte war definitiv zu kurz. Hier kann ich mit dem Tachi länger und unangenehmer platzieren.
Der Schnitt in den Aufschlägen ist auch net merklich anders als beim Tachi.
VH-Topspin hinter dem Tisch waren sicher zu blocken- ist aber nicht mein Spiel. Vorne viel gefährlicher.
Stand jetzt wäre das Holz keine Alternative zu meinen Tachis (nicht das Neueste dass du mir geschickt hattest- die bissl Älteren).
Ja, dafür ist die Art der Technikauslage tatsächlich weniger geeignet. Es ist so gar eine Absicht von mir, dass die Bälle entwicklungs-gewollt kürzer kommen sollen und dabei immer flach bleiben und sofort abtauchen sollen, denn dann können solche Bälle nicht sofort wieder angegriffen werden. Das genaue Tisch- oder Vorhalbdistanz-Spiel soll hier mehr gefördert werden als das von einigen Spielern immer nur geliebte und gewollte Grundlinienspiel.

Für einen Grundlinien-Spieler muss ich andere Entwicklungsziele aufnehmen und setzen wollen, weil das ein ständiges wechselndes hartes oder weiches US-Spiel mit gelegentlichen Block-Konter-Spiel odedr Schuss-Spiel gespielt wird, wo ein Druckschupf in unmittelbarer Tischnähe eher Seltenheitswert hat. Der Ball muss also bei diesen Spielern immer tief und gefährlich in die Grundlinie gehen, um dort seine Giftigkeit ständig zu entfalten. So soll der Spieler immer auf Tisch-Distanz gehalten werden, damit man dann zwischendurch einen tödlichen Stoppball ansetzen kann.

Es ist daher von Dir als Spieler also gewünscht, dass die US-Bâlle alle bis vor die Grundlinie gehen sollen. Da ich das jetzt weiß, wie Du spielst, kann ich nun auch den für Dich passenden Schläger bauen wollen. Das war mir zuvor nie so richtig klar gewesen.

Aber ich denke auch, dass dieser Thread nicht richtig für Deine Antwort ist, weil Du ja folgendes Testholz erhalten hast.

Testholz Halling off 4 H GSTR L-es-4H-es-2\-kk-SM. Das ist die Halling Off Version.

Ich denke auch, dass Dir die Halling All Version viel besser für Dein Spiel gefallen könnte, wenn wir die als Sonderbau für Dich in 4 H Kern setzen und nehmen. Die Halling off version ist nämlich mi Ox-Noppen nicht spielbar, sondern nur mit Schwammnoppen ab 0,5 mm. Das gegenwärtige Problem ist hier, das ein harter US ohne eine Schwammunterstützung in ox damit nicht gehen wir
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von Uwe »

Hallo,

ich hatte in meinem Testbericht über ein Problem mit steigenden Bällen berichtet. Ich habe jetzt auf Achims Ratschlag den Spectre OX mit einem 0,5mm Dämpfungsschwamm vom Materialspezialisten (harte schwarze Version) versehen und noch einmal getestet.

Mit Schwamm bleiben alle Bälle sehr flach und steigen nicht mehr.

Ich werden das noch ein bis zwei Mal weiter testen und dann wieder berichten.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von ibo_pip »

Uwe hat geschrieben: Dienstag 5. Juli 2022, 11:10 Hallo,

ich hatte in meinem Testbericht über ein Problem mit steigenden Bällen berichtet. Ich habe jetzt auf Achims Ratschlag den Spectre OX mit einem 0,5mm Dämpfungsschwamm vom Materialspezialisten (harte schwarze Version) versehen und noch einmal getestet.

Mit Schwamm bleiben alle Bälle sehr flach und steigen nicht mehr.

Ich werden das noch ein bis zwei Mal weiter testen und dann wieder berichten.
Klingt interessant, wie würdest du abgesehen von den Flachen Bällen, den Störeffekt und die Gefährlichkeit des Belags mit Schwamm einstufen? Eiern die Bälle noch mit Schwamm und wie ist die Schnittumkehr?
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (L-es-3.5H-Pi-kk-2I-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Blitzschlag OX schwarz

Ersatzschläger 1:

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H/-es-kk-2\-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Spinfire Blau 2.1mm
RH: Hallmark Tactics LP OX schwarz



Ersatzschläger 2:

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm Rot
RH: Dawei Saviga V OX schwarz
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

Uwe hat geschrieben: Dienstag 5. Juli 2022, 11:10 Hallo,

ich hatte in meinem Testbericht über ein Problem mit steigenden Bällen berichtet. Ich habe jetzt auf Achims Ratschlag den Spectre OX mit einem 0,5mm Dämpfungsschwamm vom Materialspezialisten (harte schwarze Version) versehen und noch einmal getestet.

Mit Schwamm bleiben alle Bälle sehr flach und steigen nicht mehr.

Ich werden das noch ein bis zwei Mal weiter testen und dann wieder berichten.
was so ein kleines bisschen Schwamm doch ausmachen kann; es ersetzt tatsächlich das Ox-Spiel unter den neuen Bällen, wenn der Schwamm nicht dicker als 0,5 mm ausfallen wird. Und eiern tun die Bälle obendrein, wenn man mehr als Seitenwischer zieht. Wer lieber ox-Beläge spielen will, sollte auf die Bauweise der Halling all Version gehen, die man auch mit einem schnelleren 4H Kern auf besondere Anfrage erhalten kann. Ein besonderes Extra sind die Design Furniere, die solange Vorrat reicht, jetzt auf der Halling all Version in der Rückhand verklebt werden. Ich hatte die mal für einen Hongkong Kunden eingekauft gehabt, der die Sonderfurniere auf seinen Bestellungen haben wollte.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von Uwe »

Leider habe ich festgestellt, dass sich bei der Kombi mit dem 0,5er-Schwamm und dem Spectre im Vergleich zu OX die Schnittanfälligkeit auf Unterschnitt deutlich erhöht.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

Uwe hat geschrieben: Freitag 8. Juli 2022, 16:08 Leider habe ich festgestellt, dass sich bei der Kombi mit dem 0,5er-Schwamm und dem Spectre im Vergleich zu OX die Schnittanfälligkeit auf Unterschnitt deutlich erhöht.
ja, das Deckblatt scheint zu weich dafür zu sein. Es muss also härter und gedämpfter insgesamt in der Rückhand sein. Das Rosenholz ist eine sehr gute Lösung dafür. Trotzdem,. der Aufbau ist in der Rückhand tatsächlich was für Glanti oder Antispieler. Dieser Aufbau bekommt also erstmal ein Re-Impact Spezial Schild und kann auf besondere Anfrage selbstverständlich geordert werden. Das Halling off wird mehr in die Richtung der Rückhand des Turbo gehen; z.B. so: L-es-4H-kk-2\-kk-Pi.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von ibo_pip »

Ich habe nun auch einen ABS 2 Pro auf der Rückhand. Werde ab Morgen mit dem Test beginnen.

Ich habe zuvor einen Tactics LP 0.5mm versucht, war leider zu unkontrolliert und zu ungefährlich.

Bei der langsamen Version harmoniert der Tactics OX sehr gut.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (L-es-3.5H-Pi-kk-2I-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Blitzschlag OX schwarz

Ersatzschläger 1:

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H/-es-kk-2\-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Spinfire Blau 2.1mm
RH: Hallmark Tactics LP OX schwarz



Ersatzschläger 2:

Holz: Victas Koji Defense
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

ibo_pip hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 12:31 Ich habe nun auch einen ABS 2 Pro auf der Rückhand. Werde ab Morgen mit dem Test beginnen.

Ich habe zuvor einen Tactics LP 0.5mm versucht, war leider zu unkontrolliert und zu ungefährlich.

Bei der langsamen Version harmoniert der Tactics OX sehr gut.
Gut, aber die Kombi spielt auch eine Rolle. Halten wir mal fest, dass die mittellange Noppe in 1,5 mm zu direkt übertragen könnte und deshalb ein 1,8 mm vielleicht mehr Weichheit erzeugen wird. Es gibt natürlich auch individuelle Gründe, weshalb das Ergebnis bei Dir ein anderes ist in der jeweiligen Spielkombi gesehen.

Man muss hier natürlich auch ganz klar sehen, dass z.B. Uwe zuvor immer einen Anti gespielt hat, dessen Winkelanfälligkeit viel höher ist als bei der jetzt gespielten Langnoppe. Auch muss die Gewöhnung erst da sein, bis man seinen günstigen Spielwinkel finden wird, der mehr Gefährlichkeit vermitteln wird. Das wiederum ist auch wieder abhängig von mehreren Faktoren, die ja immer in der gespielten Gesamtkombi mitspielen.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von ibo_pip »

achim hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 14:21
ibo_pip hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 12:31 Ich habe nun auch einen ABS 2 Pro auf der Rückhand. Werde ab Morgen mit dem Test beginnen.

Ich habe zuvor einen Tactics LP 0.5mm versucht, war leider zu unkontrolliert und zu ungefährlich.

Bei der langsamen Version harmoniert der Tactics OX sehr gut.
Gut, aber die Kombi spielt auch eine Rolle. Halten wir mal fest, dass die mittellange Noppe in 1,5 mm zu direkt übertragen könnte und deshalb ein 1,8 mm vielleicht mehr Weichheit erzeugen wird. Es gibt natürlich auch individuelle Gründe, weshalb das Ergebnis bei Dir ein anderes ist in der jeweiligen Spielkombi gesehen.

Man muss hier natürlich auch ganz klar sehen, dass z.B. Uwe zuvor immer einen Anti gespielt hat, dessen Winkelanfälligkeit viel höher ist als bei der jetzt gespielten Langnoppe. Auch muss die Gewöhnung erst da sein, bis man seinen günstigen Spielwinkel finden wird, der mehr Gefährlichkeit vermitteln wird. Das wiederum ist auch wieder abhängig von mehreren Faktoren, die ja immer in der gespielten Gesamtkombi mitspielen.
Ja, die Winkelanfälligkeit hat bei der LN eine heftigere Auswirkung, sodass die Bälle schnell mal
Drüber fliegen oder ins Netz gehen, beim Glanti oder Anti hingegen ist die Winkelanfälligkeit zwar auch ein Thema aber eher in Bezug auf einen zu hohen Ballabsprung welches die Folge haben kann, dass man abgeschossen wird.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (L-es-3.5H-Pi-kk-2I-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Blitzschlag OX schwarz

Ersatzschläger 1:

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H/-es-kk-2\-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Spinfire Blau 2.1mm
RH: Hallmark Tactics LP OX schwarz



Ersatzschläger 2:

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm Rot
RH: Dawei Saviga V OX schwarz
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achim
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von achim »

ibo_pip hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 16:44
achim hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 14:21
ibo_pip hat geschrieben: Montag 11. Juli 2022, 12:31 Ich habe nun auch einen ABS 2 Pro auf der Rückhand. Werde ab Morgen mit dem Test beginnen.

Ich habe zuvor einen Tactics LP 0.5mm versucht, war leider zu unkontrolliert und zu ungefährlich.

Bei der langsamen Version harmoniert der Tactics OX sehr gut.
Gut, aber die Kombi spielt auch eine Rolle. Halten wir mal fest, dass die mittellange Noppe in 1,5 mm zu direkt übertragen könnte und deshalb ein 1,8 mm vielleicht mehr Weichheit erzeugen wird. Es gibt natürlich auch individuelle Gründe, weshalb das Ergebnis bei Dir ein anderes ist in der jeweiligen Spielkombi gesehen.

Man muss hier natürlich auch ganz klar sehen, dass z.B. Uwe zuvor immer einen Anti gespielt hat, dessen Winkelanfälligkeit viel höher ist als bei der jetzt gespielten Langnoppe. Auch muss die Gewöhnung erst da sein, bis man seinen günstigen Spielwinkel finden wird, der mehr Gefährlichkeit vermitteln wird. Das wiederum ist auch wieder abhängig von mehreren Faktoren, die ja immer in der gespielten Gesamtkombi mitspielen.
Ja, die Winkelanfälligkeit hat bei der LN eine heftigere Auswirkung, sodass die Bälle schnell mal
Drüber fliegen oder ins Netz gehen, beim Glanti oder Anti hingegen ist die Winkelanfälligkeit zwar auch ein Thema aber eher in Bezug auf einen zu hohen Ballabsprung welches die Folge haben kann, dass man abgeschossen wird.
genau, steigende Bälle sind absolut tödlich für unser Spiel. Aber während ein Anti auf einen schnittigen Schläger gespielt werden muss, wird eine Langnoppe eher auf einen schnittarmen oder noch besser schnittfreien Untergrund einer Schlagfläche eingesetzt. Deswegen ist dieser Test ja so interessant für mich, weil jeder Tester einmal anders spielt oder besser andere Schwierigkeiten mitbringt, um sich mit den Testhölzern anfreunden zu können, während ein Profi dies aber seine Erfahrungswerte ausgleicht und dementsprechend seine Technik anpassen wird.

Das heisst, was für die Profis spielbar ist, ist mit Sicherheit nicht immer oder seltener für Amateure geeignet. Diese Anforderungen gilt es bei den Amateuren hier schneller zu finden als üblich, damit ich mein Entwicklungsziel schneller in Arbeit nehmen kann. Und dafür sind immer noch Änderungen möglich, wie wir es ja beim Halling off oder auch dem Halling all schon gesehen haben. Zum ersten muss bautechnisch bei Glantis und Antis verhindert werden, dass die Ballfugkurve aufsteigen wird oder Bälle sich bei Noppen außen ohne Schwamm über den Tisch schaukeln werden.

Dabei hatten wir ja auch die schöne neue Idee des Spezialaufbaus für Glanti entdeckt. L-es-4H-es-2\-kk-M. D.h. der Untergrund bei einem Anti muss also nicht hart sein; der kann auch weicher sein und muss dann umgekehrt betrachtet nur nach innen härter werden. Bei einer Langnoppe ohne Schwamm jedoch sollten die Bälle eher hart aufschlagen und weicher nach innen abgefedert werden. Nur dann ist die Dämpfung so hoch, dass die Bälle nicht mehr aufgeschaukelt werden können, sondern frühzeitig fallen werden.

Eine harte Noppe ohne Schwamm ist jedoch in der Direktheit des gespielten Balles sehr anfällig und bedarf einer viel höheren Dämpfung ohne Katapult Aufkommen. Außerdem soll so ein Holz ja auch nicht zu schwer werden und sich das Passivspiel der Rückhand nicht auf die Vorhand übertragen lassen. Wenn dann auch noch mit der langen Noppe angegriffen werden soll, wird es sehr schwierig in der Konstruktion eines solchen Modelles, damit die Vorhand Spieleigenschaften nicht auf die Rückhand und umgekehrt übertragen können.
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Re: Re-Impact Halling Off, 4 H Version 10,4 mm

Beitrag von ibo_pip »

Ich habe das Halling OFF nun eine Zeit lang getestet.

Mit folgenden Belägen:

VH: Firestorm Green 1.5mm
RH: Hallmark Tactics LP 0.5mm / ABS 2 PRO

Das Halling ist sowohl auf der Vorhand als auch auf der Rückhand sehr schnell und es fehlt einem auf der Rückhand die nötige Dämpfung.

Für ein tischnahes Störspiel sehe ich den Halling OFF nur ggf mit einem Glanti als geeignet, dies wird aber auch einige Trainingseinheiten in Anspruch nehmen, da beim Rückhandblock der Ball ganz schnell unerwünscht steigen kann.

Für wen sehe ich das Holz als ideal?

Entweder für den tischfernen Verteidiger, welcher einen NI auf der VH hat und auf der Rückhand eine LN mit Schwamm oder eine KN wie Victas Spinpips.

Tischnah mit Material könnte ich mir nur eine Art Mama ITO Style vorstellen, für den kompromisslosen Angriff mit VH und RH. Auf der VH NI und RH KN.

Und mit einem Glanti, aber eher für sehr fortgeschrittene Spieler, bzw. nicht für jedermann.

Ich denke für das tischnahe Störpsiel mit LN OX sollte das Halling ALL mit 3H sehr gut geeignet sein.
Hauptschläger:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (L-es-3.5H-Pi-kk-2I-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Firestorm Green 1.5mm
RH: Blitzschlag OX schwarz

Ersatzschläger 1:

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H/-es-kk-2\-k-Bb)
VH: Der Materialspezialist Spinfire Blau 2.1mm
RH: Hallmark Tactics LP OX schwarz



Ersatzschläger 2:

Holz: Victas Koji Defense
VH: Yasaka Raksa PO 2.0mm Rot
RH: Dawei Saviga V OX schwarz
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