neues Tachi 2019

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von achim »

ikarus13 hat geschrieben: Samstag 7. Januar 2023, 17:12 Der Kern ist 2 x 4.
Mittelblatt möchte ich schon gerne haben, da verspreche ich mir noch bessere Kontrolle, das ist für mich gesetzt.

Die für mich wichtigsten Fragen:

Welche Veränderungen würden ein nicht geteilter Kern und eine Rechtshänder Version für mich bedeuten?
es würde überall schneller werden bei gleichbleibend guter Kontrolle. Es-li-8/-a-kk-Lä. Die einfache sehr leichte Version Es-8/-kk-Lä ist nicht verzugssicher, weil dort die Quergruppen fehlen. Es wurde mir aber noch nie ein Verzug desgleichen gemeldet. Also scheint sich auch letzterer Aufbau zu lohnen, wenn man es besonders leicht und langsamer mit relativ großen Sweetspot - bis in die Außenkanten reichend - haben will.
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von ikarus13 »

Danke Achim!

Kannst du oder jemand anders nochmal kurz erklären, was es grundsätzlich für einen Effekt hat, wenn ich als Rechtshänder eine Linkshänderversion spiele, also die Einkerbungen unten?

Zum Tachi, da habe ich jetzt 4 Versionen vor Augen.
Die beiden oben genannten (Es-li-8/-a-kk-Lä. Die einfache sehr leichte Version Es-8/-kk-Lä), dann meine 4/4 Kern und auf der Homepage von Re Impact steht folgender Aufbau: Es-p-5/-3\-p-kk-Lä

Kann man sehr einfach den Unterschied zwischen den 4 Versionen beschreiben?
Vor allem würde mich der Unterschied zwischen Es-li-8/-a-kk-Lä und Es-p-5/-3\-p-kk-Lä interessieren, welche Version hat welche Vor- und Nachteile?
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achim
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von achim »

ikarus13 hat geschrieben: Samstag 7. Januar 2023, 19:33 Danke Achim!

Kannst du oder jemand anders nochmal kurz erklären, was es grundsätzlich für einen Effekt hat, wenn ich als Rechtshänder eine Linkshänderversion spiele, also die Einkerbungen unten?

Zum Tachi, da habe ich jetzt 4 Versionen vor Augen.
Die beiden oben genannten (Es-li-8/-a-kk-Lä. Die einfache sehr leichte Version Es-8/-kk-Lä), dann meine 4/4 Kern und auf der Homepage von Re Impact steht folgender Aufbau: Es-p-5/-3\-p-kk-Lä

Kann man sehr einfach den Unterschied zwischen den 4 Versionen beschreiben?
Vor allem würde mich der Unterschied zwischen Es-li-8/-a-kk-Lä und Es-p-5/-3\-p-kk-Lä interessieren, welche Version hat welche Vor- und Nachteile?
das 5/3 steht deswegen da, weil das Holz in mittlerweile im Langzeittest über 400 Fertigungen exakt gerade geblieben ist und ich damit keine Probleme hatte. Es ist das beste Holz für die Kreisklassen und gleichwohl ist es am Gefährlichsten und auch von den Störeigenschaften her sehr gut, wenn man es genau anders herum spielt. Die 1. Spielebene ist zwar schön langsam, aber unter den neuen Kunststoffbällen zu harmlos, wenn der Gegner seine Grundstellung umlaufen kann. Das gilt übrigens allgemein bei allen Re-Impact-Fertigungen, dass die Linksauslage für den Rechtshänder und umgekehrt viel direkter spielt. Ich musste also nur die Ballkontrollwerte verbessern, wobei die Winkelverkürzung der Schläger-Asymmetrie die Gefährlichkeit bringt, die jeder Spieler für sich nutzen möchte.

Das 4/4 ist genauso ein Holz, was gerne kontrollsicher gespielt wird. Aber es ist für untere Klassen schon schwieriger zu spielen.

@Ikarus13
Da Du so ein Holz hast, solltest Du es drehen und anders herum kleben und dann wird sich Dein gewünschtes Spiel verbessern. Am besten ist es aber, wenn man als Rechtshänder eine Linkshänder-Auslage bestellt, weil eine umgekehrte Winkelverkürzung gerade bei Seitenwischerspiel tatsächlich abnormale Ballflugkurven erzeugen wird und das Spiel in der Rückhand deswegen auch schneller werden muss, damit der Gegner Deine Spielbälle nicht umlaufen kann.

Die 8-er Version besitzt ein großes Sweetspotverhalten und ist vom Massenverhalten ein reines Tischholz, während die schwerere Version wegen dem höhereren Massenverhalten aus der HD und aus dem Rückraum wahre Granaten spielt, so dass gerade diese Version auch etwas für Profispieler ist.
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von ikarus13 »

Danke Achim!
Jetzt muss ich trotzdem schon wieder fragen, ob ich es richtig verstanden habe...also du meinst, ich als Rechtshänder sollte mein Linkshänder Tachi so drehen, dass die Einkerbungen nach oben zeigen und ich somit die Korkseite auf der Vorhand habe. Ist die Rückhand mit OX Noppe dann nicht zu weich und zu schnell? Und die VH nicht zu hart aber langsam?
Oder war das von dir ganz anders gemeint?
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von achim »

ikarus13 hat geschrieben: Sonntag 8. Januar 2023, 23:12 Danke Achim!
Jetzt muss ich trotzdem schon wieder fragen, ob ich es richtig verstanden habe...also du meinst, ich als Rechtshänder sollte mein Linkshänder Tachi so drehen, dass die Einkerbungen nach oben zeigen und ich somit die Korkseite auf der Vorhand habe. Ist die Rückhand mit OX Noppe dann nicht zu weich und zu schnell? Und die VH nicht zu hart aber langsam?
Oder war das von dir ganz anders gemeint?
Ja, das ist genau richtig interpretiert, weil die Schlägerform die für Dich passende Winkelverkürzung begünstigt. So muss beim Spielen einer Linksauslage tatsächlich das entgegengesetzte Bild für Dich passend sein. Deswegen sollte jeder immer beide Spielebenen ausprobieren und die Spielgummis zunächst etwas überstehen lassen, weil die asymmetrische Form des Holzes unterschiedliche Vorhand und Rückhandflächen mit dem entgegengesetzten Bild erzeugt. Es reichen 2 mm Überstand, bis man die für sich richtige Spielform gefunden hat. Aber wir können der Einfachheit halber schonmal festhalten, dass es sehr wahrscheinlich immer die 2. Spielebene sein wird, die am gefährlichsten für den Gegner sein wird. Ich denke, es gibt viele Spieler, die genau das bestätigen werden und auch in der 2. Spielebene werden Arm- und Schultergelenke entlastet, wobei das gesamte Spiel etwas direkter ausfallen wird.

Klassische Abwehrspieler sollten jedoch die Winkelverlängerung der 1. Spielebene für sich nutzen, weil der Ball einen längeren Unterschnittsweg mit einem vergrößerten Rollwiderstand erfüllen muss, um viel Unterschnitt entwickeln zu können. Um für diese Spieler eine größere Gefährlichkeit der Bälle zu entwickeln, muss ich das KSLS-System mit der Holzmaserung im Griff verlaufen lassen. Das bedeutet, dass diese Einschnitte in der ersten Spielebene dann zu den Fingern zeigen müssten, weil das Abwehrbild mit der passenden Schlägerform logischerweise genau das entgegengesetzte Bild gegenüber den Spinspielern haben muss.
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von ferring »

Ich spiele das Tacchi 2019 inzwischen mit dem ABS 3 in 1,5 mm auf der RH und der "Standard-Beklebung"
Die "dicken" GlAntis (ab 2,0 mm) sind mir zu gefühllos. Klar besteht bei dünneren Belägen die Gefahr, dass der Ball bei härteren Schlägen/Returns aufs Holz durchschlägt
und die Kontrolle schlechter wird, hier hilft mir der Kork auf der RH, der solche Bälle einbremst und eben doch auf den Tisch bringt.
Ich habe dafür auf der VH einen etwas härteren Belag und kriege dadurch die nötige Geschwindigkeit bei Blocks oder Angriffsbällen.
-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Holz: Re-Impact Tachi "new generation"
RH: Dr. Neubauer ABS 3 - 1,5 mm
VH: Sword RG Pro, 1,5 mm

Ersatzholz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: SpinLab Vortex - 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Spassbrettchen: Re-Impact Symphonie
RH: ABS 2,1 mm
VH: SecretFlow 1,5 mm
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Re: neues Tachi 2019

Beitrag von achim »

ferring hat geschrieben: Dienstag 10. Januar 2023, 16:42 Ich spiele das Tacchi 2019 inzwischen mit dem ABS 3 in 1,5 mm auf der RH und der "Standard-Beklebung"
Die "dicken" GlAntis (ab 2,0 mm) sind mir zu gefühllos. Klar besteht bei dünneren Belägen die Gefahr, dass der Ball bei härteren Schlägen/Returns aufs Holz durchschlägt
und die Kontrolle schlechter wird, hier hilft mir der Kork auf der RH, der solche Bälle einbremst und eben doch auf den Tisch bringt.
Ich habe dafür auf der VH einen etwas härteren Belag und kriege dadurch die nötige Geschwindigkeit bei Blocks oder Angriffsbällen.
Einen Glanti oder Anti muss man immer in der Winkelverlängerung, sprich 1. Spielebene spielen.
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