Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Alles über Hölzer mit Carbon- oder Kevlarschichten

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Holg
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Holg »

Jobe93 hat geschrieben: Dienstag 10. Februar 2026, 15:25 Die Stachelfeuer Premium finde ich aber im direkten Vergleich schon sehr spannend. Ich glaube die könnten sich im Grunde nicht viel nehmen und vielleicht sagt mir die noch etwas höhere Griffigkeit noch mehr zu.
Beim Strahlkraft turnt mich ein wenig ab, dass TTDD schreibt der wäre im Vergleich zu anderen Spinlord Noppen schnittanfälliger. @Holg Du meintest die Kontrolle sei gut. Hast du eine höhere Schnittanfälligkeit feststellen können? Wenn ich eine Sache nicht brauchen kann, dann ist es eine zu hohe Schnittanfälligkeit. :D
Ich fand die beiden (Stachelfeuer und Strahlkraft) nicht extrem schnittanfällig. Sie sind beide recht weich und sehr griffig. Die Strahlkraft ist eine Idee härter und schneller.
Meine Tests waren aber auch im Sommer, sind also schon ein Weilchen her.
Reines Hinhalten auf extreme Topspins klappt bei beiden nicht ganz so gut, bzw. für einen flachen Ball muss dann schon der Blattwinkel stimmen. Auch bei der Aufschlag Annahme musste ich bei beiden etwas mehr aufpassen, als beim Sternenfall Pro. Den Sternenfall empfinde ich aber auch als außergewöhnlich gutmütig und sehr wenig schnittanfällig.
Wenn es mit dem Blitzschlag aktuell so gut läuft und soviel Spaß macht, dann bleib doch erstmal dabei und teste erst im Sommer weiter. Dann kannst du dir auch direkt die Hydra ansehen. Auch ein sehr spannender Belag...
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
graupe007
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von graupe007 »

im Nachbarthread wird der DGX sehr gelobt mit einer ähnlichen Spielanlage. Den hatte ich selbst bislang noch nicht und hätte ihn von der Beschreibung her auch in der Nähe des BS gesehen (?)
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Jobe93 »

Holg hat geschrieben: Mittwoch 11. Februar 2026, 13:57
Jobe93 hat geschrieben: Dienstag 10. Februar 2026, 15:25 Die Stachelfeuer Premium finde ich aber im direkten Vergleich schon sehr spannend. Ich glaube die könnten sich im Grunde nicht viel nehmen und vielleicht sagt mir die noch etwas höhere Griffigkeit noch mehr zu.
Beim Strahlkraft turnt mich ein wenig ab, dass TTDD schreibt der wäre im Vergleich zu anderen Spinlord Noppen schnittanfälliger. @Holg Du meintest die Kontrolle sei gut. Hast du eine höhere Schnittanfälligkeit feststellen können? Wenn ich eine Sache nicht brauchen kann, dann ist es eine zu hohe Schnittanfälligkeit. :D
Ich fand die beiden (Stachelfeuer und Strahlkraft) nicht extrem schnittanfällig. Sie sind beide recht weich und sehr griffig. Die Strahlkraft ist eine Idee härter und schneller.
Meine Tests waren aber auch im Sommer, sind also schon ein Weilchen her.
Reines Hinhalten auf extreme Topspins klappt bei beiden nicht ganz so gut, bzw. für einen flachen Ball muss dann schon der Blattwinkel stimmen. Auch bei der Aufschlag Annahme musste ich bei beiden etwas mehr aufpassen, als beim Sternenfall Pro. Den Sternenfall empfinde ich aber auch als außergewöhnlich gutmütig und sehr wenig schnittanfällig.
Wenn es mit dem Blitzschlag aktuell so gut läuft und soviel Spaß macht, dann bleib doch erstmal dabei und teste erst im Sommer weiter. Dann kannst du dir auch direkt die Hydra ansehen. Auch ein sehr spannender Belag...
Danke für deine Einschätzungen zu den beiden Noppen! Ich würde auf dem Holz auch gerne noch einen anderen NI Belag ausprobieren. Da ich zwei habe bietet es sich für mich an das andere direkt auch mit einer anderen Noppe zu bestücken ;) Die eine Kombi aus Dignics 05 + Blitzschlag bleibt erstmal so, da sie wirklich gut funktioniert! Auf das andere kommt vielleicht ein Dignics 80 (oder auch was anderes ähnliches) und eben Stachelfeuer / Hai. Ich denke die beiden werde ich mal ausprobieren. :)

Von der Hydra habe ich von dir gerade zum ersten Mal gehört. Wunderbar! Da freue ich mich schon auf den (Test-)Sommer! Wobei bei mir eh ganzjährig getestet wird :lol:
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Jobe93
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Jobe93 »

graupe007 hat geschrieben: Mittwoch 11. Februar 2026, 21:53 im Nachbarthread wird der DGX sehr gelobt mit einer ähnlichen Spielanlage. Den hatte ich selbst bislang noch nicht und hätte ihn von der Beschreibung her auch in der Nähe des BS gesehen (?)
Dem würde ich theoretisch absolut zustimmen. Ich selber bin ein großer Fan von dem DGX auf meinem Dr. Neubauer Matador Hybrid Carbon gewesen. Auf dem Magic Wall 2 hatte ich den daher auch getestet, aber leider gefiel er mir da nicht so gut. Ich denke der DGX brauch sehr harte, steife und schnelle Hölzer um wirklich gut zu funktionieren. Da wird er zu einer sehr sicheren LN mit flachen Blocks und mittlerem Störniveau.

Der Forum-Kollege Mlt1402 aus dem DGX Thread und dem Thread zum Matador Titan hat übrigens sowohl seinen Jekyll und Hyde C55 sowie den Dornenglanz X bei Kleinanzeigen von mir gekauft :D Ich hatte ihm da zum Testen der Noppe auf seinem Matador Titan geraten und er scheint ja sehr zufrieden zu sein. :wink:

Irgendwann grabe ich auch nochmal ein Matador aus, aber gerade ist es das Magic Wall 2 - da die meisten LN sich damit wirklich sehr gut spielen lassen und man auf der Vorhand auch sehr frei ist was die Belag Wahl angeht.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Jobe93 »

Gestern habe ich im Training mein zweites Nevagiva Magic Wall 2 mit einem Dignics 80 in 2,1mm und dem Hai (ox) getestet.

Hai

Der Hai hatte auf dem Magic Wall 2 ein höheres Grundtempo wie der Blitschlag, aber er war keinesfalls zu schnell sondern immer noch gut kontrollierbar von der Geschwindigkeit. Online habe ich im Vorfeld gelesen, dass der Hai nicht ganz so gut in der Langen Abwehr performen soll. Das habe ich gar nicht so empfunden. Ich fand der Hai hat sich in der Langen Abwehr ziemlich angenehm gespielt. Die Bälle blieben flach und hatten (wenn gewollt) ein gutes Unterschnittniveau. Im passiven Blockspiel hat der Hai ein etwas höheres Störniveau als der Blitzschlag. Allerdings ist die Kontrolle auch etwas schlechter, Bälle steigen wenn man das Schlägerblatt nicht ideal positioniert hat gerne mal zu hoch. Besser funktioniert das Blockspiel mit dem Hai wenn man aktiv in die Bälle geht. Besonders stark ist der aktiv nach vorne gespielte Hackblock. Dieser hat wirklich ein hohes Unterschnittniveau und durch die flache Ballflugkurve und den flachen Ballabsprung sind die Bälle fast nicht nachziehbar (zumindest hatte mein Trainingspartner mit 1970 TTR starke Probleme). Die Aufschlagannahme fiel mir etwas schwerer als mit dem Blitzschlag. Auch im aktiven Spiel habe ich keine größere Kontrolle oder einen viel größeren Störeffekt feststellen können. Durch das höhere Grundtempo gingen die Bälle aber leichter zu spielen. Beim Blitzschlag muss ich stärker in den Ball gehen wenn ich aktiv spielen möchte.

Insgesamt gefiel mir der Hai ganz gut. Mir persönlich liegt das Spiel mit dem Blitzschlag aber besser. Den etwas höheren Störeffekt tausche ich sehr gerne gegen die höhere Kontrolle beim Blitzschlag ein.

Auf meinen nächsten Test mit dem Stachelfeuer Premium freue ich mich aber schon sehr. Dieser könnte zu mir und meiner Spielveranlagung wirklich gut passen. :wink:

Dignics 80

Der Dignics 80 hat mir sehr gut gefallen! Im Vergleich zum Dignics 05 ist dieser leichter zu spielen. Spin lässt sich leichter erzeugen und auch das Tempo ist höher. Die Ballflugkurve ist etwas flacher, sehr angenehm für ein schnelles Blockspiel und noch hoch genug um auch noch angenehm Eröffnungsbälle spielen zu können. Insgesamt hatte ich auch das Gefühl die Schnittanfälligkeit ist geringer als beim Dignics 05. Bei diesem habe ich die meistens auch nicht gemerkt, aber immer mal wieder flogen Blocks schon mal (recht unerklärlich) zu hoch und weit raus. Das Problem hatte ich beim Dignics 80 nicht. Allerdings muss man das höhere Grundtempo mehr im Blick behalten und seine Schlagkraft dementsprechend anpassen. Der Dignics 05 hat definitiv ein höheres maximales Spinniveau, auf meinem Niveau und mit meiner Technik lässt sich dieses aber oft nicht ganz so gut abrufen. In meiner eigenen Wahrnehmung und auch auf Rückmeldung von Trainingspartnern ist mir beim D. 05 aufgefallen, dass in meinem Eröffnungstopspin weniger Spin ist, als wenn ich nachziehe. Tangential getroffen schaffe ich es nicht so viel Spin in den Ball zu bekommen wie wenn ich stark "durch" den Ball gehe. Logisch, wenn man den Aufbau des Dignics 05 berücksichtigt. Mit meiner Technik habe ich es mit dem Dignics 80 deutlich leichter geschafft viel Spin in den Eröffnungstopspin zu bekommen und konnte auch mehr Tempo beim nachziehen entwickeln. Die Kontrolle war bei beiden Schlägen subjektiv auch wirklich hoch. Insgesamt spielt sich der Dignics 80 sehr angenehm und erinnert mehr an "weichere" Beläge. Im kurz-kurz Spiel gefiel mir der Belag auch sehr gut. Wenig schnittanfällig und die Bälle konnten gut platziert werden. Im Aufschlag konnte ich auch ähnlich viel Spin wie beim Dignics 05 erzeugen. Ich bin ziemlich zufrieden damit. Werde den Dignics 80 weiter spielen und kann diesen auch jetzt schon wirklich empfehlen: Ein schneller Belag mit guter Kontrolle welcher wenig spinanfällig und trotz seiner harten Auslegung recht fehlerverzeihend ist.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

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mijoh1211
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von mijoh1211 »

Hallo Jobe93,
ich bin seit letztem Sommer auch auf den Geschmack der LN gekommen.
Bin sehr testinteressiert. Habe daher in der kurzen Zeit auch schon eine Menge durch 🙈
Von deinem Bericht inspiriert, habe ich mir jetzt auch das Magic Wall 2 in Japan bestellt. Sollte in etwa 1 Woche da sein. Habe auch schon den Blitzschlag liegen. Derzeit spiele ich den Fakir auf einem OSP Immune OX. Empfinde ich auch als gute und recht sichere Allroundnoppe.
Mein angesprengtes Spielsystem ist das, was man auch im Video von Max Lippmann sieht (mir ist bewusst, dass ich das Niveau nicht erreichen werde!). Aber vom Prinzip.
Er spielt ja das Jekyll & Hyde und den TM in OX auf RH. Konntest du das Holz mal mit dem Magic Wall 2 vergleichen und geht der TM in Richtung BS?
VG
Michael
mijoh1211
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von mijoh1211 »

Das Holz ist doch schon heute angekommen 😊
Sie Frage nach dem Vergleich zu dem Jekyll & Hyde ist natürlich Quatsch. Das MW2 ist ja kein Kombiholz.
Jetzt kommt erstmal der BS auf die RH und auf der VH nehme ich derzeit den wirklich tollen Belag Pimplepark Attaxx Speed in 1,9
Jobe93
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Jobe93 »

mijoh1211 hat geschrieben: Mittwoch 25. Februar 2026, 14:02 Hallo Jobe93,
ich bin seit letztem Sommer auch auf den Geschmack der LN gekommen.
Bin sehr testinteressiert. Habe daher in der kurzen Zeit auch schon eine Menge durch 🙈
Von deinem Bericht inspiriert, habe ich mir jetzt auch das Magic Wall 2 in Japan bestellt. Sollte in etwa 1 Woche da sein. Habe auch schon den Blitzschlag liegen. Derzeit spiele ich den Fakir auf einem OSP Immune OX. Empfinde ich auch als gute und recht sichere Allroundnoppe.
Mein angesprengtes Spielsystem ist das, was man auch im Video von Max Lippmann sieht (mir ist bewusst, dass ich das Niveau nicht erreichen werde!). Aber vom Prinzip.
Er spielt ja das Jekyll & Hyde und den TM in OX auf RH. Konntest du das Holz mal mit dem Magic Wall 2 vergleichen und geht der TM in Richtung BS?
VG
Michael
Hallo Michael,

entschuldige bitte die späte Antwort, ich hatte länger nicht in den Thread geguckt.
Max Lippmann ist mir bekannt und ich denke auch, dass man mit dem Magic Wall 2 ein ähnliches Spiel spielen kann. Grundsätzlich versuche ich das auch (wobei ich allerdings kein Linkshänder bin :wink: ).

Jekyll und Hyde und Magic Wall 2 werden sich aber schon ziemlich sich unterschiedlich spielen. Allein auf Grund der Maße (15,5 x 15,0 vs. 16,1 x 16,1), aber auch weil beim Magic Wall noch ein spezieller "Werkstoff" verbaut ist und beim Jekyll und Hyde (meines Wissens nach) nicht. Auch das Gewicht wird sich deutlich unterschieden (unter 70g beim Jekyll und Hyde und ~90g beim Magic Wall 2).

TM und BS kann ich leider auch nicht vergleichen, da ich den Trouble Maker nicht gespielt habe... von der grundsätzlichen Einordnung (sichere Allroundnoppen) könnte es aber passen!

Aber viel spannender ist vielleicht: Was sind deine persönlichen Eindrücke mit dem Magic Wall 2? Würde mich und bestimmt auch andere brennend interessieren! :)
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

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Jobe93
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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von Jobe93 »

Ich bin am überlegen, ob ich mein zweites Exemplar des Magic Wall 2 professionell verkleinern lasse. Ich erhoffe mir davon, dass ich dadurch damit etwas besser auf der Vorhandseite offensiv spielen kann (etwas mehr Tempo, schnellere Schlagbewegungen möglich). Die Noppenseite ist top, schönes Anschlaggefühl, geringes Tempo (etwas mehr Tempo wäre aber gut verkraftbar) und viel Kontrolle. Es geht mir hauptsächlich darum, dass ich mit meiner Vorhand mir etwas mehr "Leichtigkeit" im offensiven Spiel wünsche.

Könnte mir da jemand einen guten Holzbauer empfehlen der so eine Anpassung vornehmen könnte und vielleicht auch für gewöhnlich eher mit "klassischen" Hölzern arbeitet?
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

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Re: Testbericht Nevagiva Magic Wall 2

Beitrag von hannelore112 »

Soulspin.
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