MSP Spinfire in Extrem

Infos über kurze Noppen

Moderator: Noppen-Test-Team

Darkgrey
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Darkgrey »

Danke für die Info. Laut MSP soll ja zumindest das OG weicher sein als beim normalen Spinfire und der Schwamm Medium+ statt Hard.
Holg
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Holg »

Darkgrey hat geschrieben: Donnerstag 12. März 2026, 09:11 Danke für die Info. Laut MSP soll ja zumindest das OG weicher sein als beim normalen Spinfire und der Schwamm Medium+ statt Hard.
Mir ist bekannt, daß dies behauptet wurde, in der Praxis konnte ich das jedoch überhaupt nicht bestätigen. Der Extrem fühlt sich sehr ähnlich an, wie der normale Spinfire (nur schlechter). Siehe auch mein Bericht dazu.
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Mogliarme
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Mogliarme »

Ich hatte auch überlegt, mir den Spinfire Extrem in 1,6mm zu ordern. Vertraue aber tatsächlich auch auf @Holg s Urteil. Der Spinfire steht gefühlt schon ewig in seiner Fußnote, von daher denke ich, dass er ihn gut einschätzen und vergleichen kann. Hab mir jetzt den Tibhar Speedy Soft MY geordert, um KN-Abwehr mal zu probieren. Habe dazu einen Thread eröffnet.
Mogliarme erreichen jeden Ball!
Trovidus
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Trovidus »

Hab aus Neugier auch mal den Spinfire Extreme in 2,4 mm getestet. Neugier ist hier das richtige Stichwort, eigentlich bin ich kein großer Fan vom Spinfire gewesen, weil mir die Noppen zu griffig sind. Getestet wurde auf einem Victas Balsa 4.5. Spielstärke 1600 TTR.

Wie hier schon beschrieben wurde, ist der Spinfire Extreme deutlich weniger griffig, aber gehört für mich immer noch zu den griffigeren Kurznoppen. Beim Spiel auf VH zeigt sich das direkt: man kann wunderbar variable mit pseudo-Topspins und Noppenschüssen spielen. Besonders die hohe Kontrolle des Belags hat mich positiv überrascht. Trotz des dicken Schwamms ist der Katapult nur sehr gemäßigt und kommt eigentlich nur bei schnellen Bewegungen zu tragen. Die Endgeschwindigkeit ist dann auch sehr ordentlich, aber tatsächlich nicht so schnell wie beim normalen Spinfire. Dafür kann man exzellent Bälle platzieren und ich habe glaube ich noch nie einen Belag gespielt mit dem ich so einfach Blocken und Kontern konnte. Was allerdings fehlt ist das KN-typische abtauchen der Bälle bei frontal getroffenen Bällen, es gibt also quasi keinen "Störeffekt". Punkte macht man hier vermutlich eher über Platzierung, Tempowechsel und Variation von leeren und spinnigen Bällen.
Mit der RH hab ich auch ein paar Bälle gemacht (allerdings nicht meine Paradedisziplin, spiele normal NI auf der RH): auch hier gingen besonders gut (Press)blocks und Treibschläge, weil man so schön platzieren und Geschwindigkeiten variieren kann.
Im Aufschlag ist auf jeden fall weniger US drin als beim normalen Spinfire, aber man bekommt schon ein bisschen rein.

Für mich in Summe ein ganz interessanter Belag, aber ich bleibe bei einer nicht-griffigen KN.
Holz: Victas Balsa 4.5
VH: Dr. Neubauer Explosion 1,2 mm
RH: Victas V>15 Extra 2,0 mm
Holg
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Holg »

Trovidus hat geschrieben: Freitag 17. April 2026, 09:55 Hab aus Neugier auch mal den Spinfire Extreme in 2,4 mm getestet. Neugier ist hier das richtige Stichwort, eigentlich bin ich kein großer Fan vom Spinfire gewesen, weil mir die Noppen zu griffig sind. Getestet wurde auf einem Victas Balsa 4.5. Spielstärke 1600 TTR.

Wie hier schon beschrieben wurde, ist der Spinfire Extreme deutlich weniger griffig, aber gehört für mich immer noch zu den griffigeren Kurznoppen. Beim Spiel auf VH zeigt sich das direkt: man kann wunderbar variable mit pseudo-Topspins und Noppenschüssen spielen. Besonders die hohe Kontrolle des Belags hat mich positiv überrascht. Trotz des dicken Schwamms ist der Katapult nur sehr gemäßigt und kommt eigentlich nur bei schnellen Bewegungen zu tragen. Die Endgeschwindigkeit ist dann auch sehr ordentlich, aber tatsächlich nicht so schnell wie beim normalen Spinfire. Dafür kann man exzellent Bälle platzieren und ich habe glaube ich noch nie einen Belag gespielt mit dem ich so einfach Blocken und Kontern konnte. Was allerdings fehlt ist das KN-typische abtauchen der Bälle bei frontal getroffenen Bällen, es gibt also quasi keinen "Störeffekt". Punkte macht man hier vermutlich eher über Platzierung, Tempowechsel und Variation von leeren und spinnigen Bällen.
Mit der RH hab ich auch ein paar Bälle gemacht (allerdings nicht meine Paradedisziplin, spiele normal NI auf der RH): auch hier gingen besonders gut (Press)blocks und Treibschläge, weil man so schön platzieren und Geschwindigkeiten variieren kann.
Im Aufschlag ist auf jeden fall weniger US drin als beim normalen Spinfire, aber man bekommt schon ein bisschen rein.

Für mich in Summe ein ganz interessanter Belag, aber ich bleibe bei einer nicht-griffigen KN.
Interessanter Bericht, zu dessen Einordnung man wohl die Perspektive berücksichtigen muss. Von einem dünnen, zickigen und super ungriffigen 1,2er Explosion kommend, erscheinen Dir die Topspinmöglichkeiten und Kontrolle wahrscheinlich phänomenal.
Vom 2,1er Spinfire kommend, ist der Belag für mich in beiden Punkten deutlich schlechter!
Ich habe ihn aber kürzlich auch nochmal im Training gespielt und kann meine anfängliche Enttäuschung vielleicht auch ein klein wenig entkräften. Man kann schon ok damit spielen und er ist nicht schlecht. Allerdings finde ich den Unterschied zum normalen Spinfire eben nicht besonders groß und fühle mich mit dem einfach viel wohler als mit dem Extrem.
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Trovidus »

genauso musst du ja auch deine Perspektive einordnen: du spielst den Spinfire weil er quasi ein NI Belag ist mit einigen KN Eigenschaften, du bereitest mit der LN vor und kannst dann mit dem Spinfire Druck machen. Deswegen kann ich schon verstehen, warum der Belag für dich keinen Mehrwert bringt. Aber man muss ja auch fair bleiben und sagen: die meisten wollen Noppen spielen weil sie sich eben speziell spielen. Und die wenigsten spielen eben Doppelnoppe.
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Holg
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Holg »

Trovidus hat geschrieben: Freitag 17. April 2026, 11:18 genauso musst du ja auch deine Perspektive einordnen
Hab ich ja gemacht!
du spielst den Spinfire weil er quasi ein NI Belag ist mit einigen KN Eigenschaften
Nein man, das seh ich (immer noch) komplett anders! An der Stelle haben wir uns schon öfter verhakt und werden wir uns auch diesmal nicht einig!
Der Spinfire ist kein NI Belag und spielt sich auch nicht so!
Ich habe meinen Schläger schon öfter verschiedenen NI Spielern in die Hand gedrückt: Noch keiner konnte damit jemals "normale" Topspins ziehen oder hat zu mir gesagt: Wow, krass der spielt sich ja genau so wie ein normaler NI Belag!
du bereitest mit der LN vor und kannst dann mit dem Spinfire Druck machen. Deswegen kann ich schon verstehen, warum der Belag für dich keinen Mehrwert bringt.
Spannend, Du hast mich noch nie spielen sehen und willst mir mein Spielsystem erklären :ugly:
Ich mach durchaus auch mit der LN Druck und Punkte. Meine VH wird nach den ersten Einschlägen von besseren Spielern (leider :flame:) meist konsequent vermieden.
Den Grund, weshalb ich den Spinfire spiele gast Du aber vielleicht trotzdem erkannt: Er ist in der Rotationsentwicklung bei Aufschlägen und Schupfbällen einem NI Belag ebenbürtig!
Ich spiele auch hin und wieder gern mit anderen und weniger griffigen Noppen (KN oder MLN) auf der VH. Hat dann zur Folge, dass die Schüsse dann Dank Störeffekt noch weniger zurück kommen und folglich noch weniger auf meine VH gespielt wird. Allerdings fehlt mir dann der Schnitt und ich mach z.B. deutlich weniger Aufschlagpunkte.
Aber man muss ja auch fair bleiben und sagen: die meisten wollen Noppen spielen weil sie sich eben speziell spielen. Und die wenigsten spielen eben Doppelnoppe.
Wo war ich denn bitte unfair?? Ich habe doch nur die Eigenschaften vom alten Spinfire mit dem neuen Spinfire Extrem verglichen?!
Das die wenigsten Doppelnoppe spielen, ist mir auch schon aufgefallen, komisch eigentlich :lol2:
Es kann und darf doch jeder TT spielende Mensch seine Beläge spielen wie er/sie mag. Ich glaube, die meisten spielen ne Noppe, weil sie gravierende Schwächen auf einer Seite haben, meist Defizite im Lesen von Schnitt und denken, mit Noppen würde sich das erledigen.
Klappt bei vielen aber oft nicht, weil sich Noppen eben nicht wie NI spielen lassen und eine Anpassung der Technik erfordern.
Egal, liebe Grüße und schönes Wochenende :peace:
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von vhmlnox »

Ich glaube das Hauptproblem des Spinfire Extrem ist sein Name, der falsche Erwartungen weckt. Denn er ist, wie ja schon mehrere Tester geschrieben haben, weniger griffig und hart als der normale Spinfire (den ich nicht gespielt habe). Er ist ja auch ein ganz anderer Belag: Andere Gummimischung, andere Noppenlänge, anderer Schwamm. Nach gut einer Stunde Testen (Vorhand, grün, 1,6 mm auf einen Invictus) bin ich sehr angetan. Er spielt sich dem Waran III ähnlicher als dem Greenstorm. Absolute Stärke sind Blocks aller Art, vom Press- über den Not- bis zum Stopblock landet fast alles auf dem Tisch - und das trotz der hohen Geschwindigkeit. Auch die Eröffnung geht schön flach auf fast jeden Ball, hier hilft ein angenehmer, dezent einsetzender Katapult. Für mich war die Griffigkeit hierfür ideal, der Greenstorm war mir manchmal zu griffig, so dass der Ball länger als gewünscht am Schläger geblieben und dadurch zu hoch geworden ist. Auch der Konter geht sicher und der Schuss ist auch in 1,6 mm brachial.
Gibt es ein Mako? Ja, natürlich: Im Schupfspiel ist der Belag natürlich schnittanfälliger als meine sonst gespieletn MLN, auch darf man nicht zu fest reingehen, sonst segelt der Ball drüber - Abwehr geht aber wiederum ganz gut.
Insgesamt ein nach dem ersten Eindruck ziemlich gelungener Belag, der aber eher in Richtung dynamischer griffiger BKS-Belag geht als wie der Spinfitre in Richtung Effetmaximierung. Ach ja, der Belag ist sehr leicht, meiner wog 40g ungeschnitten.
Zuletzt geändert von vhmlnox am Montag 11. Mai 2026, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von TheMachine40 »

Ich habe den Belag heute in 1.6mm auf einem Unicorn getestet und muss leider sagen, dass er meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt hat. Schneller als der Spinfire ist er mitnichten, Effet produziert er ne ganze Ecke weniger und er spielt sich auch deutlich "schwammiger" als der Spinfire. Wer wie ich eine Vorliebe für harte, direkte, schnelle Kurznoppen hat, ist mit der Vorgängerversion wohl nach wie vor besser beraten. Dabei fand ich das weichere Spielgefühl gar nicht mal so unangenehm, aber wirklich mehr Dynamik ergibt sich daraus irgendwie nicht - da bin ich mit dem Spinfire sicherer, schneller und im Aufschlag wie im Topspin spinniger unterwegs.
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von vhmlnox »

Habe den Spinfire (grün, 1,6 mm) jetzt drei Trainigseinheiten auf einem Invictus auf der Vorhand gespielt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass dem Belag sein Name im Weg steht. Er hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Spinfire gemein (abgesehen davon, dass beides schnelle KN sind): Der Schwamm ist anders, die Gummimischung ist anders, die Noppen sind anders geformt und sind geriffelt statt glatt. Der Spinfire Extrem hat im Spielverhalten viel mehr Ähnlichkeit mit den Waranen als mit Firestorm/Greenstorm/Spinfire.
Stärken des Spinfire Extrem sind: Block, Konter, Flip und vor allem der Schuss (ich habe noch nie mit so hoher Quote schießen können, egal ob gegen Spin, leer oder auf Unterschnitt) sowie die erstaunliche Sicherheit trotz hohem Grundtempo. Der Katapult spricht etwas früher an als beim Spinfire, ist aber schön steuerbar. Schwächen sind ggü. dem Spinfire die geringere Spinerzeugung sowie die Unterschnittabwehr - hier ist der Spinfire eine Bank, während man beim Spinfire Extrem schon stark das Handgelenk einsetzen muss. Der Ballabsprung ist merklich flacher als beim Spinfire, was je nach Schlag einen Vor- oder Nachteil darstellen kann. Eröffnen geht sehr gut mit langer Armbewegung, dann kommen die Bälle sicher und flach - ein kurzes Anreißen wie beim Spinfire reicht aber meistens nicht.
Kurzum: Ein wirklich gelungener moderner, variabler und schneller BKS-Belag, der auch noch sehr leicht ist.
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von nordnoppe »

Auch nicht mein Teil in 1.6mm! Gespielt auf VH, Flipmöglichkeiten = sind nicht da! Der Sinn dieses Belages ist eher auf der RH als Defensiv-KN so wie es die Jungs von WRM demonstriert haben. Wer mit dem Teil zurecht kommt, sollte aber nach meiner Meinung den KTL MagicPower in Betracht ziehen, kostet über die China-Kanäle nur 1/4tel davon und spielt sich sehr ähnlich(Die Version mit dem weissen Cover mit roter Schrift).
Haupt-Schläger
BTY Garadia ALC // VH Waran 1.5mm // KingRoc 1.0mm

Schläger Doppel
BTY Viscaria light// VH Waran 1.5mm // RH 388C1 1.2mm

Gegen LN/Antis
BTY Innerforce AL //Bomb Hammer 0.8 Avalox // Nashorn PRO 1.0

Schon mal gespielt:
Pluto, Degu 1 & 2, 889, 889-2,Uranus, MilliTal II, 888, Burnout, FS802-1, FS 802, FS 802-40, FS799, Diamant, KingRoc, KoKu 119II , 8228A, KoKu 110, Greenstorm, Firestorm....
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Re: MSP Spinfire in Extrem

Beitrag von Holg »

vhmlnox hat geschrieben: Montag 11. Mai 2026, 16:09 Habe den Spinfire (grün, 1,6 mm) jetzt drei Trainigseinheiten auf einem Invictus auf der Vorhand gespielt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass dem Belag sein Name im Weg steht. Er hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Spinfire gemein (abgesehen davon, dass beides schnelle KN sind): Der Schwamm ist anders, die Gummimischung ist anders, die Noppen sind anders geformt und sind geriffelt statt glatt. Der Spinfire Extrem hat im Spielverhalten viel mehr Ähnlichkeit mit den Waranen als mit Firestorm/Greenstorm/Spinfire.
Stärken des Spinfire Extrem sind: Block, Konter, Flip und vor allem der Schuss (ich habe noch nie mit so hoher Quote schießen können, egal ob gegen Spin, leer oder auf Unterschnitt) sowie die erstaunliche Sicherheit trotz hohem Grundtempo. Der Katapult spricht etwas früher an als beim Spinfire, ist aber schön steuerbar. Schwächen sind ggü. dem Spinfire die geringere Spinerzeugung sowie die Unterschnittabwehr - hier ist der Spinfire eine Bank, während man beim Spinfire Extrem schon stark das Handgelenk einsetzen muss. Der Ballabsprung ist merklich flacher als beim Spinfire, was je nach Schlag einen Vor- oder Nachteil darstellen kann. Eröffnen geht sehr gut mit langer Armbewegung, dann kommen die Bälle sicher und flach - ein kurzes Anreißen wie beim Spinfire reicht aber meistens nicht.
Kurzum: Ein wirklich gelungener moderner, variabler und schneller BKS-Belag, der auch noch sehr leicht ist.
Das kann ich weitestgehend gut nachvollziehen! Ich habe ihn kürzlich auch noch einmal ein wenig gespielt und finde ihn in Block und Schuss schon nicht schlecht. Beim Schuss mach ich teilweise schon mehr Fehler (mal ins Netz, oft aber drüber) als mit dem gewohnten Spinfire.
Größte Schwächen sind für mich die mangelhafte Rotationsentwicklung und die Eröffnung (kurz anreißen geht nicht oder zu oft ins Netz).
Wie Du sagst: der hat mit dem normalen Spinfire viel zu wenig zu tun, um so zu heißen und deshalb hat er mich persönlich enttäuscht. Das Geld hätte ich mir sparen können!

LG
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