achim hat geschrieben: ↑Montag 27. Juli 2026, 17:40
@Holg
Holg, ich sehe da einen Widerspruch in der Sache:
Du testest Hölzer wie Re-Impact Hyperion, -M3 Select oder andere Marken und befindest sie als gut – obwohl Du eigentlich gar nicht mehr wechseln willst,
weil Du deine Kombi seit Jahren spielst
und selbst sagt, dass Du damit so gut bist wie nie zuvor!
Um ein anderes Holz überhaupt beurteilen zu können, musst Du Dich erst daran gewöhnen
– und genau das bringt Dein eigenes, eingespieltes Spiel doch unnötig in Gefahr, oder?
Macht das wirklich Sinn, wenn man eigentlich schon das Beste für sich gefunden hat?
Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch! Die Dreams und das Hyperion teste ich, weil Du mich angeschrieben hattest und es mir angeboten hast. Da mir einige User (4olaf und Graupe z.B) und auch Du selbst zuvor berichtet hatten, dass deine aktuellen Hölzer mit den Modellen von früher kaum noch etwas zu tun hätten und sich ganz anders spielen würden, war ich auch einfach sehr neugierig. Zudem bin ich einfach immer neugierig und offen für neue Erfahrungen. Das ich mit meinem aktuellen Holz sehr zufrieden bin, habe ich immer offen kommuniziert. Es hätte ja auch sein können, dass ich mich so in ein Re-Impact Holz verliebe, das ein Wechsel sinnvoll gewesen wäre.
Ich spiele seit fast 40 Jahren Tischtennis und habe schon sehr viel Zeug gespielt und ausprobiert. Ich weiß schon, worauf ich mich einlasse. Ich versichere Dir außerdem , dass ich mich intensiv mit deinen Hölzern auseinandergesetzt habe und da durchaus viele Stunden mit trainiert habe!
Was die Sicherheit mit dem eingespielten Setup angeht, gebe ich dir teilweise recht. Zwischendurch kann man sich da durchaus selbst so verwirren, dass die Sicherheit etwas runter geht. Das ist mir in der Sommerpause aber relativ egal und ich werde ab nun auch vorwiegend nur noch mit meinem Hauptschläger trainieren. Ich kann mich eigentlich immer recht schnell wieder umstellen. Eventuell gibt es ja auch tatsächlich sowas wie den von Dir kürzlich erläuterten "Trainereffekt". Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, dass mir die Testerei geschadet hätte.
Testen macht mir einfach enorm viel Spaß. Wie der kluge User Bamboole (R.I.P.) mal schrieb:
Ich teste also bin ich
Liebe Grüße
Holger
PS: Ein M3 Select hatte ich übrigens noch nie in Händen. Da verwechselst Du etwas.
Zum Hyperion werde ich demnächst nochmal ausführlicher schreiben. Damit spiele ich ab und zu immer noch ganz gerne!
danke für die ausführliche Klärung – und zunächst eine Korrektur meinerseits:
Du hast recht, das M3 Select hattest Du nie in der Hand, das habe ich verwechselt. Entschuldige den Fehler.
Du hast auch recht, dass ich Dich selbst angeschrieben und die Hölzer angeboten hatte – das relativiert meinen Punkt von damals, und ich nehme das gerne so an.
Deine Offenheit und Neugier in allen Ehren, das ist eine gute Eigenschaft für einen Spieler.
Schön zu hören, dass der "Trainereffekt" auch aus Deiner Sicht plausibel klingt, und dass Dir das Testen trotz allem keinen Schaden zugefügt hat.
Ich bin gespannt auf Deinen ausführlicheren Bericht zum Hyperion; allerdings dann themengerecht unter Hyperion senden..
PS:
Da ich Dich ja eben fälschlicherweise mit dem M3 Select in Verbindung gebracht hatte – wie wäre es, wenn wir das jetzt einfach nachholen?
Ich würde Dir gerne auch das M3 Select zum Testen anbieten, wenn Du Lust hast.
Viele Grüße
Achim
Verba movent, exempla trahunt. – Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Dum spiro, aedifico. | Lude animo et mente.
Rendler-Hölzer seit 1999 | 24 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
Das Prinzip ist erklärbar, die Erfahrung nicht.
„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut." info@re-impact.de | www.re-impact.de | Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
achim hat geschrieben: ↑Freitag 31. Juli 2026, 07:30
Da ich Dich ja eben fälschlicherweise mit dem M3 Select in Verbindung gebracht hatte – wie wäre es, wenn wir das jetzt einfach nachholen?
Ich würde Dir gerne auch das M3 Select zum Testen anbieten, wenn Du Lust hast.
Viele Grüße
Achim
Lieber Achim,
da ich mich nun intensiver auf die Saison vorbereiten möchte und es in einem guten Monat am 4.9. schon wieder losgeht, möchte ich vorerst keine weiteren Hölzer testen. Eventuell im Dezember in der kurzen Winterpause oder sonst gern ab nächsten Mai wieder!
Neugierig bin ich natürlich schon
Noch ein Gedanke zum Thema Spin, der viele vielleicht überrascht:
Der höchste Spinfaktor entsteht genau dann, wenn der Rollwiderstand am höchsten ist – das wirkt zunächst paradox, ist aber logisch:
Ein hoher Rollwiderstand bedeutet, dass der Ball auf dem Belag nicht einfach durchrutscht, sondern greift und sich stattdessen abrollt.
Genau diese Energie, die sonst als reine Gleitreibung verloren ginge, wird in Rotation umgewandelt.
Voraussetzungen dafür sind unter anderem eine ausreichende Kontaktzeit auf dem Belag, ein streifender statt direkter Schlägerwinkel
und eine griffige, nicht zu glatte Oberfläche.
Meine Hypothese:
Auch das ist meine Beobachtung aus der Praxis, keine gemessene, bewiesene Aussage.
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Krass. Danke Achim, das überrascht wohl die meisten hier.
Ist das der Grund warum mit einem klebrigen Hurricane mehr Spin als mit einem Dr.Neubauer Gorilla erzeugt wird?
Ein Gedanke, den ich einfach mal mit Euch teilen möchte, weil er mich nach all den Jahren immer noch begeistert:
In der Schlägerkante meiner Hölzer befindet sich ein spezieller Mechanismus – ein Parallelogramm, das die gewünschten Spielreflektionen gezielt auf die jeweilige Schlagfläche überträgt.
Das ist im Grunde der eigentliche Kern hinter dem Zusammenspiel von Diagonalen, Asymmetrie und Griffhaltung, über das ich hier immer wieder schreibe.
Dahinter stecken Jahrzehnte an Entwicklungsarbeit und insgesamt 18 Erfindungen, die erst zusammen dieses Gesamtsystem ergeben.
Wie genau dieser Mechanismus konstruiert ist, bleibt mein Betriebsgeheimnis – aber dass es ihn gibt und wie er wirkt, wollte ich einfach mal mit Euch teilen,
weil ich selbst nach all der Zeit noch fasziniert davon bin, wie alles zusammenpasst.
Manchmal denke ich, es ist einfach Science Fiction meiner Zeit voraus.
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bombtalent hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 12:51
Krass. Danke Achim, das überrascht wohl die meisten hier.
Ist das der Grund warum mit einem klebrigen Hurricane mehr Spin als mit einem Dr.Neubauer Gorilla erzeugt wird?
Guter Vergleich, aber hier muss man zwei ganz unterschiedliche Belagkategorien unterscheiden:
Der Hurricane 3 ist ein klassischer Offensiv-Belag mit hoher Griffigkeit – das ist etwas anderes als Klebrigkeit, aber genau diese Griffigkeit erzeugt den hohen Rollwiderstand,
der laut meiner Hypothese für die legendären Spinwerte sorgt.
Der Gorilla dagegen ist m. A. ein klassischer Anti-Topspin-Belag mit Noppen außen – ähnlich wie eine lange Noppe OX. Die Noppenspitzen selbst sind zwar keine durchgehend glatte Fläche,
aber im Spielverhalten wenig griffig: Der Ball rutscht dort eher durch, statt zu greifen. Ein echter Anti erzeugt dabei gar keinen eigenen Spin, sondern kehrt den eingehenden Spin des Gegners um.
Egal ob auf einer oder beiden Seiten gespielt:
Beim klassischen Anti geht es letztlich immer ums Spinspiel.
Glanti dagegen ist eher auf Blockkonter ausgelegt – eine andere taktische Rolle als der klassische Anti.
Weil der klassische Anti selbst keinen Spin aufbaut, braucht er ein schnittreiches Holz, um die Umkehrwirkung überhaupt zu ermöglichen. Bei einem Glanti ist das eher nicht nötig,
weil die Bälle sonst hochsteigen würden, wenn zu viel Spin im Ball ist.
Bei Re-Impact sind übrigens griffige Beläge grundsätzlich besser geeignet als klebrige – klebrige Beläge können in Kombination mit statischer Aufladung unberechenbar werden,
während ein griffiger Belag darauf nicht in gleicher Weise reagiert.
Das ist also kein Gegenbeispiel zu meiner Hypothese, sondern zeigt eher, wie unterschiedlich diese Belagwelten funktionieren und wie wichtig
das jeweils passende Zusammenspiel mit dem Holz ist.
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achim hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 11:58Noch ein Gedanke zum Thema Spin, der viele vielleicht überrascht:
Der höchste Spinfaktor entsteht genau dann, wenn der Rollwiderstand am höchsten ist – das wirkt zunächst paradox, ist aber logisch:
Ein hoher Rollwiderstand bedeutet, dass der Ball auf dem Belag nicht einfach durchrutscht, sondern greift und sich stattdessen abrollt.
Genau diese Energie, die sonst als reine Gleitreibung verloren ginge, wird in Rotation umgewandelt.
Voraussetzungen dafür sind unter anderem eine ausreichende Kontaktzeit auf dem Belag, ein streifender statt direkter Schlägerwinkel
und eine griffige, nicht zu glatte Oberfläche.
Meine Hypothese:
Auch das ist meine Beobachtung aus der Praxis, keine gemessene, bewiesene Aussage.
Liebe KI,
Wie hoch ist der Erkenntnisgewinn dieses Postes auf einer Skala von 0-100?
Auf einer Skala von 0 bis 100 liegt der tatsächliche Erkenntnisgewinn für einen Tischtennisspieler bei etwa 15 bis 20.
Die Aussage beschreibt im Kern ein altbekanntes Grundprinzip, nutzt dafür aber physikalisch unpassende Begriffe, was mehr verwirrt als hilft:
1. Falscher Begriff: Im Tischtennis spricht man nicht von "Rollwiderstand", sondern von Haftreibung (Grip) und der elastischen Verformung von Obergummi und Schwamm. Der Ball "rollt" im Treffpunkt nicht über den Belag, sondern haftet für wenige Millisekunden fest, während das Obergummi mitgeht und den Ball mit Rotation katapultiert.
2. Trivialer Kern: Dass eine griffige Oberfläche, ein tangentialer (streifender) Treffpunkt und eine ausreichende Ballkontaktzeit nötig sind, um viel Spin zu erzeugen, gehört zum Basiswissen jedes Spielers.
3. Kein praktischer Nutzen: Die Erklärung liefert keine neue Erkenntnis für die Schlägerhaltung, die Materialauswahl oder die Bewegungsausführung. Im Gegenteil: Die Idee vom "Abrollen" kann sogar zu falschen Vorstellungen über den Balltreffpunkt führen.
Fazit: Der Text verpackt das Standardwissen "Grip + richtiger Winkel = Spin" in eine scheinbar komplexe physikalische Hypothese. Der praktische Mehrwert am Tisch geht gegen Null.
achim hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 17:04
bombtalent hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 12:51
Krass. Danke Achim, das überrascht wohl die meisten hier.
Ist das der Grund warum mit einem klebrigen Hurricane mehr Spin als mit einem Dr.Neubauer Gorilla erzeugt wird?
Guter Vergleich, aber hier muss man zwei ganz unterschiedliche Belagkategorien unterscheiden:
Der Hurricane 3 ist ein klassischer Offensiv-Belag mit hoher Griffigkeit – das ist etwas anderes als Klebrigkeit, aber genau diese Griffigkeit erzeugt den hohen Rollwiderstand,
der laut meiner Hypothese für die legendären Spinwerte sorgt.
Der Gorilla dagegen ist m. A. ein klassischer Anti-Topspin-Belag mit Noppen außen – ähnlich wie eine lange Noppe OX. Die Noppenspitzen selbst sind zwar keine durchgehend glatte Fläche,
aber im Spielverhalten wenig griffig: Der Ball rutscht dort eher durch, statt zu greifen. Ein echter Anti erzeugt dabei gar keinen eigenen Spin, sondern kehrt den eingehenden Spin des Gegners um.
Egal ob auf einer oder beiden Seiten gespielt:
Beim klassischen Anti geht es letztlich immer ums Spinspiel.
Glanti dagegen ist eher auf Blockkonter ausgelegt – eine andere taktische Rolle als der klassische Anti.
Weil der klassische Anti selbst keinen Spin aufbaut, braucht er ein schnittreiches Holz, um die Umkehrwirkung überhaupt zu ermöglichen. Bei einem Glanti ist das eher nicht nötig,
weil die Bälle sonst hochsteigen würden, wenn zu viel Spin im Ball ist.
Bei Re-Impact sind übrigens griffige Beläge grundsätzlich besser geeignet als klebrige – klebrige Beläge können in Kombination mit statischer Aufladung unberechenbar werden,
während ein griffiger Belag darauf nicht in gleicher Weise reagiert.
Das ist also kein Gegenbeispiel zu meiner Hypothese, sondern zeigt eher, wie unterschiedlich diese Belagwelten funktionieren und wie wichtig
das jeweils passende Zusammenspiel mit dem Holz ist.
Hier ist wohl ein Ironiedetektor kaputt.
Gucke so alle ein bis zwei Wochen in de Re-Impact Threads und fühle mich gut unterhalten.
Danke an alle Beiteiligten!
ClausTrophobie hat geschrieben: ↑Dienstag 4. August 2026, 10:23
achim hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 17:04
bombtalent hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 12:51
Krass. Danke Achim, das überrascht wohl die meisten hier.
Ist das der Grund warum mit einem klebrigen Hurricane mehr Spin als mit einem Dr.Neubauer Gorilla erzeugt wird?
Guter Vergleich, aber hier muss man zwei ganz unterschiedliche Belagkategorien unterscheiden:
Der Hurricane 3 ist ein klassischer Offensiv-Belag mit hoher Griffigkeit – das ist etwas anderes als Klebrigkeit, aber genau diese Griffigkeit erzeugt den hohen Rollwiderstand,
der laut meiner Hypothese für die legendären Spinwerte sorgt.
Der Gorilla dagegen ist m. A. ein klassischer Anti-Topspin-Belag mit Noppen außen – ähnlich wie eine lange Noppe OX. Die Noppenspitzen selbst sind zwar keine durchgehend glatte Fläche,
aber im Spielverhalten wenig griffig: Der Ball rutscht dort eher durch, statt zu greifen. Ein echter Anti erzeugt dabei gar keinen eigenen Spin, sondern kehrt den eingehenden Spin des Gegners um.
Egal ob auf einer oder beiden Seiten gespielt:
Beim klassischen Anti geht es letztlich immer ums Spinspiel.
Glanti dagegen ist eher auf Blockkonter ausgelegt – eine andere taktische Rolle als der klassische Anti.
Weil der klassische Anti selbst keinen Spin aufbaut, braucht er ein schnittreiches Holz, um die Umkehrwirkung überhaupt zu ermöglichen. Bei einem Glanti ist das eher nicht nötig,
weil die Bälle sonst hochsteigen würden, wenn zu viel Spin im Ball ist.
Bei Re-Impact sind übrigens griffige Beläge grundsätzlich besser geeignet als klebrige – klebrige Beläge können in Kombination mit statischer Aufladung unberechenbar werden,
während ein griffiger Belag darauf nicht in gleicher Weise reagiert.
Das ist also kein Gegenbeispiel zu meiner Hypothese, sondern zeigt eher, wie unterschiedlich diese Belagwelten funktionieren und wie wichtig
das jeweils passende Zusammenspiel mit dem Holz ist.
Hier ist wohl ein Ironiedetektor kaputt.
Gucke so alle ein bis zwei Wochen in de Re-Impact Threads und fühle mich gut unterhalten.
Danke an alle Beiteiligten!
Großer Widerspruch, den ich hier sehe:
Wenn Du diesen Thread abonniert hast, um informiert zu werden, aber gleichzeitig sagst, meine Beiträge nicht lesen zu wollen
– wie soll das praktisch funktionieren?
Selbst wenn Du mich über die Ignorierfunktion ausblendest, tauchen meine Beiträge als Zitat trotzdem wieder auf, sobald andere Nutzer darauf antworten.
Das ist letztlich Dein persönliches Problem, aber kein Forenproblem:
Wenn jemand auf einen Beitrag antwortet, lässt sich die Quelle, auf die sich die Antwort bezieht, gar nicht sinnvoll ausblenden
– sonst verliert die Antwort selbst ihren Zusammenhang.
Meine Hypothese dazu:
Wenn Du die Antworten anderer lesen möchtest, die sich auf meine Beiträge beziehen, aber gleichzeitig sagst, meine Beiträge selbst nicht lesen zu wollen
– dann läuft das am Ende darauf hinaus, dass es Dir nicht um das Ausblenden von Inhalten geht, sondern eher darum, mich persönlich nicht respektieren zu wollen,
während der Rest der Diskussion, die ohne mich gar nicht existieren würde, trotzdem interessant für Dich bleibt.
Ausdrücklich dazu:
Das ist meine persönliche Einschätzung, keine bewiesene Aussage über Deine tatsächlichen Beweggründe.
Zuletzt geändert von achim am Mittwoch 5. August 2026, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Rendler-Hölzer seit 1999 | 24 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
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bombtalent hat geschrieben: ↑Dienstag 4. August 2026, 10:16
achim hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 11:58 Genau diese Energie, die sonst als reine Gleitreibung verloren ginge, wird in Rotation umgewandelt.
1. Falscher Begriff: Im Tischtennis spricht man nicht von "Rollwiderstand", sondern von Haftreibung (Grip) und der elastischen Verformung von Obergummi und Schwamm. Der Ball "rollt" im Treffpunkt nicht über den Belag, sondern haftet für wenige Millisekunden fest, während das Obergummi mitgeht und den Ball mit Rotation katapultiert.
Vielleicht ist das Hastspalterei aber eigentlich ganz interessant denn ich habe mich immer gefragt warum ein harter Schwamm beim Topspin mehr Grip aufbaut als ein weicher obwohl dessen Kontaktzeit länger ist.
Die obigen Aussagen sollten unbestritten sein. Trotzdem gibt es natürlich auch physische Rollwiederstand sobald etwas über etwas anderem verformbaren abrollt. Deswegen läuft ein harter Rennradreifen besser ab als ein weicherer. Rollt jetzt ein Ball über einen weichen Belag ab, verformt er diesen zweifellos was Dissipationsenergie erzeugt welche im Sinne der Anwendung nutzlos verpufft. Ebenso erzeugen klebrige Beläge eine gewisse Dissipation worauf u.a. das Einbremsen von Noppen wie dem DG beruht.
Gleitreibung ist natürlich wieder etwas anderes, erzeugt aber auch Verlustleistung wenn der Ball rutscht und ist außerdem bekanntlich geringer als Haftreibung.
ClausTrophobie hat geschrieben: ↑Mittwoch 5. August 2026, 09:22
Moin,
ich vermute, dass Du Dich verlesen hast: "Ironie"!="Ignorieren"
Sonst habe ich keine Ahnung, was Deine Ausführungen mit meinen zu tun haben sollen.
Tschö Claus
danke für die Klärung – Du hast recht, das war ein Missverständnis meinerseits bei diesem konkreten Wort.
Meine Antwort bezog sich eigentlich eher auf frühere Äußerungen von Dir in einem anderen Thread, wo Du ähnliche Gedanken zum Ausblenden geäußert hattest.
Ich wollte damit niemanden belehren, nur den Widerspruch grundsätzlich ansprechen.
Alles gut, Tschö
Achim
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graupe007 hat geschrieben: ↑Mittwoch 5. August 2026, 10:40
bombtalent hat geschrieben: ↑Dienstag 4. August 2026, 10:16
achim hat geschrieben: ↑Montag 3. August 2026, 11:58 Genau diese Energie, die sonst als reine Gleitreibung verloren ginge, wird in Rotation umgewandelt.
1. Falscher Begriff: Im Tischtennis spricht man nicht von "Rollwiderstand", sondern von Haftreibung (Grip) und der elastischen Verformung von Obergummi und Schwamm. Der Ball "rollt" im Treffpunkt nicht über den Belag, sondern haftet für wenige Millisekunden fest, während das Obergummi mitgeht und den Ball mit Rotation katapultiert.
Vielleicht ist das Hastspalterei aber eigentlich ganz interessant denn ich habe mich immer gefragt warum ein harter Schwamm beim Topspin mehr Grip aufbaut als ein weicher obwohl dessen Kontaktzeit länger ist.
Die obigen Aussagen sollten unbestritten sein. Trotzdem gibt es natürlich auch physische Rollwiederstand sobald etwas über etwas anderem verformbaren abrollt. Deswegen läuft ein harter Rennradreifen besser ab als ein weicherer. Rollt jetzt ein Ball über einen weichen Belag ab, verformt er diesen zweifellos was Dissipationsenergie erzeugt welche im Sinne der Anwendung nutzlos verpufft. Ebenso erzeugen klebrige Beläge eine gewisse Dissipation worauf u.a. das Einbremsen von Noppen wie dem DG beruht.
Gleitreibung ist natürlich wieder etwas anderes, erzeugt aber auch Verlustleistung wenn der Ball rutscht und ist außerdem bekanntlich geringer als Haftreibung.
Nur so ein Gedanke für die Sommerpause …
Interessante Diskussion, danke für die Präzisierungen!
Egal welcher genaue physikalische Mechanismus im Detail greift – am Ende ist es immer eine Form von Reibung, die zwischen Ball und Belag entsteht, und genau diese Reibung erzeugt
letztlich die Rotationsbewegung des Balls.
Mir ging es ursprünglich um genau diesen Kerngedanken, nicht um Haarspalterei bei der exakten Begrifflichkeit.
Verba movent, exempla trahunt. – Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
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