ARMSTRONG Twister

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Referre »

martinspin hat geschrieben:3. Trainingseinheit mit dem Twister

Im heutigen Training war Störspiel am Tisch dran. Der Schlag war wirklich sehr kontrolliert und die Fehlerquote extrem gering. Ich sag das auch deshalb, weil ich nicht der Störspieler am Tisch bin. Die US-Blocks haben tatsächlich die getestete SU, die kann bei entsprechend hoher Rotation schon ziemlich hoch sein. Bei härteren Bällen empfiehlt sich der Schupfblock mit minimaler Bewegung nach vorne. Die Differenzierung zwischen diesen beiden Techniken klappt auch hervorragend. Der wichtigste Punkt ist der, dass die Kontrolle zwar sehr hoch ist und die Gefährlichkeit gegenüber Angreifern eher klein ist.
Im Trainingsmatch hatte ich einen aufstrebenden Jungen als Gegner, der mich glatt abgeschossen hat mit dem Störspiel. Als ich im zweiten Satz auf Block- und Konterspiel umgestellt habe, hab ich den Satz deutlich gewonnen. Der Störeffekt ist wesentlich höher bei NI-Technik. Ich hab nur noch lange AS serviert und damit hatte er schon grosse Probleme. Wie im Test beschrieben, taucht der Ball sehr schnell ab und ist schwierig, hart anzugreifen.
Der US-Block oder Return mit DS ist als Variante gefährlich. Besser ist Flip und Konter. Mit dem Twister gelingen sogar Konterduelle mit erfahrenen Leuten gegen Noppen.
Für mich stellt sich immer mehr raus, dass die absolute Stärke des Belags im Block- und Konterspiel liegt. Ein Angriffsball ist tödlich, wenn der Ball gut liegt und die Abwehr kann auch in Notsituationen genug SU generieren. Am gefährlichsten spielt es sich trotzdem bei Block und Konter.
Oh Mann ! .. Du machst mir echt den Mund wässrig !!!! :flame:
Heute ist übrigens 'Ausrollung' :walk: :clown: :jump: :tube: :dance: :party: ,
wenn es DPD schafft in unser Schneechaos vorzudringen !
Dann gibt es heute Abend mein Noppenrevival !
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Noppenstruller »

stimmt, dass ist echt fies; habe mir das Teil jetzt auch bestellt...
Holz:Donic Persson Impuls 7.0
VH: (rot) Nittaku Fastarc C1, ca. 2,0mm
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Erst hatte ich kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu.
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

Noppenstruller hat geschrieben:stimmt, dass ist echt fies; habe mir das Teil jetzt auch bestellt...
Schade, dass ich nix daran verdiene, wenn ich eine LN featuren tue - Mit dem Neptune z.B. hätte ich bestimmt schon einen guten Schnitt gemacht. :D
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Bono »

Mach doch ne Noppenberatungsstelle auf. Kann man ganz gut mit Erotikzubehör verbinden... :mrgreen:
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Cogito »

@bono

Du bist Schuld ! :mrgreen:

Ich wollte gerade einen Twister kaufen eben wegen deiner positiven Kritik (=> Gegner zu eiern, keine Probleme bei der Aufschlagannahme ...). Rechtzeitig las ich dann noch von dir zum Thema Aufschlagannahme "aber man muss den Effet des Aufschlags richtig einschätzen und entsprechend reagieren.". Also Twister wieder abbestellt und stattdessen den von dir geschätzten 012 in Japan geordert. Gestern getestet: gegen jemanden, den ich mit dem D.Tecs nach Belieben eindose, 1:3 verloren (der gewonnene 1. Satz war mit dem D.Tecs, dann jammerte er, und ich nahm die Kelle mit dem 012.) Wobei ich den Eindruck hatte, dass der Belag ein flotteres Holz braucht - zumindet für tischnahes Spiel; die Druckschupfs und Angriffschläge hatten zu wenig Dampf (gespielt auf Tachi 4005). Ich werde ihm nochmal eine Chance auf dem WEL 2 geben.

Wenn das dann auch nichts ist, kommst du auf die Liste :rtfm: meiner Kontraindikatoren.
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

Bono hat geschrieben:Mach doch ne Noppenberatungsstelle auf. Kann man ganz gut mit Erotikzubehör verbinden... :mrgreen:
Da wären der Phantasie wohl keine Grenzen gesetzt :D
Cheers, Martin

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Bono »

Ich finde den 0012 nach wie vor super. Echt tolle Ballwechsel wegen der guten Kontrolle und keine doofen Fehler gegen Aufschläge. Ist immer die Frage, was man so braucht. Mit dem Phantom spiele ich gegen alle Leute gleich gut und es geht echt darum, wer besser ist. Mit dem Twister verliere ich gegen jeden, der hauen kann, mit dem FL2 gegen jeden Schupfer. Und Grass ist mir manchmal zu unkontrolliert in der Abwehr - dafür schießen die Leute die Bälle neben die Platte und schreien danach Mama. Ich habe jetzt hier folgende Beläge unbenutzt und eingepackt vor mir liegen: Stachelfeuer, Akkadi L1 und Screw One. Meine größte Hoffnung setze ich in den Stachelfeuer (Noppengeometrie ca. Grass, Noppenanordnung zwischen Grass und Phantom 0012, bzw. 007). Was Du so genau brauchst, weiß ich halt nicht. Jeder spielt anders. Aber von mir aus, setz mich auf diese Liste...
Cogito hat geschrieben:@bono

Du bist Schuld ! :mrgreen:

Ich wollte gerade einen Twister kaufen eben wegen deiner positiven Kritik (=> Gegner zu eiern, keine Probleme bei der Aufschlagannahme ...). Rechtzeitig las ich dann noch von dir zum Thema Aufschlagannahme "aber man muss den Effet des Aufschlags richtig einschätzen und entsprechend reagieren.". Also Twister wieder abbestellt und stattdessen den von dir geschätzten 012 in Japan geordert. Gestern getestet: gegen jemanden, den ich mit dem D.Tecs nach Belieben eindose, 1:3 verloren (der gewonnene 1. Satz war mit dem D.Tecs, dann jammerte er, und ich nahm die Kelle mit dem 012.) Wobei ich den Eindruck hatte, dass der Belag ein flotteres Holz braucht - zumindet für tischnahes Spiel; die Druckschupfs und Angriffschläge hatten zu wenig Dampf (gespielt auf Tachi 4005). Ich werde ihm nochmal eine Chance auf dem WEL 2 geben.

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

4. Trainingseinheit mit dem Twister

Wegen der relativen Ungefährlichkeit des Twisters beim tischnahen Störspiel, trainiere ich zurzeit ausschliesslich Block- und Konterspiel auf der RH. Nochmals kurz daran erinnert sei, dass sich der Lappen nicht für EX-GLN-Spieler eignet. Der NI-Block ist auch wie ein NI-Block zu spielen. Die Schlägerhaltung ist effizienter mit dem RH-Griff (Daumen ragt in das Schlägerblatt hinein) und leicht geschlossenem Schlägerblatt als mit dem Neutralgriff und mehr offenem Schlägerblatt. Beim Thema Griff kommt mir in den Sinn, dass es sogar effiziente ist, den Griff je nach Schlag zu wechseln, bzw. den Schläger in der Hand zu drehen. Der mehr zentrale Balltreffpunkt liefert mehr Störeffekt im Sinne von 'abtauchenden Bällen'. Gegen stark rotierende Topspins ist der RH-Griff effizienter, da die Bälle mehr gedrückt werden können. Gegen eher schnittlose Angriffsbälle und beim Servicereturn ist der Neutralgriff die besserer Wahl.
Wie in einem früheren Posting erwähnt, braucht es eine gewisse Differenzierung bezüglich der ankommenden Bälle und darum funzt auch Hinhalten alla GLN nicht wirklich. Der Twister will sehr aktiv gespielt werden und erst dann entwickelt er sein volles Potential. Der Druckschupf ist gefährlich bei einer drückvollen Bewegung nach vorne und langer Platzierung. Halblange Bälle sind einfach zu harmlos und sind eine Einladung für den Gegner ('Lizenz zum Töten').

'Bono' hat absolut recht, wenn er meint, dass mit dem Belag konsequent am Tisch gespielt werden sollte. Er braucht eine tischnahes Spiel mit deutlicher Orientierung nach vorne und dann ist das auch gefährlich.

Der Belag ist zwar butterweich und es muss im Spiel konsequent hart und direkt angegriffen werden. Eigentlich ein sehr merkwürdiges Gegensatzpaar, das den erfolgreichen Umgang mit dem Twister auf den Punkt bringt.
Cheers, Martin

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Referre »

Cogito hat geschrieben:@bono

Du bist Schuld ! :mrgreen:

Ich wollte gerade einen Twister kaufen eben wegen deiner positiven Kritik (=> Gegner zu eiern, keine Probleme bei der Aufschlagannahme ...). Rechtzeitig las ich dann noch von dir zum Thema Aufschlagannahme "aber man muss den Effet des Aufschlags richtig einschätzen und entsprechend reagieren.". Also Twister wieder abbestellt und stattdessen den von dir geschätzten 012 in Japan geordert. Gestern getestet: gegen jemanden, den ich mit dem D.Tecs nach Belieben eindose, 1:3 verloren (der gewonnene 1. Satz war mit dem D.Tecs, dann jammerte er, und ich nahm die Kelle mit dem 012.) Wobei ich den Eindruck hatte, dass der Belag ein flotteres Holz braucht - zumindet für tischnahes Spiel; die Druckschupfs und Angriffschläge hatten zu wenig Dampf (gespielt auf Tachi 4005). Ich werde ihm nochmal eine Chance auf dem WEL 2 geben.

Wenn das dann auch nichts ist, kommst du auf die Liste :rtfm: meiner Kontraindikatoren.

Cogito: Kauf die den Piranja mit 1.2mm Schwamm und Du bist 'ne Waffe am Tisch.
Wer mehr auf Tanzmusik steht kann beim Twister bleiben :lol2:
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

Angreifer hat geschrieben:Wer mehr auf Tanzmusik steht kann beim Twister bleiben :lol2:
Mich erinnert der Twister mehr an klassische romantische Musik mit hohem technischem Niveau, viel Gefühl und sehr breiter Ausdruckspalette. Der Twister rockt definitiv nicht, für Tanzmusik ist er zu variabel, volkstümliche Musik geht beim ihm am Allerwertesten vorbei und Jazz ist ihm zu geradlinig, was ihm wirklich gefährlich werden kann.
Zuletzt geändert von martinspinnt am Sonntag 5. Dezember 2010, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
Cheers, Martin

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

Kurztest des Twister OX an der Ballmaschine
Ich hab mir eine grössere Direktheit erhofft, was auch tatsächlich eingetroffen ist. Die OX-Version ist nicht mehr so gefährlich beim Block- und Konterspiel. Im Angriff geht mehr wie mit der Schwammversion und liegt etwa auf dem Niveau des EXT bei etwas höherer Kontrolle und tieferer Gefährlichkeit. Abwehr mit der OX-Version geht kontrollierter und wohl auch etwas gefährlicher. Ich würde für mein Spiel auf jeden Fall die OX-Version der dünnen Schwammversion vorziehen.
Cheers, Martin

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von martinspinnt »

Holz für den Twister

Für den Twister mit dünnem Schwamm ist wohl ein schnelles und hartes Holz ideal. Es wäre wohl doch schade, wenn die guten Block- und Kontereigenschaften wegen einem zu weichen und langsamem Holz auf den Schwamm verzichtet werden müsste. Ich werde den Twister nächstens auf einem Yinhe T-6 oder gar T-11 testen und bin gespannt.
Cheers, Martin

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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Bono »

Auch hier nochmal so ´ne Zusammenfassung wie bei dem P2:

Was klappt mit dem Twister ox gut?

- Man kann jeden nicht zu stark unterschnittenen Aufschlag problemlos direkt (drop-kick) annehmen und kann nach kurzer Übungszeit zumindest die kürzeren Unterschnittaufschläge rüberschieben. Die Returns sind für den Gegner unangenehm.
- der Belag ist sehr sicher in der Abwehr. Nür Könnern gelingt es, zwei Schnittbälle des Twister schnell hintereinander zu ziehen (hochziehen geht natürlich öfter)
- Gegen Schupfer und Abwehrer kann man die Bälle ekelig nach vorne drücken bei waagerechtem Blatt
- Auf entsprechend langsamen Hözern gelingt der Stoppblock mit hängendem Blatt gut
- trifft man in der Abwehr gut genug, legt einem der Angreifer seinen Stopp auch schon mal direkt ins Netz
- der einzige Allroundbelag der langen Noppen, der für alle Varianten geeignet ist - Abwehr, Stoppblock und Konterangrifff


Was klappt mit dem Twister ox nicht gut?

- die Annahme langer Unterschnittauschläge gestaltet sich schwierig, da der Belag in diesem Moment schnittempfindlich wird
- nach etwas Spielerfahrung weiß man, bei welchen Bällen man in der Abwehr nicht voll reinhacken darf, damit der Ball nicht hinten raus segelt. Es ist mit der nötigen kurzen Bewegung kaum möglich, den Ball immer lang und flach genug zu returnieren. Auch wenn der Unterschnitt zum Teil maßiv ist, werden zu kurze und hohe Bälle vom Angreifer recht sicher abgeschossen.
- Die Schwammversion ist völlig anders zu spielen

Die Noppen des Twister sind wirklich butterweich - mitunter zu weich. Mir fehlte in dem halben Jahr mit ihm oft die notwendige Bremse in der Abwehr. An guten Tagen konnte ich aber durchgehend beidseitig Angriff spielen - dann war das Ding unbegreiflich ekelig.
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von HYBRID »

Mir hat der twister nicht so gut gefallen habe ihn mit schwamm gespielt muss einfach sagen es gibt bessere nöppchen :wink:
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Re: ARMSTRONG Twister

Beitrag von Noppenstruller »

Nach den doch positiven Testberichten von Martinspin und auch von DataCool (vom 25.11.2006)
habe ich mir den Twister, schwarz, mit 1,0mm Schwamm zugelegt und bin nach bisher 2 Trainingseinheiten recht begeistert von dem Belag. Die hier beschriebenen Eignungen für Block und Konterspiel kann ich nur bestätigen, der Belag passt bisher "fast" ideal zu meiner Spielweise. (mit der Rückhand nach Möglichkeit Allround mit offensiver Tendenz am Tisch)
Vom ersten Ball an hatte ich ein gutes, kontrolliertes und sicheres Gefühl mit diesem Belag auf meinem (fast steifen) OFF Holz. Da meine eigentliche Stärken auf der Vorhandseite liegen, ist es für mich sehr wichtig, dass ich mit der Rückhand locker,sicher und dennoch effektiv spielen kann und mein Hauptaugenmerk auf die Vorhand legen kann. Die einzigen Schläge wobei ich beim Twister "mehr" Konzentration benötige, bzw. wo er seine Schwächen hat, ist wenn sehr starker Unterschnitt auf die RH kommt. Wenn ich hier nur rüberlegen will bleibt er des öfteren im Netz hängen, also muß ich hier doch eine saubere NI-ähnlich US-Schupfbewegung nach vorne machen, wobei ich auch hier mit der richtigen " Handgelenkshacke" auch schön unangenehme US-Schnittbälle zustande bekomme.
Auch der Noppentoppspin, der bei "normalem", mäßigem und keinem Unterschnitt sehr gut funktioniert,
bleibt bei sehr starkem US sehr häufig (fast immer) im Netz hängen (aber dies hatte Martinspin ja auch schon treffend beschrieben) nur wenn ich voll durchziehe und dabei den Ball auch noch ideal treffe, kann kann ich "Glück" haben, dass der Erfolg da ist. Aber ansonsten ist es für mein Spiel ein schöner Belag, der richtig Spaß macht.
Ach ja, getest hatte ich den Belag auch meinem Impuls, 7,0, mit einem roten Donic Akkadi Taichi in 2,0mm auf der Vorhand. Meine Gegner waren von KL, bis Landesliga. (1 x Allroundspieler, bds. NI-Beläge, 1 x ein junger talentierter Angreifer und 1 x Barna-Konterspieler) Mit allen hatte ich zunächst ca. 45 Minuten Systemtraining gemacht und anschließend 2 Matches. Ich hatte dabei lediglich gegen den Allroundspieler einen Satz verloren, weil er auch im Stande ist starken US zu spielen und ich experimentiert habe, dh. ich habe nicht immer versucht der sichersten Ball zu spielen, sondern alle Schläge mal probiert und hierbei stellte sich das kurze Ablegen und der Noppentoppi desöfteren auch eben diesen starken US als die "falsche" Option heraus. Sobald ich jedoch zum Blocken, oder kontern kam, habe ich die Ballwechsel bestimmen können.
Holz:Donic Persson Impuls 7.0
VH: (rot) Nittaku Fastarc C1, ca. 2,0mm
RH: SpinLord Blitzschlag, schwarz, mit 1,0mm Schwamm

Erst hatte ich kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu.
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