Grundlegende Technik Gorilla

Alles über Anti-Topspin-Beläge

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Ballkünstler
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Ballkünstler »

genial :mrgreen:
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flatulenzio
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von flatulenzio »

Rocco hat geschrieben:Hier könnt ihr mal sehen, wie man richtig mit dem Gorilla spielt!!!
http://www.youtube.com/watch?v=RgTITpIxxUc

:ok: :meister:
:ugly: :ugly: :ugly:
Köstlich...
88-er Noppe
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von 88-er Noppe »

Wie sind das denn mit dem Gorilla auf einem Dr.Neubauer Barricade DEF-Holz aus? :o :?:
Kogser
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Kogser »

spielt doch bloss lieber noppe als diesen Anti-quatsch :ugly:

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Cucina
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Cucina »

Hat jemand Erfahrung in Sachen Gorilla auf Gladiator bzw. Kung Fu? Spiele ihn selber auf Matze All
Mattze
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Mattze »

Bin jetzt nach einer Saison mit dem A-B-S wieder zurück zum einzig wahren 0.6 mm Gorilla!

Als ich Anfang 08 den Gorilla in 0.6 mm das erste Mal versuchte, war ich nach ein paar Trainingsstunden richtig enttäuscht, weil ich kaum einen Schlagspin, Rollaufschlag zurückbrachte und kaum Kontrolle hatte. Bin dann zur Saison 09/10 auf den A-B-S in 1.2 mm gewechselt und soweit auch einigermaßen zufrieden. Kontrolliert war er, aber ein Schussspiel für die VH konnte ich damit auf der RH nicht aufbauen.

Anfang der Rückrunde war ich auf einem Turnier bei dem ich gegen ein Topspinmonster spielen musste. Der gar nicht blöd und auch Lauffaul spielte. Nur ganz leichte Lullerspins ohne viel Spin und nah hinder Netz. Wie gesagt ich konnte wieder nix zum Schießen verwerten und verlor. Nach mir musste gegen ihn einer Spielen, der ungefähr die gleiche Technik spielt wie ich (eine Liga höher)ran, mit Gorilla 0.6 und mein Gegner kam nicht mehr zurecht und verlor. Ich dachte mir lass mal wieder im Training versuchen und habe mir einen neuen 0.6mm Belag besorgt, es hat alles geklappt und ich habe mich auf Anhieb um einiges verbessert, zwar oft hohe Bälle wo ich mir gedacht hatte: "oh weiha, jetzt kommt was", aber entweder gleich ein Fehler des Gegners oder ich konnte schießen.

Im nächsten Rundenspiel gleich mal ein Risiko eingegangen und gleich gegen 2 Gegner knapp gewonnen, wo ich in der Hinrunde verloren hatte.
Auch mit Kontrolle hatte ich keine Probleme....

Hab ich mein Spiel durch den A-B-S jetzt an den Gorilla angenähert?
Oder wurde was am 0.6 Schwamm verändert (mir ist aufgefallen, dass er nicht mehr so schnell reißt beim Belagwechsel)???

VH: TIBHAR Evolution FX-S
RH: Dr. Neubauer Gangster OX
Holz: andro Super Core CL OFF (Modell 2016)
Sani
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Sani »

Spielt jemand den Gorilla erfolgreich in höheren Ligen und in welcher Schwammstärke?

Danke.
Holz: Donic Holz Waldner Diablo Senso
VH rot: Butterfly Sriver EL (max.)
RH schwarz: Joola Dingo (2.0)
Chris1709
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Chris1709 »

Um den Gorilla scheint es ja ruhig geworden zu sein. Trotz mancher Kritik habe ich dennoch beschlossen ihn mit 0,6mm Schwamm zu testen und habe nun etwa 7 Stunden Training hinter mir und möchte euch meine ersten Eindrücke mitteilen.

Fangen wir als erstes mit ein paar Grundlagen an, die, glaube ich, auch der Grund für das scheinbar merkwürdige Absprungverhalten beim Gorilla sind.

OS im Ball sorgt dafür, dass der Ball schneller auf den Tisch fällt. Also je mehr OS, desto kürzer ist der Ball bei gleichem Tempo.
US im Ball sorgt dafür, dass der Ball eine lange und relativ flache Flugbahn hat. Je mehr US, desto länger ist die Flugbahn des Balles bei gleichem Tempo.
Leere Bälle, hier müssen wir eben auf die reine Erdanziehung vertrauen.

Kommen wir nun wieder zum Gorilla. Der Belag ist sehr glatt und hart. Daher hat eine große SU und ist ansich unempfindlich auf gegnerischen Spin jeglicher Art. Wenn wir das idealisieren und davon ausgehen, dass das Absprungverhalten nicht auf Spin reagiert, dann gilt einfach Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel.

Was machen wir nun auf Topspins?! Blocken! Die Technik ist hier aber "leider" anders als zB mit NI Belägen. Da bei einem Topspin OS im Ball ist, hat er nach dem Kontakt mit den Gorilla US. Somit ist die Flugkurve lang und flach. Nun brauchen wir noch den passenden Absprungwinkel und das passende Tempo. Wenn wir den Schläger schließen landet er bei uns auf dem Tisch entsprechend dem Ausfallswinkel, da der Ball ja nicht wie bei einem NI Belag nach oben zieht. Wenn wir den Belag nur ganz minimal schließen, landet der Ball aufgrund der Flugkurve des Balles im Netz.
Damit der Ball übers Netz geht muss der Schläger senkrecht oder minimal geöffnet sein. Die Flugkurve ist bereits sehr lang und flach (viel US und Tempo durch den Schlag des Gegner), daher müssen wir mit dem Tempo vorsichtig sein. Am besten geht es, wenn wir etwa auf Tischkantenhöhe mit ganz leicht geöffnetem Schläger blocken. Dabei den Schläger locker hinhalten und NICHT nach vorne bewegen. Einfach nichts tun (leichter gesagt als getan). Wenn wir nämlich selber noch einen Impuls nach vorne geben, fliegt der Ball weit über den Tisch.

Also Blocken: ganz leicht geöffnetes Schlägerblatt, nicht zu früh sondern auf Tischkantenhöhe, keine Vorwärtsbewegung

Spielweise auf US: Wenn wir US vom Gegner bekommen, erhalten wir OS in unserem Ball. Dadurch zieht er schneller nach unten. Nun müssen wir beim Schlagen also auf 2 Dinge achten, zum einen, dass wir den Ball anheben / liften, damit er übers Netz kommt und das wir hart genug Schlagen, damit er auch auf der gegnerischen Tischhälfte landet. Fürs liften ist der Schläger geöffnet und die Bewegung leicht von unten nach oben. Und für die länge eben eine relativ schnelle Bewegung nach vorne.
Dabei ist "leider" auf die stärke des gegnerischen US zu achten, denn je größer der US vom Gegner ist, desto härter können und müssen wir den Ball schlagen, damit er auch die richtige länge hat.

Alternativen wären hier das Abstechen des Balles (schnelle Bewegung von oben nach unten mit geöffnetem Schläger) oder das Schupfen. Beim Schupfen oder auch Druckschupfen sollte man aber sehr gut auf die Platzierung achten, damit der Gegner nicht sofort angreifen kann.

Spielweise auf leere Bälle: Hier bietet sich das Abstechen der Bälle an, aber Vorsicht mit dem Tempo hier sind wir auf die Erdanziehung angewiesen, damit der Ball auch auf dem Tisch landet. Alternativen wären Schupfen oder Druckschupf mit nur leicht geöffnetem Schläger.

Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass alle zu hohen Bälle (alles oberhalb der Netzkante) mit etwas Übung geschossen werden können.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem kleinen Affen und vor allem euren Gegnern :lol2:
1. Victas VS 401 1,8mm Firestarter Palio CK531A
2. Joola Rhyzm 375 2mm neues, verkleinertes NSD Palio CK531A auf LSD-Schwamm
Fuji
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Fuji »

Sehe an Deiner Signatur, Chris, dass Du mittlerweile auf NM umgestiegen bist. Meine Affenerfahrung ist nur kurz und frustierend, während ich den NM nunmehr doch ganz gut zu beherrschen glaube. Könntest Du mit Deiner Erfahrung mit beiden ein wenig vergleichen?
Piet Eigenbau / VH Tibhar Evolution MX-P / RH Joola Timeless
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Chris1709
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Chris1709 »

Ich kann es versuchen. Dabei muss man aber beachten, dass ich den Gorilla in 0,6mm, also der wohl ekligsten Version gespielt habe. Den NM hingegen spiele ich hingegen in 1,5mm - also einer eher kontrollierten Version.

Tempo: Gorilla > NM
Störeffekt: Gorilla > NM
SU: etwa gleich, evt. etwas stärker beim Gorilla
Kontrolle Gorilla << NM
Angriffsoption auf US: Gorilla < NM
Winkelanfälligkeit: Gorilla < NM

Der NM ist im Vergleich zum Gorilla viel kontrollierter. Einfache Fehler passieren mir nur noch extrem selten. Aufgrund der geringeren Winkelanfälligkeit kann man auch noch den einen oder anderen Notschlag auf die Platte bringen.

Die Technik als solches ist aber letztendlich die gleiche. Eine Umstellung vom Gorilla auf den NM sollte also keinerlei Probleme darstellen.


Claus könnte vielleicht den Vergleich zwischen dem Gorilla 0,6 und dem Nightmare 1,2 machen.
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Cosmore
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von Cosmore »

4 Jahre Gorilla, wie die Zeit vergeht... Wie ist das Fazit der Spieler die dabei geblieben sind?
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claus
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von claus »

wie die Zeit vergeht, spiele ich das Ding schon 4 Jahre !!
fiksdotter
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von fiksdotter »

für mich kommt nix anderes mehr in frage.
druckvolles stören - da geht was!
es geht stetig aufwärts.
yinhe lq 2, nittaku flyatt soft 1.8, Lion claw 0.5


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wer immer die wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes gedächtnis leisten.
claus
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von claus »

Ich werde jetzt mal versuchen andere Hölzer in Verbindung mit dem Gorilla zu spielen und zwar das avenger Carbon und fiebertec classic
fiksdotter
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Re: Grundlegende Technik Gorilla

Beitrag von fiksdotter »

habe mir bei piet ein holz bestellt. darauf werde ich den affen auch noch testen... vielleicht gehts ja für mich noch besser. bin aber mit meiner jetzigen kombi sehr, sehr zufrieden.
yinhe lq 2, nittaku flyatt soft 1.8, Lion claw 0.5


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