Kurznoppe für das "Drehen"?

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Andy
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Andy »

Ich werf den BTY Impartial XS in die Runde, kA warum den keiner spielt... Vielleicht wegen des Preises, aber schön spinnig ist er. Dazu hat er viele Gänge durch den dezenten Katapult. Tempomässig perfekt auf VH, empfinde ich ihn auf der RH schon recht flott, aber ich spiele ihn ja auch auf Off-Holz...
Neppomuk
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

Andy hat geschrieben: Samstag 8. Januar 2022, 01:41 ...BTY Impartial XS in die Runde, kA warum den keiner spielt...
Vielleicht weil viele Aktive das Geschäftsgebaren von BTY zum ko.... finden und nicht bereit sind deren Mondpreise zu berappen !!!???
Greets N.

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nordnoppe
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von nordnoppe »

Off Topic:
Kleine Ergänzung zu BTY... Holz nach Gewicht selektieren kostet bei denen jetzt €5,---. That's Marktwirtschaft!
Schläger1
BTY VL mit Waran 1,5mm ==> VH
Var 1 : RH 388C1 1,3mm
Var 2 : RH DF 820A mit RS 1.0
Var 3 : RH KingRoc mit HRS 1.0
Schläger 2
BTY Keyshot Light
VH Waran 1.0 FS ReactorSponge // RH DF 820A m. HRS 1.0

Schon mal gespielt:
Pluto, Degu 1 & 2, 889, 889-2,Uranus, MilliTal II, 888, Burnout, FS802-1, FS 802, FS 802-40, FS799, Diamant, KingRoc, KoKu 119II , 8228A, KoKu 110 etc
Neppomuk
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

@Nordnoppe ...und es gibt immer noch Leute, die das mit sich machen lassen :dreh:
On-Topic ====>
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pelski
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von pelski »

Auch wenn es Off Topic und "mein" Thread ist, finde ich diese Thematik auch sehr wichtig, da ich diese ganze Preis Entwicklung im TT mehr als bedenklich finde. Die 5€ fürs Selektieren, nur weil man konstante Qualität und Parameter beim Material für sein Geld erhalten möchte,-lächerlich.
Falls das wirklich stimmen sollte, ist das echt der Brüller und sagt wieder alles über das Geschäftsgebaren dieser Firma aus.

Da diese Hochpreis Taktik von Butterfly jedoch komplett aufzugehen scheint und es wohl mehr als genug Leute gibt die diese Mondpreise auch bezahlen, braucht man sich dann nicht zu wundern wenn das einen Schneeballeffekt auch auf bei andere Firmen auslöst und die Preise dann mit hoher Wahrscheinlichkeit dann insgesamt anziehen. Siehe die ganzen Neuerscheinungen von Joola,Stiga,Andro, Xiom etc. die jetzt alle auch an der 60€ Marke für Beläge kratzen.

Das Ganze wird jedoch noch ganz traurig wenn man bedenkt das diese Preise dann auch 1 zu 1 in Schwellen oder Entwicklungsländern genommen werden, wo 60€ dann auch mal ein halbes Monatsgehalt bedeuten können.

Man darf auch nicht unterschätzen welchen Druck es für einige Kinder und Jugendliche und deren Eltern aus nicht so ganz finanzstarken Hintergrund bedeuten kann, sich halt nicht den angesagten ganz "heißen Scheiß" leisten zu können, mit denen dann die Kiddis z.b. vom Sparkassenfilialleiter ganz selbstverständlich rumlaufen.

Zurück zum Thema:

Ich habe kein Problem damit z.B. für einen neuen Feint Long Belag knapp 37€ zu berappen, da in dem Fall einfach das
Preis/Leistungsverhältnis stimmt und die Haltbarkeit top ist.
Die 50€ für den Impartial, bzw. 55€ falls man die Versandkosten noch dazu rechnet, werde ich sicherlich allein aus Prinzip
nie bezahlen, da es auch für diesen Belag mit Sicherheit auch gleichwertige preisgünstigere Alternativen geben wird.

Ich finde es daher auch mehr als erstaunlich das die neuen Ilius LN Beläge preislich eher auf einem "normalen" Niveau erschienen sind.
Was ist denn da jetzt passiert?

Was ich noch gerne von euch wüsste wäre die ungefähre Haltbarkeit der jeweils von euch vorgeschlagenen KN, bzw.
wie oft ihr eure Spielnoppe wechselt und warum?
Gerade falls die KN einen FKE haben sollte oder einen Schwamm der schwach auf der Brust ist, wäre das eine Info von nicht ganz so geringer Bedeutung für mich.

Für meine längere KN Testphase werde ich eigentlich versuchen eine KN zu finden, die ihr Geld wert ist.
Danach wird mein "Materialstudium" dann auch abgeschlossen sein, das mit dem Fachbereich Kurznoppen enden wird. :mrgreen:

Mal schauen ob ich dann letztlich wirklich bei KN landen werde.
Habe zwar den Verdacht das es wahrscheinlich wegen den fehlenden heftigeren Schnittwechseln beim Drehen wieder zu NI zurückgehen wird, doch ich lasse mich auch gerne überraschen und werde den KN genug Zeit dafür einräumen.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

Der Waran hält ca. 3 Monate seine Eigenschaften einigermaßen konstant. Der Summer kann das über mind. 6 Monate. Dem FS 802-40 würde ich schon eine ganze Runde zutrauen. Und ein Speedy Soft hält... gefühlt fast ewig ;-) Meinstens begrenzen die weichen Schwämme die Lebensdauer. Ein ehemals genutzer TSP SSP 21 war z.B. nach 4 Monaten RH Schwammäßig vollkommen platt.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von pelski »

Neppomuk hat geschrieben: Sonntag 9. Januar 2022, 20:25 Der Waran hält ca. 3 Monate seine Eigenschaften einigermaßen konstant. Der Summer kann das über mind. 6 Monate. Dem FS 802-40 würde ich schon eine ganze Runde zutrauen. Und ein Speedy Soft hält... gefühlt fast ewig ;-) Meinstens begrenzen die weichen Schwämme die Lebensdauer. Ein ehemals genutzer TSP SSP 21 war z.B. nach 4 Monaten RH Schwammäßig vollkommen platt.
Gilt das auch für die neuen Tibhar Speedy Soft XD und XD DTecs Beläge oder nur für den Klassiker?

Diese beiden Beläge sind nämlich auch extrem interessante Kandidaten für mich da es sie auch mit 1,6mm gibt,
was für eher flotte Off KN wohl eher selten der Fall ist.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

Ich kenne nur den Klassiker. Aber sicher sind die von dir benannten Exemplare/Schwämme weit weniger haltbar. Haben ja FKE oder sind Soft.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von pelski »

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, liegt die Haltbarkeit von KN Belägen dann fast zu 100% nur an den Schwämmen oder?
Die Obergummis müssten demnach bei fast allen KN´s doch eigentlich extrem lange halten oder gibt es auch da einen Effekt von hohen Abrieb wie bei NI Belägen der die ursprünglichen Spieleigenschaften stark beeinflusst?
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

Das kommt - wie meist im Leben - drauf an. Bei der rel. weichen, unten klebrigen Oberlage z.B. eines Degu II kann das Gummi durch u.A. Licht, Hitze etc. verhärten und die Noppenköpfe verlieren bei weicherem Material eher an Substanz (abspielen). Allerdings sollte dieser Prozeß bei guter Pflege/Qualität Jahr(e) dauern.
M.E.n. altern bei klassischen KN (Spectol, Speedy Soft, Clippa, 802, etc) die Oberlagen und Schwämme gemeinsam über Jahre ! Mein Kumpel schlägt mit der VH extrem hart und tauscht seinen klassischen Speedy Soft alle 5 Jahre weil die Oberlage wie oben beschrieben ermattet ist. Spielerisch wäre der noch ok.
Moderne GrKN haben oft ähnliche FKE, Factory Tuning, Soft+schnell, etc. Schwämme wie die NI (z.B. D-Tecs). Die halten unter hartem KN-Spiel auch nicht lang. Bestes Beispiel ist der besagte Waran. Bei solchen Belägen sind die Schwämme m.E.n. weit vor den Oberlagen durch.
Greets N.

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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von rapo »

@Neppomuk
Danke für deine fundierten Informationen!
Ich tendiere, nicht nur aus Gründen der Haltbarkeit, derzeit eh dazu, diejenigen KN, welche es auch in OX gibt, selbst mit diversen Schwämmen zu verkleben. Nächste Woche teste ich mal den Nugget gegen den den Degu und den Barna LF mit jeweils identischen Schwämmen gegeneinander. Ich erhoffe mir dadurch eindeutigere Aussagen zu besagten KN.
Beim Drehen während des Ballwechsels kommt es meines Erachtens v.a. auf maximale Sicherheit, sprich möglichst geringe Winkelanfälligkeit an. Man sollte auch schon beim Aufschlag und den weiteren Ballwechseln versuchen, v.a. durch Seitschnittvarianten, den Ball des Gegners dann wirklich auf seine eigene beabsichtigte Seite zu bekommen. Mittlerweile hab ich eigentlich auch die Winkel für verschiedene Schlagvarianten mit der LN OX auf der VH drauf (komme wie die meisten von LN auf RH) und kann damit dann einigermassen umgehen wenn ich mich stark darauf konzentriere. Spielt mir der Gegner dann aber doch auf die RH (wo ich dann die KN spiele) bin ich noch zu unsicher, da meine Konzentration auf einem VH Schlag liegt. Da muss dann die KN, v.a. beim (Not)Block. sehr sicher und möglichst wenig winkelanfällig sein.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von rapo »

Nachtrag:
Mir fiel gestern extrem auf, dass Sinn bzw. Unsinn des Drehens sehr stark von Schnitt oder 0Schnitt des Gegners abhängt-ist eigentlich logisch, klar, man braucht dann aber immer mal solche Erlebnisse wie ich gestern, dass einem dies so sinnlich erfahrbar wir.
Also ich spielte gegen einen 0Schnittspieler und das Drehen machte entsprechend 0 Sinn! Wenn ich gegen höher-bis absolut hochklassige Spieler (wie z.B. meinen Trainer) trainiere, wird mir z.B. für den Leviathan höchste Gefährlichkeit attestiert. Dem Kumpel von gestern war das völlig Schnurz ob ich KN oder LN gegen ihn spielte (ausser natürlich, ich griff mit der VH mit KN ordentlich an...). Mittlerweile spiele ich auf der VH mit der KN einen durchaus gefürchteten Schlagspin, wogegen ich vor Einführung des Plastikballes nur mit der RH LN rumkrökelte und auf Fehler des Gegners lauerte. Mein Ziel für dieses Jahr ist, mit der gedrehten KN auf RH wenigstens einigermassen passabel angreifen zu lernen.
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von pelski »

rapo hat geschrieben: Montag 10. Januar 2022, 11:07 @Neppomuk
Ich tendiere, nicht nur aus Gründen der Haltbarkeit, derzeit eh dazu, diejenigen KN, welche es auch in OX gibt, selbst mit diversen Schwämmen zu verkleben. Nächste Woche teste ich mal den Nugget gegen den den Degu und den Barna LF mit jeweils identischen Schwämmen gegeneinander. Ich erhoffe mir dadurch eindeutigere Aussagen zu besagten KN.
Das ist eine Super Idee die ich auch für KN hatte! :ok:
Damit würde man dann eine eventuell schlechte Haltbarkeit bei dem ganzen werksgetunten Kurznoppen Schwämme umgehen, falls man dann einen Schwamm finden würde der Top und sehr haltbar für KN ist.

Da bin ich echt mal gespannt wie sich die jeweiligen Obergummis auf identischen Schwamm spielen werden.
Bitte mal mitteilen welch ein Schwamm in welcher Stärke das sein wird.
Freue mich da schon auf deine Erfahrungen! :-)

Falls ich das richtig verstanden habe spielst du den Degu mit 1,8mm auf der VH und Leviathan Ox auf der RH?
Wie oft drehst du welchen Belag in etwa auf welche Seite während des Spiels?

Mich würde eh interessieren welche Spieler hier im Forum überhaupt mit einer Kombi KN/LN unterwegs sind
und welche davon sich überhaupt die Mühe machen zu drehen, da es durchaus sein könnte dass das Drehen mit KN/LN
im Gegensatz zu NI/LN nix und bzw. nicht viel bringt.
Mir fehlen da halt (noch) die Erfahrungswerte.

Die Problematik von Gegenspielern die schnittlos spielen und die einen dann auf die Langnoppe leer "anlullern" ist jedoch die gleiche.
Ob man denen dann diese leeren Bälle durch das Drehen offensiv mit NI oder KN um die Ohren haut, sollte dann doch eigentlich egal sein oder ?
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von Neppomuk »

Meine bescheidenen Erfahrungen zum Thema drehen: Es gibt generell 3 Situationen dafür:
1) Beim Aufschlag, 2) beim Rückschlag, 3) während des Wechsels
Zu 1) Mache ich oft und ist taktisch sinnvoll, da man Zeit und die freie Auswahl bzgl. Platzierung, Tempo, etc. hat. Wichtig ist dabei gute Aufschläge intensiv zu trainieren. Das bringt direkte Punkte, hindert den Gegner am Spielaufbau oder man ist in einer guten Position für den 3. Ball. Selbst mein LN/KN Kumpel, der nur 2 einfache Aufschläge (US, Roll) hat wechselt oft zwischen LNox und dem Speedy Soft. Kaum zu glauben wie oft der Gegner auf den KN US Service einnetzt !
Zu 2) Das kommt selten vor um einen vorher genau überlegten Ball zu spielen. Z.B. drehe ich den NI auf die RH und eröffne mit einem dralligen TS statt der KN. Dazu muß man den Service des Gegners gut lesen können. Außerdem kann man den Schläger drehen um mit der KN unempfindlicher zu returnieren. Das macht mein Kumpel nie, da er eh alles mit der LN annimmt.
Zu 3) Schwierig. Hier drehe ich nur bei langsamen Wechseln, die das Drehen erfordern. Z.B. zieht der Gegner den RH KN Schupf immer leicht an bekommt er einen NI Messerschnitt und später im Wechsel KN/NI. Außerdem wie beim Return um mal einen RH Rot-TS einzustreuen. Wie Rapo schon gesagt hat: Während des Wechsels ist weniger mehr. Mein KN/LN Kumpel dreht während des Wechsels nie. Braucht er wegen seines brutalen VH Schusses nicht.
Kurzum: Drehen kann effektiv sein, aber es bedarf sehr viel Übung und am Tisch eines guten taktischen Verständnisses. Und man sollte es nur sehr dezent einsetzen. Sonst herrscht Verwirrung auf beiden Seiten des Tisches ;-)
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Re: Kurznoppe für das "Drehen"?

Beitrag von pelski »

Neppomuk hat geschrieben: Dienstag 11. Januar 2022, 08:32 Drehen kann effektiv sein, aber es bedarf sehr viel Übung und am Tisch eines guten taktischen Verständnisses. Und man sollte es nur sehr dezent einsetzen. Sonst herrscht Verwirrung auf beiden Seiten des Tisches ;-)
Ich weiß zwar was du meinst, jedoch sollte die Verwirrung nur ausschließlich auf der anderen Seite des Tisches vorhanden sein.
Das ist ja eigentlich einer der Hauptgründe warum man das überhaupt praktiziert. :wink:

Das dezente einsetzen des Drehens ergibt mehr Sinn bei allen eigenen Defensivschlägen, das kann ich so unterschreiben und das sieht man bei guten Abwehrspielern recht oft.

Falls man das Drehen jedoch sehr gut im Offensivspiel beherrscht braucht man es auch nicht zwingend dezent einsetzen sondern kann es gerade bei den Angriffsschlägen sogar ziemlich oft machen. Besonders die VH Angriffsbälle mit LN, die zugegebenermaßen nicht einfach zu spielen sind und auch nicht mit jeder LN dauerhaft sicher machbar, führen dann sehr oft zum direkten Punktgewinn wenn der eigene erste offensive Ball auf der VH zuvor mit der NI/KN Seite gespielt wurde.
So eine Spielweise sieht man jedoch nur relativ selten, da wirklich sehr anspruchsvoll zu spielen.
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