welches Balsa anstatt NSD

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

Moderator: Noppen-Test-Team

Cogito
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von Cogito »

4olaf hat geschrieben: Mittwoch 19. Januar 2022, 22:18 ...- tot ist eher ein Carbon Holz. ...
Können wir mal mit den gegenseitigen Verunglimpfungen von Material - Balsa = Flummi und Carbon = tot - aufhören ?
Danke.
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achim
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von achim »

Cogito hat geschrieben: Samstag 22. Januar 2022, 10:06
4olaf hat geschrieben: Mittwoch 19. Januar 2022, 22:18 ...- tot ist eher ein Carbon Holz. ...
Können wir mal mit den gegenseitigen Verunglimpfungen von Material - Balsa = Flummi und Carbon = tot - aufhören ?
Danke.

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 Bei einem dünneren Holz fällt diese optimale Spielfläche, das sogenannte Sweetspot Verhalten - selbst bei höheren Massenverhalten, selbst bei mehr Schichten Anteil - trotzdem viel kleiner aus.
Einigen wir uns darauf, dass ein carbon haltiges Holz viel dünner als ein katapultreiches Balsa Holz wie z.B. das Tachi ist. Das carbon haltige sehr dünne Spielholz wirkt deswegen für viele Spieler viel toter, weil nur dickere Spielbeläge das große störende Vibrieren dieser Spielhölzer völlig ausgleichen können. Aber nur, wenn beidseitig solche dicken Gummis verwendet werden, was aber eine gute Ballkontrolle des Holzes selbst unmöglich vermitteln werden lässt; eben weil die Spielbeläge das Spielholz in der Vorhand bei Materialspielern völlig abschirmen werden und sich dieses Vibrieren dann sehr störend auf die Ox-Spielbeläge des Materials übertragen müssen.

@Cogito
Dieses Rückkoppeln der Hölzer führt dann zu den eher toten Spielverhalten in unserem persönlichen und vielleicht auch eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen.
.
Ein guter linear spielender klassischer Spieler kann dieses durch eine solide und gute Grundtechnik wieder ausgleichen wollen. Das können aber die meisten Noppenspieler nicht, die Ihre Rückhand gegen die Winkel Anfälligkeit schützen wollen und direkt am Tisch spielen.
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von Cogito »

OK - die gesamte Weltspitze spielt mit toten Hölzern. Die Ärmsten.
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von Glasgumminoppe »

Na dann wären die mit lebendigen Hölzern wohl noch viel spitzer.... :mrgreen:
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von TT-Noppe »

Also ein Tacho.



Das soll es dann wohl werden.
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achim
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von achim »

Cogito hat geschrieben: Samstag 22. Januar 2022, 22:47 OK - die gesamte Weltspitze spielt mit toten Hölzern. Die Ärmsten.
Ja, das ist tatsächlich so. Das hast Du schon ganz richtig erkannt! Es ist aber alles reine Gewöhnungssache! Und solange diese Spieler keine Arm und Schulterprobleme bekommen, werden Sie ganz gerne Ihre bis zu 250 g schweren Schläger weiterspielen wollen.

"Du baust doch selber Schlägerhölzer. Also dürfte Dir der Begriff Rückkoppelung bei Wettkampfhölzern doch einiges sagen!"

Ich habe das nicht geschrieben, um Dich anzugreifen, lieber Peter, sondern ich habe das so geschrieben, weil ich Dich zum Nachdenken bringen wollte, wie man es besser bauen könnte, denn ich habe gar nichts gegen dünne Hölzer. Sie sind nur sehr schwer unter meinen bisherigen Versuchen herzustellen, weil ich seit 20 Jahren halt mehr mit viel Balsaholz arbeite und weniger mit Vollholzfurnieren.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht lernfähig bin. Ich bin gerade dabei, die Versuche meines Bruders Eugen aufzuarbeiten, der mehr mit Vollholzanteilen experimentiert hatte. Das Hyperion und auch das Chevalier oder das neue Taipan sind solche Versuchsreihen, die bei mir schon zu Erfolg geführt haben. Das neue Taipan ist nur 5,8 mm stark und trotzdem schwingungsarm, was die Vibrationen dünnerer Spielhölzer betreffen, die andere Hölzer anderer Hersteller nun mal leider haben können. Es ist halt Massenware und nur selten eine Einzelanfertígung! Das ist der feine Unterschied im Vergleich.
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von hannelore112 »

Ich kenne keinen in der Weltspitze der ein Rendler Holz spielt...
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von Glasgumminoppe »

Wird's auch nicht geben. Dafür haben Balsahölzer - neben ein paar Vorteilen - einfach vielzuviele Nachteile. Ein technisch versierter Spieler holt aus einem Vollholz einfach mehr raus....
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von Cogito »

Glasgumminoppe hat geschrieben: Sonntag 23. Januar 2022, 09:31 Wird's auch nicht geben. Dafür haben Balsahölzer - neben ein paar Vorteilen - einfach vielzuviele Nachteile. Ein technisch versierter Spieler holt aus einem Vollholz einfach mehr raus....
Das ist mir zu dogmatisch. Was ist denn ein Balsaholz ? Jedes Holz, dass irgendwo ein Balsafurnier in sich trägt ? Oder nur solche mit 80% Balsa ?
Ich experimentiere seit einiger Zeit mit Balsakernen plus evtl. Balsamittellage sowie dickeren Außenfurnieren oder dünneren plus Carbon. Die Verwendung von Balsa im Kern spart enorm Gewicht, und jeweiter Innen es sitzt, desto weniger spielt das Katapultverhalten eine Rolle. Das Carbon wird benötigt, wenn der Kern dünner ist und ein weiches und dünneres Außenfurnier verwendet wird. Nur mit Leim und Carbon/Epoxy wird der Anschlag immer härter, aber wenn ich statt Leim ein spezielles Klebeverfahren anwende, dann bekomme ich auch mit Carbon einen weichen Anschlag, sogar dann wenn das Außenfunrier hart ist.

Ich kann aber ganz schlecht abschätzen, inwieweit die Profis die schiere Masse im Blatt brauchen, um ihren Bumms zu erzeugen. Beim heutigen Prügel-TT gewinnt halt der, der am sichersten - d.h. aus allen möglichen und unmöglichen Situationen heraus - die größte Schlaghärte aufbringt. Letztlich ist mir das aber Wumpe, denn ich baue die Hölzer ja für mich :mrgreen: .
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Re: welches Balsa anstatt NSD

Beitrag von achim »

hannelore112 hat geschrieben: Sonntag 23. Januar 2022, 09:27 Ich kenne keinen in der Weltspitze der ein Rendler Holz spielt...
@hannelore112
Wissen Sie eigentlich, wieviel Geld sowas kostet, einen solchen Spitzenspieler bei seinen weltweiten Turnier- und Mannschaftsspielen auszustatten und ihm so nebenbei auch noch die übrigen Kosten wie Zimmer, Flug, Essen und Taschengeld mit zu bezahlen?
In der Regel ist es so, dass diese Profispieler schon lange Zeit vorher in Verträgen gebunden werden, bevor diese dann weltbekannt werden und dann offiziell keine Werbung für andere Produkte machen dürfen; auch besonders dann nicht, wenn sie diese Produkte selber noch trotz Marken Sponsoren für Ihr Spiel verwenden würden.

Das können Sie mit dem Bau von Einzelanfertigungen gar nicht finanzieren wollen.

Aber das ist auch nicht meine Zielgruppe, denn meine Produkte sollen auch Arm und Schultergelenke entlasten und nicht zusätzlich belasten wollen. Meine Zielgruppen sind Menschen im Breitensport und im Amateursport Bereich, die viele Kunden bereits weltweit spielen und sich nicht mehr vorstellen können, überhaupt noch was anderes spielen zu wollen. Vielleicht auch deswegen nicht, weil viele dieser Tischtennis Spieler in Ihrem Sport bereits vor geschädigt sind und wahrscheinlich schon längst Ihr Hobby wegen chronischer Verletzungen aufgegeben hätten, wenn es kein Rendler Produkt für Ihr Freizeitspiel und für Ihre Spaßförderung zum Spielen geben würde.

Tischtennis muss in erster Linie Spaß und Freude bereiten und nicht zusätzlich belasten wollen.

Meine telefonischen Beratungen werden immer sehr umfassend und sehr gut aufgenommen, weil mein Wissen sehr groß ist und ich mir die Zeit nehme, meine Kunden umfangreich und optimal zu beraten.

Meine Beratungen und meine Empfehlungen sind in Deutschland immer auf Kauf nach Probeoption innerhalb 14 Tage nach Erhalt anzusehen, ehe ein Verkauf zustande kommen wird. Ich habe so ein Verkaufsmodell unter anderen Vertrieben in Deutschland noch nicht gesehen.

In den Zeiten der Corona Krise gilt auch noch eine verlängerte Testzeit, bis ein normales Spiel unter sportlichen Hallenbedingungen möglich ist. Falls das Produkt dann doch nicht passen sollte, kann es nachträglich gegen ein anderes gleichwertiges Produkt ausgetauscht werden, wobei dann für das Benutzte, je nach Gebrauchsspuren gesehen, eine zusätzliche Abnutzungsgebühr, in der Regel 15 € entrichtet werden.

Die Seele des Spiels ist immer das geeignete Wettkampfholz und die richtige geeignete Kombi der Spielbeläge dazu, welche die Spieltechniken mit unterstützen sollen, die Sie spielen möchten. Die meisten der Tischtennisspieler denken genau umgekehrt und glauben, dass es die Spielbeläge sind, die das Spiel nur entscheidend bestimmen werden.

Das ist aber nicht richtig, weil Sie die Spielbeläge ohne ein Schlägerholz dazu ja gar nicht allein spielen können.

Rendler Re-Impact Hölzer können aber nicht in Massenfertigung gebaut werden, sondern sind systembedingte Einzelanfertigungen. Diese Anfertigungen werden auch alle erst nach Auftrag gebaut, weil sich der Schichtenverlauf der Holzmaserungen in der Winkel Stellung des diagonalen Richtungsverlaufes im Innern des Wettkampf Holzes selbst, je nach Körpergröße, Spielarm- und Unterarmlänge gesehen oder auch in der Stabilisierung des Holzes verändern muss, wenn der Unterarm eines Spielers im Spielarm unter 25 cm lang ist. Das steht weiter unten im mcp-system genauestens erklärt.

Wer das mcp-system als Zusatzoption mit bestellen möchte, der sollte ab jetzt immer diese neuen individuellen Körpermaße mit angeben wollen, die Punkte noch nicht auf der Onlineseite stehen.

Das wären folgende Angaben!

1. Körperlänge, 2. aktuelles Körpergewicht, 3. Spielarmlänge, gerechnet in cm von der Mittelfingerkuppe bis unter die Schulter Achsel, innen gemessen! Zusätzlich auch noch die Unterarmlänge, die hinter der Handwurzel beginnend (also ohne die Hand selbst) bis zur Armbeuge gerechnet wird.
Sollte die Unterarmlänge dann unter 25 cm betragen, muss zusätzlich eine Systemanpassung im Verlauf einer diagonalen Ausrichtung der Holzmaserung oder in der asymmetrisch ausgelegten Schlägerform selbst erfolgen
.

Aus diesem Grund verwende ich ein Baukastensystem von vier vorbereiteten Verlaufsmustern, die je nach Unterarmlänge im Winkel passend ausgelegt sind und sich richtungsbestimmt innerhalb einer Schlagfläche ununterbrochen bis in den Griff (ITTF-konform) ergänzen werden. Meine System Hölzer bestehen zu 96,2 % aus reinen Holzanteilen, wenn man den Verbundkleber mit 3,8 % extra rechnet.

Carbon Einlagen oder andere Fremdstoffe gibt es bei Re-Impact Hölzern nicht. Andere Fremdstoffe sind außer den Verbundklebern nur außerhalb in der Versiegelung des gesamten Holzes enthalten, wobei die Versiegelung auch nur in dünnen Schichten auf die Deckblätter der Schlagflächen aufgetragen werden.

Die Angabe der Länge des Unterarmes gilt auch, wenn man das mcp-system nicht mit bestellen möchte, um die Winkelanfälligkeit des Holzes immer optimal aussteuern zu können.
Das fördert eine bessere Ballkontrolle, die der Spieler tatsächlich bemerken und für sein Spiel gewinnbringend anwenden wird. Genau das ist auch der Grund dafür, dass der Ball immer diagonal zur Spielfläche aufschlägt, weil unsere Spielhand asymmetrisch angewinkelt ist und vertikal in einem Winkel von 32 ° zum Unterarm gestellt ist, wenn der Unterarm mindestens 25 cm lang ist.

Ein kleiner Unterarm würde also den Schläger schneller in der Vorwärtsbewegung zum Ball schließen als wenn der Spieler einen längeren Unterarm von 25 cm = 67,5°hätte. Somit muss der Spielwinkel systembedingt auf den Unterarm übertragen werden, damit das System auch bei diesen Spielern funktionieren kann.

Eben weil die Hölzer deswegen auch erst nach Auftragseingang gebaut werden, ist die Ausrichtung auf die richtige Unterarmlänge und dessen vorbestimmende Bau Maße auf die Chancengleichheit jedes Spielers gesehen, im Basispreis bereits berücksichtigt worden.
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