Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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4olaf
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Re: Re-Impact Erwarten

Beitrag von 4olaf »

also heute noch mal eine weitere Trainingseinheit mit dem "Erwarten" - heute gegen starke offensivere Spieler das Holz getestet und der erste Eindruck hat sich bestätigt, ein echtes "Bringer" Holz. Mein Trainingspartner spielt sehr offensiv und sichere Topspins (sowohl Vorhand wie Rückhand). Als Linkshänder hat er für mich auch sehr unangenehme Angaben und die sind eigentlich die Vorbereitung für sein offensives Spiel - aber diesmal nicht mit dem "Erwarten", ich konnte diese viel sicherer mit der Rückhand (auch wenn er mir die in die Vorhand serviert hat) retounieren und die lang und flach abfallende Bälle konnte er einfach nicht mehr gut anziehen. Und selbst, wenn er mich unter Druck gesetzt hat, fast alle Bälle konnten einfach geblockt und verteilt werden, bis er nicht mehr an den Ball richtig ran kam und ich zum Endschlag/Topspin ansetzen konnte. Es war gar nicht nötig, aggressiv ein Gegenoffensivspiel aufzusetzen um ihn in Schach zu halten. Unterschnitt war giftig genug, dass er nicht sofort einen tödlichen Topspin spielen konnte - und einmal im Block/Verteilspiel war es fast immer ein Punkt für mich dann...man hat eben das Gefühl, nie so richtig die Kontrolle über das Spiel zu verlieren, egal wie stark der Gegner anzieht (oder auch Abwehr spielt).

Auch Angaben sind mit dem "Erwarten" viel gefährlicher, mehr Punkte als sonst damit gemacht - und ich habe seit langem mal wieder richtig viel Spin in Plastik dabei hereinbekommen (und das hat auch mein Gegner bemerkt).

Wie auch schon oben geschrieben, so richtig Power aus der Halbdistanz erreicht man damit nicht - das ist aber auch nicht notwendig, weil auch hier eher der Spin und die (mögliche) flache Flugbahn für den Gegner gefährlicher ist. Spielt man aber trotzdem mit "Bogen" und zieht nach oben weit, dann sind auch diese Topspins sicher (aber nicht tödlich) - d.h. der Gegner hat genut Zeit zum Gegenziehen - aber ich bin auch nicht der Spieler, der unbedingt durch einen Hammer Topspin den Punkt machen muß - lieber über einen tödlich platzierten Topspin wenn - und da ist das Tempo mehr als ausreichend.
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achim
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Re: Re-Impact Erwarten

Beitrag von achim »

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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von capitanos »

Kleiner Nachtrag von mir:
Vorhand mit einem Xiom Vega X in 2.0 getestet im Vergleich zum Rasanter R48 in 1.7., Rückhand weiterhin Dr. Neubauer K.O. in 1.5mm.
Die beiden Vorhandbeläge nehmen sich meiner Meinung nach in den Grundeigenschaften wie Schwammhärte, Tempo, Spinentwicklung und Kontrolle in gleicher Schwammstärke nicht viel und sind somit gut vergleichbar.
Durch die Erhöhung von 1.7 auf 2.0 bleiben die grundsätzlichen positiven Eigenschaften des Holzes wie zuvor beschrieben und auch von 4olaf so empfunden erhalten und man hat halt entsprechend etwas mehr Tempo auf der Vorhand. Topspin aus der Halbdistanz ist so sicherlich möglich, wenn man mal nach hinten muss, aber hierfür ist das Holz dennoch nach meinem Empfinden nicht gemacht, wenn man nicht gerade mit großen Krafteinsatz spielt. Allerdings empfand ich bei 1.7 das Spielgefühl einfach noch viel angenehmer, da man das Holz mehr "spürt". Ich hatte auch den Eindruck, dass durch den dickeren Schwamm die Rückhand etwas gelitten hat. Eine gute Kontrolle war immer noch vorhanden, aber gefühlt weniger als bei der ersten Kombi. Kann natürlich auch Tagesform gewesen sein oder halt bedingt durch das etwas höhere Gewicht des Schlägers.

Das etwas "mehr" an Tempo auf der Vorhand mit einem 2.0 Belag ist für mich als tischnaher Spieler jetzt nicht so überzeugend, dass ich auf das viel angenehmere tolle Spielgefühl mi dem 1.7 verzichten möchte, obwohl das Holz auch mit 2.0 Belag weiterhin sehr kontrolliert und spinnig ist und ich bisher nie 1.7er Beläge auf der Vorhand gespielt habe.

Im Moment habe ich meine Kombi auf der Vorhand mit dem "Erwarten" und den R48 in 1.7 gefunden. Auch nach mehreren Spielstunden ist es für mich die beste Kombi auf der Vorhand die ich bisher hatte un drichtig Spaß macht. Mit der Rückhand bin ich ebenfalls weiterhin sehr zufrieden, aber da weiß ich jetzt schon, dass die Noppentesterei weitergeht :-).
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von 4olaf »

noch ein Nachtrag vom Donnerstag - habe dort mit einem guten Topspin Spieler (Landesliga oben) trainiert, bei dem ich immer so mal knapp 4:3 oder 3:4 gewinne/verliere - je nach Tagesform und Holz, was ich spielen - dann am Donnerstag mit dem Erwarten angetreten - nach dem ersten Satz meinte er, okay, das war zum Einspielen, jetzt komm ich...nach 5:0 für mich hat er mir die Hand gegeben und gesagt, ne, sorry...heute klappt bei mir einfach nichts - und jeder Satz war eigentlich ziemlich deutlich und er war leicht frustriert, weil einfach kaum ein richtig guter Angriffsball funktionierte - mag natürlich auch seine Tagesform gewesen sein :wink: ... vielleicht sollte man das Holz nicht "Erwarten" nennen, sondern "Frustration" :D
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von achim »

wegen der anhaltenden Materialknappheit ist es absehbar, dass meine ultraleichten 3H Furniere wohl nach ca. 100 Bestellungen aufgebraucht sein werden, wenn kein weiterer Nachschub geliefert werden wird.

Ich möchte deswegen hier noch die B-Variante des Erwarten testen lassen, weil diese mit normalen horizontalen Balsa Sorten gebaut werden kann, die ich noch im Ausland bestellen kann. Das sehr leichte Hirnholz dagegen hatte ich immer in Deutschland von einem Sägewerk bezogen, die diese ultraleichte Produktion extra für meine Produkte angefertigt hatten.

Ich meine auch, dass das B-Modell für alle Material Spieler noch besser ist als das Erstbeschriebene mit Hirnholzanteil 3H, weil es die Vorteile neben dem Tischspiel auch aus der Halbdistanz spielbarer machen wird und wesentlich höhere Störeigenschaften erzeugen wird. Letztere selbst getestete Spieleigenschaften müssen aber erst von weiteren Testspielern bestätigt werden, da meine Spielergebnisse ebenfalls gegenbestätigt werden müssen.

Der Strukturaufbau B ist: L-es- 2/-2\-kk-es-2/-L. Ich habe daher sofort auf diese neue Variante vorgegriffen, die nun an die Material Testspieler ausgeliefert werden. Aber auch 4olaf wird dieses Modell als Normalspieler noch zum Vergleich mit der gegenwärtigen 3H Version erhalten.

Jeder, der jedoch die 1. Variante, die 4olaf getestet hatte, haben möchte, kann die jetzt noch sicher bestellen und sollte dann in der Bestellung 3H angeben. Die 1. Variante ist also mehr was für Spieler, die beidseitig normale Spielbeläge spielen, während die B-'Variante für Noppenmaterial mit höchsten Störeffekten exzellent spielbar ist. Ob dieses auch für einen Anti zutrifft; das hatte ich nicht getestet.
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Re: Re-Impact Erwarten

Beitrag von graupe007 »

capitanos hat geschrieben: Freitag 4. März 2022, 09:43 .... Ein steifes Holz harmoniert ja bekanntlich aber mit Noppen besser.
@Capitanos (und alle ox-Spieler die mitlesen),
kannst Du diese Aussage bitte etwas untermauern? Ich möchte nichts infrage stellen sondern verstehen, um meine eigenen Beobachtungen in Relation setzen zu können. Mir geht es nämlich genau umgekehrt, zumindest was lange ox-Noppen anbetrifft: hier schätze ich extrem den weicheren Anschlag von Korkfurnieren da belagseitig ja kein dämpfender Schwamm zur Verfügung steht. Ich habe auch ein Vergleichsholz "Hercules" von Dr. Neubauer welches als "Das ultimative Material-Holz" betitelt wird aber mit einem deutlich härteren Anschlag. Die Noppenrückhand ist auch durchaus gefährlich und interessanterweise erziele ich damit auch eine gute Trefferquote aber rein subjektiv gefällt mir der kurze, harte Ballanschlag nicht. Ganz im Gegenteil zu den kork-unterlegten Hölzern wie das Colossus oder Erwarten.

Mich würde interessieren ob dies eine rein persönliche Vorliebe von mir ist oder was die Theorie dazu sagt? Die Tatsache dass solche Material-Hölzer gezielt gebaut werden, sollte eigentlich belegen dass nicht nur ich dies so empfinde?
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von capitanos »

@graupe007
Hallo Graupe, also in Frage stellen kann man immer alles :-). Ich bin da jetzt auch nicht der Experte, da gibt es hier viele die es besser einschätzen können und mehr Erfahrung haben. Ich spiele erst seit 3 Jahren Noppen. 2 Jahre lang lange Noppen ox und mittlerweile mittellange Noppen mit Schwamm. Ich teste aktuell aber auch lange Noppen mit dünnem Schwamm.
Ich habe mich auch nur über dies Forum vorher schlau gemacht und hatte den Eindruck, dass die meisten oxler steife Hölzer bzw. Hölzer mit hartem Außenfurnier bevorzugen. Steifes Holz und harter Ballanschlag sind ja zu unterscheiden. Durch die viele Testerei hatte ich aber auch den Eindruck, das mindestes ein hartes Deckfurnier, ggfs. auch Carbon verstärkt für das tischnahe Störspiel besser geeignet sind. Vermutlich durch die geringere Ballkontaktzeit bei z.B. Hackblocks und dem nach meinen Empfingen flacheren Ballabsprung im Vergleich zu elastischen Hölzern. Auch Angriffsschläge gingen damit bei mir besser.
Bei Hölzern mit "weichen" Anschlag sind nach meinen Empfinden die Bälle viel höher gestiegen. Mag natürlich auch alles technikabhängig sein. Mit weichen Hölzern kann man dafür aus der langen Abwehr heraus den Ball leichter besser führen und leichter Schnittvarianten erzeugen.

Was die Theorie dazu sagt können die Experten hier besser erläutern.

Ich bin am Ende bei der Version mit Schwamm angelangt, da ich lieber auf etwas "Störwirkung" verzichte, dafür aber mehr Sicherheit in meinem Spiel habe und die Angriffsoptionen damit besser funktionieren und das mehr an Sicherheit mir in den unteren Klassen am Ende auch mehr Punkte bringt, als mehr Störwirkung. Für ox habe ich leider nicht das richtige Händchen, sonst würde ich sicherlich auch höher spielen.

bei Re-Impact wird ja kein Carbon verwendet, aber dennoch haben die Kombihölzer, die ich bisher getestet habe, einen flachen Ballabsprung und bieten für mich enorme Kontrolle. Dies mögen auch andere Hölzer haben, aber für mich ist es letztlich entscheidend, dass ich Vor- und Rückhand individuelle Spieleigenschaften habe. Zudem weiß ich das geringe Gewicht mit zunehmenden Alter mehr zu schätzen :-). Auch hier gibt es sicherlich noch andere Hölzer, aber alles testen kann man nicht :). Zudem finde ich die Beratung bei Re-Impact hervorragend und habe ich zuvor noch nie so ausführlich erlebt.
Ich habe mich in den 3 Jahren Noppentesterei halt mit dem "Erwarten" von Anfang so wohl gefühlt wie mit keinem anderen Testschläger und bin nach wie vor begeistert von dem Holz. Natürlich hängt auch alles von den Belagkombinationen ab.

Am Ende finde ich es auch sehr schwer ein Holz oder einen Belag rein objektiv zu beurteilen, da dass subjektive Empfinden immer einfließt. Jeder bevorzugt andere Spieleigenschaften und empfindet anders. Am ende bleibt nur weiterhin testen :-).

Grüße....
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von achim »

@graupe
warte die Originalversion ab, denn die bekommst du ja auch noch zum Vergleich. Die hatte aber schon capitanos bekommen und Du hast eine Version B erhalten, weil ich eine andere Bauweise finden muss, die ähnlich der A-Version ist, wenn es das Balsastirnholz erst mal nicht mehr geben sollte, weil das nur für mich bisher in Deutschland hergestellt wurde. Solange der deutsche Markt so balsafrei bleibt, wird es die ganz leichten und auch dicken Hölzer wie die zum Beispiel beim Turbo Holz bei Re-Impact verwendet werden, nur noch geben, solange solche Furniere noch vorrätig sind. Danach wird es wohl mehrere Jahre dauern, bis ich wohl wieder an so leichte Balsasorten unter 70 kg je cbm herankommen werde.

Da ich das Holz jetzt aus Asien beziehen muss, dauert die Lieferung zwischen Bestellung und Auslieferung mehrere Monate. Ich muss das Holz im Voraus bezahlen und weiß erst nach Monaten, wie schwer diese gelieferte Ware wirklich ist und von welcher Beschaffenheit die zum Großen Teil sein wird! Und das Holz unter und um 80 kg herum, davon waren bisher in jeder Lieferung nur max. 10 % Anteile, die etwa 80 kg wogen, 30 % um die 100 kg und 30 bis 120 kg. Und restlichen 30 % waren deutlich schwerer als die bestellte Marge zwischen 80-120 kg Da also jedes Mal nur 10 % leichte Hölzer darunter waren, kosten diese Hölzer heute also anteilig das 30 fache des damaligen Beschaffungspreises, wenn man es auf 100 % bestellte Marge hochrechnet. Diese Marge Holz wiegt auf einer 2 mm Schicht 80 kg = 10 g und bis 120 kg = 15 g.

Rechnet man das Ganze auf eine 6 mm Balsaschicht hoch, dann wiegt eine solche Schicht bei dieser Gewichtsklasse hochgerechnet x 3 zwischen 30-45 g, eine 8 mm Schicht 40-60g und eine 10 mm Schicht schon 50-75 g je Fertigungsschicht. Bestimmte Modelle werden dann logischerweise einfach nicht mehr lieferbar sein, wenn diese Hölzer als Kleinblätter dann schon weit über 75 g und Großblätter dann umgerechnet wohl 90 g wiegen werden.

Es ist also logisch, dass neue Entwicklungsreihen bei Re-Impact wie Re-Impact Le Géant oder Re-Impact Erwarten entstehen müssen, die deutlich weniger an Balsa enthalten werden, um ein gutes Maximalgewicht zu schaffen. Damit man diese neuen Typen länger anbieten und bauen kann, müssen letztlich auch Sonderfurniere wie Stirnholz ersetzbar sein, bis diese Sorten wieder eingekauft werden können.

Und dafür soll diese Plattform stehen, um euch zu informieren, wie schwierig das alles sein kann, bis man eine weitere Variante findet, die ähnlich sein muss, um die Original Variante mit gleichbleibender Qualität ersetzen zu können. Eine B-Variante aus normalen Balsaholz als Ausgleichbau wäre dann sicherlich im Beschaffungspreis gesehen, ein großer Vorteil. Um Zeit einzusparen, werden hier auch Spieler herangezogen, die keine so gute Technik wie 4olaf z.B. haben, damit diese Hölzer auch ein Gewinn für die unteren Klassen sein kann.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von graupe007 »

Erst einmal ein Hinweis an die Mods: ich habe eben etwa 1hr getippt und plötzlich war die Seite weg und kommt auch nicht zurück. Kann man evtl. ein Zwischenspeichern einführen?
Für heute ist mir zu spät, all das Geschriebene erneut einzutippen. Ich werde dies in den nächsten Tagen tun, dann haben ich auch ein weiteres Trainingsergebnis vorliegen.

Eine Frage hätte ich trotzdem: wirkt sich die Modifikation der "B-Version" hauptsächlich auf der VH oder RH Seite aus? Auf der RH hatte ich bislang noch nicht den Vergleichsbelag montiert was bei ox-Noppen eine großen Einfluss hat, daher bin ich etwas zurückhaltend mit einer Aussage. Den habe ich jetzt geklebt und bin gespannt auf das nächste Training. Rein subjektiv war der erste Eindruck aber sehr positiv: hohe Kontrolle insbesondere bei kurzen Ablagen die ich häufig spiele.

Auf den VH sind mir 2 Dinge aufgefallen die auch schon nach einem ersten Training kommuniziert werden können: die Returnquote bei Notblocks ist überragend ohne dass ich wirklich verstanden habe woran genau dies genau liegt. Faktisch ist das aber nicht wegzudiskutieren.
Punkt 2: mein Vergleichsholz ist ein Dr Neubauer Colossus was auf der RH meinen Vorstellungen sehr gut entspricht. Da ich auf der RH selten schieße, bevorzuge ich dort ein max. mittelschnelles Holz. Das Colossus harmoniert aber auf der VH überhaupt nicht mit einem bestimmten Belag, den Tibhar Evolution EL-S, obwohl der in der Offensive eine sehr hohe Durchschlagskraft besitzt. Der gleiche Belag ist auf dem Erwarten Version B nicht wiederzuerkennen. Das würde bedeuten dass das Erwarten deutlich materialverträglicher ist was auch ein wichtiges Kaufargument darstellt denn welcher "Normalspieler" möchte sich schon durch eine 3-dimensionale Matrix von Holz, Belag und persönlicher Präferenz durchtesten wenn diese alle nichtlinear miteinander verbunden sind? Und es würde etwas den Fokus vom Balsaholz (außer dem Gewicht) nehmen. Fairerweise muss ich sagen dass ich in meiner Historie nur katapultarme Konstellationen gewöhnt war, d.h. das mag eine spezifische Empfindung von m mir sein. Auf der anderen Seite haben moderne Tensorbeläge z.T. so viel Dampf (s. Tibhar EL-S) dass es vielleicht gar kein katapultstarkes Holz bedarf? Das wäre dann schon eine wichtige Info an Achim. Ich habe weitere Beläge besorgt und werde weiter testen um dieser These auf den Grund zu gehen.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Montag 4. April 2022, 22:40 Erst einmal ein Hinweis an die Mods: ich habe eben etwa 1hr getippt und plötzlich war die Seite weg und kommt auch nicht zurück. Kann man evtl. ein Zwischenspeichern einführen?
Für heute ist mir zu spät, all das Geschriebene erneut einzutippen. Ich werde dies in den nächsten Tagen tun, dann haben ich auch ein weiteres Trainingsergebnis vorliegen.
es wäre sehr sinnvoll, wenn Du das Eingetragene selbst immer wieder kopierst. Dann kann Dir eigentlich kein Text plötzlich verloren gehen.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten

Beitrag von achim »

Man kann alles auf dem Re-Impact Erwarten spielen.

Da das Holz jedoch von der Winkelanfälligkeit ( / ) her auf höchstes Effet Verhalten getrimmt und getunt wurde, ist es so schwerpunktmäßig mehr auf Schnittspiel und Topspin Spiel für den modernen Abwehrspieler wie auch für normale Spieler in Tischnähe und auch in tischferner Abwehr oder auch aus der Halbdistanz exzellent spielend ausgelegt worden, um genau diese Spielergruppen in den Spieleigenschaften besser zu unterstützen. Es geht hierbei um diesen Schichtenverlauf in der Rückhand des Furnier Schichten 2/.

Somit spielt der Rechtshänder, der schnittreiche Spiel Beläge spielen möchte, seine Rechtsauslage zum System und umkehrt der Linkshänder seine Linksauslage des Systemes Re-Impact Erwarten.

------

Dagegen müssen echte Material Spieler und Material Störspieler, die tischnahe LN oder mittellange Noppen verwenden, genau das entgegengesetzte Spielbild des Re-Impact Erwarten = ( \ ) bekommen, weil das Spiel System in der Rückhand unter einer Langnoppe, die als Tischstörspiel entwickelt wurde, keinen oder kaum Schnitt erzeugen darf.

Die Spielausrichtung mit weniger Schnitt erhalten Sie, wenn sie für Ihr Spiel genau die entgegen gesetzte Spielvariante auswählen, da das gedrehte Spielbild durch eine Hypotenuse erzeugt wird. Die Hypotenuse ist die längste Linie in einem Dreieck, die zwei Eckpunkte miteinander verbindet. Durch die Drehung der Hypotenuse, einer Diagonale, die in der Rückhand von einem Linkshänder = ( \ ) auf einen Rechtshänder = ( / ) wechselt, ist das Spielbild seitenverkehrt ja genau anders herum verlaufend, so dass die diagonale Auslegung der Holzmaserung beim Rechtshänder dann automatisch und richtungsbestimmend, wie in diesem Fall der verlaufsform sichtbar, nun seitenverkehrt gespielt ja so gedreht wird, dass der Rechtshänder die langsame kontrollierte Rückhand auf seine rückhandseite dreht.

"Somit muss sich auch der Schwerpunkt der Ausrichtung wieder zugunsten des tischnahen Störspielers ändern!"

Ein Rechtshänder bestellt also die Linksauslage des Re-Impact "Erwarten" und ein Linkshänder wiederum die Rechtsauslage desRe-Impact "Erwarten" , um in den Genuß der besonderen Vorhand zu Ihrem passenden Rückhand Bild der langen Noppe oder mittellangen Noppe zu gelangen.

Mit der Vorhand des Re-Impact Erwarten kann ich im Vergleich zum Re-Impact Le Géant dickere Spielbeläge über 1,8 mm setzen wollen, weil dieses Holz eine bessere Aussteuerung besitzt, so dass hierauf besonders harte katapultreiche Unterschwämme noch besser gespielt werden können.


PS: Wer die Diagonale für sich sichtbar machen möchte, zeichnet einfach eine Diagonale in einem 45° Winkel verlaufend auf ein Blatt Papier auf, die z.B. von links oben nach rechts unten richtungsbestimmt verlaufen soll.

Wenn ihr dann das Papier mit der Diagonale anders herum ins Licht haltet, werdet Ihr feststellen, dass sich die Diagonale seitenverkehrt gedreht hat und nun von rechts oben nach links unten verlaufen wird.

Also müssen sich auch die Spieleigenschaften ändern, wenn die Verlaufsform der Diagonale auch die Verlaufsform der Holzmaserung ist. Der gedrehte Winkel ergibt auch eine ganz andere Winkelanfälligkeit für Spielbeläge, die wiederum andere Spieleigenschaften für den jeweiligen Anwender und Spieler optimaler unterstützen werden.

Das ist das Prinzip von Re-Impact auch in der Anwendung der Ausrichtung zweier Spielebenen, unabhängig von den zusätzlichen Kombinationseigenschaften einer schnellen und einer langsam ausgelegten Kombination in Kombischlägern. Je mehr diagonal verlegte Schichten in einem Schläger System vorhanden sind, um so anspruchsvoller ist auch die Ableitung von Spieleigenschaften und Störeigenschaften zu sehen.
Es gibt bei Re-Impact Systemen auch kreuz und quer verlegte Holzschichten, die auch zwischen diagonal gelegten Holzschichten und deren Maserungsverlauf verlaufen.

Durch die geometrisch gedrehten Maserungsverläufe der einzelnen Innenschichten im Holz selbst kann man besondere Schallwellenbilder erzeugen, die auch besondere Spieleigenschaften, zum Beispiel bei Re-Impact Produkten entwickeln.

Es ist genauso kompliziert und sehr schwer zu bauen, wie ich es hier beschrieben habe. Und wenn mehrere solcher Diagonalen verbaut werden, laufe ich ständig Gefahr, dass ich mich vertun könnte. Deswegen habe auch ich immer solche Diagonal ausgelegten Schichten in Griffnähe, wenn ich diese verbauen will.
Zuletzt geändert von achim am Freitag 29. April 2022, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Dieses neue Anwendungs Prinzip ist nun auf viele Re-Impact Typen anwendbar und übertragbar, die eine oder mehrere diagonale Innenschichten, besonders gleichstarke Kreuz Varianten enthalten könnten. Somit sind auch Kreuzvarianten wie Links- und Rechtsauslage auch für beide Typen wie Links und Rechtshänder tauschbar nutzbar geworden. Das betrifft nicht nur den Wechsel des möglichen unterschiedlichen Material Spiels auf Vorhand und Rückhand, sondern auch neue Anwendungsmöglichkeiten für bestimmte Typen, die bisher nur ausschließlich vom Linkshänder = Linksauslage oder Rechtshänder = Rechtsauslage genutzt wurden und nun gegenseitig nutzbar werden.

Ein gutes Beispiel wäre unter dem gleichen Anwender Prinzip auc das Le Géant.

Ein Rechtshänder, der nun eine Linksauslage oder umgekehrt spielen würde, könnte dieses tun, wenn dieser vornehmlich beidseitig ein großes schnittbetontes Spiel oder auch Loop Spiel aus der langen Abwehr für sich mitnutzen möchte, wenn das dazu gehörige Material, z.B. ein Feint long oder normale spinbetonte Kehrseitenbeläge genau diese Spielweise mit unterstützen wird. Die Vorhand wird dabei aber in der ersten Spielebene deutlich schneller als die Rückhand, als bisher angegeben ist, werden.

Bislang wurde auch z.B. das Rapier 44 speziell für Langnoppen Spieler genutzt, die eine langsame kontrollierte Rückhand haben wollten. Es wurde aber speziell für den Langnoppenbelag Grass D-Tec ox hergestellt, weil man mit dem auf diesem Holz sehr gut schießen kann. Nun aber werden sich mit Sicherheit noch ganz andere Schnittvarianten spielen lassen, die bisher nicht mit diesem Holz gespielt wurden, weil das bisher gar nicht so gespielt wurde bzw. bekannt war!

Während Störnoppen am Tisch eher eine Rückhand benötigen, die spinloser oder völlig spinlos ist, gibt es auch Schnittnoppen oder normale Innenbeläge, die eine schnittreiche lange Abwehr (z.B. Tibhar Super Defense 0,9 mm) im schnittbetonten Spiel (Links Auslage) unterstützen könnten. Das Rapier 44 wird jetzt aber noch viel interessanter für normale Noppeninnen Spieler, weil dieses Holz in Sachen Spin unter den eher spinarmen Kunststoffbällen kaum zu überbieten sein könnte, wenn man je nach Anwender immer die entgegen gesetzte Auslage des Links- oder Rechtshänders spielen würde.

Besonders die Verwendung des Barath 224 oder 422 gab ja schon diese Spielanwendungen vor, dass sich durch die Drehung des Schlägers ein ganz anderes Spielbild ergibt, weil die Diagonalen sich seitenverkehrt mitdrehen. Interessant ist aber zu erwähnen, dass sich durch die Drehung der Hypotenuse (mathematisch die längste diagonal verlaufende Linie eines Dreiecks, welche zwei Eckpunkte miteinander verbindet) auch das Schnittspiel in der gegensätzlichen Links- oder Rechtsauslage merkbar gesteigert werden wird.

Die 1. Spielebene ist also bei einem Kreuz Prinzip einer normal angewendeten Links oder Rechtsauslage immer spinärmer und sicherer in der Rückhand anzusehen, während die umgekehrte gedrehte 2. Variante jede Menge Spin, aber auch mehr Tempo machen wird. Genau das ändert sich nun, wenn der Rechtshänder die Links Auslage oder der Linkshänder die Rechtsauslage benutzen wird, wenn alle Spieler die gegensätzliche Auslage für sich nutzbar machen werden.

Besonders für die Spieler, die es nicht gelernt haben, drehen zu können, bedeutet dieses zumindest eine ebenbürtige Gleichsstellung der möglichen Spielanlagen gegenüber einem Dreher an Kombinations Möglichkeiten der natürlich die Vorteile behält, durch das Drehen des Schlägers mehr Taktik Möglichkeiten sofort anwenden und spielen zu können.

Avber es ist natürlich logisch, dass ein Dreher immer bessere Spieleigenschaften ausführen kann, um taktik bestimmt einer bestimmten Kombination von Spielabläufen für sich nutzbar zu machen.

Durch die neue wechselseitige Bekanntmachung könnten nun aber auch viele Re-Impact Produkte, die angeboten werden, entfallen.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von graupe007 »

Servus Achim,

vermutlich geht es nicht nur mir so dass die letzten Ausführungen einige Fragestellungen aufwerfen, speziell bei den RH Materialspielern der "unterer Klasse" :-). Ich gehe davon aus dass davon die überwiegende Mehrheit:
- nicht dreht, außer beim Aufschlag
- eine eher schnittunempfindliche und damit spinarme RH bevorzugt
- auf der RH vorwiegend keine aktiven Angriffsbälle spielt sondern eher Druckschupfs, Hackblocks, etc. mit Betonung einer guten Plazierung

Das bedeutet konsequenterweise eine Bedarf von:
- hoher Kontrolle
- spinunanfälligkeit und flacher Ballabsprung auf der RH
- eher niedrige Geschwindigkeit auf der RH (um auch kurze Ablagen hinter das Netz spielen zu können)
- auf der VH dagegen dürften die meisten max. Spin bevorzugen (s. 4Olaf: ein gut plazierter spinreicher Angriffsschlag ist häufig mindestes so effizient wie ein harter Schuss, in den unteren Klassen sowieso)
- letzteres konkurriert natürlich mit einem sicheren Block wenn der Gegner die Initiative übernimmt.

Das Gewichtsthema relativiert sich dagegen etwas zumindest bei ox-Noppen. Das Beschriebene gibt natürlich meine Interpretation wieder und es wäre interessant zu erfahren ob andere Materialspieler dies ähnlich sehen.

Als Konsequenz kann ich sagen die die mir vorliegende "Version B" schon sehr nahe an dieses Ideal herankommt. Ich persönlich (als Vertreter der unteren Klassen) würde eine leicht reduziertes Tempo als Wunsch einbringen wollen da mir viele harte Bälle, v.a. Blocks, um wenige cm über die Platte hinausgehen und für einen Endschlag die Maximalgeschwindigkeit mehr als ausreicht. Zumal die wirklich spinreichen Beläge idR nicht gerade langsam sind.
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Samstag 30. April 2022, 23:17 Servus Achim,

vermutlich geht es nicht nur mir so dass die letzten Ausführungen einige Fragestellungen aufwerfen, speziell bei den RH Materialspielern der "unterer Klasse" :-). Ich gehe davon aus dass davon die überwiegende Mehrheit:
- nicht dreht, außer beim Aufschlag
- eine eher schnittunempfindliche und damit spinarme RH bevorzugt
- auf der RH vorwiegend keine aktiven Angriffsbälle spielt sondern eher Druckschupfs, Hackblocks, etc. mit Betonung einer guten Plazierung

Das bedeutet konsequenterweise eine Bedarf von:
- hoher Kontrolle
- spinunanfälligkeit und flacher Ballabsprung auf der RH
- eher niedrige Geschwindigkeit auf der RH (um auch kurze Ablagen hinter das Netz spielen zu können)
- auf der VH dagegen dürften die meisten max. Spin bevorzugen (s. 4Olaf: ein gut plazierter spinreicher Angriffsschlag ist häufig mindestes so effizient wie ein harter Schuss, in den unteren Klassen sowieso)
- letzteres konkurriert natürlich mit einem sicheren Block wenn der Gegner die Initiative übernimmt.

Das Gewichtsthema relativiert sich dagegen etwas zumindest bei ox-Noppen. Das Beschriebene gibt natürlich meine Interpretation wieder und es wäre interessant zu erfahren ob andere Materialspieler dies ähnlich sehen.

Als Konsequenz kann ich sagen die die mir vorliegende "Version B" schon sehr nahe an dieses Ideal herankommt. Ich persönlich (als Vertreter der unteren Klassen) würde eine leicht reduziertes Tempo als Wunsch einbringen wollen da mir viele harte Bälle, v.a. Blocks, um wenige cm über die Platte hinausgehen und für einen Endschlag die Maximalgeschwindigkeit mehr als ausreicht. Zumal die wirklich spinreichen Beläge idR nicht gerade langsam sind.
Das ist des Rätsels Lösung für mittellange Noppen und Lange Noppenspieler, wie schon 2 emails zuvor angedeutet

"Somit muss sich auch der Schwerpunkt der Ausrichtung wieder zugunsten des tischnahen Störspielers ändern!"

Ein Rechtshänder bestellt also die Linksauslage des Re-Impact "Erwarten" und ein Linkshänder wiederum die Rechtsauslage des Re-Impact "Erwarten", um in den Genuß der besonderen Vorhand zu Ihrem passenden Rückhand Bild der langen Noppe oder mittellangen Noppe zu gelangen. Die Erklärung ist dafür ganz einfach, ein Rechtshänder spielt in Rückhand in Linkshand, der spin ärmeren Auslegung des Re-Impact Erwarten, also die gedrehte Diagonale des Linkshänders, während anders herum der Linkshänder in Rechtshand in der Rückhand spielt, welche für den Linkshänder wiederum spinärmer nur durch die Drehung der Diagonale ausgelegt ist.

Dafür muss man also den Schläger nicht drehen, weil das gar nicht geht, weil die bechriebene Diagonale dann ja in der Vorhand ist. Sie würde dann ja nur in der Vorhand schnittärmeres Spiel erzeugen und man würde das Holz umgekehrt gespielt ja nur bekleben, wenn die Lang Noppe in der vorhand gespielt würde.

---

Spielt man jedoch die Rechtsauslage des Rechtshänders, dann müssen die Bälle unter der mittellangen oder der Langnoppe ansteigen, weil die diagonale Auslage umgekehrt gesetzt sehr viel Spin machen wird und dadurch die Bälle unter Verwendung einer Lang noppe eher hoch steigen werden, wenn die optimale Balltechnik nicht angepasst werden kann. Das ist deswegen so, weil diese Diagonale der Ausrichtungsschicht von rechts oben nach links unten verläuft; aber für das Noppenspiel genau anders verlaufen müßte. Daher soll man ja die entgegen gesetzte Auslage nehmen, damit die Bälle unter einer Lang Noppe nicht ansteigen können, wenn die Technik schlechter ist.

Übrigens gilt das nur für das Re-Impact Erwarten; also nicht für andere Typen von Re-Impact
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Text von graupe007
- eine eher schnittunempfindliche und damit spinarme RH bevorzugt
- auf der RH vorwiegend keine aktiven Angriffsbälle spielt sondern eher Druckschupfs, Hackblocks, etc. mit Betonung einer guten Plazierung


Rechtshänder = Linksauslage, umgekehrt Linkshänder = Rechtsauslage des neuen Re-Impact Erwarten
text von graupe007
Das bedeutet bei diesem Aufbau für lange und mittellange Noppen mit Störpotential am Tisch
- hohe Ball Kontrolle
- Spinunanfälligkeit und flacher Ballabsprung auf der Vorhand und auf der Rückhand
- eine niedrige Geschwindigkeit auf der Rückhand, um auch kurze Ablagen hinter das Netz spielen zu können!

- Auf der Vorhand dagegen entsteht maximaler Spin wie 4olaf in seinem Testbericht beschrieben hat; allerdings unter Anwendung eines normalesn Vulkane 3 in 2,2 mm gespielt. Er schreibt weiterhin, dass ein gut plazierter spinreicher Angriffsschlag häufig mindestens so effizient wie ein harter Schuss ist; und nimmt an, dass das in den unteren Klassen sowieso so ist.

Letzteres konkuriert natürlich mit einem sicheren Block, wenn der Gegner die Initiative übernimmt. Das kann der aber nicht, weil die Schnittbälle auf der Vorhand meistens nicht nachziehbar sind und vom Gegtenspieler abgelegt werden müssen. Ob sich dieses ähnlich bei Störnoppen am Tisch verhält, wissen wir noch nicht, weil sich dazu bisher kein Noppenspieler hier im Forum bzw. von meinen Testspielern dazu direkt geäussert hatte.
text von graupe007
Als Konsequenz kann ich sagen die die mir vorliegende "Version B" schon sehr nahe an dieses Ideal herankommt. Ich persönlich (als Vertreter der unteren Klassen) würde eine leicht reduziertes Tempo als Wunsch einbringen wollen da mir viele harte Bälle, v.a. Blocks, um wenige cm über die Platte hinausgehen und für einen Endschlag die Maximalgeschwindigkeit mehr als ausreicht. Zumal die wirklich spinreichen Beläge idR nicht gerade langsam sind.
Hierzu kann ich leider nur sagen, dass die von Graupe erwähnte Version B nicht mal annähernd an die Originalversion herankommt. Dieses wurde mir bei einem intern gebliebenen Test auch von 4olaf so beschrieben.

vorläufiges Fazit:
Deswegen bleibt die Materialknappheit hier leider bestehen. Es können noch maximal 121 Hölzer von dieser Version gebaut werden, wenn bei den Hirnholz Furnieren, die in Deutschland gebaut werden, kein rechtzeitiger Nachschub an leichten und identischen Balsaaufbau in den nächsten Monaten kommen wird.

Bei den vorgezogenen und favorisierten Hirnholz Aufbau muss es auf jeden Fall erstmal so bleiben, bis neue Erkenntnisse bei anderen Versuchsmodellen vorliegen werden. Aber gerade das wird wohl leider länger dauern, denn diese Entwicklungsergebnisse können die Hauptentwicklung - wie schon oben erwähnt - nicht mal annähernd von den Spieleigenschaften in der Rückhand ersetzen. Die B-Version kann nicht katapult frei auf Vorhand und Rückhand ausgesteuert werden, wie das bei der Verwendung des Hirnholzes der Fall ist.

Original-Struktur: L-es-3H-kk-es-2/-L Rechtsauslage Rechtshänder oder Linkshänder bei Störnoppenspiel in der Rückhand mit Verwendung von mittellangen oder langen Noppenpotential, da die diagonale Ausrichtung des Rechtshänder Aufbaus sich beim Linkshänder in der linksgeführten Spielhand seitenverkehrt gespielt drehen muss. Dann sieht die Drehung der Diagonale so aus, Struktur: L-2\-es-kk-3H-es-L.

Der Hirnholz Aufbau 3 H in der Vorhand bleibt bei beiden Spielern gleich, weil die Maserstruktur des Hirnholzes aufrecht zur Deckblattfläche angeordnet ist. Das Einzige, was sich nachträglich ändert, ist die asymmetrische Schlägerform, die beim Linkshänder sowie beim Rechtshänder beim Ausschnitt so gedreht werden muss, dass die Einschnitte im Griff oben in der Innenhand liegen werden.

Dafür muss beim PC-gesteuerten Ausschnitt eine doppelte Programmierung erstellt werden, um genau die system gleichen Spielvoraussetzungen zu erhalten. Das ist aber kein Problem, weil alle Schlägerhölzer sowieso erst nach Bestell- oder Auftragseingang angefertigt werden.

Der Einsatz der Noppen gesteuerten Rückhand ist nach meinen Spieleindrücken also vergleichbar mit den Spieleigenschaften des Le Géant, was aber von Testspielern noch nicht gegenbestätigt wurde. Diese Entwicklung sollte ja eigentlich auch nur eine Belastungssteigerung in der Aussteuerung im Vergleich zum Le Géant ergeben, welcher bei der Verwendung von dickeren Spielbelägen über 1,8 mm schnell übersteuert werden kann. Die umgekehrte Version sollte hier das Potential deutlich steigern können, was von 4olaf bei der Verwendung beidseitiger Kehrseiten Beläge eindrucksvoll auch schon bestätigt wurde.

Entscheidend ist aber, dass durch die Umkehrung des Systems sich ganz neue Spiel- System Erfahrungen entwickelt haben.
Somit ergibt sich für die modernen Abwehrspieler oder Normalspieler nun ein katapultarmes, linearer aussteuerndes Spielsystem, welche ein exzellentes und variantenreiches Spinspiel unter besten Ball-Kontroll-Werten spielbar machen wird.

Besonders die modernen Abwehrspieler haben seit der Anwendung der neuen Kunststoffbälle enorme Schwierigkeiten zu überwinden, da Ihre Schnittbälle keine große Gefährlichkeit mehr durch die relativ spinarmen Bälle hatten. Das könnte sich jetzt mit dem Einsatz des Re-Impact Erwarten - schon alleine wegen der großen Laufwege - für diese Spieler wieder positiv verändern, viel mehr Schnitt als zuvor erzeugen zu können.
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