Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Neuer Test und Bestätigungs Hinweis von Dr. Barath:

Für Materialspieler wird es sehr interessant, wenn man das Re-Impact Erwarten genau anders herum in der 2. Spielebene spielt. Da funktioniert auf einmal jede Noppe; auch dann, wenn die Ox-Noppe direkt auf dem 3 mm Hirnholz Furnier gespielt wird. Das wird nicht zu schnell und die Schnittumkehr ist sehr gut. Gespielt wurde das Holz so mit dem Hybrid K 1 in der Vorhand in 2,1 mm und Rückhand Feint long 3 in ox. Besonders auffallend war immer eine ganz kurze Ablage mit schnell abtauchenden Bällen, die nicht nachgezogen werden konnten. Probiert es aus.

Wer allerdings die Rückhand so langsam wie möglich haben möchte, sollte als Rechtshänder zur Linksauslage und umgekehrt der Linkshänder zur Rechtsauslage greifen.
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Ich kann auch schon unbestätigt sagen, dass die beiden direkteren Ebenen der Verwendung von Links- oder Rechtsauslagen im Materialspiel nur Feinheiten in der Ausbeutung der Spielanteile besserer Spieler verursachen wird. Das ist deswegen so, weil das Holz ja beidseitig völlig katapult frei und ohne negative Einschränkungen aussteuert. Also wird sich das Tempo Verhalten nur minimal, wenn überhaupt wahrnehmbar, für untere Spielergruppen ändern.

Es ist besonders zu erwähnen, dass das gesamte Wettkampf Holz beidseitig einen harten Anschlag behält, obwohl das Außendeckblatt mit Limba eher mittelweich bis weich ist. Das Schallbild ist jedoch optimal und sehr effektiv bei dem Re-Impact Erwarten ausgesteuert, so dass es ein Höchstmaß an besonders ausgeglichenen Spiel Effekten in beiden, eigentlich gegensätzlichen Technik Richtungen haben wird. Bei keiner anderen Entwicklung war dieses Zusammenspiel bisher so effektiv gewesen wie gerade bei diesem neuen Wettkampf Holz, welches man - je nach Technik Anwendung gesehen- in beiden Richtungen in der jeweiligen Rückhand "spinreicher" oder anders herum spinärmer bekleben und so erfolgreicher spielen kann.

Wegen der hohen Materialknappheit bin ich jedoch darauf angewiesen, effektiv und vorsichtig zu bauen. Da das gesamte Bau Material selektiert werden muss, kommt es so leider zu längeren Lieferzeiten, die eher nicht gewollt sind. Da hier auch zu wenig Tester schreiben, wird mein vorgegebenes Ziel leider nur schleppend nachbestätigt. Mein besonderer Dank gilt daher Herrn Dr. Barath und seinem besonderen Trainingspartner aus der Verbands Oberliga, die das neue Re-Impact Erwarten in Tests in allen möglichen Spielrichtungen ausgewertet und mir erfolgreich nachbestätigt hatten.
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Das ist wirklich ein ziemliches Durcheinander geworden. Zum anderen glaube ich aber, dass die beigedrehte 2. Variante unter guten Spielern gefährlicher zu spielen sein wird.

Die zuvor empfohlene Linksauslage wird aber eher etwas für schwächere Spieler sein, die auch eine schlechtere Ball Technik haben. Deswegen würde ich es den schwächeren Spielern auch genauso empfehlen wollen, die erste Spielebene zu spielen und nicht die direkter wirkende 2. 'Spielebene. Durch die Drehung wirkt die Vorhandseite trotz der langsameren Diagonale ( / ) seltsamerweise schneller als umgekehrt, weil der Ball jetzt mit der Holzmaserung einstreut und so weniger Schallwellen entstehen als zuvor in der 1. Spielebene in Rückhand \gesetzt, weil die Diagnonale ( \ ) jetzt genau anders herum laufen wird, wobei die Rückseite wegen des verwendeten Hirnholzes nun genauso katapultfrei bleiben muss.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von graupe007 »

Hallo Achim,

ich weiß nicht wie es den anderen geht aber ich musste dies hier mehrfach lesen und bin noch nicht wirklich sicher ob die Botschaften bei mir korrekt angekommen sind. Mitgenommen habe ich das hier nicht vom Drehen die Rede ist sondern der initialen Auslegung, richtig? Das bedeutet aber dass man sich festlegen muss und nicht mehr ausprobieren kann. Ich bevorzuge definitiv eine langsame RH da ich damit nicht aktiv schieße und daher kein hohen Topspeed benötige. Katapult ist daher auch kein Thema und auf der VH reicht die vorhandene Geschwindigkeit allemal, zumindest in den unteren Klassen wie mein Namensvetter ja auch schon mitteilte.

Was den von Dir angesprochenen Block anbetrifft: auf den VH komme ich immer wieder in die Situation dass mich der Gegen durch permanentes Nachziehen "festnagelt" und Gegenziehen ist nicht unbedingt meine Domäne. Daher benötige ich hierfür einen sicheren Block und versuche, diesen zunehmend (leicht) aggressiv zu spielen. Hier finde ich hat das Erwarten durchaus Stärken durch die gute Kontrolle, nur geraten mir einige Bälle lang weswegen ich mir persönlich eine etwas reduzierte Geschwindigkeit (oder besserer Technik :-) wünschen würde.
Auf der RH spiele ich Blocks sehr gerne als kurze Ablage, daher auch der Wunsch nach einer langsamen RH. Bei schärferen Schüssen empfinde ich auch hier die Rate der erfolgreichen Notblocks beim Erwarten überdurchschnittlich. Grundsätzlich bringt ein Hackblock bei ox Noppen beim härteren Anschlag sicherlich mehr Kontrolle als nur Hinhalten was ich zu trainieren beginne. Beim Hackblock (wie auch Druckschupf) geht es mir so dass ich die mit einem etwas weicheren Anschlag kontrollierter platzieren kann als mit einem eher harten. Ich will aber nicht ausschließen dass dies ein Gewohnheitseffekt ist. Die Antwort darauf gibt es dann in 6 Monaten...
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Donnerstag 5. Mai 2022, 22:47 Hallo Achim,

ich weiß nicht wie es den anderen geht aber ich musste dies hier mehrfach lesen und bin noch nicht wirklich sicher ob die Botschaften bei mir korrekt angekommen sind. Mitgenommen habe ich das hier nicht vom Drehen die Rede ist sondern der initialen Auslegung, richtig? Das bedeutet aber dass man sich festlegen muss und nicht mehr ausprobieren kann. Ich bevorzuge definitiv eine langsame RH da ich damit nicht aktiv schieße und daher kein hohen Topspeed benötige. Katapult ist daher auch kein Thema und auf der VH reicht die vorhandene Geschwindigkeit allemal, zumindest in den unteren Klassen wie mein Namensvetter ja auch schon mitteilte.

Was den von Dir angesprochenen Block anbetrifft: auf den VH komme ich immer wieder in die Situation dass mich der Gegen durch permanentes Nachziehen "festnagelt" und Gegenziehen ist nicht unbedingt meine Domäne. Daher benötige ich hierfür einen sicheren Block und versuche, diesen zunehmend (leicht) aggressiv zu spielen. Hier finde ich hat das Erwarten durchaus Stärken durch die gute Kontrolle, nur geraten mir einige Bälle lang weswegen ich mir persönlich eine etwas reduzierte Geschwindigkeit (oder besserer Technik :-) wünschen würde.
Auf der RH spiele ich Blocks sehr gerne als kurze Ablage, daher auch der Wunsch nach einer langsamen RH. Bei schärferen Schüssen empfinde ich auch hier die Rate der erfolgreichen Notblocks beim Erwarten überdurchschnittlich. Grundsätzlich bringt ein Hackblock bei ox Noppen beim härteren Anschlag sicherlich mehr Kontrolle als nur Hinhalten was ich zu trainieren beginne. Beim Hackblock (wie auch Druckschupf) geht es mir so dass ich die mit einem etwas weicheren Anschlag kontrollierter platzieren kann als mit einem eher harten. Ich will aber nicht ausschließen dass dies ein Gewohnheitseffekt ist. Die Antwort darauf gibt es dann in 6 Monaten...
@graupe007
Du schreibst von der B-Variante. Ich hatte aber schon vorher hier erklärt gehabt, dass man die Originalvariante Hirnholz überhaupt nicht mit horizontal gelegten Balsa ersetzen kann und deswegen diese Versuchsreihe Plan B von mir beendet wird. Du wirst in Kürze sicherlich den Originalaufbau des Re-Impact Erwarten erhalten, damit Du es auch testen kannst. Die Bestellungen werden jetzt auch nächste Woche zügiger abgearbeitet werden, weil ich jetzt voll durchblicke und weiß, welche Variante ich für den Linkshänder oder Rechtshänder ausfräsen muss, um jeden von euch richtig glücklich machen zu können.

Wir haben beim Re-Impact Erwarten nunmal eine Rechtssteuerung (/) einer richtungs- und spielbestimmenden Diagonale in der Rückhand, die sich beim Drehen des Schlägers um 180 ° in der Vorhand als linkssteuernde Diagonale seitenverkehrt aufbauen wird. Bei der rechtsgesteuerten Diagonale schlägt der Ballin der Rückhand gegen die diagonal verlaufende Holzmaserung auf, während der Ball durch die 180° Drehung der Diagonale in der Vorhand mit der Holzmaserung linksdrehend verlaufend, also seitenverkehrt dann in Richtung der Holzmaserung aufschlagen muss.

Wenn ein Ball also gegen die Holzmaserung aufschlägt, dann werden viele Schallwellen freigesetzt, dessen Driftbewegungen durch statische Effekte jede Menge Spin bilden können. Das ist beim Re-Impact Erwarten wirklich so, so dass die Bälle wegen des satten entstehenden Effets, tiefer Ballflugbahnen mit schnell abtauchenden Bällen diese Bälle deswegen vom Gegner nicht mehr angezogen werden können, sondern abgelegt werden müssen. Schlägt der Ball beim Re-Impact Erwarten jedoch mit der Holzmaserung auf, entstehen im Schläger weniger Schallwellen und somit auch weniger statische Effekte, sondern mehr Tempoverhalten.

Das betrifft aber nur das Re-Impact Erwarten und ist bei anderen Hölzern von Re-Impact bisher nicht so beobachtet worden.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von hannelore112 »

Ich dachte immer das ich etwas von TT-Hölzer verstehe. Aber wenn ich das lese was hier geschrieben wird, werstehe ich nix von TT-Hölzer.
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Referre
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von Referre »

Dagegen ist Quantenmechanik leichte Kost :-)
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Referre hat geschrieben: Freitag 6. Mai 2022, 09:50 Dagegen ist Quantenmechanik leichte Kost :-)
ja, deswegen können Fachwissende ohne Insiderwissen so ein Holz nicht einfach kopieren und nachbauen wollen. Die Fertigung ist alles andere als einfach und ich muss höllisch aufpassen, weil ich ja seitenverkehrt bauen muss. Ohne das Sichtmaterial in der richtigen Zusammensetzung und der anschließenden Verklebung der Furniere geht das gar nicht, weil ich ständig konzentriert arbeiten muss, um keine Routine entstehen zu lassen.

Es wird sicherlich einfacher werden, zu erklären, wenn jemand von euch hier mal ein Muster einer mitgeschickten Diagonalschicht als Sichtmaterial ins Forum hochladet und zwar die mögliche Rechtsvariante und daraus die entstehende Linksvariante durch Drehung dieser Ansicht um 180°, also das seitenverkehrte Bild der gleichen Diagonale.

Je mehr von diesen geometrisch verlegten und richtungsbestimmten Schichten in einem System eingebaut sind, umso komplizierter wird die Fertigung, weil die Kreuzdiagonale das Gleichgewicht im System des Holzspannungs verhalten stabilisieren muss, damit kein Holzverzug eintreten kann. Dafür benötigt man ein sehr großes Wissen, gerade deswegen, wenn die Substanz an Lagen und Schichten in einem Holz Furnier nicht gesperrt werden dürfen und das Holzspannungsverhalten in den Aussenschichten bei Kombinationssystemen unterschiedlich sein muss. Um die höchstmögliche Ballkontrolle erhalten zu können, muss das System fühlbar sein, um ein echtes Feedback des Systems im Bereich hören und fühlen; durch hohe Frequenzen hörbar und durch niedrige Frequenzen fühlbar auf die Senso Punkte der Hand übertragen werden. Nur beides zusammen, hören und fühlen vermittelt das echte Ball Feedback eines auf dem Schlägerholz gespielten Balles.

z.B. Barath A-2/-kk-2\-kk-4/-Ko.

Der Grund, weswegen das Barath von Noppenspielern beim Spielen gerne in die 2. Spielebene 422 gedreht wurde, ist jetzt laut Stand der Technik erklärbar, weil die Rückhand in der 224 Variante starken Schnitt aufbaute und damit Noppengespielte Bälle von technikschwachen Spielern nicht flach gehalten werden konnten, sondern die Ballflugkurve deswegen anstieg. In der 422 Variante ist der selbige Aufbau ja im Richtungsverlauf der Diagonalen nun seitenverkehrt gedreht Ko-4\-kk-2/-kk-2\-A. Bei diesem Aufbau muss die Ballflugkurve des Barath auf Vorhand und Rückhand bei der beidseitigen Verwendung von Noppenaussen, z. B. KN + LN oder eines Blockkonterspielers mit NI und wechselseitiger Materialstellung in Rückhand mit LN fallen, weil die gespielten Bälle wegen des Spieles in Richtung der Holzmaserung beim Barath System nun schnittärmer sein werden. Gerade unter der Verwendung von langen Noppen darf das Holz keinen oder nur wenig Schnitt aufbauen, damit die Spielbälle flach bleiben und nicht ansteigen sollen.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von hannelore112 »

Elon Musk hat der Welt gezeigt wie Elektro Autos gebaut werden..... er hat der Welt auch gezeigt wie Menschen mit Raketen ins Alle geschossen werden....
Aber wenn er ein Tischtennis Holz nach der Rendler Formel bauen müsste, würde er scheitern... und sofort das Handtuch werfen....
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achim
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

achim hat geschrieben: Samstag 7. Mai 2022, 10:11
hannelore112 hat geschrieben: Samstag 7. Mai 2022, 07:59 Elon Musk hat der Welt gezeigt wie Elektro Autos gebaut werden..... er hat der Welt auch gezeigt wie Menschen mit Raketen ins Alle geschossen werden....
Aber wenn er ein Tischtennis Holz nach der Rendler Formel bauen müsste, würde er scheitern... und sofort das Handtuch werfen....
das ist kein passender Vergleich, liebe Hannelore112, denn Elon Musc hat mit Hilfe der Landesregierung Brandenburg mal eben 170 Hektar Wald zerstört und seine Fabrik in einem Wasserschutzgebiet bauen dürfen.

Herr Musc ist seiner Verpfichtung bisher überhaupt nicht nachgekommen, die gefällten 170.000 Baumbestände (pro 10 qm = 1 Baum ) an anderer Stelle in Brandenburg wieder aufforsten zu wollen! Man sollte sich mal ausrechnen, wieviel CO 2 dort mit einem Schlag täglich nicht mehr gebunden und nicht über Nacht wieder in Sauerstoff zurück verwandelt werden können.

Gerade Bäume halten bekanntlich mit Ihren Wurzeln das Grundwasser fest, um es dann in den trockenen Monaten wieder an Ihre Umgebung abgeben zu können. Fehlen die Bäume, sinkt auch der Grundwasserspiegel ab.

---

Im Grunde genommen hast Du aber recht. Ich sollte die Feinheiten hier gar nicht erklären, weil das hier eh nichts bringt und die Erklärungen dafür auf meiner Onlineseite belassen.
Zuletzt geändert von achim am Samstag 7. Mai 2022, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Idefix
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von Idefix »

So kompliziert ist das gar nicht, auf re-impact.de ist das gut beschrieben. Vom Erwarten gibt es 2 Versionen die Linksauslage und Rechtsauslage heißen und sich durch die Ausrichtung schräg verlaufender Mittelfurniere unterscheiden. Für Rechtshänder: Die Linksauslage ist gedacht für ein Störspiel mit LN oder MLN am Tisch. Die Rechtsauslage ist für "Normalos" mit NI oder KN. Für Linkshänder: genau anders herum.

Nun kann man das Erwarten auch in der "2.Spielebene" (mit den Luftschlitzen im Griff Richtung Finger) spielen, dann soll es sich direkter und schneller spielen und Vorteile für fortgeschrittene Spieler haben. Dafür brauchen Rechtshänder mit LN oder MLN am Tisch aber die Rechtsauslage und Normalos die Linksauslage.
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Pfuscher
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von Pfuscher »

Erwarten: 2002-2022
Blattgröße 152x157
ergonomische Schiffsschraube
Edelversiegelung grau
Auslage: Rechtshänder

Belege
Vorhand rot Friendship Battle 2 in 2,1 mm
Rückhand schwarz Nittaku Do Knuckle 0,5 mm

Ich habe das Holz 1 Woche in der ersten Spielebene gespielt und 1 Woche in der Spielebene 2.; Natürlich die Belege umgeklebt; jeweils 4 Traningseinheiten
Kommentar vorab: Ist ein Hammer Holz!

Da ich die o.a. Belagkombination schon länger spiele, rd. 2 Jahre (TSP Black Balsa 5,5 und Donic Dotec Waldner AR) machte mir das den Vergleich vielleicht etwas einfacher; vorher habe ich rd 20 Jahre lange Noppe ox gepielt, aber seit dem Plastikball oft "abgeschossen" worden, daher der Wechsel zu MLN, hat mir und meinem Spiel gut getan.

Spielweise:
nah am Tisch, selten eigl. niemals nach hinten

Rückhand: recht aktiv mit der MLN die Bälle stets treiben, also fast immer aktiv Pseudo Topspin oder einfach gerückte Bälle, meistens aber ohne Power, außer auf Unterschnitt, da geh ich doch recht agressiv gegen, regelmäßige Tempowechseln durch Hackblocks oder stops, nahezu niemals als Schupfball gespielt.

Vorhand: langsame, und ich meine meine wirklich laaaaaangsame, Topspins und super gerne auch reine Sidespins mit sehr sehr viel Rotation. Wirklich Powerbälle spiele ich eigendlich nie, immer nur dieses "Rumgefusche", was mir meine Spielpartner nie Müde werden zu sagen.

Eindruck aus Woche 1 "1. Spielebende":
Vorhand: das beste Holz was ich bis dahin jemals in Händen hatte! Kontrolle, Spinerzeugung, Reproduzierbarkeit von 100 x den gleichen Schlag; einfach echt klasse. Auch die moderate Geschwindigkeit passt super zu meinem "Rumgefusche", könnte vielleicht doch ein Ticken schneller sein. Besonders auffällig: die im Vergleich zu meinen anderen Hölzern deutlich bessere Spienerzeugung beim Aufschlag; kann natürlich auch an der besseren Griffigkeit von gerade neuen Belegen sein. Allerdings kam auch diese Rückmeldung häufig von meinen Spielpartnern; auch höherklassigen

Rückhand: etwas gespalteners Ergebnis hier. Aktive Pseudo-Topspins und leere Pushs gingen auch hier TOP; auch mit toller Rückmeldung. Aber alles was eher passiv gespielt wird wie Hackblock, Stop und ganz im besonderen Schupfbälle waren doch recht unstetig. Wenn sie gekommen sind, immer in guter Qualität. Allerdings war die Reproduzierbarkeit hier deutlich anders. So konnte ich z.B. im Balleimer Schupftest eine deutlich Streunung der Bälle feststellen. So ging der gewollt gleich gespielte Ball (meist Schupf oder Stop) mal deutlich ins Netz und dann sogar wieder über den Tisch. Diese wirklich unangenehme Streuung betraf aber nur die echt langsam und passiv gespielten Bälle. Herausheben muss ich aber noch einen Fakt, der miich auch allerdings sehr positiv überrascht hat. Voll durchgezogene Bälle gingen unfassbar gut. Das kannte ich vorher so nicht, gehörte auch nicht so zu meinem Spiel. Hier konnte ich mein Spiel um diesen Punkt tatsächlich erweitern. Das machte richtig Spass mit den Noppen volles Pfund durch zu ziehen; natürlich nur auf dazu einladende Bälle.

Wegen des doch aber etwas schwammig wirkenden passiveren Spiels auf der Noppenseite, wollte ich noch die 2.Spielebende testen. Das scheint auf dem ersten Eindruck etwas komisch, immerhin ist der Griff als gedrehte Schiffsschraube angelegt, aber nach den ersten paar Minuten, fühlte sich das völlig natürlich, ja sogar ein wenig besser noch an, als die normale Griffhaltung. Wie auf den Bildern zu sehen greife ich dort den Schläger deutlich tiefer.
Re-Impakt (1)-klein.jpg
(29.01 KiB) 102-mal heruntergeladen
Re-Impakt (3)-klein.jpg
(27.43 KiB) 102-mal heruntergeladen
Eindruck aus Woche 2 "2.Spielebene"
Vorhand: Auch ganz toll! Ich hätte erwartet, daß das Holz nun etwas langsamer sein würde, aber gefühlt war eher das Gegenteil der Fall, nicht viel, aber spürbar. Die Kontrolle war aber nicht mehr ganz so unglaublich gut, wie aus der ersten Testwoche; immernoch weit vor meinen anderen gespielten Hölzern (TSP Balsa 5,5 und Donic Dotec Waldner AR)

Rückhand: eigendlich sehr ähnlich wie die Eindrücke aus dem "richtig rum" halten. Das Spielgefühl mit der verkehrt herum gehalten gedrehten Schiffsschraube brachte etwas mehr Sicherheit in die passiven Schläge, allerdings nun häufte sich die Streuung bei aktiv gespielten Bällen; nicht viel, aber eben gefühlt.

Alles in Allem: ein echt beeindruckend gutes Holz. Für mich oder mein Spiel würde ich es auf der ersten Ebene spielen wollen, die gerehte Schiffsschraube anders anfertigen lassen. Vielleicht ist dann das Thema Linksauslage Rechtslage für meinen Spielstil erledigt ;)

Eine wirklich sehr unangenheme Eigenschaft genau meines Holzes will aber auch nicht verschweigen. Mit zunehmender Spieldauer und steigender Schweißproduktion in der Hand entwicklte mein Holz eine wirklich unangenehme Klebrigkeit, die auch durch feucht oder trocken abswischen nicht verschwinden wollte. Am Trainingsende war die Handfläche und Finger doch recht gerötet. Konnte aber jeweils mit etwas Creme beseitigt werden. Gem Telefonat mit Achim sei das wohl ein Fehler in genau meinem Holz, würde aber bei Neuanfertigung nicht mehr auftreten. Das nenne ich mal ehrliche Kommunikation. Vorbildlich! Ohnehin haben die Telefonate mit Achim echt Eindfruck gemacht auf mich. Auch wenn ich nicht immer alles verstanden habe. ;) Am Tisch entscheidet sich das gefült ohnehin und nur das kann ich hier wiedergeben.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von Sgueti »

Hallo,

gerne möchte ich das Mittelblatt testen.

She ich es richtig, dass ich die Linkshänder-Variante bestellen muss?

Ich spiele mit rechts, am Tisch, alles Noppen ox lastig auf der RH und drücke + Nopsspins.
VH dann mit normalen Belag Schuss und Topspin.


Also brauche ich zum testen die Linkshänder-Variante....

@achim: sehe ich das richtig ?


Bitte tragt euch hier als Ersttester ein, die großes Interesse am Test haben und hier auch gerne einen ehrlichen oder gerne mehrere Testberichte schreiben möchten, denn genau das sollte die Grundlage für das Ausleihen sein.

Testholz 1, Rechts oder Linkshänder, als Basisholz = Kleinblatt gerade ohne alle Extras

Testholz 2, dto. als Basisholz = Mittelblatt gerade, ohne alle Extras

Testholz 3, dto. als Basis Holz = Großblatt gerade, ohne alle Extras
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von achim »

Sgueti hat geschrieben: Dienstag 10. Mai 2022, 08:59 Hallo,

gerne möchte ich das Mittelblatt testen.

She ich es richtig, dass ich die Linkshänder-Variante bestellen muss?

Ich spiele mit rechts, am Tisch, alles Noppen ox lastig auf der RH und drücke + Nopsspins.
VH dann mit normalen Belag Schuss und Topspin.


Also brauche ich zum testen die Linkshänder-Variante....

@achim: sehe ich das richtig ?


Bitte tragt euch hier als Ersttester ein, die großes Interesse am Test haben und hier auch gerne einen ehrlichen oder gerne mehrere Testberichte schreiben möchten, denn genau das sollte die Grundlage für das Ausleihen sein.

Testholz 1, Rechts oder Linkshänder, als Basisholz = Kleinblatt gerade ohne alle Extras

Testholz 2, dto. als Basisholz = Mittelblatt gerade, ohne alle Extras

Testholz 3, dto. als Basis Holz = Großblatt gerade, ohne alle Extras

wenn man es auf der Rückhand so langsam wie möglich haben will, dann ist das ratsam, eine Linksauslage als Rechtshänder zu spielen.

Wenn man aber eine bessere Technik hat und sehr gefährliche Returns spielen möchte, dann nimmt man die normale Rechtsauslage des Re-Impact Erwarten und spielt das gleiche Holz mit den Einschnitten nach unten in der 2. Spielebene.
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Re: Jubiläums Holz Re-Impact Erwarten (to expect)

Beitrag von Sgueti »

Wenn man aber eine bessere Technik hat und sehr gefährliche Returns spielen möchte, dann nimmt man die normale Rechtsauslage des Re-Impact Erwarten und spielt das gleiche Holz mit den Einschnitten nach unten in der 2. Spielebene.



Warum ist es denn nicht gleich das normale Re-Impact mit der 1. Spielebene ?

Etwas verwirrend.
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