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MSP - Sabotage

Verfasst: Montag 20. Juni 2022, 14:30
von GlantiNewbie
Hallo zusammen,

der Materialspezialist hat wieder einen neuen Gl(anti) am Start. Ich persönlich bin mir nicht sicher ob es ein Glanti oder Anti ist... Es gibt ihn als 2 Ausführungen.. Lest selber:

https://www.der-materialspezialist.com/ ... ::202.html


VG
GlantiNewbie

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Dienstag 21. Juni 2022, 08:00
von Def-attack
I have tried it, and it surley can be played like any other anti from der M. The top sheet has a glossy sort of plastic look to it. The defensive version has the same sponge as Reflection/Scandal/Diabolic ES. The all-version has s new green sponge, just a little harder and faster than SuperGlanti Attack I think.

You can block attacks as with any other anti fron der M but I think Störkraft and SuperGlanti gives more back spin on blocks, while Sabotage is easier for attacks and has a little more control. With the all-version in 1.0 on Stiga Carbonado 90 I could hit (not very hard though) against loose drives with slight top spin. And block spinny loops like with SuperGlanti (just with a little less back spin).

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Samstag 2. Juli 2022, 12:30
von Def-attack
Yesterday I got to use this rubber a little more. I have a green sheet in 1.5 mm and my friend Marcus has a black (both all-version) in 1.0.
This is a very interesting rubber, both top sheet and sponge. The top sheet feels rather frictionless, like a Störkraft ig gripo, but with a very different feel to the material. Störkraft is thin and hard, this is more like a normal rubber that has no friction at all (glossy). And the sponge is not a normal dampening sponge. When you bounce the ball on the bat it behaves like a normal rubber. It reminds me of Neubauers Power Attack, but this is more easy to block with I think (many years since I used Power Attack). And I think that the speed is about the same with the two different thicknesses I tried. If anything, the 1.5 mm is faster than 1.0. But arc is lower on 1.0, and spin reversal is a little better. With that it should be more easy to attack with 1.5 mm but I need to investigate that further.

Here is a short clip where I used the 1.5 mm version on Stiga Clipper Classic, then on Stiga Carbonado 90 and last on Palio TCT. We made more videos with Marcus where he used the black 1.0 version on his Palio TCT, that will appear later.

https://youtu.be/79xyBRQ2ctM

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Sonntag 3. Juli 2022, 12:31
von GlantiNewbie
many thanks for the video :D
Wait for more :peace:

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 06:33
von Croudy
persönlich bin mir nicht sicher ob es ein Glanti oder Anti ist
Weder noch - der Belag ist lt. ITTF-Zulassungsliste ein Noppeninnenbelag... :mrgreen:

Hier unser GeblockTT-Review: https://www.youtube.com/watch?v=YnwC83gs3Ag

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 07:32
von ttdd
Croudy hat geschrieben: Freitag 8. Juli 2022, 06:33
persönlich bin mir nicht sicher ob es ein Glanti oder Anti ist
Weder noch - der Belag ist lt. ITTF-Zulassungsliste ein Noppeninnenbelag... :mrgreen:

Hier unser GeblockTT-Review: https://www.youtube.com/watch?v=YnwC83gs3Ag
Jeder Hersteller entscheidet ganz alleine selbst durch ankreuzen im Zulassungsformular, ob ein Belag auf der Zulassungsliste als "Anti" oder als Noppen-Innen" gelistet wird. Es steht daher jedem Hersteller frei, einen Anti als Noppen-Innen Belag listen zu lassen oder einen Noppen-Innen Belag als Anti. Es erfolgt keine Prüfung oder Änderung dieser Angaben durch den ITTF.
Die vom ITTF durchgeführten Tests für Antis und Noppen-Innen Beläge sind ohnehin zu 100% identisch, da der zusätzliche "Friction Test" nur bei Noppen-außen Belägen erfolgt.
Es gibt noch nicht einmal eine feste Definition des ITTF, was ein Anti ist und was nicht. Der Übergang ist ohnehin fließend (z.B. ist der SpinLord Sandwind weder ein richtiger Anti noch ein normaler Noppen-Innen Belag).
Bei Noppen-außen Belägen ist das ja bekanntlich anders.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 07:38
von Croudy
Jeder Hersteller entscheidet ganz alleine selbst durch ankreuzen im Zulassungsformular, ob ein Belag auf der Zulassungsliste als "Anti" oder als Noppen-Innen" gelistet wird. Es steht daher jedem Hersteller frei, einen Anti als Noppen-Innen Belag listen zu lassen oder einen Noppen-Innen Belag als Anti. Es erfolgt keine Prüfung oder Änderung dieser Angaben durch den ITTF.
Das ist doch mal eine interessante Info.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 07:43
von RealGyros
Toll das hier auch mal über das Problem solcher Beläge gesprochen wird. (Winkel, Durchrutschen)
Für mich mit der Behinderung nämlich ein k. o. Kriterium. Wie bei allen anderen gl Antis.

Grundsätzlich natürlich top Video und interessante Beläge.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 10:32
von Cogito
Croudy hat geschrieben: Freitag 8. Juli 2022, 07:38
Jeder Hersteller entscheidet ganz alleine selbst durch ankreuzen im Zulassungsformular, ob ein Belag auf der Zulassungsliste als "Anti" oder als Noppen-Innen" gelistet wird. Es steht daher jedem Hersteller frei, einen Anti als Noppen-Innen Belag listen zu lassen oder einen Noppen-Innen Belag als Anti. Es erfolgt keine Prüfung oder Änderung dieser Angaben durch den ITTF.
Das ist doch mal eine interessante Info.
Für mich impliziert das: entweder ein Irrtum oder die bewußte Vortäuschung von altem Wein in neuen Schläuchen zwekcs Verkaufsförderung.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 8. Juli 2022, 15:03
von ttdd
Die ITTF akzeptiert jederzeit auch nachträglich Änderungen der gewählten Kategorie im Falle eines Irrtums, die sind diesbezüglich sehr "easy going". Hauptsache die Tests wurden bestanden (was bei Noppen-Innen Belägen aller Art inkl. Antis übrigens wirklich ziemlich einfach ist) und die Rechnungen beim ITTF bezahlt.

Ps:

https://equipments.ittf.com/#/equipments/approval

-> racket coverings

Die Hersteller müssen selbst das Formular ausfüllen, die geforderten Musterbeläge für die Tests beilegen, an das ITTF schicken, fertig.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Dienstag 12. Juli 2022, 09:57
von Def-attack
Here is a video with some strokes and drills showing what you can do with Sabotage if you are as gifted player as Marcus:
https://youtu.be/JfMqT9XYV4I

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Dienstag 12. Juli 2022, 21:30
von Noppenjunkie
Der Belag scheint in dem Video genauso kontrolliert/unkontrolliert wie sehr viele andere glatten Antis. Das wird mMn nichts werden.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Freitag 5. August 2022, 20:44
von byebyeman
Kann jemand noch was zum Sanotage in der langsamen Version berichten?
Keiner Erfahrungen?

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Samstag 6. August 2022, 09:24
von Egon Balder
Von 59,90 € auf 49,90 € runtergesetzt das Teil. Leider immer noch völlig überteuert und Tester wird es für diesen Preis kaum geben.

Re: MSP - Sabotage

Verfasst: Samstag 6. August 2022, 20:59
von jakemessi
Also ich haben den Belag gespielt.
Wie ich in der anderen Gruppe. geschrieben habe. Insofern verweise ich aus das.

- Meiner ist sehr glatt. Vielleicht einen Ticken weniger als die Superglantis, aber kaum merklich. Bleibt bei entsprechender Pflege auch so.

-Der Anschlag in 1,5 ist gefühlt direkt. Als mittelhart deklariert. Im Vergleich zum Superglanti gefühlt hart. Vorteil: Was man reintut, kommt auch raus. Besseres Gefühl.

-Der Belag ist schnell ! Bei weitem nicht so schnell wie der Gorilla oder der Grissly. Etwas schneller als der ABS 2 Pro. Es lässt daher ein fast Gorilla-ähnliches Spiel aufziehen, nur kontrollierter. Aus einem Boll ALC ist er noch spielbar.

- Der Block ist direkt am Tisch auf schnelle, harte Topspins nicht gut möglich. Hier ist es besser den Ball etwas später einen halben Meter hinter dem Tisch zu nehmen. Er dämpft im Gegensatz zum Gorilla aber etwas ein. Hack - Blocks gehen auch auf fast alle Bälle notfalls. Die sind dann flach und eklig. Der passive Block ist auf langsame Topspins sehr gut flach und sehr unangenehm, da nicht nicht nur sehr gute SU sondern auch noch schnell und flach, selbst mit dem ALC, welches nicht so springt wie ZL , ZLC oder Super ZLC. Hier dürfte der Belag nochmal gefährllicher sein.

-Die Kontrolle ist schwierig. Die Gegner machen zwar viele Fehler, man selbst aber auch. Wenn man den Belag gut beherrscht, was viel einfacher ist als mit dem Gorilla, machen die Gegner mehr Fehler als man selbst, ist aber trainingsintensiv.

-Der Angriff ist gut und schnell, aber nicht so sicher wie z.B. mit dem Superglanti, besonders dem soft.

-richtige Spielweise (Vorteile): Die Spielweise ist meiner Ansicht nach Glanti-untypisch. Der Belag ist besonders gut für Leute, die vom Rückschlag her, direkt Druck machen wollen. Dieser Ball kommt häufig schnell und mit einem schwer auszurechnenden Spin und Flatter- Effekt für den Gegner. Ball drücken oder Seitwicher. Meine 17er Gegner hatten massive Probleme damit. Der Gegner kann dann schwer hart angreifen und hat wenig Zeit zu umlaufen. Dann entweder übernehmen mit der VH oder wenn der Gegner passiv agiert, kann der Ball schnell und platziert mit einer Druckschupfbewegung gedrückt werden.

Die Stärken: Der Belag ist hierbei nicht so empfindlich gegen leere Bälle, wie der Superglanti oder andere langsame Antis. Der Belag kann variabler gespielt werden als der langsame Glanti. Wenn der Gegner nur rumkrökelt und man am Tisch zu viele Fehler macht kann man eins zwei Schritte nach hinten gehen und hacken. Der Ball ist dann sicher immer lang und flach. Manchmal hat der Ball einen leichten Kick in einem Schupfduell schupft der Gegner daher häufig drüber oder er hebt Ihn drüber beim Versuch eines leeren Topspins. Der Belag kann im Prinzip von überall außer aus der ganz langen Abwehr gefährlich gespielt werden.

Ob der Belag für einen geeignet ist, ist eine Frage der Spielweise und des Gegners:

Bei der Spielweise kommt man weniger häufig zum Abschluss mit der Vorhand. Kurze Blocks sind schwierig. Wegen der schnelleren Bälle hat man weniger Zeit sich zu stellen. Die klassische Glantispielweise beim Aufschlag: Aufschlage weit raus, häufig mit Unterschnitt, und den Topspin dann in die andere Ecke blocken, ist schwieriger und unkontrollierter beim Block. Dafür hat man Vorteile beim Rückschlag. Der Gegner punktet viel seltener mit Roll, oder anderem guten Aufschlag und dem ersten harten Ball. Er macht mehr Fehler. Mann kann auch den vierten Ball, wenn der Gegner passiv wird noch mit der Glantiseite gefährlich spielen. Man kann notfalls etwas hinter den Tisch gehen und hat mehr Zeit. Wenn man aber die Rückhand ganz dicht machen möchte gegen starke Angreifer, macht man häufig zu viele Fehler. Man hat weniger Zeit zu drehen.

Gegnertypen( kann nur die beurteilen, gegen die ich gespielt habe):

- Krögler (spielen ohne Schnitt und nehmen immer noch den Schnitt raus) sind m.m.N. am Tisch mit dem Anti nicht zu schlagen. Da man mit dem langsamen Anti nicht effektiv nach hinten kann, hat man mit dem schnellen klare Vorteile. In 30 Spielen gegen den Krögler 1470 TTR bei uns, habe ich mit schnellen Anti (ABS3 Pro (ähnlich Sabotage 1,5) auf Matador Texa carbon) einmal gespielt und 3: 0 gewonnen. Einfach etwas nach hinten. Immer lang und flach rein, bis der Ball Vorhand liegt. Man hat viel Zeit sich zu stellen. Mit dem langsamen Glanti verliere ich sonst am Tisch immer 3:0 oder 3:1, wenn ich mit der Vorhand Alles treffe.

-beidseitig sehr offensive Spieler über 17 TTR. Diese haben häufig so schnelle Tops wie noch bessere. Machen aber mehr Fehler und haben manchmal Schwachstellen, entweder Rückhand, Beinarbeit...Hier gilt oben Gesagtes zur Spielweise. Ich habe bessere Chancen mit dem schnellen Glanti, da ich am Tisch nicht genug Topspins der Gegner fange bzw. berühre.

- beidseitig Angreifer (relativ sicher aber nicht so viel Durchschlagskraft) 15-16 TTR : Auch hier gilt oben Gesagtes zur Spielweise. Manchmal gewinne ich mit dem schnellen Anti, komme mit der Vorhand wenig zum Zug, ohne nachher zu wissen wie. Topspin des Gegners haben manchmal nicht so viel Effet, bei langen Blocks mit dem langsamen Glanti kann mit dem neuen Ball häufig nachgezogen werden. Gegner machen weniger Fehler auf den langsamen Glanti . Man kommt man mit dem langsamen Glanti mit der Vorhand besser ins Spiel.

-passiv agierende Bringer ca. 1600- 1700 TTR (bringen viele Topspins und passive Bälle zurück), gelegentlich Zwischenangriffe. Da die Ballwechsel eher lang sind und man kurz blocken sollte, wenn der Gegner zu weit hinten steht, ist für mich der langsame Glanti besser. Man hat auch mehr Zeit sich Vorhand zu stellen. Mit der schnellen Rückhand macht man wenig Punkte.

- sicher Angreifer, keine Eigenfehler. sehr schnell zu Fuß, keine extrem harten Tops, aber sehr gut plaziert. 1980 TTR. Gewinnen kann ich nicht. Ab und zu gewinne ich einen Satz. Dann aber nur mit der Vorhand. Mit dem schnellen Glanti sehe ich wesentlich schlechter aus. Er macht eigentlich nie Fehler auf den Glanti. Mit schnellen Glanti mache ich zu viele Fehler. Mit dem langsamen Glanti kann ich den Ball besser im Spiel halten und wenn ich ihn nach hinten dränge, den Ball kurz blocken.

- Im Doppel ist der langsame Glanti für mich eine Katastrophe. Da ich nicht immer am Tisch stehen kann. Von anderen Positionen aus ist der schnelle Glanti besser- s.o.

Fazit:

Für ambitionierte und Vorhanddominate Glantispieler, die auch gegen Gegner ca. 1800 oder besser bestehen wollen, würde ich den langsamen Glanti empfehlen. allerdings sollte man dann eine sehr gute Vorhand und Beinarbeit haben und möglichst auch drehen. Es sei denn mal will rückhanddominat und extrem off so wie Sriram spielen, dann ist der Sabotage die kontrollierte Variante des Gorillas.

Für unterklassigere Spieler; Der langsame Anti ist auch sicherer, wenn man selbst nur krökeln möchte. Wenn man ein gutes Händchen hat und mit der Rückhand viel spielt und Druck machen möchte, aber nicht so gut auf den Beinen ist und auch nicht drehen möchte, machen die Gegner mehr Fehler auf den schnellen Anti und man kann mehr Druck erzeugen.
Wenn man schnell ist und den Gegner zu ablagen zwingen möchte um mit der VH in spiel zu kommen, ist der langsame Anti geeigneter.