LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

Moderator: Noppen-Test-Team

Noppen_alt_neuling
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Noppen_alt_neuling »

Was ist ein Butterfly SK, ein Holz ist mir schon klar, kann es aber nicht finden?
:-)
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Wambo
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Wambo »

eventuell das BTY SK "Carbon" ...., da davor von Carbonholz in seinem post geschrieben wurde...
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Holg
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Holg »

viewtopic.php?t=36307

Mit ein wenig Recherche (Google fragen) wird man sehr schnell und einfach fündig...
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Materialspieler_123 »

….genau! Das Butterfly SK Carbon war gemeint….
Noppen_alt_neuling
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Noppen_alt_neuling »

Ich hatte hier die Suche bemüht, konnte es aber auf den ersten Seiten nicht finden und bei 736 Seiten wollte ich auch nicht weiterblättern, auf Google bin ich allerdings nicht gekommen.

Dankeschön
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von pelski »

@Noppen_alt_neuling

So blöd war deine Nachfrage gar nicht, da man bei Angabe eines SK Holzes durchaus auch auf das Butterfly Korbel SK7 hätte kommen können...

Auch wenn es manchmal für einige Verfasser von Beiträgen bei Abkürzungen selbstverständlich zu sein scheint was nun gemeint ist, sollte
man im Normalfall eigentlich schon etwas präziser bei solchen Angaben sein.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Ich war ne ganze Weile lang mit den Trapper Pro unterwegs.
Der Lion Trapper X hat eher gegen stärkere Spieler Sinn gemacht, da die Bürschte ziemlich langsam ist. In der Bezirksklasse schwierig zu spielen, weil halt die Qualität der Topspins fehlt.
Bezirksliga oder Landesliga geht mit dem Ding schon besser, allerdings haben die Spieler dort mehr Sicherheit und schießen einen dann auch mal ab.
Ich empfand als goldene Mitte zum Pro und X den SP. Das ist aber noch nicht abschließend verifiziert, da ich den SP nur einen Abend kurz gespielt habe und er die Vorteile des X mitzubringen scheint und die Nachteile des Pro minimiert. Wirklich krumme Flugkurven macht aber weder der Pro, noch der X noch der SP. Da gibt’s wesentlich bessere Noppen. Aber mit allen Noppen kann man nach vorne spielen und gut am Tisch abstechen.

Ich habe mir ein abgewandeltes Backspin Light Supreme All- gebaut.
Im Prinzip derselbe Aufbau, nur mit 2 echten Ebenholzfurnieren hinten. Inkl. schwerer Griffschale und 8-Cent-Stück an der Stirnseite vom Griff wiegt der Trümmer jetzt nackig 105 g. Für 99,99 % aller Fälle wohl für niemanden akzeptabel. Da allerdings mein Punktspielschläger, der seit über 10 Jahren identisch ist, rund 200 g wiegt, geht das voll klar. Mit Folie und Vega Pro 2.0 aktuell 165 g. OX-Bürschte macht womöglich ca. ~15 g aus. Die Form ist 150 mm hoch und 165 mm breit – asymmetrisch. Nach unten hin Standard-Blattform wie meine 156 × 156 mm Blätter, aber nach oben hin noch 9 mm drangehangen, da manche Bälle einfach rückhandseitig mal oben auf die Kante fliegen. Da ich ungefähr wusste, wo ich gewichtstechnisch landen werde, habe ich an der Spitze einfach überflüssige 6 mm abgeschnitten und das Ganze mit einem Radius von 20 mm abgerundet. Ich vermute, dass es damit eine optimale Schlägerform für ein Fängerholz ist, ohne Gefahr zu laufen, dass man durch ein größeres Schlägerblatt den Tisch zerhackt.

Bürschte werden jetzt 2 Stk. getestet. Das war’s. Neptune und Trapper SP. Beide getoastet, also glatt. In einer Woche bekomme ich den Trapper SP und werde erstmals ernsthaft mit Noppe trainieren und eine Zeit lang ausschließlich damit spielen. Wenn das gut läuft, wird’s wohl 2026/2027 die erste Saison mit Bürschte überhaupt. Aktueller TTR 1713, weil inzwischen älter geworden und natürlich auch fetter. Aber Niveau halten auf 1700 ist kein Ding. Trotz 12 Jahre lang rumgammeln lol.

Tjoar, warum eigentlich jetzt die Nummer?
Ich habe für nen Kumpel im Prinzip eine ähnliche Keule gebaut: Backspin Light Supreme in All- und dTecs drauf. Ich meinte, wenn er’s kontrollieren kann, geht nichts über dTecs. Der Kollege hat in der ersten Halbserie 70 Punkte + gemacht. Kürzlich beendete Saison: 2. Stadtklasse. Nächstes Jahr 1. Stadtklasse. Aktuell hat er ca. 1450 Punkte. Ich habe ihm den Schläger gegeben, habe ihn damit 2 Wochen eingespielt und dann war ich 3 Monate mal unterwegs – Stress releaven… Als ich zurückkam, habe ich ihn mit der Bürschte (dTecs) analysiert. Ich sag so: „Dicker, alles nicht verkehrt, aber wenn Druck reinkommt, dann häkelst du die Bälle nen halben Meter hinten raus.“ Dein Spiel mag in der 1. und 2. Stadtklasse noch durchgehen, aber so im Bezirk wird’s dünn. Da solltest du was machen.

Ich meinte so: Entweder wechselst du auf eine langsame und sichere Trapper oder CLW, oder du toastest eine Noppe und klebst da noch ne Toni Hold Virus II Dämpfungsfolie vor. Da ich bei behandelten Noppen nicht mehr up to date bin, kam der Klassiker Milky Way Neptune drauf. Zunächst mal mein 15 Jahre altes Fingernagelhärtergerät rausgeholt, mit Empfehlung je nach Glätte 40–60 h. Nach 60 h ist aber nicht viel passiert. Das Ding haben wir entsorgt. Dann hat er mein zweites Gerät bekommen. Nach rund 60 h war die Noppe gar und spielbereit. Er fand die Neptune als ersten Eindruck ganz nett (ist 3 Wochen her), meint aber, dass er noch zu unsicher wäre. Es sind noch zu viele Schläge vom dTecs drin. Er merkt aber, dass ihm die Bälle nicht mehr nen halben Meter hinten rausgehen. Schnittumkehr ist besser. Wenn er sich abgewöhnt, auf Winkel zu halten, dann ist die Sicherheit da. Außerdem muss er früher in den Ball beim Druckschupf. Er hat jetzt erstmal Arm. Ich denke, ab Juni/Juli werden wir ihn binnen 4–8 Wochen glattnoppenfit kriegen. Ziel: Ende 2027 1520+.

So… seine Keule habe ich mal ausprobiert. Trainingspartner war Aki mit rund 1970. Er ist bei uns für hart spinnige Topspins bekannt. Wir haben nur Topspin und Druckschupf sowie Abstechen am Tisch probiert. Das Ding ist wirklich gut. So gut, dass ich meinte: Wenn du nicht so hart ziehst, bekomme ich sie einfach rüber. Just kidding. Er hat schon gut durchgeladen. Durch die glatte Noppe merkt man aber nicht den extremen Spin. Das dämpfende Holz und die Folie stellen sicher, dass auch harte, spinnige Topspins keinen Meter hinten rausgehen, sondern noch ihren Platz auf dem Tisch finden. Es hat Spaß gemacht und es ist für mich eine neue Challenge. Die erste seit rund 13 Jahren.

Krumme Flugkurven gab es bei der Neptune aber leider nicht. Vielleicht kann das der Trapper SP leisten. Wir sind auch am Überlegen, mal eine Box zum Toasten zu bauen, da so ein Fingernagelhärtergerät im Prinzip nichts taugt. Nach 3–4 Noppen sind die Birnen durch. Es gibt teurere, bessere Alternativen, die ca. 4000–6000 Betriebsstunden halten und dann sowohl UV-A als auch UV-B Strahlung, insbesondere IR-Strahlung, erzeugen können. Man könnte sagen: natürliches Sonnenlicht. Die alten Hasen sagen, dass Sonnenlicht noch die beste Art ist, die Bürschte glatt zu kriegen. Sollten wir nachhaltig glatte Bürschte tatsächlich spielen, werden wir uns für ca. 110 € so eine Box bauen, die reproduzierbare Ergebnisse liefert, da die Strahlung über tausende von Stunden gleich bleibt. Bei natürlichem Sonnenlicht (Hutablage zum Beispiel) weiß man ja gar nicht, wie intensiv die Sonne ballert. Wolkig ist es auch mal, und im Winter brutzelt man dann 6–10 Wochen straight durch. Das ist uns nichts. Und für teuer Geld schon vorbehandelte Noppen zu bestellen, ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Den Grad der Glätte kann man dort auch nicht genau wählen.

Ich freue mich erstmals nach über 1 Jahrzehnt auf eine neue Challenge.
Disclaimer: Mir ist bewusst, dass glatte bzw. behandelte Noppen laut Regelwerk nicht erlaubt sind. Aktuell dient das Ganze ausschließlich zu Trainings- und Testzwecken. Ob wir damit überhaupt im Punktspielbetrieb antreten, ist noch völlig offen. Ich darf euch gar nicht sagen dass ich neues Kellenfett habe das den Belag extrem griffig macht - wie Gewo Longspin damals nur geiler... ... Ja ich schäme mich für die Nutzung zutiefst und werde ab Juni/Juli 340 Flaschen a 50ml als Samples in ganz Deutschland kostenlos verteilen.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von Holg »

Unterhaltsamer Text! :ugly: Bürschte?! :ugly: :lol2:

Ich frage mich, ob das so sinnvoll ist das Holz oben abzusäbeln?
Zum einen sieht's kacke aus, zum anderen könnte einem genau dieses kleine Stückchen fehlen, wenn man aus der RH in die weite VH muss und grad noch so mit gestrecktem Arm an den Ball kommt. Mein aktuelles Testholz ist genau dort zumindest auch ein paar Millimeter kürzer als mein gewohntes Bogen und ich treff sau oft die Aussenkante! Super nervig!

Thema getoastete Bürschten:
Jeder macht letztlich was er will – das ist nicht mein Problem. Aber der Disclaimer am Ende ist schlicht unglaubwürdig. TTR-Ziele erreicht man nicht im Trainingskeller, und wenn man gleichzeitig konkret plant, den Kumpel bis Ende 2027 auf 1520+ zu bringen, ist die Richtung ziemlich klar.

Das hat nichts mehr mit Spielstil oder taktischer Finesse zu tun, sondern ist schlicht Täuschung des Gegners, systematischer Betrug und total unsportlich!
Traurig, wenn man so mies TT spielt, dass man sowas nötig hat!

Für mich persönlich: Macht was ihr wollt. Aber sollten wir uns irgendwann mal zufällig offiziell an der Platte begegnen und ich halte den Belag für behandelt, gibt es richtig Stress! :flame:
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Dann hast du also beschlossen, dass ich mit Glattnoppe antreten soll? Welches Recht hast du dazu?

Ich bin nicht auf die Bürschte angewiesen. Wo ich noch halbwegs regelmäßig gespielt habe, lag ich bei ~1800.
Jetzt bin ich älter, fett, praktisch keine Praxis mehr – im Schnitt alle 5–6 Wochen mal Training und 2 von 3 Punktspielen pro Halbserie, wenn ich überhaupt da war. Teilweise auch mal 3 Monate komplett raus, weil ich mir lieber Sonnenbrand am Napcan beach geholt habe. Anyway - Seven Comandos beach war auch nice.

Trotzdem bin ich mit meinem Niveau zufrieden und weiß ganz genau: Wenn ich 20 Kilo abnehme und 2x die Woche trainiere, spiele ich wieder stabil 1750. Aber darum geht’s mir gar nicht.
Das ist die logische Konsequenz die folgt bei Normalgewicht + Spielpraxis die ich praktisch seit mehr als 10 Jahre nicht mehr habe.

Mir geht’s nicht darum, höher zu spielen, besser zu werden oder irgendwelche Schwächen mit Material zu kaschieren. Ich bin keine 20 mehr und muss mir nichts mehr beweisen. Ich war am Verbandsligaaufstieg beteiligt und hab mich danach aus gesundheitlichen Gründen bewusst zurückgezogen. Und meine Rückhand ist alles andere als tod...

Ich hatte einfach über Jahre kein Feuer mehr und hab eher „Dienst nach Vorschrift“ gemacht. Das aktuelle Projekt ist mit der Hochzeit im Max's Restaurant in Caloocan abgeschlossen, meine Frau kommt bald nach Deutschland – und ich hab einfach wieder Bock auf was Neues. Und das ist jetzt halt glatte Bürschte.

Nicht, um besser zu werden. Sondern weil ich’s interessant finde.

Normale Bürschte passt für mich im Punktspielbetrieb nicht sauber: Mit Dämpfungsfolie zu griffig, ohne zu schnell. Das funktioniert bis zu einem gewissen Niveau ~1650 ganz okay, danach wird’s einfach nur inkonstant und frustig. Da hab ich keinen Bock drauf. Dann kann ich auch gleich bei Vega Pro VH/RH bleiben und mich darüber aufregen, dass ich zu fett bin.

Ich bin übrigens auch kein Fan davon, vorsätzlich zu bescheißen. Deswegen werde ich mir auch ein Zweitholz bauen und mir Glanti anschauen. Das wäre für mich eine saubere Alternative: auch glatt, auch langsam, aber regelkonform. Krumme Flugkurven sind mir inzwischen eh egal – ab ~1650 interessiert das keinen mehr wirklich.

Anti habe ich auch schon nachgeschaut da gestern nen Artikel auf Web.de war mit Sabine. Hab mir Frau Winter mal angeschaut und gesagt: Najoar, is ganz nett. Was spielt die denn eigentlich. Aha. ABS 3 Pro. Naja ma gucken. Wtf 60Tacken. Na da wartmer ma. ... also der Weg zum Glanti ist nicht versperrt und ist für mich auch hochinteressant. Jetzt aber kein Thema da noch kein Glanti da is und noch kein Zweitholz gefräst wurde. Ich habe aber am laufenden Band Kunden für meine Hölzer und werde beim nächsten Produktionstermin nochmal ein zweites Holz nachfräsen für einen Glanti.

Was mein Kumpel da betrifft. Der hat nen Satz ohne Fall von 70TTR gemacht binnen ~ 5 Monate mit regulären Setup. Der wird mindestens nochmal 50 Punkte schaffen und hat dann 1500 auch mit der dTecs. Linkshänder sind für LN Spiel prädestiniert. Und unterm Strich ist es nur erste Stadtklasse. Wäre nicht der erste der mit angemessener Unterstützung mal 200-300 Punkte über ein paar Jahre hoch kommt....

Außerdem isses seine Entscheidung ob auf dTecs zurückkehrt oder ob er weiter mit glatter Bürschte weiterspielt. Ich finde diese Art von Beschiss übrigens nicht unfair. Vor 20 Jahre gabs Superblock und Fakir und Co. Da war Tischtennis wie heute nur Tischtennis. Gleiches gilt übrigens auch für Tuner oder Frischkleber. Sollense doch alle machen. Andere Wiederrum sind unfähig den Ball auf Penislänge hochzuwerfen und machen Aufschläge aus der Hand. Muss ich mich deswegen aufregen? Nein. Das is eben so. Und wenn ich verliere hat der nicht seinen Vorteil ausgespielt sondern ich hab mich einfach zu glatt angestellt. Das bin aber ich und jeder andere kann das anders sehen.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von oxamtisch »

Respekt für so einen Text um 3:32
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Bei manchmal 16h Arbeit am Tag kann das schonmal spät werden. Ich mach ma nen neuen Thread auf bzgl. Anti. Ich werd nen Anti bestellen.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Glantiselektion erledigt. ABS 3 Pro Schwarz 1,3mm :ok:
Da bin ich mal richtig gespannt wie gut das mit den beiden Schlägern gehen wird.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Das Vorwort:
Ave, da ich jetzt mal ernsthaft versuchen will, auf Material umzusteigen, habe ich mir zwei Sheets vorgenommen und zwei Threads aus den vergangenen Jahren – einen aus diesem Forum und einen aus einem anderen. Ich habe alle Daten gesammelt und in ChatGPT eingespeist. Zusätzlich habe ich meine Handnotizen im Excel-Format sowie die Angaben von *Martinspin* hinzugefügt. Das Ergebnis ist eine „Metaanalyse“ von 26 Noppen. Im Grunde hat Chatgpt mir nur das Layout gegeben. Eingetragen wurde vieles per Hand da die Ki es nicht gebacken bekommen hat 1:1 Werte zu übertragen! - … und für so was zahlt man auch noch Geld… … wer meint die Nummer ist KI basiert der Irrt. Der wesentliche Anteil der Daten kommen aus meinen Erinnerungen sowie von Martinspin. Die KI ist vielleicht zu ca 20% beteiligt.

Ziel für die Zukunft:
Ziel ist es, anhand von Attributen, die man anfassen – also objektiv bewerten – kann, eine Vorauswahl zu treffen, um maximale Flatterbälle bei noch akzeptabler Kontrolle zu erreichen. Leider ist die Liste nicht vollständig. Ich habe sicher noch 20 weitere Noppen gespielt, die es jedoch weitgehend nicht wert sind, erwähnt zu werden. Einige der Protagonisten hier allerdings auch nicht. ABER: Die Tactics LP hätte es definitiv verdient, in der Liste aufzutauchen. Leider liegen mir dazu keine Messdaten vor.

Bug:
Die Werte sind mit Vorsicht zu genießen; es sind teilweise 15 bis 20 Jahre alte Daten. Die Beläge wurden von verschiedenen Spielern auf unterschiedlichen Hölzern gespielt, auch wenn ich vorrangig meine eigenen Erinnerungen bei der Wertung priorisiert habe. So kann es sein, dass der eine oder andere von euch einer Noppe bei einer bestimmten Eigenart ein oder zwei Punkte mehr oder weniger geben würde. Insgesamt dienen die verschiedenen Quellen dazu, das Sheet etwas von meinem persönlichen Eindruck zu entzerren.

Geistig nackige KI:
Es sei mir und auch der KI verziehen, wenn sie manchmal „Müll“ schreibt, wie etwa „brutal“, „Chaos“ oder „möglichst wenig Eigenstabilität“. Die KI ist in dieser Hinsicht „geistig nackig“. Manche Werte, vor allem zur Elastizität, gingen eher aus den Threads, den Artikelbeschreibungen oder der Interpolation der KI hervor. Die Messwerte selbst wurden händisch vermessen und die Daten wurden optisch auf Korrelation geprüft.

Ergebnis bis heute:
Mein Testziel in rund 20 Jahren war es, eine Noppe zu finden, mit der alles geht – mit der man aber auch, wie mit dem dTecs, extrem krumme Bälle produzieren kann. Der beste Kompromiss ist die Tactics LP. Um damit aber wirklich jeden Schlag spielen zu können, braucht man sicher mindestens 1800 bis 1900 TTR-Punkte.

Ich spiele seit einigen Jahren den Trapper Pro im Training, weil der alles kann, aber kaum krumme Bälle erzeugt. Mein Niveau liegt nur noch bei um 1700 Punkten, und ich bevorzuge Sicherheit gegenüber Störeffekt. In diesem Zusammenhang sind der Code und der Mo Wang II zu nennen, die ebenfalls recht langsam, sicher und griffig sind. Den Trapper SP habe ich kurz getestet und insgesamt für noch sicherer befunden als den Trapper Pro. Somit ist Letzterer, der Trapper SP, für mich als sicheren Allroundspieler die erste Empfehlung. Die Noppe ist nun auch seit einigen Wochen drauf.
Am anderen Ende der Skala haben es nur zwei Beläge geschafft: Mit Abstand ist der dTecs die unkontrollierbarste Noppe, aber mit den besten Flatterbällen. Wem die Bälle hinten rausfliegen, der kann mit der Tactics LP seinen nächsten Schritt auf der TTR-Leiter einplanen. Danach kommt eine Weile nichts, sondern eher das Mittelfeld, das zwischen dTecs und Trapper Pro liegt.

Wenn wir zu den „Allerweltsnoppen“ kommen, gibt es hunderte Vertreter, von denen zwei sehr häufig genannt werden: Bomb Talent und Palio CK531a die weitgehend das selbe sind. Alle Noppen dieser Kategorie, insbesondere diese beiden Protagonisten, sind aus meiner Sicht alle gleich sinnlos, da sie nichts wirklich gut, aber auch nichts wirklich schlecht können. Die Flatterbälle sind nicht so stark wie eine Liga höher beim dTecs, und die Sicherheit leidet auch darunter, weil die Noppen eher mittelschnell sind (Rating ca. 5–7). Wenn da jemand einen harten Topspin schlägt, gehen in der Regel am Tisch die Lichter aus. Noppen mit einem Rating von 2–4 sind da deutlich entspannter.

Mit dieser Meinung stehe ich zwar ziemlich alleine da, aber diejenigen in den unteren Klassen, meiner Empfehlung gefolgt sind und sich einen Trapper gekauft haben, fanden ihn gut. Wie lange das bei Testwahn und Euphorie anhielt, ist unbekannt. Fakt ist aber dass man ab einen gewissen Punkt mit Störeffekt nicht mehr weiter kommt. Lieber 3 sichre Bälle aufn Tisch als ein krummer daneben.

Eine Extraerwähnung sollte der Lion Claw finden. Er ist sehr, sehr langsam und bietet akzeptabel gute Flatterbälle, ähnlich wie die Tactics LP – ist aber extrem feelingabhängig. Die Noppe ist die langsamste, aber auch härteste, die ich je gespielt habe. Das Spielgefühl muss man mögen; dann ist sie vom Verhalten her ähnlich wie die Tactics LP, nur langsamer.

Noppen-toasten:
Noppen nachbehandeln unter UV-Licht. Vor rund 15 Jahren, zum Verbandsligaaufstieg, hatten wir zwei Kollegen mit nachbehandelten Noppen im Verein (TTR ~1850, ausgeglichene Bilanz VL-mitte). Der eine spielte den C8, was damals nicht der krasseste Belag war. Der andere spielte den Milky Way Neptune. Sowohl gegen den C8 als auch gegen den Neptune konnte man gut spielen; der Störeffekt hielt sich in Grenzen, aber es sind beides sichere Noppen.

Ich habe für einen Kumpel nun einen Neptune „getoastet“, und der lässt sich wirklich verdammt sicher spielen, auch wenn der Störeffekt nicht dramatisch ist. Diese Liste soll unter anderem dazu dienen, sich eine „Bürschte“ zu wählen, die den eigenen Ansprüchen genügt. Ich habe mir deshalb einen Lion Trapper SP gekauft, der langsam und sicher zu spielen, aber elastisch ist – was für Flatterbälle wichtig ist. Eine verbesserte Neptune hoffe ich.
Unter Berücksichtigung aller Umstände könnte der Snowflake die bessere Bomb Talent sein. Ich erinnere mich, dass ich den Snowflake damals einige Wochen spielte und gegen andere Noppen intensiver getestet habe. Das war beim Bomb Talent und beim Neptune nicht der Fall; diese Noppen waren nur eine Randnotizen.

Der SP wird gerade geklebt und der Snowflake wird noch einmal bestellt – möglicherweise zusammen mit dem Moxa Neptune, da dieser noch etwas langsamer und elastischer als sein Vorgänger sein soll. Wobei ich mir vom Moxa nicht viel verspreche. Das Tempo des Snowflake ist relativ hoch, aber es wird eine Dämpfungsfolie verwendet, sodass sich diese Noppe bändigen lassen sollte. Ein erster Vertreter dieser Art wäre der Cloud & Fog III gewesen, der mir jedoch deutlich zu schnell/unkontrolliert war. Somit bleibt die Auswahl recht dünn.

Talon und Leviathan stehen noch weit oben auf der Störliste. Der Talon produziert jedoch weniger Flatterbälle und bietet eine schlechtere Kontrolle. Mit dem Leviathan kam ich gar nicht klar. Der dTecs fällt wegen des Tempos und der Kontrolle aus; da hilft auch keine Folie.

Flatterballkriterien (Theorie):
Wie oben links zu erkennen, gibt es dazu spezifische Attribute:
• Sehr elastisch
• Weich
• Hoher Noppenquotient (also wenig Noppen pro mm² – möglichst lange, dünne sowie weiche Noppen)
Spielbar wird das Ganze nur, wenn das Tempo passt. Alles über 6 fällt eigentlich kategorisch raus. In der Summe liegt der Snowflake da für mich vorne unter den aktuell getrackten Noppen. Möglicherweise wäre auch die Tactics LP einen „Toast“ wert.

Das UV-Licht:

Bild

Vor 15 Jahren und bis vor kurzem habe ich die Noppen mit einem Fingernagelhärtergerät getoastet. Bei frischen Röhren dauerte das ca. 40–60 Stunden. Die Röhren sind aber schnell „platt“, sodass daraus schnell mal 100 Stunden werden. Außerdem nutzen sie sich ungleichmäßig ab. Das bedeutet im schlimmsten Fall: In der Mitte ist die Noppe noch griffig, außen alles glatt. Brauch keiner.

Außerdem sagen die „alten Hasen“: Hutablage. Lass die Bürschte durch Sonnenlicht grillen, das Ergebnis sei viel besser. Da ich keine Lust und Zeit habe, auf das Wetter zu warten, habe ich mir eine kleine Box gekauft (Alukoffer, ca. 35x35x35 cm). Dazu eine Keramikfassung, ein Vorschaltgerät für eine HID-Lampe und eine 35W Raptor HID-Lampe. Der Spaß hat mich insgesamt etwa 130 € gekostet. Nach dem ersten Experiment zeigt sich: Es dauert bei dieser Lampe ähnlich lange wie im Fingernagelhärtergerät. Allerdings beträgt der Abstand zur Noppe nicht ca. 3 cm, sondern eher um die 18 cm. Die 35W-Birne heizt ordentlich, aber die Bürste wird nur handwarm – das ist okay.

Mit so einer Box ist man wetterunabhängig und kann feste Zeiten setzen. Man hat UV-A- sowie UV-B-Strahlung und IR-Strahlung mit dem vollen Spektrum. Zudem hält so eine Birne ca. 4000 Stunden. Das sind erhebliche Vorteile gegenüber dem Nagelhärter, dessen Röhren nach rund 200 Stunden durch sind und nur eine fixierte Wellenlänge UV-A abgeben. Vielleicht sind die Nagelhärter deshalb nicht so überragend, weil sie nur einen engen Wellenlängenbereich durchlassen. Wir werden es mit der Neptune sehen.
Also UV Licht soll nicht gleich UV Licht sein. Des Weiteren ist es womöglich nicht die beste Idee eine Lion Claw zu grillen da der ohnehin schon sehr hart ist. Durch das UV Licht entzieht man dem Gummi Weichmacher und deswegen wird die Noppe hart, glatt und spröde. Bis ins Nirana grillen geht somit nicht da irgendwann superschnell die Noppenköpfe rausbrechen würden. Dem Flatterballeffekts-wegen … sollte man somit eher weiche und elastische Noppen toasten um den Effekt des Weichmacherentzugs te4ilweise zu entkommen. Prinzipiell wollen wir nur eine oberflächliche Härtung und keine Tiefenhärtung der Noppe.

Schlusswort:
Der Trapper SP ist fertig, und der zweite Milky Way Neptune ist seit einer Stunde drin ( der erste wurde mit nem Nagelhärter gegrillt). Es handelt sich hierbei aktuell nur um Experimente. Es befindet sich auch ein ABS 3 Pro im Zulauf. Das Holz wird kommende Woche dafür gefräst. Mein Holz für dieses Experiment hat eine asymetrische Spezialform zum fangen aber soll hier nicht das Thema sein. Sollte ich mal wieder neue Noppen testen, werde ich alles tracken und die Liste entsprechend erweitern.

Viel Spass mit der Tabelle.


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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von oxamtisch »

Danke für deinen ausführlichen Beitrag zu deinen (getoasteten) Bürsten. Ein Punkt deiner Analyse möchte ich besonders hervorheben. "Eierbälle" entstehen nicht durch Langsamkeit" sondern durch Instabilität. Das ist auch der Grund für mich warum ich China Noppen bevorzuge vor z.B. Butterfly. Während man in Japan/Deutschland in der Fabrik sehr genau wissenschaftliche entwickelt, wird bei den Chinesen halt "irgendwas" zusammengekippt und verkauft.
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Re: LN Allroundwaffe mit Störeffekt

Beitrag von al_bundy »

Siehe Geistig nackige KI:
Ich bin auch kein Freund von teuren Noppen. Die Tactics und die dTecs sind aber verdammt gut!!!!
Darüber hinaus ist mir noch keine teurere wirklich herausragende Noppe untergekommen die Erwähnung finden sollte. Ich habe aber auch nicht alle gespielt.

Das die Chinesen keine Qualitätskontrolle machen oder einfach irgend eine Pampe zusammenkippen kannst knicken.
Die nehmen es "einstweilen" nur nicht so genau wenn mal ne Charge außerhalb der Tolleranz liegt. Das Zeug kommt trotzdem auf den Markt.
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