Der Materialspezialist Fakir

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Egon Balder
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von Egon Balder »

Es geht hier um den Fakir. Bleibt doch bitte beim Thema.
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pollohermano
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von pollohermano »

Da schreibe ich doch gerne etwas zum Fakir mit 1.0er Schwamm.
Erster Trainingsabend auf dem Zweitschläger einem harten und schnellen Walnuss von Soulspin.
Die Trainingspartner an dem Abend waren ausnahmslos Rotationspieler.
Erster Eindruck war gegenüber dem Monkey in 0.6 ein definitiv höheres Grundtempo auf dem harten Holz. Lang anspielen, egal ob Schupf, Treibschlag oder Topspin ging sehr gut, auch mit kurzer Bewegung.
Der Hackblock auf Topspin oder Schuss, kam auch mit lockerem Griff immer 15-30 Zentimeter länger als mit dem Monkey. Lange Abwehr habe ich an den abend wenig gespielt, hat aber durchaus geklappt.
Die Trainingsspiele hatte ich alle gewonnen, vor allem, weil es bei den Gegnern keine Überraschungen gab, ich konnte mich gut auf die Bälle vorbereiten und angreifen.
Früh genommen, kann man ob auf halblange Topspins oder Unterschnitt sehr leicht eklige flache Bälle rüber spielen.

Als Belohnung durfte der Fakir heute auf ein modifiziertes Speed-Offensive ebenfalls Soulspin.
Damit ging der Eröffnungsball noch mal besser. Fast jeden Aufschlag konnte ich ganz lang als Topspin in Rückhandseite spielen. Nächste Übung war zweimal in die Rückhand kontern, einmal Vorhand.
Ich habe letzte Saison noch mittellange Noppen gespielt und war überrascht, wie ähnlich sich der 1.0er Fakir bei Topspin verhält. Da tut sich der Monkey mit Dämpfungsschwamm etwas schwerer.
Gerade den schnellen Richtungswechsel longline in die Vorhand hat hervorragend geklappt.
Das erste Trainingsspiel gegen einen rückhandorientierten Topspin Spieler ging relativ klar an mich. Es kamen sehr lange Ballwechsel zustande, ich habe aber bereits in diesem Spiel bei harten, langen Topspins oder Konter den Hackblock nicht so kurz und flach legen können wie ich es vom Monkey kenne.
Gegen Trainingspartner 2 spiele ich schon viele Jahre und er kennt meine Spielzüge. Er ist klassischer Konterspieler nah am Tisch mit sehr harten Schlägen. . Mit dem Monkey gewinne ich in der Regel 3:1 oder 3:2. heute war es ein 0.3 und 1:3 .Ich es nicht geschafft mit dem Fakir die Angriffe zu unterbinden oder Fehler zu generieren. Meine Hack(Blocks) auf Topspin kamen zwar regelmäßig zurück auf den Tisch, stellten Ihn aber nicht vor große Probleme, da er mehrmals nachziehen konnte. Hier hilft der Dämpfungsschwamm des Monkeys mehr Variation reinzubringen.
Kurz zusammengefasst: Immer wenn ich gut zum Ball stand, konnte ich die Initiative ergreifen und unglaublich gute lange Bälle sicher spielen. Unter Druck ist er zu unsicher und harmlos.
Der Fakir mit dem 0.6er Dämpfungsschwamm vom Monkey wäre für mich die ideale Kombo.
Ich werden Ihn die nächsten Wochen trotzdem immer mal wieder spielen, weil er einfach Spaß macht.
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

Fakir zum zweiten (bei mir) nachdem heute unsere Halle wieder zugänglich war: Ich hatte mir vorgenommen, den Ursachen auf den Grund zu gehen warum ich mich beim letzten Mal so schwer tat. Glücklicherweise fand ich Einiges, so dass der Fakir zunächst weiter drauf bleibt. Die Fehlerquote muss natürlich noch herunter aber das überrascht mich bei einem neuen Belag auch nicht.

Der allererste Eindruck heute war wieder, die Bälle fliegen sehr, teilweise extrem hoch ab. Heute fiel mir aber auf dass der Schlägerwinkel dabei gar nicht der primäre Punkt ist sondern eine zu passive Ballbehandlung. Sobald ich mit einer konsequenten nach-Vorne Bewegung gegen den Ball arbeite, löst sich diese Problematik quasi in Luft auf. Auch Press-Nopspins (keine Ahnung wie ich das beschrieben soll, ich denke Ihr wisst was ich meine) habe ich reihenweise sehr reproduzierbar jeweils eine Handbreit nach hinten hinaus versemmelt weil ich zuviel Aufwärts-Bewegung hineinlegte. Sobald ich diese stärker nach vorne ausrichtete, war auch dieses Problem passe. Interessant ist dass ich dieses Problem anfangs mit dem Sterni auch hatte und den habe ich anschließend eine Saison lang gespielt. Trotzdem falle ich nun in die gleiche Problematik hinein was mich einerseits überrascht und auch belegt dass sich Fakir und Sterni schon anders spielen, auch wenn sie in einigen grundsätzlichen Charakteristika nicht gänzlich unähnlich sind. Insbesondere gelingt mir der aktive Block unerwartet gut bereits in der 2. Traingssession. Einen Tick mehr Power hat der Sterni aber dabei. Der Hackblock ist weiterhin klasse: sehr gut spielbar und auch effizient.

Das Obige fällt z.T. zusammen mit einer Beobachtung aus den Videos von ChristophAulf der wesentlich frontaler spielt als ich. Folglich nahm ich mir vor, dem näher auf den Grund zu gehen und wurde erneut positiv von der Breitbandigkeit des Fakir überrascht. Da er keineswegs ein "Störmonster" ist, ist Variabilität des Spiels wichtig. Ich begann die Rollaufschläge meines Gegners aktiv durch eine leichte Topspin Bewegung, quasi ein Drüberwischen, zu beantworten was (nur) dann gut gelang wenn ich genügend vorwärts-Anteil hineinlegte und den Ball sehr früh nahm. Alternativ verwendete ich dann eine Art Pressblock, also stumpf nur nach vorne in den Ball hinein. Die dritte Variante ist ein kurzes Abhacken mit lockerer Hand das idealerweise hinter dem Netz herunterfällt. Wenn man all dies intelligent vermischt und noch mit Seitenwischern etc ergänzt dann kann man mit dem Fakir durchaus den Gegner beschäftigen auch wenn er selbst nicht das allerhöchste Störpotential bietet.

Als nächstes experimentierte ich mit der Griffhaltung bzw. steif gegen locker. Kurze Stop-Blocks sind natürlich locker zu spielen, aber diese gelangen mir beim letzten Training überhaupt nicht, dafür heute relativ gut. Man darf einfach nicht zu passiv spielen und alles wird gut :-) Auch das Thema hatte ich Sterni anfangs und irgendwann habe ich mich eingespielt. An der Variante werde ich definitiv noch arbeiten.

Die Breitbandigkeit ist definitiv die Stärke des Fakir und genau diese muss man nutzen. Wendet man stets denselben Schlag an, stellt sich der Gegner irgendwann darauf ein da der intrinsische Störeffekt nicht enorm groß ist. Ab und zu verspringen ein paar passive Bälle, aber je aktiver man spielt umso unangenehmer werden diese für den Gegner. Wechselt man konsequent ab zwischen Nopspin, gerader Pressblock, Abhacken, Seitwischer, etc. dann ist auch die gegnerische Fehlerquote relativ hoch. Dies gilt es, auszunutzen.
Gegen Ende des Trainings variierte ich nochmals bewusst harte gegenüber lockerer Hand und lernte eine weitere Option, nämlich mit ganz lockerem Handgelenk quasi Flip artig über den Ball zu ziehen was wunderbar funktioniert. Der Schlag ist zwar komplett ungefährlich weswegen man aufpassen muss aber als Überraschungseffekt kann man den schon gelegentlich einsetzen.

Also: der Fakir hat schon sein Qualitäten speziell für breitbandige Anforderungen vom Stop-Block bis Angriff. Der Belag alleine wird kein Spiel entscheiden sondern das was man daraus macht. Wer in diesem Fenster variabel agieren möchte für den stellt er schon eine interessante Option dar. Plug-and-play ist er aber nicht so dass man schon etwas Zeit investieren sollte. Zumindest auf meinem Niveau :D
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von Wambo »

Hi,

ähnliches hab ich bei dem Turnier gestern auch bemerkt, zu passiv funzt mit dem Fakir net so gut, man muss immer aktiv was machen. Fand da den Desperados Reloaded besser im passiven Spiel bzw haben die Gegner mehr Probleme damit gehabt...
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

den hatte ich noch nicht, nach den Beschreibungen hier in dessen Thread ist das aber auch keine Leichtspielnoppe... (?)
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von Wambo »

das stimmt, Fakir lässt sich deutlich einfacher spielen als der DR finde ich...
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von Tetris »

Ich habe letzten Sommer zwischen Tactics, Desperado Reloaded und Spectre (auf dem Appelgreen All bzw. später dann auf dem Person Powerplay) geschwankt und mich dann auf Tactics auf PPP entschieden. Ich war mit der Entscheidung in der vergangenen Saison ganz zufrieden. Beim passiven Block und beim aktiven Angriffspiel (Kontern, Nopspin,..) ist der Tactics mit dem Flummi-Effekt nicht gut beherrschbar für mich, daher suche ich hier eine Verbesserung. Ansonsten defensiv aber für mich nahe an perfekt.

Kann jemand den Tactics mit dem Fakir vergleichen (gerne in 0,5-Schwammversion, ansonsten auch gerne in OX)? Ich habe den Thread hier durch und auch immer wieder mal Halbsätze zu den beiden gefunden, würde mich aber freuen, wenn jemand seine umfassenden Eindrücke / geschätze Meinung hier nennen könnte.

Danke vorab! :D
Keule #1
andro Hexer Grip SFX 1,9 - Donic Persson Powerplay - Hallmark Tactics-LP 0,5
Keule #2
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Keule #test
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

Heute die nächste Session, wieder mit interessanten Erkenntnissen. Vorgenommen hatte ich mir auch defensive Schupfbälle zu probieren nachdem ich bislang fast nur offensive Schläge getestet hatte und prompt im letzten Doppel einige leichte Fehler produzierte. Auch beim Schupfen möchte der Fakir vorwärts gespielt werden sonst verhungern teilweise die Bälle, zumindest auf dem Tachi. Und wieder sprangen mir zunächst die Bälle zunächst (zu) hoch ab. Im weiteren Verlauf setzte sich der positive Trend des letzten Trainings leider nicht fort, eher im Gegenteil. Zwar blitzte immer wieder das sicherlich vorhandene Potential auf aber eben nur punktuell. Und drei Trainingspartner mit sehr unterschiedlichen Anlagen, einer davon eher noppenanfällig, bescheinigten dem Fakir eine eher niedrige Störwirkung. Das brachte meine Stimmung heute erneut zum Kippen denn was nutzt mit ein toller Ball wenn ich mir anschließend 5 gegnerische Treffer einfange?

Ein Zwischenfazit würde ich so formulieren: wie schon zuvor beschrieben hat der Fakir zweifellos sehr gute Qualitäten wenn man sehr stark gerade vorwärts spielt wie das zB ChristophAulf in seinen Videos zeigt. Plus guter Block, aktiv wie einbremsend. Bei wem das passt, hat er sicherlich seine Berechtigung nur genau dies ist gerade nicht mein Spiel. Da passt in meinem Fall und mit dem Tachi der Deckel nicht auf den Topf. Wer Interesse an einem Testexemplar besitzt: ich würde ggf gegen einen Spectre tauschen der mir im Portfolio noch fehlt.

Um das Training noch sinnvoll zu nutzen, begann ich eine X-Testsession verschiedener Beläge die ich alle schon zuvor gespielt hatte, sonst ergibt eine solche Session sicherlich keinen Sinn. Und auf verschiedenen Hölzern die ich aber auch mittlerweile gut kenne und denke, den Holzeinfluss einigermaßen in der Bewertung herausnehmen kann zumal ich einige Beläge auf verschiedenen Hölzern spielte. Dabei zeigte sich auch der Vorteil von Klebefolien denn eine solche Aktion fange ich mit Kleber in der Halle nicht an.

Kandidat eins war der Wobbler welcher sich zuvor bereits auf dem Tachi bewährt hatte, nur auf einem Erwarten und auch dies harmoniert sehr gut. Der Wobbler spielt sich etwas weicher als der Fakir, mit ebenso guten Blockeigenschaften, fühlt sich aber zumindest in meiner Hand irgendwie runder an. Beim Fakir habe ich immer das Gefühl, mich dem Belag anpassen zu müssen was beim Wobbler nicht der Fall ist. Und vor allem: meine Gegner zeigten wesentlich mehr Respekt vor dem Wobbler als dem Fakir. Von der Geschwindigkeit ist er eher moderat und bleibt weiterhin hoch in meiner Prioliste.

Der Sterni habe ich nochmals kurz eingestreut der wiederum auch seine Qualitäten zeigte, aber auch er passt einfach nicht ideal zu meinem Spiel. Er hat seine Stärken deutlich offensiv ausgerichtet was ich einfach zu selten, nur als eingestreute Störschläge anwende. Schade drum, top-Belag aber auch hier Topf-Deckel Problem.

Als ich im Testflow war, nahm ich auch nach langer Zeit wieder einmal den Tactics heraus, montiert auf einem Colossus Holz. Bei dem geht wirklich die Post ab, Kategorie Hai oder - von der Beschreibung her - sogar D-Tecs (?) den ich selbst bislang noch nicht gespielt habe. Eine ganze Zeit wurde der Tactics hier ja fast gehypt und nun ist es sehr still geworden. Er macht auf jeden Fall Mörderspass, ist sehr gefährlich aber nicht einfach nur schnell sondern besonders bei gehackten Schlägen. Leider keine Leichtspielnoppe und zunächst nicht mit Top-Prio. Ich könnte mir vorstellen wenn man sich die Zeit nimmt, sich auf den Belag einzuspielen ist das eine Top-Option, aber aktuell nicht für mich. Vielleicht später, wer weiß.

Zu guter Letzt packte ich meinen alten Dornenglanz aus den ich zu Zeiten, in denen ich noch komplett passiv auf der RH spielte, ad acta gelegt hatte da ich zu dieser Zeit mit dem Blitzschlag erfolgreicher agierte. Nun offensiver und mit stärker ausgeprägter vorwärts-Bewegung entwickelt der tatsächlich mir bislang unbekannte Qualitäten. Ich spielte ihn heute zunächst auf dem Erwarten und klebte dann um auf das Tachi, beides wunderbar. Die grundsätzlichen Qualitäten des DG sollten bekannt sein, interessant empfand ich das sich sofort einstellende Wohlfühl-Gefühl obwohl ich ihn solange nicht gespielt habe und was ich z.B. beim Fakir bislang nicht gefühlt habe. Beim Einbremsen sind sicherlich Wobbler, Fakir und auch ein BS überlegen, dafür gelangen mir bereits nach der kurzen Zeit einige offensive Blocks die den Sterni so auszeichnen nämlich beschleunigend und fies abtauchend. Und speziell auf dem Tachi hatte ich den Eindruck, der Belag profitiert bei eher passiven Bällen sehr stark von dem dann vorhandenen Einbremseffekt des Holzes, wogegen z,B, der Sterni einfach nicht passiv gespielt werden möchte. Die Haltbarkeit ist bei mir weniger ein Thema da ich auf der RH meist relativ weich hinlange. Das mag sich mittlerweile etwas geändert haben, in der Vergangenheit hatte ich keinen Haarausfall zu beklagen. Und das Teil kostet halt auch nur die Hälfte wie Fakir & Co.

Gesamtfazit: für das nächste Training bleibt erst einmal der DG montiert. Wenn das nicht funktioniert, hätte ich als Downgrade auch noch einen Blitzschlag der aber speziell beim aktiven Blocken sehr weich ist und dieser aktive Block ist mittlerweile ein wichtiges Element meiner Spielweise. Den Spectre möchte ich auf jeden Fall noch ausprobieren. In einem Nachbarthread schwören einige auf den Feint Long 2 aus dem für mich aber nicht hervorgeht wie sich der beim Blocken verhält. Ich kenne den Feint aus der Vergangenheit eher weich und defensiv. Das ist es dann aber auch; all die anspruchsvoller zu spielenden Beläge sind vielleicht ein Ziel für die Zukunft, für die nächste Saison heißt es: Sicherheit hineinzubringen. Das hat sich heute auch wieder und zwar mit allen Belägen gezeigt: spiele ich zu passiv weil ich unsicher bin, werde ich abgeschossen. Sobald ich aktiv agiere und selbst Druck ausübe, wobei sekundär wichtig ist wie ich das tue, dann mache ich meine Punkte. Zitat: "der Belag gewinnt keine Spiele". Dem schließe ich mich an, er unterstützt nur nach Kräften.
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

verkauft - zumindest der Wiederverkaufswert ist gut :D
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

nachdem ich nochmals die Werbeprosa gelesen habe, steigen mir nun doch etwas die Nackenhaare: "größtmögliche Stör- und Flattereffekte". Da fragt man sich schon, ob der Texter dieser Zeile den Belag selbst jemals in Händen hatte oder das in seiner Zielvereinbarung stand. Gewisse Talente sind durchaus vorhanden aber max. Störwirkung gehört wohl kaum dazu. Außer der Belag reagiert extrem holzabhängig.

Obwohl mich so etwas normalerweise abschreckt, fehlt mir der Specki noch in der Testreihe. Um dieses Marketinggehabe nicht noch zu belohnen, werde ich definitiv keine 40€ zum Testen ausgeben, schon aus Prinzip. Wer einen "übrig" hat, bitte um PN. Meinetwegen auch im Tausch z.B. gegen einen Hellfire oder Hellfire X oder Sterni mit Wertausgleich.
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von ibo_pip »

graupe007 hat geschrieben: Mittwoch 12. Juni 2024, 14:28 nachdem ich nochmals die Werbeprosa gelesen habe, steigen mir nun doch etwas die Nackenhaare: "größtmögliche Stör- und Flattereffekte". Da fragt man sich schon, ob der Texter dieser Zeile den Belag selbst jemals in Händen hatte oder das in seiner Zielvereinbarung stand. Gewisse Talente sind durchaus vorhanden aber max. Störwirkung gehört wohl kaum dazu. Außer der Belag reagiert extrem holzabhängig.

Obwohl mich so etwas normalerweise abschreckt, fehlt mir der Specki noch in der Testreihe. Um dieses Marketinggehabe nicht noch zu belohnen, werde ich definitiv keine 40€ zum Testen ausgeben, schon aus Prinzip. Wer einen "übrig" hat, bitte um PN. Meinetwegen auch im Tausch z.B. gegen einen Hellfire oder Hellfire X oder Sterni mit Wertausgleich.
Die einzigen realistischen Werbeprosas gibt es wohl bei TTDD
Hauptschläger:

Holz: Victas Koki Niwa ZC
VH: Tibhar Hybrid MK max Schwarz
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Holz: Victas Koki Niwa ZC
VH: Tibhar Hybrid MK 2.0 Schwarz
RH: Leviathan OX

Testhölzer:

Holz: Re-Impact Halling 4 H (L-es-3.5H-Pi-kk-2I-k-Bb)

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H --bb-2\-Pi)

Holz: Re-Impact Halling 3H (L-es-3H/-es-kk-2\-k-Bb)
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

in der Tat, das sehe ich auch so.
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von Störnoppenfan »

ibo_pip hat geschrieben: Mittwoch 12. Juni 2024, 14:36 Die einzigen realistischen Werbeprosas gibt es wohl bei TTDD
Sehe ich auch so. :ok:
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von pelski »

graupe007 hat geschrieben: Mittwoch 12. Juni 2024, 14:28 nachdem ich nochmals die Werbeprosa gelesen habe, steigen mir nun doch etwas die Nackenhaare: "größtmögliche Stör- und Flattereffekte". Da fragt man sich schon, ob der Texter dieser Zeile den Belag selbst jemals in Händen hatte oder das in seiner Zielvereinbarung stand. Gewisse Talente sind durchaus vorhanden aber max. Störwirkung gehört wohl kaum dazu. Außer der Belag reagiert extrem holzabhängig.

Das meinte ich damit als ich sagte das man nicht immer so extrem viel "Geschiss" um irgendwelche angeblich "revolutionären" Neuerscheinungen machen sollte, besonders wenn sich das Ganze im Hochpreissektor abspielt,
und von einigen Usern hier dafür fast gesteinigt wurde.

Ich finde es ja grundsätzlich gut das es überhaupt "Neuerscheinungen" im Bereich von LN bzw. im Sektor Noppen Außen gibt, jedoch sollte man das Ganze immer recht nüchtern betrachten und die Kirche mal immer schön im Dorf lassen.

Das Rad bzw. LN können schon auf Grund der Rahmenbedingungen die diese haben nun nicht mal neu erfunden werden.
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Re: Der Materialspezialist Fakir

Beitrag von graupe007 »

Deine Kommentare und die Prügel die Du daraufhin eingesteckt hast, habe ich mit einem gewissen Lächeln verfolgt :D

Ich sehe es tatsächlich etwas differentierter: der Fakir hat schon seine Stärken und bietet für diejenigen, in deren Beuteschema er passt, sicherlich Potential - siehe was ChristophAulf damit anstellt. Da die Physik nicht gebeugt werden kann, geht es letztlich um eine gelungene Feinabstimmung der zur Verfügung stehenden Parameter und jeder Sport entwickelt sich natürlich auch weiter. Was mich ärgert sind diese dumpf-blöden (sorry, ist aber so) Marketingplatitüden wenn diese völlig an der Realität vorbeigehen und dadurch letztlich uns als Kunden für minderbemittelt erklären. Ttdd zeigt ja, trotz des geringeren Preisniveaus, was möglich ist wenn man es möchte. Eigentlich müssten sich die Hochpreis-Anbieter zum Schämen in die Ecke stellen.
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