Yinhe MOXA Neptune

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

Moderator: Noppen-Test-Team

Jobe93
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 182
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Jobe93 »

AlexG hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 01:28 SIehst du Neptune und DGX immer noch sehr ähnlich?
Sehr ähnlich würde ich nicht sagen - wie bereits erwähnt sind beide sich dahingehend ähnlich, dass sie eher langsame Noppen mit einer weichen Gummimischung sind. Der DGX ist aber ziemlich griffig und der Neptune eben nicht. Dadurch unterscheiden sie sich meiner Meinung nach schon ziemlich stark, ich kann aber auch in den nächsten Wochen mal beide Noppen gegeneinander, auf dem selben Holz, testen (das gibt ja meist den besten Aufschluss), wenn es da Bedarf gäbe.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Chef01
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 283
Registriert: Montag 30. Juni 2008, 08:12
TTR-Wert: 1544
Wohnort: TUS - Ottenheim
Kontaktdaten:

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Chef01 »

Teste momentan Rapier 44 , Fastarc G1 thick, Moxa Neptune Ox.

Die Combi ist super 😇

Holz total sicher, schnell und langsam. VH perfekt auf dem Holz.

Mit dem MNOx lässt sich fast ohne zu denken oder schauen alles sehr sicher spielen. Allein der Schuss will noch nicht gelingen. Dann drehe ich.
Linkshänder


Holz: KTL Instinkt
VH: Nittaku Fastarc G1 1,8
RH: TSP Curl P1 OX
graupe007
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 8. Oktober 2021, 20:41
TTR-Wert: 1290

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von graupe007 »

Ich habe den Neptune aktuell auf einem Tachi zum Testen und empfinde auch diese Kombi als sehr gut passend und angenehm spielbar. Vor allem wenn man hart angeschossen wird, nimmt der Neptune etwas die einsetzende Schärfe des Katapult des Tachi. Nach Aussage meines Trainingspartners stört er aber auch weniger als z.B. ein Tactics. Mit dem Schuss haderte ich heute auch etwas. Wegen der moderaten Geschwindigkeit muss man beherzt nach vorne schlagen. Zu weiterführenden Aussagen hat es heute leider nicht gereicht.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
Jobe93
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 182
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Jobe93 »

Heute konnte ich nach 5. Monaten Spielpause (krankheitsbedingt) mal wieder ein Liga Spiel machen. Musste direkt eine Mannschaft weiter oben aushelfen und durfte daher sogar direkt in der Verbandsliga oben ran. Allerdings gegen den Tabellenletzten, eine sich sehr wacker schlagende Truppe die aber eigentlich eher in die 1. Bezirksliga gehört. Beide Spieler gegen die ich ran durfte kenne ich von früher, in der 1. Bezirksliga hatten diese immer 1710-1730 TTR, aktuell durch die starken Gegner in der Verbandsliga oben sind beide aber TTR-mäßig etwas abgestürzt. Ich bin in das Spiel mit meiner Kombi aus Joola Vyzaryz Trinity, Dignics 80 (max) und Moxa Neptune (ox) gestartet. Das Holz so wie die Beläge hatte ich vorher erst rund 4x im Training gespielt. Nun direkt die Feuertaufe. ;)

Sowohl das Doppel als auch mein erstes Spiel gegen die 1. (1706 TTR) konnte ich 3:0 gewinnen. Nach dem Doppel kam einer meiner Gegenspieler zu mir und hat mich gefragt was ich denn da auf der Rückhand für eine Noppe spiele. Er meinte: "Gegen so etwas störendes habe ich lange nicht mehr gespielt". :lol: Gerade im Doppel konnte ich aber auch den ein oder anderen wirklich fiesen Druckschupf spielen, der grandios versprang. Die Nr. 1 der gegnerischen Mannschaft hatte auch große Probleme mit dem Moxa Neptune. Ich konnte viele Punkte mit reinem sicheren Hinhalten machen. Auch sehr gut hat es funktioniert seine Aufschläge direkt anzugreifen. Da er Linkshänder ist konnte ich ihm auch oft halblange Seit-Unter oder Seit-Überschnitt Angaben in seine Vorhand spielen die er dann angezogen hat. Mit dem nachfolgenden Abstecher/Hackblock mit der Noppe habe ich dann meist direkt den Punkt gemacht. Insgesamt habe ich mich mit dem Moxa Neptune trotz schnellem Holz und chronischer Krankheit sehr wohl gefühlt in dem Spiel. Für mich eine wirklich sichere Noppe, auch auf schnellen OFF-Hölzern! Nach dem Spiel habe ich mich noch etwas länger sehr nett mit meinem Gegenspieler unterhalten und er meinte, dass ihm die drei Sätze gegen mich nicht gereicht haben um sich auf die Noppe einzustellen und das mein Spiel (viel Spin mit der Vorhand) und verteilen mit der Noppe für ihn wirklich unangenehm war.
Gegen die Nr. 2 (1651 TTR) habe ich mich schwerer getan. Dieser spielt auf der Rückhand eine halblange Noppe (Dr. N. Killer) und war daher im direkten Vergleich etwas im Vorteil würde ich sagen. Nach Schwierigkeiten im ersten Satz (und 3 Fehlangaben), den ich 9:11 weggab, konnte ich mich in den nächsten Zwei Sätzen besser durchsetzen und beide knapp für mich entscheiden. Im 4. Satz lag ich bereits 0:4 zurück und konnte dann (irgendwie :lol: ) 11 Punkte am Stück machen! Das Spiel war wirklich herausfordernd - wie Material gegen Material vermutlich oft ist. Gerade mit einer neuen Noppe tu ich mich schwer auf andere Noppenbälle. Die vom Killer kommenden Bälle musste ich alle mehr drücken, da sie mir sonst oft genug zu flach raus gingen und so im Netz gelandend sind. Ich hatte dann versucht mehr über seine Vorhand zu gehen und mit meiner Noppe einen größeren Teil des Tisches abgedeckt. Dies sowie die Tatsache, dass ich meine schnittigen Aufschläge nicht wirklich nutzen konnte hats mir echt schwer gemacht. Doch auch hier muss ich sagen, dass ich mich mit dem Moxa Neptune echt wohl gefühlt habe. Schlussendlich konnte ich auch bei längeren Ballwechseln in denen er öfter zwischen seinem griffigen Belag und dem Killer gewechselt hat auf die verschiedenen Bälle gut reagieren und den Ball mit der Noppe sicher im Spiel halten.

Fazit: Ich bin immer noch wirklich begeistert von dem Moxa Neptune. Er lässt sich auch auf schnelleren Hölzern sehr gut spielen und hat trotz relativ viel Kontrolle einen ordentlichen Störeffekt. Für mich besonders interessant, dass ich mich trotz kurzer Einspielzeit mit meinem Setup echt wohl gefühlt habe und viele Bälle intuitiv und richtig spielen konnte. Wer schnelle Carbonhölzer liebt und dennoch eine störende Langnoppe in ox spielen möchte, traut euch ruhig an den Moxa Neptune! :lol:

Was die Haltbarkeit angeht kann ich bisher auch noch nicht meckern (wobei dieser natürlich auch erst rund 10h im Einsatz ist).
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
AlexG
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Samstag 7. Februar 2026, 13:44

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von AlexG »

Jobe93 hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 01:40
AlexG hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 01:28 SIehst du Neptune und DGX immer noch sehr ähnlich?
Sehr ähnlich würde ich nicht sagen - wie bereits erwähnt sind beide sich dahingehend ähnlich, dass sie eher langsame Noppen mit einer weichen Gummimischung sind. Der DGX ist aber ziemlich griffig und der Neptune eben nicht. Dadurch unterscheiden sie sich meiner Meinung nach schon ziemlich stark, ich kann aber auch in den nächsten Wochen mal beide Noppen gegeneinander, auf dem selben Holz, testen (das gibt ja meist den besten Aufschluss), wenn es da Bedarf gäbe.
Ich habe tatsächlich Bedarf (lol). Habe gestern nämlich den Neptune auf meinem Yinhe T11s gespielt und mehr leichte Fehler gegen 1550 TTR Spieler gemacht als mit dem DGX. Besser fand ich den Nopspin und hatte etwas mehr Saft in den Blocks. All diesen Eindrücken kann ich aber nicht trauen, mein Spielgefühl ist noch weit nicht da wo es vor Jahren war. Wäre also dankbar für mehr Meinungen.
MSP Blockbuster
Dornenglanz X OX
Rozena 1.9
jo.btg
Five-Star-Member
Five-Star-Member
Beiträge: 470
Registriert: Freitag 24. Oktober 2014, 07:46
TTR-Wert: 1430
Wohnort: Bezirk Bodensee

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von jo.btg »

Also ich habe beide Noppen in OX auf den gleichen Hölzern getestet. Für mich ist der DGX dem Moxa Neptune in allen Belangen überlegen. Noch etwas langsamer und dadurch noch höhere Kontrolle und interessanterweise trotzdem höherer Störeffekt. Etwas griffiger, was die aktiven Möglichkeiten verbessert, aber trotzdem nicht schnittempfindlicher.
TSP Balsa 4.5 - Spinlord Tanuki 2.1 - Dornenglanz X ox
TSP Balsa 3.5 - Spinlord Tanuki 1.8 - Dornenglanz ox
Jobe93
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 182
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Jobe93 »

Dann werde ich genau das machen und auf meinem Vyzaryz Trinity mal beide Noppen miteinander vergleichen. 😊 Den Neptune habe ich bisher auch nur auf dem Holz gespielt, da werde ich in den nächsten Wochen auch noch die Kompatibilität mit weiteren Hölzern testen. DGX fand ich bisher sehr Holz abhängig. Auf einem Matador Hybrid Carbon fand ich ihn sehr gut, auf einem Korbel und Turbo 82 fand ich ihn leider überhaupt nicht gut. Mein Schluss (bisher) war - der gehört auf schnelle, harte Hölzer. Ich werde mal gucken wie der DGX im vergleich zum neptune auf meinem aktuellen Holz abschneidet - wäre natürlich super wenn der noch gefährlicher wäre 😊
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Sichel&Säge
Five-Star-Member
Five-Star-Member
Beiträge: 485
Registriert: Freitag 10. Oktober 2008, 22:52
TTR-Wert: 1600
Wohnort: TTV Abenheim

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Sichel&Säge »

Gibt es merkliche Unterschiede im Hinblick auf die Spieleigenschaften bei dem Belag zwischen der roten und schwarzen Version in OX?
Ich habe jetzt auf meinem Joola Vyzaryz Trinity den Belag in schwarz OX auf der Rückhand montiert und werde ihn die nächsten Tage testen.
Stiga Bengtsson EC: Acuda S2 max / YAP 2.0 sw
Nittaku Goriki Super Cut: Dignics 09c sw max / TTR-Killer 2.0 rot
Butterfly Innerforce ZLC: Dignics 09c sw max / Nittaku Best Anti 1.3 rot
Joola Vyzaryz: Dynaryz ZGX rot max / ABS 3 Pro 2.0
Vyzaryz Freeze (HRD): Dynarz ZGX rot max (2.0) / TSP Curl 1.5 sw
Viscaria: Tenergy 64 2.1 rot / Victas P1V 0.5 mm sw
DHS 08x ST: Tenergy 05 Hard sw max / Tactics OX rot
Jobe93
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 182
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Jobe93 »

AlexG hat geschrieben: Montag 13. April 2026, 08:18
Jobe93 hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 01:40
AlexG hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 01:28 SIehst du Neptune und DGX immer noch sehr ähnlich?
Sehr ähnlich würde ich nicht sagen - wie bereits erwähnt sind beide sich dahingehend ähnlich, dass sie eher langsame Noppen mit einer weichen Gummimischung sind. Der DGX ist aber ziemlich griffig und der Neptune eben nicht. Dadurch unterscheiden sie sich meiner Meinung nach schon ziemlich stark, ich kann aber auch in den nächsten Wochen mal beide Noppen gegeneinander, auf dem selben Holz, testen (das gibt ja meist den besten Aufschluss), wenn es da Bedarf gäbe.
Ich habe tatsächlich Bedarf (lol). Habe gestern nämlich den Neptune auf meinem Yinhe T11s gespielt und mehr leichte Fehler gegen 1550 TTR Spieler gemacht als mit dem DGX. Besser fand ich den Nopspin und hatte etwas mehr Saft in den Blocks. All diesen Eindrücken kann ich aber nicht trauen, mein Spielgefühl ist noch weit nicht da wo es vor Jahren war. Wäre also dankbar für mehr Meinungen.
Ich habe gestern im Training den DGX mit dem Moxa Neptune auf meinen zwei Exemplaren des Vyzaryz Trinity (selbes Gewicht) gegentesten können. Im Endeffekt hat sich für mich das bestätigt, was ich bereits erwartet habe. Mir liegt auf dem Holz der Moxa Neptune besser, allerdings bin ich mit diesem auch schon gut eingespielt. Im direkten Vergleich hat sich bei mir gezeigt:

Das Grundtempo vom DGX ist langsamer als vom Moxa Neptune, allerdings bremst dieser bei schnellen Topspins besser ein. Durch die höhere Griffigkeit ist der DGX etwas schnittempfindlicher (aber immer noch keine sehr hohe Schnittempfindlichkeit) gewesen. In Sachen Kontrolle haben sich beide gut präsentiert: Mit dem DGX lässt sich (wenn man eingespielt ist) etwas leichter und sicherer blocken, allerdings sind die Blocks auch nicht ganz so gefährlich und berechenbarer. Der Ballabsprung ist beim Moxa Neptune flacher und man musste sich zugegebener Weise echt daran gewöhnen wenn man von einer Noppe zur anderen gewechselt ist. DGX und Moxa Neptune spielen sich schon ziemlich verschieden finde ich.
Mein Trainingspartner hatte größere Schwierigkeiten bei Bällen die vom Moxa Neptune kommen. Der Störeffekt ist meiner Meinung nach beim Moxa Neptune auch höher. Angriffsbälle gingen mit beiden Belägen gut, durch die höhere Griffigkeit lässt sich beim DGX mit einer noppeninnen-ähnlicheren Technik ziemlich sicher angreifen - der Moxa Neptune funktioniert besser mit einer "Push-Style" Technik.

Für mich gehört der Moxa Neptune unter all den 30+ Noppen die ich getestet habe (zumindest auf meinem Vyzaryz Trinity, weitere Tests mit anderen Hölzern sind geplant!) immer noch zu einer der Noppen die mir am Besten gefallen haben. Das mag an mir, meiner Spielweise oder auch an der Holz-Kombination liegen. Natürlich gibt es Noppen die noch mehr Stör haben, mit denen man leichter angreifen kann oder die noch kontrollierter im Blockspiel sind, aber für mich vereint die Noppe viele Eigenschaften die ich in meinem Spiel gut gebrauchen kann.

Damit möchte ich jo.btgs Aussage absolut nicht entkräften: Ich bin mir sicher seine Einschätzung wird für ihn und auch viele andere richtig sein. Außerdem ist mir gestern auch nochmal deutlich geworden, dass sich der Moxa Neptune schon eigen spielt. Ich habe nach Einspielen mit dem DGX etwas länger gebraucht um mit dem Moxa Neptune wieder rein zu kommen und es hat ein bisschen gedauert bis die Sicherheit bei mir wieder da war. Gerade der flache Ballabsprung hat dazu geführt das die Sicherheit beim Blocken am Anfang gefehlt hat. Als ich aber einmal drinne war gefiel es mir wieder richtig gut!
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
AlexG
Greenhorn
Beiträge: 15
Registriert: Samstag 7. Februar 2026, 13:44

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von AlexG »

Heute entscheidender Neptune Test auf dem allround MSP Blockbuster. Habe das Holz die letzten Wochen intensiv mit dem DGX gespielt und es ist zu meinem Favorit vor dem harten, schnellen Yinhe T11s geworden, das ich einfach nicht gut genug kontrollieren kann.

Druckschupf: Kein riesiger Unterschied für mich, Kontrolle ähnlich, Störeffekt etwas höher bei Neptune, auch die Geschwindigkeit.

Block: Muss mit dem Neptune gaanz leicht schneller am Ball sein, etwas leichter mit DGX aber minimal. Saft etwas mehr im Neptune aber kein riesiger Unterschied.

Aufschlagannahme: Hier die erste Überraschung, ich kann mit dem Neptune Angaben sicherer kurz oder halblang setzen als mit dem DGX, vielleicht wegen der geringeren Griffigkeit, aber kein riesiger Unterschied.

Angriff: Der entscheidende Faktor denn hier spielt der Neptune in einer anderen Liga. Ich konnte so viele Bälle aus dem Handgelenk mit einer direkten Schlagbewegung angreifen, die dann schnell und flach auf die andere Seite flogen und fast immer ein Punkt waren, trotz Allround Holz. Das hat mit dem DGX schwerer geklappt und war auch weniger effektiv. Ich wusste gar nicht, dass man so viele Bälle mit einer Noppe angreifen kann und 1600 TTR Gegner hat gut gestaunt.

Also insgesamt war das mit dem Neptune echt klasse und habe keinen Grund im Moment eine andere Noppe zu testen. Danke an Jobe93 für die Idee. Der DGX ist nach wie vor eine richtig gute Noppe, aber das leicht groessere Trefferfenster beim Block ist für mein Spiel nicht Vorteil genug (TTR hoffentlich bald wieder 1500 bis 1600).
MSP Blockbuster
Dornenglanz X OX
Rozena 1.9
tt-fan
Member
Member
Beiträge: 137
Registriert: Samstag 21. April 2012, 16:30
TTR-Wert: 1950

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von tt-fan »

Hat mal jemand die Noppenlänge gemessen?
Red Chaos
Member
Member
Beiträge: 91
Registriert: Mittwoch 3. April 2019, 13:25

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Red Chaos »

Ich hab früher den neptune ohne moxa gespielt der war teilweise echt zickig und nicht wirklich fehlerferzeiend.
Kann jemand den moxa neptune mit dem spectre (mrin sicherheitsbelag zu dem ich immer wieder turückkehre oder tactics lp (der mir etwas zu katapultig ist)vergleichen?
graupe007
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 8. Oktober 2021, 20:41
TTR-Wert: 1290

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von graupe007 »

Red Chaos hat geschrieben: Sonntag 19. April 2026, 18:57 Ich hab früher den neptune ohne moxa gespielt der war teilweise echt zickig und nicht wirklich fehlerferzeiend.
Kann jemand den moxa neptune mit dem spectre (mrin sicherheitsbelag zu dem ich immer wieder turückkehre oder tactics lp (der mir etwas zu katapultig ist)vergleichen?
Kann ich wenn auch nur mit wenig Spielzeit da ich derzeit primär etwas anderes teste und den Neptun als Vergleich mitlaufen lasse. Ich habe ihn derzeit auf einem Tachi das ich letzte Saison mit dem Tactics LP gespielt habe was auch mir am Ende etwas zu katapultig war. Das ist mit dem Neptune deutlich besser. Ein gewisser Restkatapult ist zwar immer noch vorhanden, der kann aber auch vom Holz kommen. Den Störeffekt finde ich etwas geringer als beim Tactics was auch einer meiner Trainingspartner bestätigt hat, das gilt für den Spectre, den ich eine Halbsaison gespielt habe, aber gleichermaßen. Meine bisherige Spielzeit mit dem Neptune ist zu gering um ihn belastbar mit dem Specki vergleichen zu können, in ihrer Charakteristik (relativ langsam, wenig schnittanfällig, gut im "push") haben sie sicherlich einige Gemeinsamkeiten. Als Specki-Fan würde ich Dir raten, den Neptune zu testen.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
Jobe93
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 182
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Jobe93 »

Red Chaos hat geschrieben: Sonntag 19. April 2026, 18:57 Ich hab früher den neptune ohne moxa gespielt der war teilweise echt zickig und nicht wirklich fehlerferzeiend.
Kann jemand den moxa neptune mit dem spectre (mrin sicherheitsbelag zu dem ich immer wieder turückkehre oder tactics lp (der mir etwas zu katapultig ist)vergleichen?
Der alte Neptune hatte eine eher harte Gummimischung und eher weniger Ähnlichkeit mit dem aktuellen Moxa Neptune - dieser ist ja wie bereits berichtet ziemlich weich.

Vom Tempo könnten Spectre und Moxa Neptune in einer ähnlichen Kategorie sein. Schnittempfindlichkeit fand ich bei dem Spectre allerdings deutlich höher. Mag holzabhängig gewesen sein, aber auf einem Matador Texa Carbon fand ich den Spectre wirklich ziemlich schnittanfällig. Ballabsprung ist beim Spectre etwas höher wenn ich das richtig in Erinnerung habe (der Moxa Neptune hat wie ich finde einen wirklich flachen Ballabsprung, aber nicht ganz so extrem wie beim Tactics). Der Preis vom Spectre ist auch höher... :lol: Lange Abwehr gefiel mir beim Spectre besser. Angriffsbälle gehen bei beiden gut müssen aber mit etwas unterschiedlicher Technik gespielt werden. Der entscheidende Unterschied ist wirklich die Griffigkeit (mehr beim Spectre vorhanden) und das beeinflusst auch stark das Spielgefühl wie ich finde.
Grundsätzlich sollten aber beide Noppen zu den eher "leichter" zu spielenden gehören und der Moxa Neptune ist auf jeden Fall deutlich näher am Spectre als am Tactics drann.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Red Chaos
Member
Member
Beiträge: 91
Registriert: Mittwoch 3. April 2019, 13:25

Re: Yinhe MOXA Neptune

Beitrag von Red Chaos »

Danke für die Antworten das klingt wirklich interessant und ist nen test wert. Preislich auch echt vertretbar. Dafür gibt's beim spectre mehr Farben 😉
Flacher Absprung klingt super lange Abwehr Spiel ich selten mehr tischnah.
Der spectre ist in meinen Augen such sehr holz anfällig. Von bringernoppe bis druckvoll gefährlich (z.b auf nem carbonholz) ist da viel möglich
Gibt's für den neptune schon holz Empfehlungen oder no goes?
Antworten