Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

Moderator: Noppen-Test-Team

Jobe93
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

mlt1402 hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 22:34 Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Anschauen :)

https://youtu.be/GeE8XxmWV60

Ich bin gespannt auf euer Feedback und Tipps.


Bild
Danke für die Trainingseindrücke von dir und dass du dir die Mühe gemacht hast diese zu schneiden und mit uns zu teilen!

Ich würde nun auch hauptsächlich auf das Spiel mit der langen Noppe am Tisch eingehen. Was ich richtig gut finde ist, dass du dich beim Block wirklich gut positionierst. Du stehst immer schon "hinter" dem Ball und hältst den Schläger beim Blocken mit der LN mittig vorm Körper. Das ist wirklich wichtig um eine gewisse Sicherheit in die Schläger zu bringen. Auch sehr gut finde ich wie du mit Handgelenk in den Hackblock gehst - eine schöne kurze Hackbewegung ausführst. Die Qualität einiger der Blocks (wenn du sie richtig gut getroffen hast) ist super - mehr kann man da auch mit LN nicht erwarten tatsächlich.

Mir ist auch aufgefallen, dass du bei manchen Blocks den Schläger zu fest zu halten scheinst. Gerade bei Topspins die mit viel Tempo kommen ist es sehr wichtig "die Energie aus dem Ball zu nehmen". Das funktioniert nur dann gut, wenn du den Schläger etwas lockerer hälst und "schwingen" lässt. Ein zu kräftiger Griff macht den Kontakt zu hart und der Ball katapultiert zu schnell vom Schläger weg. Ein Fehler der mir auch oft genug noch passiert. Du meintest du drückst aktuell auch etwas mit dem Daumen gegen den Vorhandbelag wenn du mit der Noppe spielst, richtig? Das schließt einen lockeren Griff nicht aus! Ich mache das aktuell auch so (und finde es sehr gut), es gibt etwas mehr Stabilität und Rückmeldung darüber wie das Schlägerblatt ausgerichtet ist. Auch wenn der Daumen drückt kann der Schläger im Rest der Hand eher locker liegen wenn du stärkere Topspins annimmst. Ein weiterer Tipp wäre bei schnellen Bällen eher weniger zu machen. Versuch diese nicht mit einem starken Hackblock zu beantworten, sondern wirklich nur locker u. auf Sicherheit rüberzublocken. Entweder mit einem Hinhalteblock oder auch einem Lift-Block. Ein zu starker Hackblock bringt zu viel extra Energie rein und funktioniert bei starken Schlägen des Gegners daher meist nicht gut. Den Lift-Block musst du dir so vorstellen, dass du mit offenem Schlägerblatt den Schläger beim Blocken von unten nach oben bewegst (den Ball quasi Dropkick nimmst). Dies führt meistens zu einem leeren Ball, der aber auch gut verspringen/absacken kann. Oftmals ist dieser Block etwas leichter auszuführen als ein gut getimter Hackblock und hilft daher vor allem in Situationen wo man nicht ganz so viel Zeit hat.

Ich würde dir auch grundsätzlich empfehlen immer mal verschiedene Blockvarianten zu üben, auch mal den Hackblock eher seitlich zu spielen (von links nach rechts und umgekehrt). Jegliche Variabilität im Spiel mit der LN kommt dir zu Gute und setzt den Gegenüber unter Druck. Die Zeiten mit glatten langen Noppen (wo weniger mehr ist) sind vorbei - heutzutage gewinnt man mit einer LN ox nur noch dann einen Blumentopf wenn man den Gegner beschäftigt. Ausrechenbarkeit ist der Tot unseres Spielsystems. Deswegen rate ich dir immer mal verschiedene Blocks zu üben und im Spiel aktiv zu verwenden. :-) In Kombination mit Richtungswechseln ist das meiner Meinung nach ein Grundpfeiler unseres Spielsystems. Hast du gerade einen stark unterschnittenen Hackblock in die Rückhandseite des Gegners gespielt und bekommst nun einen spinnigen Topspin zurück, dann spiel den nächsten Ball mit einem Hinhalteblock oder Lift-Block in die Vorhandseite des Gegners. Dieser muss sich bewegen (wird beschäftigt) und dann auch noch den anderen Schnitt richtig antizipieren - dabei werden gerne Fehler gemacht (auch oder gerade von hochklassigen Spielern mit denen du es vermutlich zu tun haben wirst).

Ich würde dir auch raten bei dem Dornenglanz X zu bleiben und dein Spiel mit diesem zu verbessern als jetzt noch viel rumzuprobieren. Das würde dich meiner Meinung nach nur zurückwerfen. Der DGX funktioniert gut auf deinem Holz und du hast schon ein wirklich gutes Spielgefühl mit dem. Die restlichen Tweeks sind einfach noch mehr Variabilität und Spielpraxis. Du bist auf einem sehr guten Weg! :-)
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von mlt1402 »

Danke euch erstmal für das ausführliche Feedback – das hilft mir wirklich weiter.

Das Thema fester Griff scheint bei mir tatsächlich ein Punkt zu sein. Gerade bei schnellen, spinigen Bällen neige ich wohl dazu, den Schläger zu fest zu halten, statt den Ball etwas mehr „arbeiten zu lassen“.

Darauf werde ich heute im Training mal ganz bewusst achten. Ich glaube, das ist ein schmaler Grat:
- zu fest → Ball springt weg / wird zu hoch
- zu locker → es fehlt die Kontrolle

Also eher ein lockerer, aber trotzdem aktiver Griff, je nach Ballqualität.

Gerade gegen schnellere Topspins klingt es für mich logisch, nicht immer aktiv gegenzuhalten, sondern auch mal etwas mehr nachzugeben bzw. den Ball eher mitzunehmen.

Danke euch auf jeden Fall nochmal – ich teste das heute mal bewusst.


PS: habe mir auf mein Ersatzholz mal den Neptune geklebt (mit Klebefolie) - leider hält er nicht wirklich gut. Hat da jemand einen Tipp?
Jobe93
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

mlt1402 hat geschrieben: Mittwoch 22. April 2026, 05:58 Danke euch erstmal für das ausführliche Feedback – das hilft mir wirklich weiter.

Das Thema fester Griff scheint bei mir tatsächlich ein Punkt zu sein. Gerade bei schnellen, spinigen Bällen neige ich wohl dazu, den Schläger zu fest zu halten, statt den Ball etwas mehr „arbeiten zu lassen“.

Darauf werde ich heute im Training mal ganz bewusst achten. Ich glaube, das ist ein schmaler Grat:
- zu fest → Ball springt weg / wird zu hoch
- zu locker → es fehlt die Kontrolle

Also eher ein lockerer, aber trotzdem aktiver Griff, je nach Ballqualität.

Gerade gegen schnellere Topspins klingt es für mich logisch, nicht immer aktiv gegenzuhalten, sondern auch mal etwas mehr nachzugeben bzw. den Ball eher mitzunehmen.

Danke euch auf jeden Fall nochmal – ich teste das heute mal bewusst.


PS: habe mir auf mein Ersatzholz mal den Neptune geklebt (mit Klebefolie) - leider hält er nicht wirklich gut. Hat da jemand einen Tipp?
Zum Kleben des Neptune:

Im Unterschied zu manch anderen Noppen ist die Unterseite beim Neptune nicht eben sondern hat ein ganz feines "Gitter". Das beeinflusst die Spieleigenschaften etwas und soll auch mehr Dämpfung bringen (tut es meiner Meinung nach wirklich). Auch andere Noppen wie z.B. der berüchtigte Moxa VVIP der hier schon öfter erwähnt wurden haben das (dieser sogar noch deutlich extremer). Leider führt das dazu, dass die Beläge auf einer Klebefolie (zunächst) nicht ganz so gut halten.

Ich habe bisher schon einige Neptune mit Klebefolie geklebt und bei mir halten die bisher sehr gut. Wenn du eine Klebefolie mit zwei unterschiedlich stark klebenden Seiten verwendest dann achte auf jedenfall darauf die klebendere Seite für die Noppe zu verwenden. Ich habe bei mir die Folien von ttdd genutzt und bei denen ist das (wenn man der Anleitung folgt) schon so ausgelegt. Ich drücke/rolle die noppe sehr fest auf die Folie und beschwere sie dann vor dem schneiden für ein paar Stunden mit einem Buch + 2,5 Kiloscheibe. Danach schneide ich erst. In der Mitte hält die noppe zu dem Zeitpunkt bereits bombensicher, an den schneidekanten löst sie sich aber immernoch leicht. Ich schneide dann trotzdem erst einmal zuende. Drücke nochmal alles fest und beschwere das ganze dann nochmal für einige Stunden mit Buch + Gewicht. Dann kommt noch nen kantenband drum (leicht über die Seiten) und die noppe hält bei mir auf allen 3 Schlägern bisher super. Ich denke die Ruhezeit unter Gewicht ist notwendig damit sie besser klebt.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von mlt1402 »

Kurzes Update von mir:

Das Thema lockerer Griff bei festen Bällen funktioniert tatsächlich deutlich besser – aber ich muss mich aktuell noch extrem darauf konzentrieren. Von Automatismus kann da noch keine Rede sein.

Was mir heute aber noch viel deutlicher aufgefallen ist:
👉 Ich habe aktuell kein klares Spielsystem.

Ich weiß im Prinzip nicht, wie ich meine Punkte aufbauen will:
- am Tisch mit der Noppe → zu unsicher
- lange Abwehr → zu ungefährlich
- komplett über Vorhand → körperlich nicht durchzuhalten

Das fühlt sich gerade alles sehr zufällig an. Zwischen richtig unangenehmen Bällen (Flatterball, flache Abwehr) und komplett unnötigen Fehlern ist alles dabei.

Unterm Strich:
👉 Es fehlt ein klares Konzept.

Deshalb kommen bei mir gerade auch Zweifel auf, ob das Spiel mit OX überhaupt der richtige Weg ist. Auf der anderen Seite ist klassisches Angriffsspiel aufgrund der Schulter einfach keine sinnvolle Option mehr.

Viele Alternativen bleiben da ehrlich gesagt nicht. Glattanti hatte ich ja kurz getestet und relativ schnell wieder runtergenommen – vielleicht war das aber auch zu vorschnell und man müsste dem Ganzen mal wirklich ein paar Wochen geben.

Den Neptune habe ich kurz auf dem zweiten Matador angespielt – fühlt sich für mich erstmal ziemlich ähnlich zum Dornenglanz X an. Danke Jobe für die Tipps zum Kleben 🤝

Ich bin gerade so ein bisschen im „Zwischenzustand“:
viel Input, viele Ideen – aber noch keine klare Richtung.

Danke euch auf jeden Fall nochmal für den ganzen Input hier im Thread!
vdrsilver
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von vdrsilver »

Das sind doch auch sehr gute Noppenblocks dabei. Bei denen, die steigen oder zu weit gehen, ist es oft so, dass du zu aktiv nach vorne hackblockst und nicht auf den Ball wartest und dann nur senkrecht nach unten blockst.

Ausserdem bin ich mir nicht so sicher, ob das Matador Titan das richtige Holz für diese Noppentechnik ist. Zwar scheint die Schnittumkehr gut zu sein. Aber der DGX soll ja eine sehr langsame Noppe sein. Die Bälle müssten viel flacher und kürzer kommen, die Blocks auch quasi unangestrengter ausführbar sein. Das Holz scheint mir zu hart und zu schnell zu sein.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

vdrsilver hat geschrieben: Mittwoch 22. April 2026, 23:04 Das sind doch auch sehr gute Noppenblocks dabei. Bei denen, die steigen oder zu weit gehen, ist es oft so, dass du zu aktiv nach vorne hackblockst und nicht auf den Ball wartest und dann nur senkrecht nach unten blockst.

Ausserdem bin ich mir nicht so sicher, ob das Matador Titan das richtige Holz für diese Noppentechnik ist. Zwar scheint die Schnittumkehr gut zu sein. Aber der DGX soll ja eine sehr langsame Noppe sein. Die Bälle müssten viel flacher und kürzer kommen, die Blocks auch quasi unangestrengter ausführbar sein. Das Holz scheint mir zu hart und zu schnell zu sein.
Er kann da gar nicht aktiv nach unten reingehen. Jede Geschwindigkeit die er geht wird sich auf den Ball übertragen und den Ball noch weiter über den Tisch fliegen lassen. Die Noppen knicken nicht um, bei so einem knüppelharten Holz.Seine einzige Möglichkeit ist es über Händchen die Topspins passiv durch lockeres hinhalten zu blocken. Aktiv steuern kann er den Ball nicht. Er geht ja aktiv rein aber nur bei den langsamen spinnigen Topspins. Bei den schnellen kannst nur hinhalten und über Winkel regeln. Selbst wenn er runtergeht mit so einem harten Holz die Noppen haben gar keine Zeit umzuknicken und zu bremsen, wenn ein schneller Ball ankommt. Das Matador ist für Glantis und kurze Noppen gemacht aber nicht für OX Noppen. Da können die du musst nur den Schläger noch Lockerer Halten Jünger erzählen was sie wollen. Wird nichts an den Gesetzen der Physik ändern.

Ich teste gerade ein CNF Holz das ist Hightech Material und bisher kaum in Hölzern eingebaut. Es kombiniert Geschwindigkeit und Weiche. Ich würde an deiner Stelle das Set up von Batra kopieren. Sein Spielstill fand ich am nächsten an ihr dran. Ich berichte euch bald von meinem Test mit dem CNF Off Holz. Ansonsten ich habe selber neulich den ABS Pro 3 getestet. Der war mir deutlich unangenehmer als der Barana Superglanti 1,6. Mtl Welchen Anti hast du denn getestet?
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

Du könntest wirklich nochmal ein anderes Holz versuchen. Durch deine schlechte Schulter willst du vermutlich nicht sonderlich unter Off-Hölzer gehen, oder? Alles andere könnte sonst unter Umständen mit zu viel Kraftaufwand verbunden sein. Falls du nichts gegen Vollhölzer hast könnten welche wie z.B. ein Stiga Clipper, Butterfly Korbel (Japan), OSP Virtuoso oder Avalox P500/P700 ganz gut sein. Falls lieber mit Carbon dann vielleicht ein vom Tempo eher gemäßigtes Innerlayer Holz? Ich teste gerade das Andro Treiber CI und bin recht angetan. Eher moderates grundtempo, aber gut Katapult wenn man mit der Vorhand angreift. Vielleicht hat ja auch ein Vereinskollege ein passendes Holz was du mal leihen könntest!

Bei allem Material und dessen für und wieder ist natürlich am wichtigsten das du irgendwas machst was dir Spaß macht und dich auch länger motiviert. Ich kann gut verstehen wenn man noch nicht genau weiß wo die Reise hingehen soll und was für ein spielsystem das neue wird nach so einer Umstellung.

Schau dich vielleicht nochmal nach Inspiration um? Gustaf Ericson oder der TT-Defender Markus Grothe spielen z.B. ein variables Abwehrspiel mit langer Noppe in ox. Der eine etwas offensiver als die andere. Wäre das was für dich? Eben auch, weil dich die lange Abwehr ja auch reizt. Sehr effektiv (auch offensiv) und recht kraftsparend spielt auch der Schwede Marko Maric.

Bin gespannt wie es bei dir weiter geht!
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Störspieler »

Meiner Meinung nach, und da beziehe ich mich auch auf das Video, stoße ich mit der LN im tischnahen Spiel immer wieder an meine Grenzen. Beim mlt1402 sieht das alles auch noch viel professioneller als bei mir aus, aber sobald man näher steht und Bälle schneller kommen, dann gehen die höher hinten raus.
Genau das Problem, was ich sagen will. Es wird nicht den Schläger/die LN geben die beides abdeckt. Weil automatisch bist du gezwungen dann wenigstens in die Halbdistanz zu gehen. Und ob dann andere Schläger/Material besser sind, ich weiß es nicht.
Und so ähnlich ist auch das Problem in meinem Spiel. Einen Großteil der Angaben nehme ich mit der Noppe an, liften oder schieben, ganz selten einen Nop-Spin um eben dann baldigst mit der VH anzugreifen. Wenn du immer dieselben Gegner hast, dann kriegst du eben auch mal öfters einen langen in die RH mit US. Und sofort ist man eben dann wenigstens in der Halbdistanz. Und genau dann brauche ich auch einen Schläger, wo ich mal einen Ball leicht (ohne gleich Topspin anzuziehen) den rüberbringe und das eben auch etwas platziert. Denn unter Garantie landet der nächste weit in der langen RH.
Ich staune bei mtl1402, dass er trotz Schulterprobleme noch so ein Tempo (auch aus der Distanz) an den Tag legen kann. Irgendeinen Kompromiss zwischen: "Ja die Bälle gehen eben zu weit" und "meine Vorlieben" muss man letztlich finden und man wird immer den Gegner haben, den eben der Spielstil nicht stört und alle Möglichkeiten findet.
1. Schläger (seit 04/26)
Holz: Dr. Neubauer Matador Titan gerade, VH: Tenergy 05, 2,1mm, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 156 g

2. Schläger (bis 03/26)
Holz: MSP Terror All konkav, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Das Korbel habe ich ausgiebig getestet und ist deutlich schlechter als das Timo Boll Caf. Die Vorhand ist nahezu identisch aber die Rückhand beim Korbel ist schneller. Ansonsten find ich die Clipper Empfehlung auch sehr gut. Avalox ist auch gutes Zeug.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Holg »

oxamtisch hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 00:16
vdrsilver hat geschrieben: Mittwoch 22. April 2026, 23:04 Das sind doch auch sehr gute Noppenblocks dabei. Bei denen, die steigen oder zu weit gehen, ist es oft so, dass du zu aktiv nach vorne hackblockst und nicht auf den Ball wartest und dann nur senkrecht nach unten blockst.

Ausserdem bin ich mir nicht so sicher, ob das Matador Titan das richtige Holz für diese Noppentechnik ist. Zwar scheint die Schnittumkehr gut zu sein. Aber der DGX soll ja eine sehr langsame Noppe sein. Die Bälle müssten viel flacher und kürzer kommen, die Blocks auch quasi unangestrengter ausführbar sein. Das Holz scheint mir zu hart und zu schnell zu sein.
Er kann da gar nicht aktiv nach unten reingehen. Jede Geschwindigkeit die er geht wird sich auf den Ball übertragen und den Ball noch weiter über den Tisch fliegen lassen. Die Noppen knicken nicht um, bei so einem knüppelharten Holz.Seine einzige Möglichkeit ist es über Händchen die Topspins passiv durch lockeres hinhalten zu blocken. Aktiv steuern kann er den Ball nicht. Er geht ja aktiv rein aber nur bei den langsamen spinnigen Topspins. Bei den schnellen kannst nur hinhalten und über Winkel regeln. Selbst wenn er runtergeht mit so einem harten Holz die Noppen haben gar keine Zeit umzuknicken und zu bremsen, wenn ein schneller Ball ankommt. Das Matador ist für Glantis und kurze Noppen gemacht aber nicht für OX Noppen. Da können die du musst nur den Schläger noch Lockerer Halten Jünger erzählen was sie wollen. Wird nichts an den Gesetzen der Physik ändern.

Ich teste gerade ein CNF Holz das ist Hightech Material und bisher kaum in Hölzern eingebaut. Es kombiniert Geschwindigkeit und Weiche. Ich würde an deiner Stelle das Set up von Batra kopieren. Sein Spielstill fand ich am nächsten an ihr dran. Ich berichte euch bald von meinem Test mit dem CNF Off Holz. Ansonsten ich habe selber neulich den ABS Pro 3 getestet. Der war mir deutlich unangenehmer als der Barana Superglanti 1,6. Mtl Welchen Anti hast du denn getestet?
Deine Theorie mit der Physik ist leider ziemlicher Quatsch. Dass Noppen auf einem harten Holz „keine Zeit zum Umknicken“ hätten, stimmt einfach nicht.
​Physikalisch ist es genau andersrum: Damit eine weiche Noppe wie der DGX wegknickt, braucht sie einen Widerstand. Ein hartes Holz ist das perfekte Widerlager – die Energie geht direkt in den Gummi, statt im Furnier zu verpuffen. Auf einem harten Holz MUSS die Noppe wegknicken, weil das Holz eben nicht nachgibt. Da der DGX griffig ist, greift der Topspin die Noppenköpfe und die Kraft zwingt sie zum Umknicken, egal wie hart das Holz dahinter ist.
​Bestes Beispiel aus der Praxis: Manika Batra spielt OX auf einem Viscaria, also einem knallharten Outer-Carbon-Prügel. Wenn deine Theorie stimmen würde, könnte sie damit am Tisch überhaupt keine vernünftige Noppentechnik spielen. Dass du meinst, das Matador sei für OX ungeeignet, liegt wohl eher an deinen begrenzten technischen Fähigkeiten als an den Naturgesetzen.
​Nichts gegen dein CNF-Holz, aber die Mechanik von Langnoppen hast du scheinbar nicht wirklich durchdrungen.
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von mlt1402 »

Zum Thema Holz nochmal etwas konkreter:

Ich verstehe den Punkt, dass das Matador Titan relativ hart und direkt ist – gerade bei Tempo auf die Rückhand merkt man das sofort. Das passt auch zu meinem Eindruck bei schnellen Topspins.

Auf der anderen Seite hat das Holz aber genau dadurch auch Vorteile:

* sehr klare Rückmeldung im Treffpunkt
* gute Schnittumkehr, wenn man sauber trifft
* und auf der Vorhand genau die Mischung aus Direktheit und Spin, die ich mag

Deshalb sehe ich es im Moment so:
Das Holz verzeiht wenig, aber es macht die Dinge auch sehr ehrlich sichtbar.

Das Thema ist eher, dass ich bei Tempo noch nicht sauber genug unterscheide wann ich aktiv gegen den Ball gehe und wann ich nur über Winkel arbeite.

Da verstärkt das Matador Titan meine Unsicherheit – aber es erzeugt sie nicht.

Was ich mir trotzdem anschauen möchte:
Ein klassisches 7-ply Vollholz wie das Clipper. Das hat mich auf den ersten Blick schon angesprochen.

Einfach um zu sehen:

* ob sich die Rückhand bei Tempo etwas ruhiger anfühlt
* ob ich etwas mehr Zeit im Ball habe
* ob mir das bei den leeren Bällen hilft
... und ob ich genug power und spin in der Vorhand habe.

Ein altes Korbel (Japan) habe ich hier, aber das fühlt sich für mich zu „schwammig“ an – da fehlt mir die klare Rückmeldung.

Die Saison und die Aufstiegsrelegation spiele ich jetzt aber erstmal bewusst mit dem aktuellen Setup durch.

Am Wochenende spiele ich wieder gegen einen Gegner, der mich in der Vorrunde komplett überrollt hat. Da wird sich zeigen, ob ich ein Konzept gegen diese festen Topspins finde.

Aktuell schwanke ich noch zwischen konsequent 1–2 Schritte zurückgehen oder bewusst mehr umlaufen.

Was ich aber merke:
Das größte Problem ist nicht das Holz, sondern dass ich wie bereits beschrieben noch kein klares Konzept habe – und dadurch auch kein komplettes Vertrauen ins eigene Material. Schau´n wir mal was wird...
oxamtisch
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Kurzfristig würde ich versuchen mich an dem Spielstil von Leonardo Arata, Sreeja Akula oder Manika Batra zu orientieren. Das sollte mit deinem aktuellen Set-up am besten gehen.
Heißt lange flache schnittlose Hackblocks in die gegnerische Rückhand. Maximal 1-3 Bälle bis zuviel Tempo im Ball ist, dann mit der Vorhand rum. Wichtig der Topspin muss in die Rückhand des Gegners weil alles andere Spieltaktisch kein Sinn macht. Viel Erfolg bei deinen Spielen und danach hast du ja die Pause zum probieren.
Boll Caf
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Noppen Rocken
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Noppen Rocken »

Zu deiner Technik:
Hackblock würde ich mit bisschen mehr Unterarm spielen. Nicht viel, aber bei dir kommt die Bewegung fast nur aus dem Handgelenk, welches einfach abklappt. Das sieht aus wie eine leichte Druckschupf-Bewegung auf den Topspin. Wenn du das korrigierst, sollten die Blocks deutlich kürzer und mit mehr Rotation kommen.

Lange Abwehr ist ganz okay, aber auch ausbaufähig. Deine Chop-Bewegung geht etwas seitlich weg, mehr zum Knie orientieren. Treffpunkt schön seitlich beibehalten, nicht den Ball vorm Körper treffen. Allgemein ist das aber schon eine ordentliche Basis, die du technisch an den Tag legst, besonders für einen eigentlichen Angreifer.

Zum Material:
Hör auf dein Gefühl. Ich lese hier viel Quark was irgendwelche Kombinationen angeht. Allgemein wird dieses Thema viel zu hoch gehangen, Technik, Bewegung und Taktik machen 95% aus. Das Material ist nur die Feinabstimmung, wo in aller erster Linie das Gefühl/der Touch passen muss, dass das Vertrauen in den Schläger und damit das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst.
Probier dich einfach bisschen durch. Beim Matador fand ich die Rückhand gut, Vorhand war mir viel zu hart und zu flach im Auswurf. Viscaria fand ich die Vorhand geil, Rückhand schwer zu kontrollieren. Korbel ist ein super Holz für moderne Abwehr/Störspiel, aber recht indirekt im Touch und doch gut katapultig.
Aber am Ende empfindet das jeder etwas anders, deswegen gibt es da nicht die eine Formel/Kombination.

Zur Taktik:
Was willst du spielen? Aktiv? Dann bleib weitestgehend am Tisch, Druckschupf in die Ecke oder auf Ellenbogen -> danach Vorhand, kurze Ablage -> danach Vorhand, Hackblock musst du verbessern, dass da mehr Qualität rein kommt und der Gegner dich nicht so leicht vom Tisch bekommt.
Kann man spielen, spiel ich auch viel, geht aber nicht immer. Starke Angreifer bekommen dich für gewöhnlich vom Tisch. Wie z.B. Batra harte Topspins mit einer OX-Noppe am Tisch so reproduzierbar blockt, ist auf dem Gebiet Weltklasse. Und danach gibts immer direkt Druck mit der Noppe oder die Vorhand schlägt ein.
Allgemein sollte die Noppe nur zur Vorbereitung deiner Vorhand dienen. Und natürlich auch Druck auf den Gegner ausüben, indem er unangenehm angespielt wird.

Passiv? Dann kannst du abwartend spielen und auch mehr die lange Abwehr suchen, auf Fehler des Gegners hoffen. Da passt meiner Meinung aber vieles nicht zusammen und du hast selbst auch schon festgestellt, dass das nichts für dich ist.
A. braucht man eine sehr hohe Sicherheit
B. sollte man doch eher Schwammnoppen ins Visier nehmen, extrem variabel sein
C. muss man sehr viel laufen
Mal Ausflüge nach hinten gehören dazu, besonders wenn dich gute Gegner (und die kennen wir denke beide) auf jeden Fall vom Tisch bekommen. Doch selbst in diesen Wechseln sollte das credo sein, wieder an den Tisch zu kommen.

Ich seh bei deinen Anlagen eher das aktive Störspiel mit Ausflügen in die moderne Abwehr.
Konzentiere dich darauf, mit deiner Vorhand zu punkten. Die Rückhand dient nur dazu, dass dein Gegner dir einen Rückschlag gibt, den du verwerten kannst.
Ausnahmen sind natürlich Gegner, die große Probleme mit der Noppe haben, da darf man auch einfach mal "nur" auf den Tisch spielen. Aber in den TTR-Regionen ist das höchstens einer von 10.
Den Rest spielst du eklig an und dann knallts. Beim Umlaufen tendenziell immer auf Ellenbogen ziehen, gute Leute blocken dir sonst immer in die tiefe Vorhand.
Such dir Material, womit du Automatismen reinbekommst. Wenn möglich auch mal am Balleimer trainieren.
Wenn die Basis steht, dann nur noch darauf konzentieren, die Vorhand ins Spiel zu bekommen und den Punkt zu suchen.
Konzentiere dich nicht zu sehr auf deine Rückhand, sonst spielst du automatisch passiv.

Ich drück die Daumen. Ob es wirklich das System für dich ist, kannst nur du selbst wissen. Wenn du Spiele von dir aufgenommen hast, analysiere. Auch zukünftig. Womit punktest du, wo machst du Fehler. Ob da dann Glanti, OX-Noppe oder klassische Abwehrnoppe am besten passt, kannst du davon eventuell ableiten.
Egal welche Variante es wird, deine Taktik wirst du daran abstimmen müssen.
Ansonsten erstmal viel Erfolg!
VH: Butterfly Tenergy 05 2.1mm
Holz: Butterfly Joo Se Hyuk
RH: Palio CK531 A OX
Störspieler
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Störspieler »

Noppen Rocken hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 12:33 Zum Material:
Hör auf dein Gefühl. Ich lese hier viel Quark was irgendwelche Kombinationen angeht. Allgemein wird dieses Thema viel zu hoch gehangen, Technik, Bewegung und Taktik machen 95% aus. Das Material ist nur die Feinabstimmung, wo in aller erster Linie das Gefühl/der Touch passen muss, dass das Vertrauen in den Schläger und damit das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst.
Entschuldige, wenn ich dir in dem einen Punkt widerspreche, aber die Aussage, dass das Material nur 5 % ausmacht kann eigentlich nicht sein.
Ich konstruiere es mal an meinem Beispiel. Als ich vor ca. 8 Jahren auf LN in der RH umgestiegen bin, habe ich innerhalb einer Halbsaison meine LPZ um 200 Punkte erhöht. Und dass, obwohl ich vorher nie was annähernd mit außenliegenden Noppen zu tun hatte und da stand derselbe Fels in der Brandung wie leider jetzt immer noch manchmal. :lol:

Und auch der Wechsel von Material innerhalb einer Taktik kann schon entscheidend sein. So, wie ich aktuell mein Material teste, hatte ich es in Vergangenheit nicht annähernd. Allerdings hatte ich mal den NSD neues Modell mit einem XIOM Vega Europe in 1,8 auf der VH und den dtecs auch wie jetzt. Mal unabhängig davon, dass ich letztlich mit dem Großblatt nicht klar kam. Aber dieser Belag ist definitiv nichts für ein tischnahes Spiel. Und da wird es sicher noch mehr davon geben.

Uns trennen ca. 500 Punkte LPZ. Wenn ich mir aber dein Holz ansehe, dann spielst du (sicher nicht unbewusst) ein Premiumholz aus dem Hause Butterfly. Ich hab es zwar nicht vor, in dieser Preiskategorie eins zu erwerben, aber könnte mir vorstellen, dass sich durch so ein Holz bei vielen die Leistung nochmal um einiges steigern würde.
1. Schläger (seit 04/26)
Holz: Dr. Neubauer Matador Titan gerade, VH: Tenergy 05, 2,1mm, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 156 g

2. Schläger (bis 03/26)
Holz: MSP Terror All konkav, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
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Noppen Rocken
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Noppen Rocken »

Ich rede auch nicht wie in deinem Beispiel von einem grundlegenden Wechsel, sprich Noppen-Innen auf lange Noppe.
Das kam vielleicht falsch rüber :-)
Meine Aussage bezog sich eher auf die Feinabstimmung Holz-Belag, wenn ich weiß, was ich spiele.
Also Viscaria+DTecs, Matador+DGX, usw...spielt sich alles etwas anders, macht aber am Ende nur paar Prozent aus, weil das grundlegende Spiel-Prinzip identisch ist.
Viel wichtiger ist dabei, dass man ein gutes Gefühl entwickelt. Dann spielt einem der Kopf auch keine Faxen, man hat Vertrauen und spielt besser.
Hier verlieren sich viele im Detail. Anstatt mal lange mit dem selben Material zu spielen und Automatismen aufzubauen.
Ich seh es auch wieder bei mir selbst. Viel getestet, letztes Endes spiele ich die gleiche Kombi wie vor 3 Jahren.

Deine Annahme, dass ein teures Holz einen Spieler besser macht, ist leider nicht zutreffend. Es muss nicht teuer oder "Premium" sein. Ich kenn Spieler mit 30€ Hölzern, die haben knapp über 2000TTR Punkte. Und Spieler mit einem 300€ Holz, die 1400TTR haben. Letztere werden meiner Meinung nach oft (nicht immer) eher schlechter durch solches Material, weil es ganz klar an Kontrolle fehlt.
Auch hier muss es am Ende einfach passen. Man muss ein gutes Gefühl und einen guten Touch mit dem Holz haben und es sollte natürlich grob zum Spiel passen (Abwehr mit Off+-Holz oder beidseitig Angriff mit Def-Großblatt evtl. eher nicht :mrgreen: )
VH: Butterfly Tenergy 05 2.1mm
Holz: Butterfly Joo Se Hyuk
RH: Palio CK531 A OX
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