Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

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Phoenix
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Phoenix »

Nie Chulong spielt auch Grass DTecs - was bietet dieser Belag den Profis, was wir Amateure nicht wertschätzen?
Es gibt sicherere Noppen, es gibt auch gefährlichere Noppen…
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jo.btg
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von jo.btg »

Sehr interessante Beitraege. Hab ja vor vielen Jahren (Anfang Plastikball-Aera) auch dTecs ox gespielt und mich ueber einfache Punkte gefreut und ueber unerwartete Fehler geaergert. Bin dann mit den Hoelzern immer langsamer geworden bis ich bei DEF Hoelzern angekommen bin und damit der dTecs etwas kontrollierter, aber die Vorhand keinen Druck mehr hatte. Dann auf Kamikaze gewechselt der sich aehnlich dTecs, aber sicherer spielt. Mittlerweile auch Tactics, der sich vom Kamikaze aber letztlich nur durch den noch flacheren Ballabsprung unterscheidet. Damit hab ich jetzt meinen TTR Hoechststand erreicht. Gegner machen immer mal wieder leichte Fehler. Trotzdem aergere ich mich oefters ueber eigene leichte Fehler, meist zu lange Baelle beim Block von schnellen Top- bzw. Schlagspins. Bekomme ich mit den schnellen Flummi-Noppen nur schwer kontrolliert. Darueberhinaus ist das aktive aggressive Spiel mit den Flummi-Noppen ebenfalls recht anspruchsvoll und fehleranfaellig. Kurze Ablagen sind damit auch nicht so leicht spielbar. Und da ich mittlerweile in der Bezirksliga angekommen bin (nach 25 Jahren Kreisklassen), habe ich immer mehr mit solchen Gegnern zu kaempfen, die gut gegen Noppen koennen und mich mit harten TS und Schlagspins ausspielen. Habe deswegen jetzt nach der Runde auch angefangen etwas kontrollierteres zu suchen. Hab gerade Dornenglanz X (auf MSP Terror) und Spin Trick (auf Victas Balsa 3.5) im Test. Nach den ersten Trainings damit denke ich, dass ich da schon auf dem richtigen Weg bin. Kontrolle ist ploetzlich viel hoeher, die eigene Fehlerrate sinkt und man kann jetzt einfacher und sicherer aggressiv in die Baelle reingehen oder mal ueberraschend kurz ablegen und dann damit die Punkte machen (anstatt auf leichte Fehler des Gegners hoffen)
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khf
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von khf »

Danke allen für die wertvollen Beiträge.
Möchte mit1402 fragen, ob der moxa neptune schon getestet wurde. Zu dem zuletzt diskutierten Spielsystem passt er meiner Meinung nach sehr gut. Spiele ihn selbst Rh ox rot und kann dessen Eigenschaften bestätigen: akzeptable Sicherheit bei ordentlichem Störeffekt, mittlere Schnelligkeit, auch gut geeignet für Halbdistanz.
Ist (auch preislich) einen Versuch wert.
Yinhe z5vf
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von mlt1402 »

Kurzes Update von meiner Seite:

Ein Video konnte ich gestern leider nicht wie angekündigt drehen. Nach zwei Tagen harter Gartenarbeit und viel Schleppen hatte ich so Rückenschmerzen, dass ein intensives Training inkl. Aufnahme einfach keinen Sinn gemacht hätte.

Ich habe aber wieder mit dem Dornenglanz X gespielt – und das hat sich direkt wieder deutlich besser angefühlt. Viel kontrollierter, viel sicherer. Vor allem habe ich mich auch wieder eher getraut, aktiv in die Bälle zu gehen und zu drücken, was mir mit dem Tactics überhaupt nicht gelungen ist.

Ich habe mich im Training bewusst auf eine Sache fokussiert:
Aufschlagannahme mit der Noppe aktiv gestalten

Also: Gegner macht variable Aufschläge und ich versuche nicht nur zu „halten“, sondern wirklich Druck zu machen.

Was mir dabei aufgefallen ist:
- Wenn ich es gut treffe, kommt der Ball richtig unangenehm – flach, schnell, zieht nach unten weg, gerade lang gedrückt echt giftig.
- Aber: noch nicht konstant genug. Es sind immer wieder leichte Fehler drin, weil der Winkel nicht sauber passt.

Das ist aktuell genau der Punkt, an dem ich arbeiten muss:
Konstanz in der aktiven Annahme – und generell in den aktiven Schlägen mit der Noppe auch im Spiel.

Ich habe auch ein bisschen mit der Griffhaltung gespielt (Daumen mehr auf dem glatten Belag, leichter Druck nach vorne). Da kamen teilweise richtig eklige Bälle raus – auch noch nicht konstant, aber definitiv spannend.

Was sich auch bestätigt hat:
Reines „Hinhalten“ bringt mir nichts. In passiven Situationen kann zwar mal ein unangenehmer Ball entstehen, aber sobald er etwas zu hoch kommt, ist das auf dem Niveau sofort ein Einladungspunkt.

Gerade bei spinigen, halblangen Bällen in die Mitte muss ich aktiv arbeiten:
- kleine Hackbewegung nach unten
- selbst Unterschnitt reinbringen
- nicht einfach nur reagieren

Das ist im Prinzip der größte Hebel aktuell:
Mit der Noppe selbst das Spiel vorbereiten, nicht nur überleben.

Positiv ist auf jeden Fall:
Ich habe mit dem Dornenglanz X wieder einen Belag, auf den ich mich verlassen kann – auch in Kombi mit dem Matador Titan. Das gibt mir eine gute Basis, auch wenn ich weiter teste (Moxa Neptune steht als nächstes an).

Zur Vorhand noch kurz:
Mit dem Jekyll & Hyde C52.5 bin ich weiterhin sehr zufrieden. Der Tick mehr Kontrolle im Vergleich zum C55 hilft mir enorm – ich bekomme auch in suboptimaler Position stabile, druckvolle Bälle hin, ohne viel an Spinqualität zu verlieren.

Nächster Schritt bleibt jetzt ganz klar:
aktive Noppenannahme und aktive Schläge im Spiel stabilisieren und reproduzierbar machen.

Ich habe mir dazu auch viele Videos der polnischen Spielerin angeschaut (inkl. Trainingstipps und Übungen) und werde versuchen, das nächste Woche gezielt im Training umzusetzen – dann hoffentlich auch mit Kamera.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von MAFIA »

Phoenix hat geschrieben: Samstag 4. April 2026, 19:54 Nie Chulong spielt auch Grass DTecs - was bietet dieser Belag den Profis, was wir Amateure nicht wertschätzen?
Es gibt sicherere Noppen, es gibt auch gefährlichere Noppen…
Welche Noppen sind gefährlicher als der Dtecs vom Unterschnitt/Störeffekt?!
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oxamtisch
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Zur Problemstellung dieses Threads ein Video von mir https://youtu.be/rvdb7ES1fQw?is=uEqFYyY2XfoDcbaK

Mit harten, schnellen Hölzern ist es einfach physikalisch mega schwierig das mit einer ox Noppe zu kombinieren. Wenn dann braucht man da echt eine weiche sehr dämpfende Noppe. Dornenglanz X, Spectre, Virus 2.
Mit so einem Tactics, Bomb Talent, Kamikaze, Dtecs ist das halt einfach viel zu schnell und unkontrolliert. Da schafft man es maximal einen abzuhacken muss dann aber mit der Vorhand auf den nächsten drauf. Sonst wird man einfach mit zuviel Tempo und Spin überspielt. Der Oberschnittapieler hat den Vorteil mit dem Winkel über Netz und kann ganz andere Geschwindigkeit gehen.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Holg »

oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 01:10 Zur Problemstellung dieses Threads ein Video von mir https://youtu.be/rvdb7ES1fQw?is=uEqFYyY2XfoDcbaK

Mit harten, schnellen Hölzern ist es einfach physikalisch mega schwierig das mit einer ox Noppe zu kombinieren. Wenn dann braucht man da echt eine weiche sehr dämpfende Noppe. Dornenglanz X, Spectre, Virus 2.
Mit so einem Tactics, Bomb Talent, Kamikaze, Dtecs ist das halt einfach viel zu schnell und unkontrolliert. Da schafft man es maximal einen abzuhacken muss dann aber mit der Vorhand auf den nächsten drauf. Sonst wird man einfach mit zuviel Tempo und Spin überspielt. Der Oberschnittapieler hat den Vorteil mit dem Winkel über Netz und kann ganz andere Geschwindigkeit gehen.
Da hast Du prinzipiell nicht Unrecht. Genau dafür gibt es ja solche langsamen LN. Ich würde da vielleicht noch den FL2 und den Stachelfeuer Premium ergänzen, die auch gut dämpfen.
Man muss jedoch auch auch bedenken, dass in diesem Thread einige Leute schreiben, die irgendwo 300-500 TTR Punkte über unsereins unterwegs sind. Die haben dann vielleicht eher die spielerischen Möglichkeiten, das Ballgefühl, die Beinarbeit und die VH usw., um mit solch schnellen, harten Hölzern dennoch erfolgreich zu sein.
Für mich seh ich gemäßigtere Carbonhölzer, wie das Bogen als Optimum, bzw. das Grenztempo, das ich persönlich noch beherrschen kann.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 01:10 Zur Problemstellung dieses Threads ein Video von mir https://youtu.be/rvdb7ES1fQw?is=uEqFYyY2XfoDcbaK

Mit harten, schnellen Hölzern ist es einfach physikalisch mega schwierig das mit einer ox Noppe zu kombinieren. Wenn dann braucht man da echt eine weiche sehr dämpfende Noppe. Dornenglanz X, Spectre, Virus 2.
Mit so einem Tactics, Bomb Talent, Kamikaze, Dtecs ist das halt einfach viel zu schnell und unkontrolliert. Da schafft man es maximal einen abzuhacken muss dann aber mit der Vorhand auf den nächsten drauf. Sonst wird man einfach mit zuviel Tempo und Spin überspielt. Der Oberschnittapieler hat den Vorteil mit dem Winkel über Netz und kann ganz andere Geschwindigkeit gehen.
Ich sehe deinen Punkt und verstehe wie du zu diesem Schluss für dich gekommen bist.

Meiner Meinung nach lässt es sich aber nicht ganz so einfach darstellen. Dafür spielen sich auch schnelle Carbonhölzer einfach zu unterschiedlich. Selbst das gleiche Holz: z.B. Ein Viscaria mit 90g und eins mit 82g können sich mit LN ox so unterschiedlich wie Tag und Nacht spielen. Auch das Außenfurnier oder das Kernfurnier macht ne Menge aus und natürlich welches Carbonmixmaterial verbaut wurde und wo.

Eine Seite die ich bei der Wahl eines Holzes jedem ans Herz legen würde ist ttgearlab. Dieser hat mitlerweile eine recht große Datenbank mit Hölzern welche u.a. nach verschiedenen Kriterien getestet wurde. So konnte er z.B. verschiedene Faktoren für das Tempo eines Holzes (Grundtempo und "extra Kick" wenn der Ball stärker geschlagen wurde) bilden. Diese können für uns sehr interessant sein. Für viele LN ox Spieler (die auch mit der Vorhand ordentlich krach machen wollen) wäre doch z.B. ein Holz mit einem eher geringen Grundtempo aber einem höheren Wert beim Katapult, so dass bei aktiven Schlägen auf der Vorhand auch gut Tempo im Endschlag erzeugt werden kann, spannend. Ich nehme mal ein Beispiel aus seiner Datenbank: Das Butterfly Ovtcharov Innerforce hat einen recht hohen Wert beim Grundtempo (EP über 2) und ist damit sogar in der Range von vielen Outerlayer Carbonhölzern. Der extra Kick (EC) liegt allerdings nur bei knapp 1,68 und führt zu einem nicht ganz linearen Zusammenhang beim Tempozuwachs bei stärkeren Schlägen (unter 1). Für lange Noppe in ox und speziell flummigeren noppen ist das Holz daher vermutlich schwieriger zu spielen. Bei einem Andro Treiber CI Off z.B. sieht es allerdings genau andersrum aus. Dort liegt der EP Wert (das Grundtempo) nur knapp unter 1,6 und ist damit in der range von Vollhölzern wie dem Korbel (Japan) o.ä. Der EC Wert liegt aber bei 1,8 und sollte damit das Holz auch gut für aktive Schläge auf der Vorhand eignen. Hier haben wir also ein Carbon Holz welches ein eher geringes Grundtempo hat (im Vergleich zu anderen Carbonhölzern und so manchem Vollholz) und dadurch im passiven Spiel mit einer Noppe in ox unter Umständen auch gar nicht so schlecht funktionieren könnte und dennoch genug Tempo für ein aktives Vorhandspiel (durch den höheren Kick bei stärkeren Schlägen) mitbringen sollte. Soweit die Theorie. Tatsächlich habe ich mir das Holz geholt um genau dies herauszufinden. ;) Bald folgt der Test.

Was ich damit sagen möchte. Schaut man sich diese ganzen "physikalischen" Parameter an die man z.B. bei TT-Gearlab findet dann merkt man das sich auch Carbonhölzer extrem unterscheiden und ja vielleicht doch auch das ein oder andere gut geeignete Holz dabei sein könnte. 😊

Ich persönlich spiele gerade mit dem Moxa Neptune auf einem Vyzaryz Trinity von Joola (Outer ZLC + ALC Holz welches sehr schnell sein soll) und muss sagen, dass mich die Kontrolle wirklich begeistert. Mit dieser Kombi schaffe ich es auch gegen starke Gegner mit 1900 TTR+ mehrere Topspins nacheinander sicher zu blocken. Natürlich muss das Timing stimmen und Training brauch es auch, dennoch hatte ich schon deutlich unkontrolliertere Kombis ohne Carbon gespielt. Vielleicht ist es eben auch stückweit ein individuelles Ding. 😁
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Andro Nuzn 50 (max)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
oxamtisch
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Jobe93 hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 17:26
oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 01:10 Zur Problemstellung dieses Threads ein Video von mir https://youtu.be/rvdb7ES1fQw?is=uEqFYyY2XfoDcbaK

Mit harten, schnellen Hölzern ist es einfach physikalisch mega schwierig das mit einer ox Noppe zu kombinieren. Wenn dann braucht man da echt eine weiche sehr dämpfende Noppe. Dornenglanz X, Spectre, Virus 2.
Mit so einem Tactics, Bomb Talent, Kamikaze, Dtecs ist das halt einfach viel zu schnell und unkontrolliert. Da schafft man es maximal einen abzuhacken muss dann aber mit der Vorhand auf den nächsten drauf. Sonst wird man einfach mit zuviel Tempo und Spin überspielt. Der Oberschnittapieler hat den Vorteil mit dem Winkel über Netz und kann ganz andere Geschwindigkeit gehen.
Ich sehe deinen Punkt und verstehe wie du zu diesem Schluss für dich gekommen bist.

Meiner Meinung nach lässt es sich aber nicht ganz so einfach darstellen. Dafür spielen sich auch schnelle Carbonhölzer einfach zu unterschiedlich. Selbst das gleiche Holz: z.B. Ein Viscaria mit 90g und eins mit 82g können sich mit LN ox so unterschiedlich wie Tag und Nacht spielen. Auch das Außenfurnier oder das Kernfurnier macht ne Menge aus und natürlich welches Carbonmixmaterial verbaut wurde und wo.

Eine Seite die ich bei der Wahl eines Holzes jedem ans Herz legen würde ist ttgearlab. Dieser hat mitlerweile eine recht große Datenbank mit Hölzern welche u.a. nach verschiedenen Kriterien getestet wurde. So konnte er z.B. verschiedene Faktoren für das Tempo eines Holzes (Grundtempo und "extra Kick" wenn der Ball stärker geschlagen wurde) bilden. Diese können für uns sehr interessant sein. Für viele LN ox Spieler (die auch mit der Vorhand ordentlich krach machen wollen) wäre doch z.B. ein Holz mit einem eher geringen Grundtempo aber einem höheren Wert beim Katapult, so dass bei aktiven Schlägen auf der Vorhand auch gut Tempo im Endschlag erzeugt werden kann, spannend. Ich nehme mal ein Beispiel aus seiner Datenbank: Das Butterfly Ovtcharov Innerforce hat einen recht hohen Wert beim Grundtempo (EP über 2) und ist damit sogar in der Range von vielen Outerlayer Carbonhölzern. Der extra Kick (EC) liegt allerdings nur bei knapp 1,68 und führt zu einem nicht ganz linearen Zusammenhang beim Tempozuwachs bei stärkeren Schlägen (unter 1). Für lange Noppe in ox und speziell flummigeren noppen ist das Holz daher vermutlich schwieriger zu spielen. Bei einem Andro Treiber CI Off z.B. sieht es allerdings genau andersrum aus. Dort liegt der EP Wert (das Grundtempo) nur knapp unter 1,6 und ist damit in der range von Vollhölzern wie dem Korbel (Japan) o.ä. Der EC Wert liegt aber bei 1,8 und sollte damit das Holz auch gut für aktive Schläge auf der Vorhand eignen. Hier haben wir also ein Carbon Holz welches ein eher geringes Grundtempo hat (im Vergleich zu anderen Carbonhölzern und so manchem Vollholz) und dadurch im passiven Spiel mit einer Noppe in ox unter Umständen auch gar nicht so schlecht funktionieren könnte und dennoch genug Tempo für ein aktives Vorhandspiel (durch den höheren Kick bei stärkeren Schlägen) mitbringen sollte. Soweit die Theorie. Tatsächlich habe ich mir das Holz geholt um genau dies herauszufinden. ;) Bald folgt der Test.

Was ich damit sagen möchte. Schaut man sich diese ganzen "physikalischen" Parameter an die man z.B. bei TT-Gearlab findet dann merkt man das sich auch Carbonhölzer extrem unterscheiden und ja vielleicht doch auch das ein oder andere gut geeignete Holz dabei sein könnte. 😊

Ich persönlich spiele gerade mit dem Moxa Neptune auf einem Vyzaryz Trinity von Joola (Outer ZLC + ALC Holz welches sehr schnell sein soll) und muss sagen, dass mich die Kontrolle wirklich begeistert. Mit dieser Kombi schaffe ich es auch gegen starke Gegner mit 1900 TTR+ mehrere Topspins nacheinander sicher zu blocken. Natürlich muss das Timing stimmen und Training brauch es auch, dennoch hatte ich schon deutlich unkontrolliertere Kombis ohne Carbon gespielt. Vielleicht ist es eben auch stückweit ein individuelles Ding. 😁
Also pinzipllel sehr coole Datenbank und danke dafür, werde ich mir mal geben ;)

Dennoch muss ich sagen. Ich bleibe dabei es ist ein physikalisches Ding und das ALC ist einfach zu hart. Die Butterfly Materialberatung hatte mir das gesagt, dass ich es mit ALC Hölzern gar nicht erst probieren brauche, musste es aber trotzdem nochmal ausprobieren ;). Ich hatte denen auch gesagt, dass die ZLC Hölzer aufvon den Werten z.B. sehr kontrolliert aussehen. Sie meinten aber die Werte sind das Eine die Realität ist ne andere. Sie orientieren sich eher an der verbauten Faser.

Sicherlich machen Gewicht https://www.youtube.com/watch?v=SKNVH1GTjQc und Holzaufbau https://www.youtube.com/watch?v=9fWWX3hCTWY viel aus, auch dazu gibts Video von mir und man kann damit gut steuern.
Ich habe dediziert schon leichte, inner carbon Alc Hölzer getestet mit ox Noppen. Ich habe meinen Spiepartner 1700 da reinziehen lassen und ich konnte nur einmal direkt nach dem Aufprall blocken, habe ich es nochmal versucht ging der Ball dann ins Nirvana. Wenn man kein Alc hatte gestaltetete sich das Ganze wirklich deutlich einfacher und er konnte 3 mal nachziehen, ehe dann zuviel Tempo im Ball war.
Stellt euch das ALC Carbon Holz vor wie ein Ziegelstein unter der Noppe. Die Noppe kann gar nicht richtig umbrechen, weil der Ball so schnell aufschlägt und das Holz so schnell zurückkommt das die Noppe sich gar nicht knicken kann und man den Ball nicht führen kann und in dem Moment kurz aus dem handgelenk ihn ausstoppen kann. Ich habe neulich einen 1200 kreisliga Spieler gesehen der ein Viscaria und noch eine harte Noppe hatte. Da habe ich schon gehört, dass das nicht geht. Der Kontakt war einfach viel zu kurz. Es hat sich angehört als würde man den Ball mit einer Stallstange schlagen, übertrieben aber genau so war es. Ein sehr hohes Geräusch.
Auch habe ich einen 1850er Kumpel der hat ein ALC+Hellfire ausprobiert war ihm viel zu schnell. Und selbst bei Manika Batra sieht man ja, dass sie mit dem Dtecs obwohl der schon weichere Noppe ist unhappy war.
Die ist ja genau deswegen auf den Moxa VVIP gewechselt weil der durch Noppenboden und Noppeneigenschaften mehr bremmst. Und auch wenn ich hier durch die Signaturen im Forum gehe. Erstaunlich oft spielen Leute mit z.B. Super ALC Hölzer weiche Noppen wie den Spectre um das halt zu kompensieren.
Deswegen klar kann man mit 2000 Punkten ein ALC Holz mit LN spielen. Einmal reinspielen blocken und dann mit der Vorhand. Aber ich bin mir sicher, dass es noch 10 mal besser gehen würde mit einem nicht so harten Holz. Zur Wahrheit gehört aber auch dass der 2000 irgendwann durchschlagsprobleme auf der Vorhand ohne ahrtes Carbon bekommt. Nur weil jemand viel Punkte hat, muss er nicht Ahnung von Material haben, vielleicht könnte er noch viel mehr haben. Bin gespannt von deinem Test zu hören. Das Holz ist mega interessant.
Boll Caf
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+210 TTR durch die richtige Materialwahl - meine Störspiel Journey https://www.youtube.com/@TableTennisMaterialLabGermany

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TTR-Wert: 1611

Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

MAFIA hat geschrieben: Donnerstag 9. April 2026, 15:15
Phoenix hat geschrieben: Samstag 4. April 2026, 19:54 Nie Chulong spielt auch Grass DTecs - was bietet dieser Belag den Profis, was wir Amateure nicht wertschätzen?
Es gibt sicherere Noppen, es gibt auch gefährlichere Noppen…
Welche Noppen sind gefährlicher als der Dtecs vom Unterschnitt/Störeffekt?!
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Fakir vom Unterschnitt, ist aber zu unkontrolliert. Also nur Moxa :D
Boll Caf
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+210 TTR durch die richtige Materialwahl - meine Störspiel Journey https://www.youtube.com/@TableTennisMaterialLabGermany

In Testrunde 2
Ralley Ace Enhancer CNF Tenergy 64 1,7 Moxa VVIP ox
Sword Subdue Tenergy 64 1,7 ABS Pro 3 1,7
Arbalest Bogen Sunflex Zenith 1,5 Grass Dtecs ox
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 18:02
Jobe93 hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 17:26
oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 01:10 Zur Problemstellung dieses Threads ein Video von mir https://youtu.be/rvdb7ES1fQw?is=uEqFYyY2XfoDcbaK

Mit harten, schnellen Hölzern ist es einfach physikalisch mega schwierig das mit einer ox Noppe zu kombinieren. Wenn dann braucht man da echt eine weiche sehr dämpfende Noppe. Dornenglanz X, Spectre, Virus 2.
Mit so einem Tactics, Bomb Talent, Kamikaze, Dtecs ist das halt einfach viel zu schnell und unkontrolliert. Da schafft man es maximal einen abzuhacken muss dann aber mit der Vorhand auf den nächsten drauf. Sonst wird man einfach mit zuviel Tempo und Spin überspielt. Der Oberschnittapieler hat den Vorteil mit dem Winkel über Netz und kann ganz andere Geschwindigkeit gehen.
Ich sehe deinen Punkt und verstehe wie du zu diesem Schluss für dich gekommen bist.

Meiner Meinung nach lässt es sich aber nicht ganz so einfach darstellen. Dafür spielen sich auch schnelle Carbonhölzer einfach zu unterschiedlich. Selbst das gleiche Holz: z.B. Ein Viscaria mit 90g und eins mit 82g können sich mit LN ox so unterschiedlich wie Tag und Nacht spielen. Auch das Außenfurnier oder das Kernfurnier macht ne Menge aus und natürlich welches Carbonmixmaterial verbaut wurde und wo.

Eine Seite die ich bei der Wahl eines Holzes jedem ans Herz legen würde ist ttgearlab. Dieser hat mitlerweile eine recht große Datenbank mit Hölzern welche u.a. nach verschiedenen Kriterien getestet wurde. So konnte er z.B. verschiedene Faktoren für das Tempo eines Holzes (Grundtempo und "extra Kick" wenn der Ball stärker geschlagen wurde) bilden. Diese können für uns sehr interessant sein. Für viele LN ox Spieler (die auch mit der Vorhand ordentlich krach machen wollen) wäre doch z.B. ein Holz mit einem eher geringen Grundtempo aber einem höheren Wert beim Katapult, so dass bei aktiven Schlägen auf der Vorhand auch gut Tempo im Endschlag erzeugt werden kann, spannend. Ich nehme mal ein Beispiel aus seiner Datenbank: Das Butterfly Ovtcharov Innerforce hat einen recht hohen Wert beim Grundtempo (EP über 2) und ist damit sogar in der Range von vielen Outerlayer Carbonhölzern. Der extra Kick (EC) liegt allerdings nur bei knapp 1,68 und führt zu einem nicht ganz linearen Zusammenhang beim Tempozuwachs bei stärkeren Schlägen (unter 1). Für lange Noppe in ox und speziell flummigeren noppen ist das Holz daher vermutlich schwieriger zu spielen. Bei einem Andro Treiber CI Off z.B. sieht es allerdings genau andersrum aus. Dort liegt der EP Wert (das Grundtempo) nur knapp unter 1,6 und ist damit in der range von Vollhölzern wie dem Korbel (Japan) o.ä. Der EC Wert liegt aber bei 1,8 und sollte damit das Holz auch gut für aktive Schläge auf der Vorhand eignen. Hier haben wir also ein Carbon Holz welches ein eher geringes Grundtempo hat (im Vergleich zu anderen Carbonhölzern und so manchem Vollholz) und dadurch im passiven Spiel mit einer Noppe in ox unter Umständen auch gar nicht so schlecht funktionieren könnte und dennoch genug Tempo für ein aktives Vorhandspiel (durch den höheren Kick bei stärkeren Schlägen) mitbringen sollte. Soweit die Theorie. Tatsächlich habe ich mir das Holz geholt um genau dies herauszufinden. ;) Bald folgt der Test.

Was ich damit sagen möchte. Schaut man sich diese ganzen "physikalischen" Parameter an die man z.B. bei TT-Gearlab findet dann merkt man das sich auch Carbonhölzer extrem unterscheiden und ja vielleicht doch auch das ein oder andere gut geeignete Holz dabei sein könnte. 😊

Ich persönlich spiele gerade mit dem Moxa Neptune auf einem Vyzaryz Trinity von Joola (Outer ZLC + ALC Holz welches sehr schnell sein soll) und muss sagen, dass mich die Kontrolle wirklich begeistert. Mit dieser Kombi schaffe ich es auch gegen starke Gegner mit 1900 TTR+ mehrere Topspins nacheinander sicher zu blocken. Natürlich muss das Timing stimmen und Training brauch es auch, dennoch hatte ich schon deutlich unkontrolliertere Kombis ohne Carbon gespielt. Vielleicht ist es eben auch stückweit ein individuelles Ding. 😁
Also pinzipllel sehr coole Datenbank und danke dafür, werde ich mir mal geben ;)

Dennoch muss ich sagen. Ich bleibe dabei es ist ein physikalisches Ding und das ALC ist einfach zu hart. Die Butterfly Materialberatung hatte mir das gesagt, dass ich es mit ALC Hölzern gar nicht erst probieren brauche, musste es aber trotzdem nochmal ausprobieren ;). Ich hatte denen auch gesagt, dass die ZLC Hölzer aufvon den Werten z.B. sehr kontrolliert aussehen. Sie meinten aber die Werte sind das Eine die Realität ist ne andere. Sie orientieren sich eher an der verbauten Faser.

Sicherlich machen Gewicht https://www.youtube.com/watch?v=SKNVH1GTjQc und Holzaufbau https://www.youtube.com/watch?v=9fWWX3hCTWY viel aus, auch dazu gibts Video von mir und man kann damit gut steuern.
Ich habe dediziert schon leichte, inner carbon Alc Hölzer getestet mit ox Noppen. Ich habe meinen Spiepartner 1700 da reinziehen lassen und ich konnte nur einmal direkt nach dem Aufprall blocken, habe ich es nochmal versucht ging der Ball dann ins Nirvana. Wenn man kein Alc hatte gestaltetete sich das Ganze wirklich deutlich einfacher und er konnte 3 mal nachziehen, ehe dann zuviel Tempo im Ball war.
Stellt euch das ALC Carbon Holz vor wie ein Ziegelstein unter der Noppe. Die Noppe kann gar nicht richtig umbrechen, weil der Ball so schnell aufschlägt und das Holz so schnell zurückkommt das die Noppe sich gar nicht knicken kann und man den Ball nicht führen kann und in dem Moment kurz aus dem handgelenk ihn ausstoppen kann. Ich habe neulich einen 1200 kreisliga Spieler gesehen der ein Viscaria und noch eine harte Noppe hatte. Da habe ich schon gehört, dass das nicht geht. Der Kontakt war einfach viel zu kurz. Es hat sich angehört als würde man den Ball mit einer Stallstange schlagen, übertrieben aber genau so war es. Ein sehr hohes Geräusch.
Auch habe ich einen 1850er Kumpel der hat ein ALC+Hellfire ausprobiert war ihm viel zu schnell. Und selbst bei Manika Batra sieht man ja, dass sie mit dem Dtecs obwohl der schon weichere Noppe ist unhappy war.
Die ist ja genau deswegen auf den Moxa VVIP gewechselt weil der durch Noppenboden und Noppeneigenschaften mehr bremmst. Und auch wenn ich hier durch die Signaturen im Forum gehe. Erstaunlich oft spielen Leute mit z.B. Super ALC Hölzer weiche Noppen wie den Spectre um das halt zu kompensieren.
Deswegen klar kann man mit 2000 Punkten ein ALC Holz mit LN spielen. Einmal reinspielen blocken und dann mit der Vorhand. Aber ich bin mir sicher, dass es noch 10 mal besser gehen würde mit einem nicht so harten Holz. Zur Wahrheit gehört aber auch dass der 2000 irgendwann durchschlagsprobleme auf der Vorhand ohne ahrtes Carbon bekommt. Nur weil jemand viel Punkte hat, muss er nicht Ahnung von Material haben, vielleicht könnte er noch viel mehr haben. Bin gespannt von deinem Test zu hören. Das Holz ist mega interessant.
"We agree to disagree" oder wie sagt man so schön? :lol: Ich kann dem auf jeden Fall nicht zustimmen, dass ALC, ZLC oder eine andere Carbonmischung ein Holz ungeeignet für das Spiel mit langer Noppe in ox macht. Das widerspricht einfach meiner eigenen Erfahrung. Ich habe lange Zeit auch wirklich gut z.B. mit einem Harimoto Innerforce ALC, einem ALC.S oder auch einem OSP Virtuoso AC Off gespielt (um mal ein paar zu nennen) in Kombination mit dem Tactics in ox gespielt und spiele gerade auch ein Holz mit Outerlayer Aufbau (ZLC + ALC) mit einer langen Noppe in ox. Bei keinem der Hölzer hatte ich die Erfahrungen gemacht die du bei dir beschrieben hast. Genau deswegen ist es meiner Meinung nach eine individuelle Sache wo die Passung liegt.

Ich habe bei mir selber gemerkt, dass man im Laufe des Testens immer mal wieder eine neue "Wahrheit" für sich entdeckt. :lol: Ich glaube das liegt in der Natur von uns Menschen - den Dingen einen Sinn/Grund zuschreiben zu wollen. Bei mir selbst haben sich diese Wahrheiten in den letzten Jahre allerdings auch immer wieder verändert und ich könnte über manches was ich noch vor einem Jahr als richtig gedacht habe heute nur noch den Kopf schütteln. :D
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Ja gut dann müssen die Leute sich selber ein Bild machen und knüppelharte Noppen mit knüppelharten Hölzern mit Ballkontaktzeit 0,00001s testen 😀. Ich habe noch eine Menge ALC Hölzer vom Test da, nur zu 😀 .Was passiert wenn man lange harte Noppen wie Tactics mit harten Hölzern kombiniert, ist das der Gegner dann lange, schnittlose mit leichten Unterschnitt bekommt.
Wenn er die aber anziehen kann wirds halt problematisch für dich. Hattest du schon mal weichere, griffige Noppen getestet ala Moxa, Virus 2, Spectre, Fakir auf deinen Carbonprüggeln :D?
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Jobe93 »

oxamtisch hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 22:32 Ja gut dann müssen die Leute sich selber ein Bild machen und knüppelharte Noppen mit knüppelharten Hölzern mit Ballkontaktzeit 0,00001s testen 😀. Ich habe noch eine Menge ALC Hölzer vom Test da, nur zu 😀 .Was passiert wenn man lange harte Noppen wie Tactics mit harten Hölzern kombiniert, ist das der Gegner dann lange, schnittlose mit leichten Unterschnitt bekommt.
Wenn er die aber anziehen kann wirds halt problematisch für dich. Hattest du schon mal weichere, griffige Noppen getestet ala Moxa, Virus 2, Spectre, Fakir auf deinen Carbonprüggeln :D?
Kein Grund gleich patzig zu werden wir sind doch nur unterschiedlicher Meinung! ;)
Das ist doch das schöne an so einem Forum!

Das was du zum Tactics mit "harten" Hölzern schreibst kann ich leider auch nicht bestätigen. Der hatte auf den von mir genannten Hölzern eine gute Schnittumkehr und generell und war recht kontrolliert (für den tactics :D). Passiv und im Blockspiel zumindest, aktiv gespielt find ich ihn so oder so schwierig. Du hast natürlich recht, empfehlen würde ich den tactics auch nicht auf einem off+ Holz. Auf dem Matador Hybrid Carbon war der z.B. in eigener Erfahrung nicht gut beherrschbar. Das gilt aber wie gesagt nicht für alle Hölzer mit Carbon. Auf den von mir oben genannten Hölzern (alle mit Limba Außenfurnier und Ayous als zweites meine ich - eher weicher Anschlag) hat der tactics wirklich gut funktioniert.

Ja, ich habe alle die von dir genannten Noppen bereits getestet und spiele selbst eine ziemlich weiche Noppe auf dem Vyzaryz Trinity. Neulich hatte ich auch den Stachelfeuer Premium (ebenfalls sehr weich und griffig) auf einem Mizutani ZLC getestet und das ging auch. Auch auf einem Dr. Neubauer Matador Hybrid Carbon habe ich vor einer Weile den Dornenglanz X gespielt - dies harmoniert richtig gut! Hatte das auch so im Dornenglanz X Thread festgehalten und auch der Forennutzer aus diesem Thread spielt ja den Dornenglanz X auf einem schnellen Dr. Neubauer Matador Titan. Schnelle Hölzer gehen sehr gut mit weicheren Noppen da hast du recht und diese werden auf diesen meiner Meinung nach auch erst richtig gefährlich.

Ich möchte nur folgendes sagen: Es gibt einen Platz für jede Kombination an Holz und (Noppen-)Belag. Carbon im Holz und ob die noppe jetzt härter ist schließ das für mich nicht aus. Ich bin einfach kein Fan von absoluten Aussagen wie "ALC und Lange Noppe ox macht keinen Sinn" und möchte dir da eben, basierend auf meinen eigenen Erfahrungen, widersprechen. Nicht mehr und nicht weniger. :-)

Bevor ich als "Carbonprüggel Enthusiast" oder ähnliches :lol: dargestellt werde, schau dir gerne an zu welchen Hölzern ich alles noch Berichte geschrieben habe. ;) Da ist eigentlich alles dabei. :-)
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von oxamtisch »

Wenn man sich diesen Thread durchliest sieht man doch deutlich wie selbst ein Zweitausender Spieler mit dem Tactics auf einem Carbonprüggel alles über Off Probleme hat. Mich überrascht es kaum das der Dornenglanz X eine weiche dämpfende Bringernoppe das ist was er jetzt da drauf schraubt und kein Steinharter, schneller Tactics. Wenn man ein ALC Off oder Off+ spielen will, dann eine weiche dämpfende Noppe z.B. Moxa Vvip, Virus 2. Bringernoppen wie DGX oder Virus2 bis auf den VVIP haben dann Probleme mit dem Störeffekt. Wer ALC spielen will sollte Noppe mit Schwamm oder Glantis nehmen. Wenn man unbedingt ein Off Holz spielen will dann definitiv ne weiche ox Noppe oder bessere Idee einfach ein anderes Holz bis Off- und dafür dann eine geile Noppe mit Störeffekt ala Hellfire, Dtecs, Dornenglanz oder Tactics.
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?

Beitrag von Holg »

Ich verstehe auch nicht ganz, warum Du, lieber oxamtisch, hier so eine Schärfe rein bringen musst und so stark auf Deiner sehr absoluten Meinung beharrst?!
Ich bin da inhaltlich absolut bei Jobe! Eine absolute Aussage zu treffen, dass ALC Hölzer pauschal nicht für LN geeignet wären, halte ich auch für kompletten Quatsch.
Ich versteh schon, was Du meinst und für viele Leute ist das sicher auch nicht empfehlenswert, aber individuelle Vorlieben, Techniken und auch Skill Level sind sehr unterschiedlich! Nur weil die von Dir getesten Hölzer für Dich nicht gepasst haben, heißt das doch nicht automatisch, daß diese Hölzer für niemanden passen?!
Auch sind, wie Jobe schon schrieb, nicht alle Carbon/ALC Hölzer gleich. Das Boll ALC ist zum Beispiel relativ katapultig und passt deshalb imho tatsächlich nicht so gut, aber es gibt sicher trotzdem jemanden, der es genau so mag und damit richtig gut spielt.
Ein Freund von mir hat früher mal erfolgreich LN (mit und ohne Schwamm) auf einem BTY Gergely Tamca 5000 gespielt. Das Holz ist extrem hart, schnell und ziemlich schwer. Er liebte das und konnte damit auch ordentlich blocken.
Ich stimme zu, dass man es sich mit harten, bzw. eher schnellen oder katapultigen LN nicht unbedingt einfacher macht, wenn man diese mit schnellen, harten Hölzern kombiniert. Absolute Aussagen, dass etwas gar nicht geht, sind aber wirklich Unsinn.
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