Ich habe Post bekommen Im Briefkasten lag ein D-1 der australischen Marke Radak in rot und ox.
Manika Batra hat in letzter Zeit oft ihre lange Noppe gewechselt und ist wohl zunächst vom Grass Dtecs zum Moxa VVIP und dann zum Dawei 388 D-2 gewechselt. Nun heißt es sie würde seit Februar/März den D-1 von Radak spielen. Angeblich hätte das ihr Coach bestätigt. Ob das so stimmt kann ich nicht sagen, da es keine offizielle Aussage gibt und Manika Batra anscheinend gerade eh viel hin und her wechselt.
Was passen könnte: Der D-1 reiht sich gut in die Reihe von Moxa VVIP und 388 D-2 ein. Er ist ebenfalls ziemlich weich und dämpfend. Die Noppen sind in etwa so groß wie beim Moxa VVIP stehen aber etwas enger beisammen. Er passt daher gut zu der Art von langer Noppe zu der Manika Batra vom Grass Dtecs weg wechseln zu wollen scheint. Auch interessant ist, dass der D-1 auf der Rückseite auch ein feines "Gitter" hat. Nicht so ausgeprägt wie beim Moxa VVIP, aber in etwas so wie beim Moxa Neptune.
Der Radak D-1 wird in China produziert und nutz wohl japanische Fertigungsmethoden (was auch immer das bedeuten mag^^).
Nächste Woche werde ich die Noppe im Training testen. Aktuell spiele ich auf einem Joola Vyzaryz Trinity den Moxa Neptune. Auf meinem Zweitholz würde ich den Radak D-1 gegentesten wollen. Damit bin ich aktuell einfach am besten vertraut. Ähnlich wie das Viscaria von Manika Batra ist das Trinity auch ein ziemlich flottes Off-Holz. Die Eignung des Radak D-1 auf so einem Holz halte ich also auch für spannend.
Ob sie nun wirklich genau diese Noppe spielt wage ich zu bezweifeln, aber wer weiß, vielleicht ist da auch was dran. Nichtsdestotrotz ist es eine "neue" lange Noppe von der ich hier im Forum (und generell) noch so gar nichts gehört habe und für mich definitiv spannend genug um sie mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Spannender Beitrag. Ich finde diese Gitternoppen sind wirklich was besonderes. Du meintest ja auch schon in einem anderen Thread die Noppe spielt sich ganz anders. Das kann ich über meinen Moxa vs. die anderen Noppen auch berichten. Es kann wirklich sein, dass man mit diesen Gitternoppen eine extreme Dämpfung reingekommt womit sogar Off/OFF Hölzer mit ox sehr gut spielbar werden. Ich muss das auch irgendwann mal testen. Bin gespannt auf deinen Bericht. Batra ist sicherlich am Zahn der Zeit. Sowas wie der Dtecs hat für mich ausgedient als State of the Art Noppe. Wird Zeit dass bei mir morge n die Saison zuende geht, dann geht das testen los. Freue mich auf deinen Bericht. Kannst du mir mal Radak, Moxa und Neptune der Geschwindigkeit nach ranken Bitte.
oxamtisch hat geschrieben: ↑Freitag 24. April 2026, 16:04
Spannender Beitrag. Ich finde diese Gitternoppen sind wirklich was besonderes. Du meintest ja auch schon in einem anderen Thread die Noppe spielt sich ganz anders. Das kann ich über meinen Moxa vs. die anderen Noppen auch berichten. Es kann wirklich sein, dass man mit diesen Gitternoppen eine extreme Dämpfung reingekommt womit sogar Off/OFF Hölzer mit ox sehr gut spielbar werden. Ich muss das auch irgendwann mal testen. Bin gespannt auf deinen Bericht. Batra ist sicherlich am Zahn der Zeit. Sowas wie der Dtecs hat für mich ausgedient als State of the Art Noppe. Wird Zeit dass bei mir morge n die Saison zuende geht, dann geht das testen los. Freue mich auf deinen Bericht. Kannst du mir mal Radak, Moxa und Neptune der Geschwindigkeit nach ranken Bitte.
Das denke ich auch! Ich persönlich konnte mit dem Dtecs auch nie besonders viel anfangen.
Moxa VVIP auf jeden Fall nochmal langsamer als der Moxa Neptune. Mal sehen wie sich der Radak da einordnet - nächste Woche werde ich berichten. Den VVIP würde ich am liebsten auf dem selben Holz auch mal gegentesten, der den ich da habe müsste aber vorher nochmal "aufbearbeitet" werden Ist leider etwas "eingegangen" und hat noch hartnäckigen Kleber an der Unterseite vom letzten Test.
Heute den Belag mit Klebefolie (TTDD) auf mein Zweitholz zum Testen geklebt. Trotz Gitter auf der Rückseite ließ sich der Belag bisher eigentlich sehr gut kleben. Beim schneiden hat er sich an den Seiten immer mal minimal abgelöst, aber kein Vergleich zum Moxa Neptune oder Moxa VVIP. Der gesamte Belag wirkt auch etwas dicker und robuster. Er ist nicht ganz so labelig wie z.B. der Moxa Neptune. Ich bin wirklich gespannt: Beim ersten Dotztest wirkt der Belag wirklich dämpfend (und hört sich auch so an, deutlich dumpfer im vergleich zum neptune). Spannend wird aber auch in wie weit durch die eng beisammen stehenden breiten Noppen ein nennenswerter Störeffekt zustande kommen kann oder ob die Noppe eher in Richtung "Leichtspielnoppe" geht, womit der Hersteller Radak mit dem Spruch "The easy to play long pimple" auch wirbt.
Jobe93 hat geschrieben: ↑Montag 27. April 2026, 17:50
Heute den Belag mit Klebefolie (TTDD) auf mein Zweitholz zum Testen geklebt. Trotz Gitter auf der Rückseite ließ sich der Belag bisher eigentlich sehr gut kleben. Beim schneiden hat er sich an den Seiten immer mal minimal abgelöst, aber kein Vergleich zum Moxa Neptune oder Moxa VVIP. Der gesamte Belag wirkt auch etwas dicker und robuster. Er ist nicht ganz so labelig wie z.B. der Moxa Neptune. Ich bin wirklich gespannt: Beim ersten Dotztest wirkt der Belag wirklich dämpfend (und hört sich auch so an, deutlich dumpfer im vergleich zum neptune). Spannend wird aber auch in wie weit durch die eng beisammen stehenden breiten Noppen ein nennenswerter Störeffekt zustande kommen kann oder ob die Noppe eher in Richtung "Leichtspielnoppe" geht, womit der Hersteller Radak mit dem Spruch "The easy to play long pimple" auch wirbt.
Cool dann berichte mal zeitnah! Hab den Lappen auch geordert.
Ich habe heute den Radak D-1 in ox auf einem Vyzaryz Trinity von Joola getestet. Auf der Vorhand habe ich einen Andro Nuzn 50 in max. gespielt. Zum Vergleichen hatte ich auch meine normale Kombi (selbes Holz, selbe Vorhand und den Yinhe Moxa Neptune in ox) dabei.
Direkt zu Anfang: Der Belag hat auf dem Holz nicht so gut eingedämpft wie der Moxa Neptune. Er war im passiven Spiel schneller, beim Hackblock hat der Radak D-1 aber dennoch ganz gut eingebremst. So gelangen mit einem sauber getroffenen Hackblock durchaus Bälle mit einer guten Länge, welche auch flach blieben. Die Unterschnittentwicklung beim Hackblock war auf einem mittleren Niveau. Der Belag war in meiner Einschätzung nach auch griffiger als der Moxa Neptune und dies hat sich, inbesondere beim passiven Hinhalteblock, leider auch in einer höheren Schnittanfälligkeit gezeigt. Insgesamt hat sich auch klar gezeigt, dass die Noppe mit viel Einsatz des Handgelenk gespielt werden möchte - in solchen Bällen lag ganz klar die Stärke. Ein Störeffekt war wenig bis gar nicht vorhanden.
Der größte Unterschied zum Moxa Neptune lag allerdings in der Flugbahn und im Absprungverhalten des Balles. Beim Moxa Neptune bremsen die Bälle ein, die Geschwindigkeit nimmt linear ab. Damit meine ich, dass z.B. ein Blockball immer mehr an Tempo verliert, insbesondere nachdem er auf der gegnerischen Tischhälfte aufgekommen ist. Außerdem springen die Blockbälle die vom Moxa Neptune kommen auch nicht "richtig ab", sie bleiben flacher und "rutschen" quasi mehr über den Tisch. Beides führt dazu, dass der Gegenspieler häufiger Fehler macht weil er den Ball falsch einschätzt / falsch antizipiert. Beim Radak D-1 verhält sich die Ballflugbahn und der Ballabsprung viel gerader und normaler. Auch hier ist daher leider kein wirklicher Störeffekt vorhanden (kein Absinken/Absacken der Bälle). Selbst wenn ein Ball eine gute Qualität hatte (z.B. bei einem sauber getroffener Hackblock), dann hatte mein Gegenüber dennoch nicht so viel Probleme diesen Ball zu retournieren.
Insgesamt war ich eher "unterwältigt" von der Performanz des Radak D-1. Mein erstes Fazit: Zu ungefährlich und nicht wirklich passend zu meinem Spielsystem. Allerdings schien das Match mit dem Holz auch nicht so gut zu sein. Ich werde dem Belag daher vielleicht nochmal auf einem anderen Holz eine Chance geben.
Falls es weitere Berichte gibt freue ich mich schon von diesen zu hören!